Warum du Spargel lieber nicht so oft essen solltest

SpargelIm Juni haben diese Gemüse Saison: Spitzkohl, Kohlrabi, Radieschen, Salat – und was ist mit Spargel?

Den gibt es bei mir nur selten. Der Grund: Spargel enthält viel Oxalsäure und das kann die Gesundheit belasten.

Denn der Körper kann Oxalsäure nicht einfach so abbauen, sondern muss die Säure über den Urin ausscheiden. Die Kapazität der Ausscheidung ist aber beschränkt und so könnte bei ungünstigen Umständen die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.

Das heißt natürlich nicht, dass man gar keinen Spargel mehr essen darf. Nur wenn bekannt ist, dass jemand oxalathaltige Nierensteine hat, sollte man strenger sein.

Auch andere Gemüse enthalten Oxalsäure. Und die Belastung kann sich summieren, wenn es öfter von den oxalsäurehaltigen Gemüsen gibt . Das geht ganz schnell, denn dazu gehören diese Gemüse:

  • Mangold
  • Spinat
  • Rhabarber
  • Rote Bete

Noch mehr als in diesen Sorten ist Oxalsäure in Sauerampfer von der Wiese enthalten. In der Hungerzeit 1945 soll es sogar zu Todesfällen gekommen sein, weil Menschen zu viel Sauerampfer gegessen haben.

Übrigens: In der Industrie wird die Oxalsäure eingesetzt zur Entfernung von Rostflecken, als Hilfsstoff in der Elektrochemie oder in der Imkerei zur Bekämpfung von Milben – eine starke Säure, würde ich sagen!

Süßkartoffeln

Und was ist mit Süßkartoffeln, die ziemlich viel Oxalsäure enthalten? Zum Glück kann man sie „entschärfen“ durch Kochen. Ganz wichtig ist, das Kochwasser wegzuschütten.

Natürlich sollte man sie niemals roh essen.

Achtung: Calcium- Stoffwechsel kann betroffen sein

Im Hinblick auf die Gesundheit kann ein Zuviel an Oxalsäure auch daran beteiligt sein, den Calcium-Stoffwechsel durcheinander zu bringen.

  • Folge könnte sein, dass der Aufbau der Knochensubstanz behindert  wird. Damit kann Knochenschwund im Alter (Osteoporose) gefördert werden.
  • Auch Wadenkrämpfe können mit Calciummangel zu tun haben.

Auch ist bekannt, dass Calcium für starke Nerven wichtig ist. Bei einem Calciummangel kann es zu eingeschränkten Nervenfunktionen kommen.

Mein Fazit: Oxalsäure ist eher belastend für den Körper.

Meine Empfehlung: Die Gemüse  wie Spargel, Mangold, Spinat, Rhabarber und Rote Bete nur mit Bedacht verzehren.

Übrigens: In der Makrobiotischen Heilküche (MbH) werden diese Gemüse nur selten und in kleinen Mengen verwendet. Zum Beispiel kann man pro Person eine Stange Spargel in einem Gemüsegericht servieren. So hat man den schönen Spargelgeschmack ohne zu übertreiben.

Umweltschweinerei durch Spargelanbau?

Mit Spargel wird viel Geld verdient, das ist klar. Die Saison wird künstlich nach vorne verlegt und nach hinten verlängert, um mehr verkaufen zu können.

Dann gibt es noch das Problem mit den wahnsinnig vielen Plastikbahnen, mit denen die Spargelbeete abgedeckt werden. Wenn es stimmt, was in diesem Artikel steht, dann kaufe ich gar keinen Spargel mehr. Denn wenn der Plastikmüll nach Asien verschippert wird und so in die Meere gelangt – nein, daran will ich nicht beteiligt sein. 🙁

Mehr lesen zu Gemüse:


Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen. Hol dir meine Schilddrüsen-Tipps hier, dann bleiben wir in Verbindung!

4 Kommentare

  1. Ulrike

    Hallo Jutta,

    zum Thema „Warum du Spargel lieber nicht so oft essen solltest“ habe ich folgende Frage.

    Süsskartoffeln kann duch Kochen entschärfen. Warum ist das bei den anderen genannten Gemüsesorten nicht der Fall?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sonja,

      bitte stelle deine Frage beim nächsten Mal unter einem thematisch passenden Beitrag. Dafür kannst du die Suchfunktion oben rechts nutzen. 🙂

      1. Das Leaky-Gut-Syndrom ist ein chronisch entzündlicher Zustand der Darmwand und macht viele Symptome.

      2. „Hashimoto“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Komplex von Symptomen, zu denen auch die durch das Leaky-Gut-Syndrom ausgelösten Symptome gehören.

      Ich habe korrekt geantwortet, aber ich glaube nicht, dass du damit etwas anfangen kannst. 🙁

      Es wäre besser, mit der Makrobiotischen Heilküche anzufangen, dann brauchst du dich nach gewisser Zeit weder um Leaky-Gut noch um Hashimoto zu sorgen, weil beides mit der richtigen Ernährung ausheilen kann. 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

© Jutta Bruhn 2012 - 2020 · Start · Newsletter · Eine Frage? · Impressum · Datenschutz Top