Milch und Milchprodukte sind nicht gesund

Milch und Milchprodukte sind nicht gesund Käse, Quark, Joghurt  und andere Milchprodukte sind bei uns tägliche Nahrung. So gut wie alle Menschen glauben, daß Milchprodukte gesund sind und dem Körper Calcium liefern.

Die Frage ist allerdings: Warum geht es so vielen gesundheitlich sofort besser, wenn sie Milch und Milchprodukte weglassen?

Milch ist nicht gesund

Überall lässt die Milchindustrie verbreiten: „Milch ist gesund“. Das ist ein Glaubenssatz, der uns eingeredet wurde. Daran wird immer wieder kräftig gerüttelt wie zahlreiche Zeitungsberichte zeigen:

Der Ernährungsberater Steven Acuff sagt: „Milchprodukte sind die wichtigste Ursache für mehrere Allergien und sollen sogar das Allegiepotential von Weizen übertreffen.“ Nachzulesen in diesem Beitrag hier.

Milch taugt nicht als Calcium-Lieferant

Wenn man vor Milch warnt, folgt meist der Aufschrei: Aber wo kommt dann das Calcium her? Milch und Milchprodukte liefern doch Calcium?

Gegenfrage: Wer sagt, dass das stimmt? Kennst du eine einzige Studie, die das nachweist? Nein, die gibt es nicht. Es ist ein Mythos, dass Milch dem Körper Calcium für die Knochen liefert und man der Osteoporose vorbeugen könnte.

Milch und Käse sind in vielen Kulturen unbekannt. Millionen Menschen in fernöstlichen Ländern kommen bestens klar ohne Milch. Jedenfalls war es traditionell so, China holt in den letzten Jahren gerade auf.

Es soll so sein, dass es genau in diesen Ländern wesentlich weniger Osteoporose-Erkrankungen gibt als in viel Milch konsumierenden Ländern wie Holland oder Deutschland.

Kranker Darm durch Milch

Die Naturheilärztin Dr. Renate Collier (1919-2001) hat vor Milchkonsum gewarnt. Sie hat in ihrer jahrzehntelangen Praxistätigkeit erfahren, dass viele Krankheiten und Beschwerden besser werden, wenn Milch und Milchprodukte weggelassen werden. Dazu gehören

  1. Neurodermitis
  2. Asthma
  3. Migräne und Kopfschmerzen
  4. Belastungen der Stirn- und Nasennebenhöhlen
  5. Zysten in der Brust, Myomen
  6. Brustkrebs und andere Krebsarten
  7. Gewebeverschlackung
  8. gestaute Lymphe = dicke Beine, dicke Oberarme
  9. Allergien
  10. schwaches Immunsystem
  11. Herzprobleme

und andere Krankheiten.

Warum ist Milch für den Darm so belastend?

Dr. Collier erklärt das so:

  1. Behandelte Milch (pasteurisiert, homogenisiert) kann nicht normal im Dünndarm aufgenommen werden.
  2. Deshalb „rutscht“ sie weiter in den Dickdarm. Dort bleibt sie für längere Zeit bei 37 Grad Körpertemperatur liegen wie ein „Paket“ und wird langsam von Fäulnisbakterien zersetzt.
  3. Dieser Prozess des Zersetzens durch Fäulnisbakterien ist keine normale Verdauung, sondern eine enorme Belastung für die Leber, weil die Fäulnisgase  durch die Darmwand nach oben steigen.
  4. Als Folge ist die Leber belastet und wird träge.

Wenn die Leber träge ist, wirkt sich das auf die Schilddrüse aus. Es kann zur Unterfunktion kommen. Genauer habe ich das in diesem Beitrag erklärt: Symptome einer trägen Leber und die Auswirkungen auf die Schilddrüse.

Etwas leichter verdaulich soll nach Dr. Collier frische Milch aus dem Kuhstall sein. Sie kann im Dünndarm aufgenommen werden. Diese besondere Milch soll in gewissen Grenzen verträglich sein.

Ausnahme: Butter

Eine Ausnahme ist die Butter, die ist bekömmlich und sehr gesund. Der Grund ist, dass Butter hauptsächlich aus Milchfett besteht und nur wenig Milcheiweiß enthält. Das macht den Unterschied zu anderen Milchprodukten.

Die Ausnahme von der Ausnahme besteht bei akuten Entzündungen bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder M. Basedow. In dem Fall ist es notwendig, auch die Butter wegzulassen, weil das Immunsystem von tierischem Eiweiß gereizt werden kann.

Gesünder ohne Milch und Milchprodukte

Sehr wahrscheinlich verbesserst du deine Gesundheit erheblich, wenn du Milch und Milchprodukte weglässt. Das kann sich in Kleinigkeiten zeigen wie

  • frischer und munterer sein
  • sich besser konzentrieren können
  • weniger Schmerzen

Ein Leser berichtet:

„Viele ‚Problemstellen‘ aus meiner Fußball-Laufbahn, die mir bis dahin alle paar Tage Probleme bescherten, schmerzten plötzlich überhaupt nicht mehr.“

Milch weg – Kopfschmerzen weg

Mich erreichte diese Frage: „Wenn Milch unseren Körper schwächt, dann könnte Milch auch ein Auslöser für Kopfschmerzen sein, oder?“

Antwort: Ja genau so ist das. Nicht alle Kopfschmerzen haben immer mit Milch zu tun, aber wenn ja, dann verschwinden sie einfach schon durch Weglassen von Milch und Milchprodukten wie Quark, Käse, Joghurt etc. Hier ein Beispiel:

„Zum Thema Milch kann ich berichten, dass ich vor vielen Jahren durch den absoluten Verzicht auf Milchprodukte meine Migräne innerhalb von 2 Wochen los geworden bin.“

Keine Milch für Kinder!

Vor allem Kinder sollten keine Milch und Milchprodukte bekommen, schon gar nicht wenn sie Ohren- oder Kopfschmerzen haben – und erst recht nicht bei Neurodermitis.

Ja, du hast richtig gelesen, ich meine das wirklich so. Das Kind wird garantiert keinen Schaden davon tragen, wenn es niemals Milch bekommt.

Grundlegende Infos bekommt man in dem Buch von dem Kinderarzt Dr. med. Frank A. Oski: „Don’t Drink Your Milk“ . Das Buch wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Reismilch, Hafermilch, Mandelmilch …

Bevor du jetzt auf Getreidemilch umsteigst, solltest du dich erst mal darüber informieren. Denn diese Ersatzmilch ist oft ein Weg vom „Regen in die Traufe“.  🙁  Auf keinen Fall eignet sich dieser Ersatz als tägliches Getränk. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Getreidemilch besteht aus faserlosen Kohlenhydraten, das ist der reine Stress für die Bauchspeicheldrüse
  • Getreide sollte gekaut werden, das ist bei Getreidemilch nicht möglich
  • Getreidemilch enthält Phytin, so dass Zinkmangel und andere Mineralstoffmängel gefördert werden könnten

Deshalb verwendet man diese besonderen Milchsorten besser nicht als Getränk, sondern in kleinen Mengen für süße Nachtische oder andere Leckereien und das auch nicht jeden Tag.

Ab und zu mal Reismilch zu machen ist eine gute Möglichkeit für die Verwertung von Resten vom Reis. Man kann sie leicht selber herstellen. Hier ist das Rezept dazu.

Sojamilch ist schwer bekömmlich

Ausdrücklich und eindringlich möchte ich davor warnen, von Kuh- auf Sojamilch umzusteigen. Das geht meist schief.  Manche merken das gleich nach den ersten Schlucken:

Sojamilch ist ausgesprochen schwer bekömmlich, was sich an heftigen Blähungen zeigt.

Bedenklich sind auch die im Soja enthaltenen Phyto-Östrogene, die mit Brustkrebs in Verbindung gebracht werden. In diesem Beitrag zu vegetarischer Ernährung steht mehr dazu.

Kokosmilch ist kein Getränk

Koskosmilch aus dem Bioladen ist eine sehr gesunde Alternative, die man vielseitig einsetzen kann. Man benutzt sie zum Kochen und setzt sie wie Sahne in kleinen Mengen zum Abrunden eines Gerichts ein.

Kokosmilch ist geeignet für

  • süße Nachtische
  • Soßen verfeinern
  • sehr leckere Suppen
  • Dressings und Dips

Nur für eines ist Kokosmilch nicht geeignet: als Getränk.

Weg mit Milch und Milchprodukten

Milch zu trinken ist eine Besonderheit unserer Kultur. Für viele Menschen ist es ein richtiges Problem, ohne Milch zu leben. In fernöstlichen Kulturen ist Milch dagegen völlig unbekannt. Das sollte uns zeigen, dass es nicht notwendig ist, Milch und Milchprodukte zu trinken und zu essen.

Übrigens gilt das „Verbot“ von Milch und Milchprodukten auch für Bio-Ware. Es macht keinen Unterschied, ob die Qualität stimmt oder nicht. Käse bleibt Käse. Milch bleibt Milch.

Wenn du mit Schilddrüsenproblemen oder Autoimmunerkrankungen zu tun hast, empfehle ich stets: Weg mit Milch und Milchprodukten!

Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

58 Kommentare

  1. Lucia

    Îm Ayurveda wird selbst hergestellte Buttermilch aus frisch gemachtem Joghurt zur Regeneration der Darmflora in kleinen Mengen empfohlen.

    Wie sieht es mit Eiern aus? Sind ja auch tierische Eiweiße

    • Jutta Bruhn

      Hallo Lucia,

      das sind zwei Themen.

      1. Buttermilch ist ein Milchprodukt. Die Probleme damit siehe oben im Beitrag.

      2. Eier sind ein sehr gesundes Nahrungsmittel und haben nichts mit Milchprodukten zu tun.

      LG Jutta

  2. Angelika

    Hallo,
    ich habe in einem Beitrag zum Mikrobiom gehört, dass Käse aus Rohmilch gut für das Mikrobiom ist. Was denken Sie dazu?
    Beste Grüße

    • Jutta Bruhn

      Hallo Angelika,

      es gibt zu allen Ernährungsthemen mehrere Meinungen. Man kann sich leicht verwirren lassen. Was ich zu Milchprodukten denke, steht oben im Beitrag. 🙂

      LG Jutta

  3. Ioan

    Hallo,
    Was halten sie von selbst gemachten Kefir mit Kefir Knollen und Bio Weidemilch pasteurisiert und nicht homogenisiert. Den trinken wir sehr gerne ich und meine Frau. Kefir soll im Kaukasus dass Getränk der Hundertjährigen.
    Vielen Dank im voraus für ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ioan

  4. Ewa

    Guten Tag Frau Jutta Bruhn,

    Seit einigen Zeit habe ich Probleme mit meine Blutwerte.
    Cholesterin zu hoch
    Triglyceride zu hoch
    MCH zu hoch
    Amylase zu hoch

    Ich trinke sehr gerne Milch, esse gerne Käse also Milchprodukte.
    Ich habe immer gedacht dass Milchprodukte sehr gesund sind.
    Kann das liegen an die Milchprodukten? dass ich solche Probleme habe.
    Ich möchte so gerne gesund werden ohne Angst zu leben dass ich irgendwann Herz oder Schlaganfall bekomme.
    Ich möchte keine Medikamente einnehmen , ich möchte den Weg auf natürliche Weise finden.
    Danke im Voraus für Ihre Rückmeldung

    Mit lieben Grüßen aus Düsseldorf

    Ewa

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ewa, ich weiß nicht, was ich antworten soll. Warum fängst du nicht einfach an mit der Ernährung nach der MBH? Worauf wartest du?

      Liebe Grüße
      Jutta

    • Carmela

      Hallo Frau Bruhn, habe Ihre Beitrage über Milch und Milch Produkte gelesen und muss sagen, dass hat mich ein bisschen gewundert weil Ich gerne Milch und derivate Produkte gegessen habe und, muss doch bestätigen das alles entspricht in Ihrem Beitrag! Bin 61 alt und, Seit der Geburt meiner zweite Tochter (35 Jahre) habe Schilddrüse Unterfunktion.

      Seit ca. 2 Jahren machen Intervall Fasten, was inzwischen meine Gewohnheit und Lebensstils geworden ist, dadurch habe stark Milch, Milch Produkte, Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln, Zucker usw. reduzierte, natürlich mit Erfolg da Ich auch 25 kilo leichter geworden bin und auch gesund Und, seit ca 3 Wochen der Arzt hat mir sogar die Schilddrüse Tablette herabgesetzt, muss in 3 Monaten Zu Kontrolle wenn keinen Beschwerden auftreten. Meine Fragen an Sie ist es, kann ich wirklich ohne Tyroxsin leben oder muss ich Spätfolgen erwarten? Vielen Dank
      Besten Grüßen
      Carmela

      • Jutta Bruhn

        Hallo Camela,

        die Frage ob du ohne L-Thyroxin leben kannst, kann und darf ich online nicht beantworten. Beratungen dazu gibt es im Onlinekurs.

        Von Intervallfasten rate ich dringend ab.

        LG Jutta

        • Julia

          Das würde mich sehr interessieren – warum raten Sie dringend von Intervallfasten ab?
          Vielen Dank für die tollen Informationen hier, ich suche und lese voller Begeisterung…

          • Jutta Bruhn

            Hallo Julia, ich weiß nicht was du meinst. Du kannst hier nicht auf andere Kommentare Bezug nehmen. Du musst eine neue Frage stellen unter dem richtigen Beitrag. Siehe Regeln, danke! LG Jutta

  5. Sebastian

    Hallo! Erst einmal vielen Dank für den Artikel!
    Da ich gerade dabei bin meine Ernährung umzustellen und der Verzicht von Milchprodukten dabei eine große Rolle spielt, wollte ich fragen, wie es sich denn mit Hartkäse verhält? Gibt es dort einen Unterschied zu weicheren Käsesorten bezüglich der Verträglichkeit? In erster Linie geht es mir dabei um die Reduzierung von Entzündungsförderndem.
    Viele Grüße

    Sebastian

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sebastian, zunächst mal: Niemand muss auf Milchprodukte „verzichten“. Man ersetzt sie einfach durch sinnvollere Nahrungsmittel.

      Wenn es um Entzündungen geht, dann reicht es nicht, Milchprodukte wegzulassen. Um Entzündungen zu stoppen, ist ein Anti-Entzündungs-Programm wie die „Hashimoto Starthilfe“ notwendig. LG Jutta

  6. Marén

    Hallo liebe Frau Bruhn,

    vielen Dank, endlich mal jemand, der darüber was schreibt, was viele wissen, aber niemals veröffentlichen!

    Warum wird keine klare Aufklärung betrieben, das die vermeintliche gute Milch nicht für den Dauerverzehr geeignet ist? Quasi als Warnung! Das Gegenteil wird gemacht, warum?

    Haben Sie vielen Dank für die aufklärenden Worte auf dieser Seite!

    Viele Grüße
    Marén

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marén, das ist doch völlig klar: Dahinter stecken die Milchkonzerne. Warum sollten die am eigenen Ast sägen? 🙁

      Deshalb meine ständige Aufforderung: Eigenverantwortung übernehmen, sich informieren und danach handeln. 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Tamara, Milchsäurebakterien gibt es von Natur aus im gesunden Darm. Sie müssen nicht zugeführt werden. Mit Sauerkraut z.B. hilft man dem Darm viel besser beim Aufbau der guten Bakterien.

      LG Jutta

  7. Simone W.

    Hallo Frau Bruhn,

    wie ist es mit pflanzlicher Butter z. Bsp. Alsan?

    Vielen Dank im voraus, viele Grüße

    • Jutta Bruhn

      Hallo Simone, wie schon im Beitrag steht, Butter ist eine Ausnahme und sehr gesund, es sei denn man hat autoimmune Entzündungen. Alsan ist Margarine.

      LG Jutta

  8. Reinhard

    Hallo Frau Brun,

    Der Verkauf von Rohmilch ab Bauernhof ist in Deutschland erlaubt. Es muss mit einem Hinweisschild darauf verwiesen werden, dass die Milch vor dem Verzehr abzukochen ist.

    Wir kaufen seit ca. 2 Jahren nur noch Rohmilch und erhitzen sie auf über 90Grad für 3-4 Minuten. Diese Milch verarbeiten wir zu Joghurt. Ob der nun deshalb super gesund ist oder nicht wissen wir nicht, aber er schmeckt super, ist schnittfest, nicht sauer und deshalb sehr beliebt bei uns.

    Herzliche Grüße aus NRW,
    Reinhard

    • Jutta Bruhn

      Hallo Reinhard, vielen Dank für den Tipp.

      Das Erhitzen von Milch nennt man pasteurisieren. Das ist ja genau einer der Gründe, weshalb Milchprodukte dem menschlichen Darm Probleme machen können. 🙁

      Liebe Grüße
      Jutta

  9. Lisa

    Sehr geehrte Frau Bruhn,

    kann ich bedenkenlos Wheyprotein konsumieren, also Molkenprotein?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen, Lisa

  10. erich

    Habe lane Zeit geglaubt Milchprodukte wären gut für mich. Konsumierte fleissig Topfen, Joghurt und Buttermilch. Bin jetzt auf ihren Beitrag gestossen. Würde gerne wissen trifft das ihrer Meinung nach nur auf Produkte der KUHmilch zu oder auch auf Ziege, Schaf und Büffel.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Erich, das stimmt, vor allem Kuhmilch macht Probleme. Oft sind die anderen leichter bekömmlich, aber mit der Zeit stellen sich häufig dieselben gesundheitlichen Beschwerden ein.

      Viele Grüße
      Jutta

  11. Anja Vaisznycht

    Erst Mal eine fundierte Ausbildung zur Ernährungswissenschaftlerin absolvieren oder gleich an der Universität studieren, bevor man soviel fragwürdige Behauptungen zur Ernährung aufstellt. Heilpraktiker ist zu Recht im europäischen Ausland ein Beruf der nicht erlaubt ist.

    • Jutta Bruhn

      Hallo, ich bin weder als Heilpraktikerin tätig noch will ich mit der Ernährungswissenschaft zu tun haben. Meine Quellen sind auf dieser Seite angegeben.

      Eigentlich hätte ich nicht antworten brauchen, weil Sie sich in Ihrem Eifer über die Regeln zum Kommentieren hinweggesetzt haben. Wie kann das sein? Sie wollen andere kritisieren und halten sich selbst nicht an Regeln?

  12. Ellen

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir Milch nicht bekommt, mit einer Ausnahme: Buttermilch (die entsteht m.W. ja bei der Butterherstellung als Nebenprodukt). Wie stehen Sie dazu?

    BTW: klasse Seite! Bin zufällig drauf gestoßen und fand einige meiner Erfahrungen (Müsli, Kartoffeln, Milch(produkte), Brot) bestätigt und vor allem: gute Hinweise, wie man dem nicht nur ausweichen kann, sondern auch verbessern kann (z.B. Hinweise für warmes Frühstück).

  13. Helga Maria

    Ich möchte nur klarstellen, dass der Verkauf von Rohmilch nicht verboten ist. Rohmilch sollte lediglich vor dem Verzehr auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden, um Keime abzutöten.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Helga, vielen Dank für diesen Tipp.

      Genau das ist das Problem: Die Erhitzung auf 70 Grad. 🙁 Das ist keine rohe Milch mehr, sondern erhitzte. Man kann es drehen wie man will, das Problem bleibt. 🙁

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  14. Monika

    Hallo Frau Bruhn,
    wie sieht es aus mit laktosefreien Milchprodukten? Und alternative Milch wie Mandel-, Reis- oder Kokosmilch?
    Ich habe seit einigen Tagen normale Kuhmiclh weggelassen und verwende nur noch Laktosefreiemlich spüre aber gar keinen Unterschied.
    Ich nehme an ich sollte auch diese weglassen?!
    Vielen Dank!
    Monika

    • Jutta Bruhn

      Hallo Monika, wenn man gesünder werden möchte geht es darum, etwas Neues zu lernen und nicht darum, Alternativen zu finden, die neue Probleme schaffen.

      Deshalb empfehle ich ohne Milchprodukte zu leben. Das geht sehr leicht mit den Rezepten nach der Makrobioitischen Heilküche. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  15. Sibylle

    Sehr geehrte Frau Bruhn,

    Herzlichen Dank für Ihre kontinuierliche Aufklärungsarbeit, die ich mit Neugierde und grossem Intresse seit ca. 1 Jahr verfolge.

    Speziell zu diesem Artikel möchte ich Sie und Ihre Leser auf eine Dokumention hinweisen, die Ihre These unterstützt…allerdings in englischer Sprache (leider ist der Link beschädigt).

    Zwei amerikanische Ernährungswissenschaftler gehen dem Konsum von „processed foods“ in Folge der Nachkriegszeit auf den Grund, darunter auch der wohl verheerende Effekt von Milchkonsum. Sie gehen sogar soweit, dass Milch & Milchprodukte dem Körper bzw. den Knochen Kalzium ENTZIEHEN, um dem Körper deren Verarbeitung zu ermöglichen! Die Untersuchungen der beiden Wissenschaftler sind zu Beginn völlig unabhängig voneinander und laufen jeweils über mehrere Jahrzehnte! Einer der beiden Wissenschaftler ist auf einer Milchfarm aufgewachsen!!! Der Grund seines Studiums war, herauszufinden, wie man Milch bester Qualität herstellen kann, um dem Family-Business zu helfen.Über seine lebenslange wissenschaftliche Arbeit hinweg musste er also sein ganzes Denken völlig umkempeln; die Milchfarm existiert heute nicht mehr.

    Seit ich Milch & Milchprodukte aus meiner Ernährung weglasse, bin ich fitter, weniger müde, nie verschleimt, weniger Erkältung, keine Kopfschmerzen…die Liste ist lang…ich kann nur jedem raten, es mal auszuprobieren!

    Mit besten Grüssen und in Vorfreude auf den nächsten Jutta-Bruhn-Bericht,

    Sibylle

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sibylle, vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis. Ich beziehe die allermeisten meiner Infos aus amerikanischen Quellen. 10 Jahre später kommen sie dann langsam bei uns an. Das habe ich öfter erlebt. LG Jutta

  16. Sylvia

    Hallo Frau Bruhn,

    wie verhält es sich eigentlich mit Sahne? Ist von der auch abzuraten oder ist das auch ermessens Sache, wie es einem ab und zu bekommt?
    (Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit, ich habe schon viel von Ihnen gelernt, umgesetzt und ich merke die positiven Veränderungen!)

    Liebe Grüße,
    Sylvia

  17. Roswitha

    Hallo Jutta,

    wie sieht es denn aus deiner Erfahrung mit Ziegen- und/oder Schafmilch aus? Ist die besser bekömmlich? Grundsätzlich aber auch bei Autoimmunprpozessen, Schilddrüsenunterfunktion etc.

    Danke, liebe Grüße!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Roswitha, bei manchen Leuten geht es mit Ziegen- oder Schafsmilch, bei manchen nicht. Man kann diese Frage nicht pauschal beantworten. Es kommt immer darauf an, in welchem Zustand der Darm ist. Auch hat die Bekömmlichkeit etwas mit der Blutgruppe zu tun.

      Wer sich länger nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) ernährt, kann meistens geringe Mengen Bio-Käse vertragen, sogar aus Bio-Kuhmilch.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  18. Sabine

    Hallo Frau Bruhn,

    wie verhält sich das mit der Milch wenn man daraus Joghurt selber herstellt
    und Probiotics (Younggo Yoghurt) zuführt. Ich habe eine schlechte Darmflora.

    Besten Dank im Voraus

    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabine, aus meiner Erfahrung sind die gesundheitlichen Folgen von solchen Nahrungsmitteln unter Umständen noch bedenklicher. Ich empfehle, die Ernährung anders auszurichten. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  19. Gerrit

    Hallo Frau Bruhn,

    vielen Dank für die interessanten Artikel auf Ihrer Seite. Insbesonders auch der aktuelle zum Thema Milch. Meines Wissens benötigt der Körper zur Aufnahme von Calcium das Elektrolyt Magnesium. In Milch ist aber fast kein Magnesium enthalten, so dass die Resorption des Calcium nicht so gut gelingt. (siehe u.a. Veröffentlichungen von Paul Pitchfort dazu)
    Wie stehen Sie zur Quark-Leinöl-Kost nach Johanna Budwig? In dieser Ernährungsweise wird ja ganz schön viel Quark gegessen, in Teilen sogar täglich.

    Viele Grüße, freue mich auf weitere spannende Veröffentlichungen

    Gerrit T

      • Andrea

        Liebe Frau Bruhn,
        vielen Dank für den guten Artikel.
        Mich treibt schon länger um, warum die Öl-Eiweiß-Kost von Budwig ein Irrtum sein soll. Gibt es dafür Belege? Könnte es nicht sein, dass Quark, da fermentiert, besser verträglich ist und vielleicht auch durch die Verbindung mit Omega 3 anders verstoffwechselt wird?
        Viele Grüße Andrea

        • Jutta Bruhn

          Hallo Andrea, Gegenfrage: Gibt es Belege dafür, dass die Budwig-Kost in Ordnung ist? 😉 Nein, gibt es natürlich nicht. Aber viele Erfahrungsberichte über Probleme damit.

          Quark ist und bleibt ein Milchprodukt. Für die Probleme mit dem Darm ist es egal, ob vergoren oder nicht.

          LG Jutta

      • Lin

        Hallo Frau Bruhn,

        haben Sie eine Quelle dafür, dass die Budwig-Kost ein Irrtum sein soll? Was empfehlen Sie, wie Leinöl eingenommen werden soll? Denn es heißt ja, dass die im Eiweiß enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren die Fettsäuren besser lösen, damit sie der Körper sie optimal resorbieren kann.

        Danke und viele Grüße
        Lin

        • Jutta Bruhn

          Hallo Lin,

          die Kritik an solchen Theorien ist, dass sie alle Menschen über einen Kamm scheren. Das funktioniert aber nicht. Man darf nicht den Fehler machen und denken, dass alle Menschen Leinöl vertragen.

          Öle wie Leinöl enthalten Alpha-Linolensäure. Das ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure, die nur eine Vorstufe zu DHA und EPA ist. Diese sind die Formen von Omega-3, die der Körper verwenden kann. Dazu braucht er aber eine weitere Quelle von Omega-3, um diese Umwandlung komplett zu machen.

          Bei Schilddrüsenunterfunktion ist oft die Fähigkeit zur Umwandlung eingeschränkt. So kann ein körperliches Ungleichgewicht erzeugt werden, wenn pflanzliche Öle längere Zeit genommen werden.

          Liebe Grüße
          Jutta

          • Lin

            Hallo Frau Bruhn,

            herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich finde es echt kompliziert, wie kann ich denn rausfinden, was für mich und meinen Körper passt? Es gibt so viele genau entgegengesetzte Ratschläge, wie soll man sich da zurechtfinden?

            Liebe Grüße
            Lin

          • Jutta Bruhn

            Hallo Lin, ich habe das so gemacht: Seit über 25 Jahren bin ich bei der Makrobiotischen Heilküche (MBH) geblieben. Ich war seit dem nie wieder bei Ärzten (außer Zahnarzt) und war nie krank. Das ist für mich der Nachweis, dass diese Ernährung funktioniert.

            Von Theorien wie vegan, vegetarisch, Rohkost etc. würde ich mich fernhalten.

            Liebe Grüße
            Jutta

          • Julia

            Ich habe jahrelang viel Fisch gegessen (TK-Lachs aus Norwegen) und nun wurde bei mir eine extrem hohe Hg-Belastung gefunden. Seitdem habe ich keinen Fisch mehr gegessen und bin rückfällig geworden mit Milchprodukten (Joghurt, Quark, Proteinpulver), da ich eine Abneigung gegen Fleisch habe. Ich merke, dass mir die Milchprodukte sehr schlecht bekommen, aber es ist wie eine Sucht // fühlt sich tückischerweise so an, als ob ich das bräuchte, um meinen Proteinbedarf zu decken.
            Stimmt es, dass man in einer solchen Situation komplett auf jeden Fisch und alle Meeresfrüchte verzichten soll?

          • Jutta Bruhn

            Hallo Julia, nein man sollte nicht verzichten. Fisch und Eier sind die besten Eiweißquellen.

            Es gibt Lachs und anderen Fisch aus dem Bioladen.

            Auch ist es ja nicht sicher, dass die Quecksilberbelastung vom Fisch kommt. Viel häufiger sind die Ursache Amalgam-Zahnfüllungen oder Tatoos. Man muss suchen, woher die eigene Belastung kommt und diese abstellen.

            Nein, über Milchprodukte deckt man seinen Eiweißbedarf nicht. Wenn der Rest der Ernährung stimmt, gehen die „Süchte“ weg.

            Liebe Grüße
            Jutta

  20. Ava

    Hallo Frau Bruhn,

    vielen lieben Dank für diesen hilfreichen Artikel und für Ihre superinformative Seite!??
    Nun zu meiner Frage:
    Meine kleine hat seit über zwei Jahren Neurodermitis.
    Anfangs war es wirklich heftig.
    Zum Glück hat sich das wieder gelegt!
    Wir haben auf Anraten der KiÄrtin Milch&Milchprodukte auch bewusst weggelassen und konnten eine erhebliche Verbesserung feststellen!
    Jetzt ist es aber leider so, dass unsere Tochter mit zunehmendem Alter auch bestimmte Dinge essen möchte in denen Milch enthalten ist….haben Sie evtl. einen Tipp was man alternativ nehmen könnte…
    Vielen Dank im Voraus&
    Liebe Grüße!

    Ava C.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ava, was sind denn das für Dinge mit Milch? Es ist ja ein Unterschied, ob Milch getrunken wird oder ob man ein wenig Käse isst. Bio-Käse ist unter Umständen bekömmlich in kleinen Mengen.

      Das Problem liegt aber ganz woanders: Das Immunsystem sollte widerstandsfähiger sein. Daran würde ich arbeiten. Dann werden qualitativ gute Bio-Milchprodukte besser toleriert.

      Wenn man einfach nur Alternativen einsetzt, ändert sich am Grundproblem nichts und der Krankheitsprozeß geht im Hintergrund weiter. 🙁

      Wir wissen, dass oft auf Neurodermitis das Asthma folgt. Es lohnt sich also, sich um die Ernährung zu kümmern, um diese Entwicklung aufzuhalten. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

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