Warum der TSH-Wert nicht reicht, um die Schilddrüse zu behandeln

TSH-Wert

Ich hoffe, dieser Beitrag ist hilfreich für Menschen, die Schilddrüsentabletten nehmen und sich wundern, wieso ihre Symptome nicht weggehen.

Gibt es überhaupt eine Unterfunktion? Das ist gar nicht sicher, wenn man allein den TSH-Wert betrachtet.

Noch problematischer kann die die Einnahme von Tabletten sein, die allein aufgrund des TSH-Wertes verordnet wurden. 

Der TSH-Wert

Das Thyroidea(Schilddrüsen)-Stimulierene-Hormon (TSH) ist der häufigste und sensibelste Marker der Schilddrüsenfunktion. Er wird von Ärzten zur Bewertung der Funktion der Schilddrüse herangezogen und dient als Richtwert zur Dosierung von Medikamenten.

  • Ist der Wert niedrig, bekommt man den Bescheid „alles in Ordnung“.
  • Ist der Wert hoch, wird davon ausgegangen, dass die Schilddrüse (bzw. die Hirnanhangdrüse) nicht richtig arbeitet und es werden Schilddrüsenmedikamente verschrieben.

Was dabei für Patienten zu beachten ist: Ob der Wert hoch oder niedrig eingeschätzt wird, bleibt dem Arzt/der Ärztin überlassen. Deshalb kann es geschehen, dass die einen bei einem Wert von 4.0 mU/l Alarm melden und Tabletten verordnen, andere dagegen einen Wert von 10,0 mU/l noch grenzwertig finden.

Der TSH-Wert unterliegt Schwankungen

Der TSH-Wert steigt im Laufe eines Tages an und erreicht den höchsten Wert um Mitternacht. Es spielt also eine Rolle, zu welcher Uhrzeit gemessen wird.

Viele Faktoren beeinflussen den An- oder Abstieg:

  • körperliche Aktivität
  • Dauerstress
  • psychischer Stress durch belastende Situationen
  • bestimmte Krankheiten

Den TSH-Wert zu kennen, ist nur eine „Halb-Information“, die manchmal sogar in die Irre führen kann.

Weizen kann den TSH-Wert verändern

Eine besondere Rolle spielt Weizen aus der Ernährung. Durch den im Weizen enthaltenen Stoff Gluten (eigentlich: Gliadin) kann die Schilddrüse gepowert werden. Abhängig davon, ob am Tag vor der Untersuchung Weizen gegessen wurde, kann der Wert von Untersuchung zu Untersuchung schwanken. Es kommt mal zu Unter-, mal zu Überfunktion

Wenn man sich überhaupt nicht erklären kann, warum der TSH-Wert schwankt, könnte der Auslöser Weizen gewesen sein. Denkbar ist auch, dass es noch andere Reizstoffe gibt, die sich über den Darm auf die Funktion der Schilddrüse auswirken. In diesem Beitrag: Mal Überfunktion, mal Unterfunktion – was bedeutet das? ist dargestellt, dass es dabei darum gehen kann, dass es bereits zur Autoimmunkrankheit Hashimoto Thyreoiditis gekommen ist.

Nicht allein auf den TSH-Wert schauen

Dass allein die Messung des TSH-Werts nicht reicht, um die Schilddrüsensituation insgesamt zu beurteilen, das sagen auch Ärzte, siehe im Ärzteblatt: Latente Hypothyreose des Erwachsenen.

Vor allem aber: Allein von der Bestimmung des TSH-Werts lässt sich nicht ableiten, ob die Hormone

  • überhaupt stoffwechselsaktiv sind oder
  • ob eine Autoimmunstörung (Hashimoto) vorliegt.

Bringen die Werte FT3 und FT4 mehr Klarheit?

Es hat sich rumgesprochen, dass zusätzlich zum TSH-Wert auch die Funktion der Schilddrüsenhormone FT3 und FT4 untersucht werden sollte, die bestimmte Stoffwechselvorgänge beeinflussen. Ein kleiner Teil dieser Hormone ist über das Blut zu bestimmen und erlaubt zusammen mit dem TSH-Wert einen Rückschluss auf die Funktion der Schilddrüse.

Zwar ist dies genauer als wenn wie so oft der TSH-Wert die einzige Untersuchung ist. Dennoch können damit nicht Störungen der Schilddrüse überprüft oder eine Unterfunktion festgestellt werden. Denn dies bleibt unberücksichtigt:

  • die Schilddrüse produziert über 30 verschiedene Hormone
  • der Stoffwechsel hängt von all diesen Hormonen ab, nicht nur von den bekannten Hormonen T3 und T4

Die Schilddrüse gehört zu einer Staffel

Allein den TSH-Wert zu ermitteln ist zu wenig. Denn die Funktion der Schilddrüse gleicht einer Art „Staffellauf“, bei dem ein Organ dem anderen die Staffel übergibt:

  1. vom Regelzentrum (Hypothalamus) weiter an die
  2. Hirnanhangdrüse weiter an die
  3. Schilddrüse weiter an die
  4. Leber weiter an den
  5. Darm …

Diese Aufstellung ist natürlich stark vereinfacht. Sie soll nur zeigen, dass es um viele Organe geht, nicht nur um die Schilddrüse.

Darm und Leber berücksichtigen

Was bei dem alleinigen Blick auf die Schilddrüse fehlt, sind umfassendere Untersuchungen, die den Zustand des Darms und der Leber zeigen. Denn mindestens diese beiden Organe sind wesentlich an der Leistung der Schilddrüse beteiligt. Worum es dabei geht, steht in diesen beiden Beiträgen:

In der Naturheilkunde beginnt man eine Therapie damit, diesen Organen Aufmerksamkeit zu schenken. Mit pflanzlichen Mitteln kann der Leber und dem Darm oft geholfen werden und als Folge regulieren sich die Symptome und meist auch die Schilddrüsenfunktion.

Verordnung von L-Thyroxin nach dem TSH-Wert

Schilddrüsenmedikamente erhöhen die Schilddrüsenwerte. Das ist aber auch alles. Was viele nicht wissen: die Unterfunktion bleibt trotz Tabletten bestehen. Deshalb ändert sich häufig nichts an den Symptomen, die zum Arztbesuch geführt haben.

Natürlich gibt es auch Zustände, bei denen das verordnete  L-Thyroxin notwendig ist.

Entscheidend ist bei der Beurteilung der Laborwerte, welche Symptome es gibt und wie die gesamte gesundheitliche Situation ist. Alles zusammen führt zur richtigen Beurteilung, ob Tabletten notwendig sind oder nicht.

Dr. med. Berndt Rieger: „Tatsächlich muss der Blick aber immer zuerst auf den Menschen gehen und das, was er empfindet, mit dem TSH verglichen werden. Denn nur so wird man ihm und seiner Krankheit gerecht“. 

Dr. Datis Kharrazian: „Pathologische Laborwerte, die wirklich eine Krankheit anzeigen, sind hilfreich für medizinisches Eingreifen. Zur Beurteilung, was eine gute Gesundheit ausmacht, taugen sie jedoch wenig.“

Unnötiges L-Thyroxin

Es ist durchaus möglich, dass die Schilddrüsentabletten gar nicht notwendig sind, sondern dass allein eine Korrektur der Ernährung die frühe Störung der Schilddrüse auffangen kann.

Ob man sich in diesem frühen Stadium befindet, zeigt dieser Test mit der Aufwachtemperatur. Zu diesem Test rate ich, denn er zeigt viel zuverlässiger den Zustand der Schilddrüse als die Laborwerte.

Das unnötige Einnehmen von Tabletten kann der Beginn eines Leidenswegs sein. Vor allem stört das L-Thyroxin, wenn die Ernährung korrigiert wird und es schnell zu Symptomen der Überfunktion kommen kann. Am häufigsten macht sich das als Schlafstörungen bemerkbar. Dies ist ein wichtiger Beitrag dazu: Raus aus dem L-Thyroxin!

Stadien berücksichtigen

Insbesondere werden von Ärzten die verschiedenen Muster und Stadien der Schilddrüsenfunktion nicht beachtet. Denn es gibt nicht nur einfach eine Unterfunktion. Man sollte genau schauen, aus welchem Grund die Schilddrüse in Unterfunktion ist und in welchem Stadium ein Mensch sich befindet.

Das ist fatal: Die Schulmedizin unterscheidet nicht zwischen den Stadien der UnterfunktionEs wird platt davon ausgegangen: Unterfunktion ist Unterfunktion.

Das stimmt so aber nicht, denn in einem frühen Stadium ist alles noch reparabel. Speziell für die Schilddrüse heißt das:

Es gibt Menschen mit Beschwerden wie bei einer Unterfunktion, aber es liegt nur eine frühe (funktionelle, latente) Unterfunktion vor. 

Diese frühe Unterfunktion lässt sich mit der Ernährung völlig wiederherstellen. Die Einnahme von Medikamenten ist absolut nicht notwendig in dieser frühen Zeit.

Das Traurige an der Situation: Es kann sein, dass durch die (jahrelange) Einnahme überhaupt erst ein Schaden an der Schilddrüsenfunktion entsteht. Denn die unnötige Einnahme von Hormontabletten kann dazu führen, dass die produzierenden Organe sozusagen „faul“ werden nach dem Motto: „Wozu arbeiten, wenn die Hormone sowieso kommen“. Das ist kein gesunder Zustand, sondern kann in die wirkliche Unterfunktion (Hypothyreose) führen. Uff! 🙁

Fallbeispiel

Antje schreibt: „In meiner Familie gibt es viele mit Schilddrüsenunterfunktion, mein Sohn, meine Mutti, meine Schwester und ich.“ 

  • Das ist kein Wunder, denn nach Untersuchungen sollen etwa 10 Prozent der Menschen in Deutschland eine Unterfunktion haben. Nach meiner Einschätzung sind es aber sehr viele mehr, denn die Unterfunktion wird so gut wie nie sofort festgestellt. Lange Jahre kann es eine frühe Unterfunktion geben (siehe oben im Beitrag).

2016 wurde bei mir ein zu hoher TSH von 5,6 festgestellt. 

  • War der Wert wirklich zu hoch? Das ist reine Interpretationssache und hat viel mit dem Alter und der Ernährung zu tun.

Die Internistin vermutete Hashimoto, was sich am Blutbild nicht bestätigte.

  • Vermutlich wurde geforscht, ob es sich um eine Hashimoto-Thyreoiditis im akuten Entzündungsschub handelte. Wenn die Entzündungen nicht nachweisbar sind, kann aber trotzdem eine Hashimoto vorliegen. Weil dies eine Erkrankung des Immunsystems ist, kann sie nicht im Labor nachgewiesen werden.

Über 2 Jahre wartete ich auf einen Termin beim Endokrinologen. Laut Ultraschall ist die Schilddrüse sehr verkümmert und mir wurde dann L-Tyroxin 75 verschrieben.

  • Man muss beachten: Der TSH-Wert ändert sich täglich. Eine Untersuchung zwei Jahre später hat absolut gar nichts mehr mit dem alten TSH-Wert zu tun. Es zeigt sich nur, dass ein bereits laufender Prozeß weiter fortgeschritten ist. Die Schilddrüse schrumpft, weil es seit Jahren schleichend chronische Entzündungen gibt, die nicht unbedingt nachweisbar sind.

2018 hatte ich ein richtig mieses Jahr mit Pfeifferischem Drüsenfieber was unentdeckt blieb, mir konnte kein Arzt helfen.

  • Das Drüsenfieber ist eine Virusinfektion, zu der es bei chronisch geschwächtem Immunsystem kommt. Dies ist der Fall bei Hashimoto. Weil Ärzte die akuten Virusinfektionen behandeln, sind sie dafür ganz einfach nicht zuständig. Zielführender wäre gewesen, sich an Heilpraktiker zu wenden.

Im August bekam ich von heute auf morgen zu hohen Puls und Blutdruck. Und natürlich Medikamente dagegen. 

  • Nein, da muss ich widersprechen. Hoher Blutdruck entsteht nicht von ‚heute auf morgen‘, sondern entwickelt sich mit den Jahren schleichend und meist unbemerkt. Er wird nur plötzlich meß- und fühlbar.

Januar 2019 hatte ich eine Halswirbel OP und Reha. Der Internist bei der Kur war zufrieden mit den Schilddrüsenwerten TSH 2,2.

  • Wieder wird von einem TSH-Wert ausgegangen, der sich täglich ändern kann. Eine Einzelmessung ist deshalb von geringer Aussagekraft. Man muss Verlaufskontrollen machen, um eine Tendenz zeigen zu können.

Mittlerweile bin ich von allen Medikamenten weg, nur noch L-Thyroxin ist übrig. Das möchte ich gern auch noch ändern.

  • Ja, das sollte man ändern. Denn die Verordnung  von L-Thyroxin kann nach meiner Einschätzung gar nicht richtig sein, weil sie nichts mit Hashimoto zu tun hat. Natürlich kann diese Einschätzung falsch sein, weil ich ja nur die wenigen Angaben von Antje habe. Daraus sollte man keine Diagnose ableiten. Das will ich auch gar nicht, sondern nur zeigen, wie ein üblicher Weg mit einer Hashimoto-Krankheit im Hintergrund ablaufen kann.

Was tun?

Ich rate Antje zu diesem Weg:

  1. Sofort anfangen mit dem Kochen nach den Rezepten im Ebook „Gesunde Schilddrüse“. Denn sie hat offenbar noch keine manifeste Unterfunktion (Hypothyreose) und könnte aus dem L-Thyroxin aussteigen.
  2. Als nächstes Einsteigen in den Selbstlernkurs, denn dort gibt es konkrete Anleitungen, wie man das L-Thyroxin los wird und was dabei zu beachten ist.

Die Ernährung beeinflusst den TSH-Wert

Die Ernährung wirkt auf den TSH-Wert, zum Beispiel beim Fasten oder Reisfasten. Um ein dauerhaft gutes Ergebnis zu bekommen, sollte man die persönlich passende Ernährung aufbauen.

Zum Anstieg oder Abfall des Wertes kommt es innerhalb kurzer Zeit, wenn auf gesunde Ernährung umgestellt wird.

Ganz besonders schnell kann es zu Schwankungen des TSH-Werts kommen, wenn gleichzeitig noch L-Thyroxin genommen wird. In dem Fall zeigt der TSH-Wert, dass die Schilddrüse aktiv ist, nur kommt es leider wegen der Tabletten oft zur vorübergehenden Überfunktion. Deshalb empfehle ich in meinem Selbstlernkurs „Schilddrüse managen“ die Doppelstrategie:

  1. Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) lernen und
  2. gleichzeitig aus den Schilddrüsen-Tabletten aussteigen

Das gelingt vielen, hier sind Beispiele:

Seit 6 Wochen nehme ich kein LT und fühle mich aber richtig gut. Durch das warme Frühstück bin ich gleich für die Arbeit, die viel Konzentration abverlangt, gewappnet. Gedächnis wird besser. Bin ruhiger in mir. Verdauung stimmt. Schlafe wie ein Baby und möchte, dass es so bleibt.

Konnte innerhalb kurzer Zeit, (knapp 6 Monate) 50mg Euthyrox reduzieren. Und ich mache täglich Fortschritte. Fühle mich sehr wohl in meiner Haut.

Ich kann nur bestätigen, das ich innerhalb von einem halben Jahr, bereits 50mg Euthyrox reduzieren konnte, seit der Umstellung auf Makrobiotische Heilküche. Ich hatte diese Hormone schon über 27 Jahre täglich konsumiert. Dank Facebook kam ich zu Jutta Bruhn, und das ist das BESTE!- was mir und meiner Gesundheit, widerfahren ist. 

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Teilnehmerinnen den Ausstieg aus den Tabletten unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt haben. Niemand sollte leichtfertig das L-Thyroxin weglassen!

Mein Tipp lautet: Informieren Sie sich gut und seien Sie achtsam und kritisch, wenn sich die Verordnung von L-Throxin allein auf den TSH-Wert stützt.


Dieser Beitrag  orientiert sich an dem Buch von Dr. Kharrazian: „Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln“ und an mehreren Büchern zur Schilddrüse von Dr. med. Berndt Rieger

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

 

Gesunde Schilddruese

Rezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

24 Kommentare

  1. Helene Horn

    Hallo Frau Jutta, leide seit mehreren Jahren an verschiedene Symptomen. Habe fünf Kinder. Nach dem 4.Kind hatte ich angeblich einen Morbus Basedow. Nach einem Jahr wurde es besser. Nach dem 5. Kind ging es mir sehr schlecht. Panikattacken, Schwächeanfall, … Ein Jahr später hatte ich plötzlich Atemnot, Brustenge, Kurzatmung, Müdigkeit, Nebel im Kopf etc. Mein TSH Wert ist zu niedrig oder im unteren Normbereich. Das Volumen der Schilddrüse ist manchmal zu gross manchmal normal. Bis heute habe ich aber eine Vielzahl von Symptomen. Aber ich weiss nicht , was ich habe. Meine Basaltemperatur ist manchmal unter 36,6 und manchmal nach dem Eisprung über 37, 0Grad. Habe eine zwei Jahre mich glutenfrei und Kuhmilcheiweissfrei und gesund ernährt, habe jedoch keine Besserung verspürt. Jetzt nehme ich Selen, Eisen, Blutdrucksenker, Probiotika, Aminosäuren, Zeolith ein. Kannst du sagen, was ich machen soll oder was mit mir los ist? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helene

    • Jutta Bruhn

      Hallo Helene,

      das höre ich sehr oft: Trotz Einnahme von teuren Nahrungsergänzungsmitteln geht es nicht gut. Dazu kann ich nur sagen, dass diese oft in der Anfangszeit notwendig sind, aber natürlich nicht reichen, um gesünder zu werden.

      Ich kann aus deinen Fragen entnehmen, dass dir entscheidende Informationen fehlen und dass es mehrere gängige Irrtümer gibt.

      – du hast die Möglichkeit, per Newsletter kostenfrei bei mir mehr zu lesen und zu lernen

      – schneller kommst du voran, wenn du gleich mit der Makrobiotischen Heilküche startest, das wäre von Vorteil, weil so auch die Kinder davon profitieren

      – wenn du wirkliche Heilung erfahren willst, solltest du im Onlinekurs mitmachen. Dort kannst du Schritt für Schritt mit Bildern, Videos und Texten lernen, wie du dauerhaft gesund wirst.

      Denn deine Frage „Kannst du sagen, was ich machen soll oder was mit mir los ist?“ bekommst du nur dann beantwortet, wenn du aktiv mitmachst.

      Liebe Grüße
      Jutta

  2. Leyla

    Hallo Jutta,

    Ich leide seit 8 Monaten an thyreoiditis de Quervain (immer noch nicht abgeheilt,aber wird besser)..hatte vor der Krankheit immer einen normalen blutwert der schilddrüse.

  3. Elisabeth

    Ich (54J) selber nehme seit ca 30 Jahren Efferox und Co. Viele Jahre mit 100ug, aktuell 88. Jetzt gab es vor 2 Wochen den Zufallsbefund TSH 12,5
    Leider wurde da T3 und T4 nicht mitgemacht. Das werde ich in 4-5 Wochen nachholen, weil ich jetzt wieder auf 100ug umgestiegen bin und schauen will, was damit mit dem TSH passiert.

    Ich frage mich aber, warum ich keinerlei Anzeichen gemerkt hab, dass der TSH jetzt so weit oben ist.
    Wenn man mich kennt, würde man aber eher an Überfunktion denken. Ich bin voll die Powerfrau….
    Ja, ich weiss, die Nebennieren können viel kompensieren (Die sind in der Iris auch gezeichnet)
    Meine SD-ist laut Ultraschall sehr klein und auch im Auge gezeichnet. Wahrscheinlich ist da mal ne Hashimoto abgelaufen.

    Aber die Frage: Kann es sein, dass auch so ein hoher TSH „ok“ ist ?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elisabeth,

      hm, ich dachte eigentlich, die Antworten auf deine Fragen sind im Beitrag enthalten? 🙂 Oder gibt es Mißverständnisse?

      jeder TSH-Wert ist ein Zufallsbefund und ändert sich schnell, ohne dass man etwas merkt, weil das nämlich normal ist

      – der TSH-Wert sagt nichts über „Power“ aus 😉

      – meinst du FT3 und FT4? Das ist ja genau das Problem, dass diese Werte nicht standardmäßig gemessen werden

      – nein, eine Hashimoto wirkt sich nicht auf die Schilddrüse aus, nur bei Hashimoto-Thyreoiditis kommt es zum Gewebeschwund. Das sind zwei unterschiedliche Diagnosen.

      Liebe Grüße
      Jutta

  4. Manuel

    Hallo Jutta,

    ich leide seit 7 Jahren an Verdauungsbeschwerden. Zudem hat man bei mir das Leaky gut vor einigen Jahren festgestellt. Ich habe das Gefühl das auch meine Schilddrüse betroffen ist. Mein TSH-Wert war die letzten Jahre immer in Ordnung. Muss ich auch andere Werte ermitteln, und wenn ja welche? Leide an einigen beschrieben Symptomen unter anderem Candida, und ich nehme ganz schwer zu, kalte Füße, Abwehrschwäche, Nebel im Kopf, Stimmungsschwankungen…

    Mit freundlichen Grüßen
    Manuel

      • Manuel

        Ich habe mir vor wenigen Tagen ihr Buch gekauft und werde meine Ernährung langsam versuchen auf die MBH umzustellen.
        Was meinen Sie dazu? Haben Sie vielleicht noch einen Tipp für mich??

        Liebe Grüße Manuel

        • Jutta Bruhn

          Hallo Manuel, ja ganz genau, langsam die Ernährung umstellen und probieren was gut bekommt. Dann wird sich auch die Verdauungsleistung nach und nach regulieren. Viel Erfolg dabei!

  5. Linda

    Hallo Frau Bruhn,
    Bei mir wurde ein Wert von TSH 0,03 miu/l gemessen . T4 ist normal . Bin 44 Jahre alt, nehme seit August l thyroxin 75, soll jetzt l thyroxin 25 nehmen . Macht das Sinn ? Man versucht den Wachstum meines Knotens 2,3 cm zu stoppen …. bin ratlos und verzweifelt .

    • Jutta Bruhn

      Hallo Linda,

      vielleicht hast du die Ärzte falsch verstanden? Gegen Knoten helfen keine Tabletten. Sie sind Zeichen einer langjährigen Stoffwechselstörung.

      Bei Knoten kann die Ernährung helfen, allerdings ist das keine Sache von ein paar Wochen. 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

  6. Conny

    Hallo Frau Brunn,
    Ich habe durch eine Untersuchung weil ich seit längerem starke Probleme mit der Verdauung habe einen Zufalls wert bekommen.
    Man hat auch die Schilddrüse kontrolliert und dabei einen TSH wert von 17,4 bekommen.
    Was bedeutet dieser wert?
    Da ich im Krankenhaus war mit meinen Beschwerden habe ich nicht viel Auskunft darüber bekommen auser das dies auf eine starke Unterfunktion hindeutet und man das behandeln muss.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Conny, du scheinst Glück gehabt zu haben mit den Ärzten. Andere hätten dich sofort behandelt.

      Ich empfehle ich dir, auf meinem Blog zu lesen, damit du mehr Infos zur Schilddrüse bekommst. Es ist am besten, wenn man selbst Bescheid weiß.

      Bestelle meinen kostenlosen Newsletter hier, damit du dran bleibst

      Liebe Grüße
      Jutta

  7. Jacqueline

    Hallo Frau Bruhn,

    ich habe Hashimoto.Trotz Ernährungsumstellung habe ich alle sechs Wochen andere Werte. Immer ein auf und ab. Können Sie mir was empfehlen um das besser in den Griff zu bekommen?

    Vielen Dank im Voraus

    Jacqueline

  8. sophie

    Hallo Frau Bruhn,

    bei einer Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass ich einen TSH Wert von 4,29 habe. Ich habe keine Beschwerden (außer vielleicht Müdigkeit, da ich jedoch alleinerziehend, berufstätig mit zwei Kindern bin, schiebe ich das eher auf meinen Alltag :-)), meine Hausärztin meinte aber der Wert sei etwas hoch und man müsste evtl ein wenig Hormone nehmen um das wieder „einzupendeln“.

    Ich würde es lieber ohne versuchen. Meinen Sie in diesem Fall könnte ich es mit gezielter Ernährungsumstellung versuchen?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Sophie

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sophie, ich würde folgendes tun:

      1. bei einem normalen TSH-Wert würde ich auf Ärzte hören, die mit veralteten Methoden arbeiten, siehe Beitrag oben zum TSH-Wert.

      2. sofort mit Meeresalgen anfangen zu kochen, denn so eine frühe Unterfunktion ist sehr leicht mit der Ernährung auszugleichen. Wie man das macht, steht im Ebook „Essen als Medizin„.

      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  9. Alexandra

    Hallo Frau Bruhn!
    Ganz deutlich ist mir nicht, welche (zusätzlichen) Laboruntersuchungen ich beim nächsten Besuch beim Hausarzt anfragen könnte um den Zustand meiner Schilddrüse und daraus abzuleitende Behandlungen besser einschätzen zu können und wo ich (für mich verständliche) Vergleichswerte erhalten kann. Mein Hausarzt zeigt sich nicht sehr kooperativ und einen Naturheilarzt habe ich leider immer noch nicht gefunden der mich hierin beraten und begleiten könnte. (Was leider auch bedeutet, dass ich mit der bereits erworbenen Starthilfe noch nicht beginnen kann). Ich hoffe, Sie können mir bei dieser Frage weiterhelfen.

    Vielen Dank und
    Mit freundlichem Gruß,
    Alexandra

    • Jutta Bruhn

      Hallo Alexandra, nein, es geht nicht um zusätzliche Untersuchungen. Die Laborwerte sind für Patienten sowieso ohne Bedeutung, denn sie sind Richtlinie für die Verordnungen des Arztes.

      Ich würde trotzdem sofort mit der neuen Ernährung starten. Ich habe ja beschrieben, dass man nicht alles von einem Tag auf den anderen ändern sollte, sondern Schritt für Schritt sich langsam rantasten. Im Ebook habe ich auf die Reaktionen hingewiesen, es kann aber auch sein, dass es ganz anders (harmlos) abläuft. Das weiß man erst hinterher. 🙁

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  10. Annemarie

    Hallo Fr. Bruhn

    mir wurde vor 19 Jahren die komplette SD entfernt. Seitdem nehme ich Tabletten.
    Mittlerweile sind es täglich 112mg Euthyrox
    Ich bin nun 63 Jahre alt und hab massive Beschwerden.
    Massives Schwitzen(unerträglich)Schlafstörungen, Herzrasen, Gewichtszunahme, Haarausfall, Schwindel usw.
    Nun meine Frage: Gibt es auch Naturheilkundliche Mittel, statt Euthiyox?
    Bin seit etlichen Jahren Vegetarierin.

    Vielen Dank schon im Voraus
    Annemarie

    • Jutta Bruhn

      Hallo Annemarie, ja natürlich gibt es auch natürliche Hormone vom Rind oder Schwein. Sie sind frei erhältlich oder werden von Naturheilärzten verordnet.

      Allerdings reicht es nicht, allein auf natürliche Hormone umzusteigen. Wenn nichts in der Ernährung geändert wird, kann sich auch an der hormonellen Situation nichts ändern.

      Du bestätigst meine oft gemachten Erfahrungen, dass vegetarische Ernährung ein Weg in die Krankheit ist. 🙁 Ohne Fisch und Eier geht es nicht.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  11. Sigrun

    Ich war beschwerdefrei. Zufällig wurde im Zuge einer Untersuchung festgestellt, dass der TSH-Wert nicht stimmt. Mir wurde L-Tyroxin 75µg verschrieben. Zeitlebens und bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer einen eher zu niedrigen Blutdruck. Schon nach der ersten Blutkontrolle wurde plötzlich ein erhöhter Blutdruck (140/100) gemessen und er stieg in der Folgezeit weiter.

    Ich nehme L-Tyroxin nun seit 2 Jahren. Ich würde nun gerne herausfinden, ob das Medikament wirklich am Bluthochdruck schuld ist und es, natürlich unter ärztlicher Kontrolle, wieder absetzen. Höchstwahrscheinlich wird mein Arzt mir sagen, dass dies nicht möglich ist und ich wäre gern darauf vorbereitet, was mich zu meiner Frage führt: Was denken Sie, ist das Absetzen/Ausschleichen noch möglich?

Eine Frage passend zum Beitrag?

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