5 Tipps als erste Hilfe bei Hashimoto

Schilddrüsenunterfunktion Hashimoto„Ich habe Hashimoto – was kann ich mit der Ernährung tun?“ Weil diese Frage so oft gestellt wird, gebe ich hier 5 Tipps zum Einstieg.

Natürlich sind das nur ein paar Tipps für den Anfang. Wer wirklich gesünder werden möchte, braucht dazu ein ganzes Programm.

Wer gleich starten möchte, kann dazu Hilfe und Tipps hier in der Starthilfe finden.

Das sagen andere dazu:

„Die Allergien sind fast weg. Es ist ein ganz anderes Lebensgefühl.“

 

„Mein Gedächtnis ist viel besser geworden, die Gelenkschmerzen und die Heißhungerattacken haben nachgelassen, meine Verdauung ist gut.“

 

„Ich friere weniger.“

Was haben diese Leute gemacht? Das haben sie weggelassen:

Nr. 1: Weizenfreie Ernährung

Speziell bei Hashimoto kann weizenfreie Ernährung der Schlüssel sein zur Erleichterung von vielen Beschwerden.

Das Problem ist, dass heutzutage überall Weizen enthalten ist, in

  • Brot, Brötchen, Knäcke, Croissant, Toast, Nudeln, Kuchen, Keksen, Pizza etc.

Eine Rolle spielt dabei die Glutenunverträglichkeit, die bei Hashimoto so gut wie immer vorliegt. Zum Glück ist das kein Schicksal für immer, aber am Anfang wird auf jeden Fall Gluten weggelassen. Weizen allerdings sollte ganz wegbleiben, auch in Zukunft.

Statt Weizen kann man andere Getreide essen. Hier erhalten Sie kostenlos eine Liste mit bekömmlichen Getreiden.

Sobald die Glutenunverträglichkeit überwunden ist, kann man wieder Getreide mit Gluten essen. Wer wissen möchte, wie das abläuft, findet mehr Infos in diesem Beitrag: Leaky-Gut-Syndrom ist heilbar.

Nr. 2: Laktosefreie Ernährung

Allergien, Unverträglichkeiten und Hautprobleme sind oft schnell zu minimieren, wenn konsequent wegbleiben:

  • Milch und Milchprodukte wie Käse, Quark, Jogurt, Sahne, Kaffeesahne …

Speziell bei Hashimoto: Weil Hashimoto in erster Linie eine Erkrankung des Immunsystems ist, bringt das Weglassen von Milchprodukten oft sofortige Erleichterung.

Wer jetzt denkt „das schaffe ich nicht“, den kann ich beruhigen. Auf dieser Webseite sind alle Rezepte laktosefrei, ebenso wie in meinem Ebook „Makrobiotische Heilküche – Rezepte“. Wer danach kocht, wird staunen, wie vielseitig laktosefreie Ernährung ist.

Nr. 3: Heißhunger stoppen

Alle mit Hashimoto kennen Heißhungerattacken auf:

  • Kuchen, Schokolade, Süßigkeiten, Kekse …
  • Trockenfrüchte
  • süßes frisches Obst

Doch wer dem Heißhunger nachgibt, hat nur für kurze  Zeit Erleichterung. Denn einige Zeit später rutscht man wieder in die Unterzuckerung (Fachwort: Hypoglykämie), die eine  neue Heißhungerattacke auslöst. Und so geht es immer weiter. Das ist ein Teufelskreis und eine der Ursachen für Hashimoto.

Die Lösung des Problems hört sich einfach an: Zucker weglassen. Aber das ist nicht so einfach. Ich habe dazu einen „Geheimtipp“, der etwas ungewöhnlich ist: Mehr Fett essen. Das klappt! Denn wer genug Fett im Essen hat, ist länger satt mit den Folgen:

  1. weniger Heißhunger
  2. leichter abnehmen

Am besten klappt es mit hochwertigem Kokosfett. Kokosfett ist kein Dickmacher, sondern kurbelt die Fettverbrennung an und liefert Energie. Das berichten andere:

„Tatsächlich – kein Appetit auf Süßes. Unglaublich aber wahr.“

 

„Ich finde es sehr angenehm, so eine gute Menge Kokosöl essen zu dürfen. Der Süßhunger reduziert sich dadurch sehr deutlich.“

Wichtig: Man sollte beim Kauf  von Kokosfett auf beste Qualität achten und Produkte nehmen zum Beispiel von Bio-Planete.

Starthilfe bei Hashimoto
Sofort anfangen mit der Ernährung:

Starthilfe-bei-Hashimoto

  • endlich wieder munter sein!
  • auch im Winter warme Hände und Füsse, wäre das nicht schön?
  • stressfrei essen können

Das sagen andere:

„Die Starthilfe ist für mich eine toller Wegweiser."

 

"Ich habe ihre Empfehlungen ausprobiert und merke die positiven Effekte."

 

"Ich fühle mich sehr viel besser, leichter, die Blähungen sind weg und ich habe auch schon etwas abgenommen. :-)"

Nr. 4: Warmes Frühstück

Den Tag sollte man mit einem warmen Frühstück starten. Damit ist nicht die Tasse Kaffee gemeint, sondern eine schöne Miso-Gemüsesuppe wie sie in Asien üblich ist.

Die warme Suppe oder ein Teller Eintopf mit Gemüse gleich am Morgen bringt Ruhe ins Immunsystem und in kurzer Zeit fühlt man sich allgemein besser.

„Ich habe vor einem Monat mit der Morgensuppe angefangen und mir ging es schnell besser damit. Ich konnte besser schlafen und fühlte mich frischer am Morgen.“

Nr. 5: Keine Nachtschattengewächse

Dieser Tipp wird manchen sehr verwundern:

• keine Kartoffeln
• keine Tomaten
und auch keine anderen Nachtschattengewächse wie Paprika oder Auberginen.

Neben den Milchprodukten sind aus meiner Erfahrung die Kartoffeln die schlimmsten Krankmacher. Sie treiben den Blutzucker hoch und das ist genau das, was man bei einer Autoimmunkrankheit wie Hashimoto vermeiden will.

Tomaten tragen ganz offensichtlich zu Entzündungen bei. Das ist eine Erfahrung aus der Behandlung bei Gelenkschmerzen und Rheuma.

Soviel zum Anfang – wie geht es weiter?

Wenn man Weizen, Milchprodukte und Zucker weglässt – was kann man denn noch essen?

Diese Frage stellt sich wohl jeder, der solche Tipps bekommt. Ich kann versichern, dass es eine Ernährung gibt, die so umfangreich ist, dass man wirklich nichts vermisst. Es geht um die Makrobiotische Heilküche, die ich selbst seit vielen Jahren praktiziere.

Hier ist mein Programm dazu: So bekommt man Hashimoto in den Griff. Und hier ein Bericht von einer Teilnehmerin:

„Bei mir hat die Ernährungsumstellung sehr viel geholfen. Ich war im letzten Jahr immer wieder bei der Ärztin, wegen starker Müdigkeit, Dauerschlafen und Erschöpfung, aber es gab keine Hilfe, da die Blutwerte sehr gut waren.

 

Seit 4 Wochen hab ich die Ernährung umgestellt. Die Symptome waren schon nach ein paar Tagen viel weniger und jetzt geht es mir echt gut!! Ich schlafe auch wieder gerne und gut UND am Morgen bin ich fit!

So einen schönen Erfolg wünsche ich Ihnen auch!

Wenn Sie eine Frage haben, schreiben Sie mir gerne gleich hier unten im Kommentarbereich!

Hashimoto managen
Selbstlernkurs mit Videos

Hashimoto managen

  • nicht mehr frieren
  • Histamin-, Lactose- oder Fructoseintoleranz in den Griff bekommen
  • Besser schlafen
  • Gewicht regulieren

„Meine Verdauung ist so gut wie schon lange nicht mehr.“

 

„Mein Zuckerspiegel hat sich so positiv verbessert. Habe keine Heißhungerattacken mehr. Das war so schlimm, musste immer einen Müsliriegel in der Tasche haben, für den Notfall.“

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen. – Rechtlicher Hinweis: Die Informationen auf dieser Webseite sollen Wissen vermitteln. Sie ersetzen nicht die Behandlung durch naturheilkundlich orientierte Ärztinnen oder Ärzte.

40 Kommentare

  1. Marina

    Hallo Frau Bruhn,ich habe Hashimoto . Sie empfehlen, viel Kokosöl zu essen. Leider vertrage ich es nicht, bekomme starke Oberbauchschmerzen und von dem Kokosaroma wird mir leicht übel. Gibt es eine Alternative?
    Viele Grüße

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marina, natürlich muss der Rest der Ernährung auch stimmen! Allein das Kokosfett reicht nicht. Die Schmerzen im oberen Bauchbereich zeigen, dass einiges im Argen ist. 🙁

      Menschen mit starker Leberbelastung schmeckt das Kokosfett nicht. Deshalb gibt es behandeltes/desodoriertes Kokosfett, auf das man ausweichen kann.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  2. Barbara

    Guten Tag Frau Bruhn, 2015 wurde durch eine Szintigraphie-Untersuchung bei mir Hashimoto festgestellt.

    Nun bin ich auf Ihre interessante Seite gestoßen und möchte einen Versuch mit der von Ihnen empfohlenen Ernährungsumstellung wagen.

    Meine bisherige, überwiegend vegetarische Ernährung enthält viele Milchprodukte, aber auch von Ihnen Empfohlenes wie Naturreis, Hirse, alle Arten von Gemüse etc., selten Fleisch, aber n i e Fisch, gegen den ich eine unüberwindliche Abneigung habe. Frage: Wenn ich meine Ernährung nach Ihren Empfehlungen umstelle, gibt es einen Ersatz für Fisch?

    Es fällt mir schon schwer genug, auf Tomaten, Paprika und Co. zu verzichten, geschweige denn, auf meine Milchprodukte (Milch selbst habe ich bereits durch Soja-/Reisdrinks (Müsli) ersetzt), und Kaffee.

    Für Ihre Antwort schon jetzt vielen Dank!
    Freundliche Grüße
    Barbara

    • Jutta Bruhn

      Hallo Barbara, da muss ein Irrtum vorliegen, denn durch ein bildgebendes Verfahren kann man kein Hashimoto feststellen.

      Sie machen einige wirklich problematische Sachen mit der Ernährung 🙁 (vegetarisch, Milchprodukte, Soja, Kaffee …)

      Schauen Sie sich gerne noch weiter um auf der Webseite. Wenn Sie dann wissen, warum die jetzige Ernährung nach meiner Ansicht fast unweigerlich in Krankheiten führt, dann fangen Sie einfach mal an mit den Rezepten. Fisch ist dabei nicht das Kernthema.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  3. Lina

    Guten Tag 🙂 Sie schreiben, dass Tomaten zu Entzündungen beitragen. Ist das bei Bio-Tomatenmark auch so? Und wenn ja, warum? Bisher habe ich immer nur sehr positives darüber gelesen und bin daher ein wenig irritiert, da ich jeden Tag immer min. einen Esslöffel Tomatenmark zu mir nahm, weil mir von einem Arzt zugetragen wurde, dass es gesund und sogar auch sehr gut für die Haut sei…?!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Lina, es tut mir wirklich leid, wenn jemand auf solche dubiosen Ratschläge reinfällt. 🙁 Ich hoffe, Sie sind jetzt nicht sauer auf mich, wenn ich das so formuliere. 😉

      Ärzte sind für Medizin zuständig. Wenn sie Ernährungsratschläge geben, wäre ich sehr, sehr vorsichtig. Das ist nicht ihr Arbeitsgebiet.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  4. Antje

    Guten Abend Frau Bruhn ,
    Vor 3 Jahren wurde bei mir das chronische Erschöpfung Synonym sowie Hashimoto und eine Histamin Intoleranz diagnostiziert . Ich nehme L-Tyroxin bin aber dick geworden schlapp müde unbeweglich . Man hat das Gefühl der Körper wird zum Gefängnis . Haben Sie Ernährungs Tips für mich ?
    Viele Lebensmittel schließen sich bei meiner Diagnose ja leider wechselseitig aus .
    Ich weiß nicht mehr was ich essen soll und dieser völlig überraschende Heißhunger macht mich verrückt vor der Erkrankung kannte ich das nicht war immer schlank und sehr sportlich jetzt fehlt mir für alles und jedes der Antrieb. Danke

  5. Ellie

    Guten Tag

    Ich habe Ihre beiden ebooks „Starthilfe“ sowie „Makrobiotische Heilküche“ gekauft und gelesen.

    Meine Tochter (12 Jahre alt) hat folgende Werte:

    T3 frei pmol/L 5,6 ( 3.7-7.7 Referenz)
    T4 frei pmol/L 10,8 (13.6-23.2 Referenz)
    TSH basal mU/L 1.597 (0.36-4.70 Referenz)

    Die Ärztin sagt sie hätte schlechte Werte und sie gab uns Tirosint 0,13 mg mit nach Hause welches sie täglich einnehmen soll. Das Verhältnis T3 zu T4 stimme nicht.
    Ich wurde skeptisch und gab ihr das Medikament nicht zur Einnahme.
    Nun weiss ich, nach Ihrer Lektüre, was ich meiner Tochter kochen muss…. nur leider, mag sie morgens keine Misosuppe und auch keinen Reisbrei. Sie mag besonders gerne Früchte, am liebsten jeden Morgen. Täglich Früchte einnehmen fürs Frühstück, geht das?
    Haben Sie sonst noch Tipps für Kinder?
    Was sagen Sie zu den Werten?
    Was halten Sie von Kupfermangel? Dies wurde bei meiner Tochter auch im Blut nachgewiesen.

    Liebe Grüsse
    Ellie

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elli, mit den Laborwerten kann man als Laie gar nichts anfangen. Sie dienen nur der Ärztin zur Ermittlung der Dosierung des Medikaments. Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Ratschläge aus dem Internet befolgen, die sich auf diese Werte beziehen. Das wird häufig gemacht, ist aber unseriös.

      Wenn Sie der Tochter das Medikament nicht geben, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass ihre Ernährung stimmt.

      Nein, Obst zum Frühstück geht gar nicht. Hier habe ich geschrieben, dass Obst Gärung macht und den Darm schädigen kann.

      Wenn die Tochter schon morgens Appetit auf süßes Obst hat, ist der Blutzucker bereits kräftig durcheinander (salopp formuliert, man kann das genauer nachschlagen). Das bedeutet, dass abends nicht richtig gegessen wird (gibt es Fett und Eiweiß in der letzten Mahlzeit? Keine Süßigkeiten/Obst abends). Wenn die letzte Mahlzeit stimmt, ändert sich der Appetit morgens.

      Wenn sie keine Misosuppe und keinen Reisbrei mag, kann sie alles Mögliche andere essen. Brot zum Beispiel mit (dick) Butter und Eiweiß (Fisch, Eier, Fleisch …) Dafür gibt es viele Rezepte in meinem Ebook. Kochen Sie das Ebook „rauf und runter“! (Scherz)

      – Kinder brauchen Fett (Kokosfett, Butter) und Eiweiß (Fisch, Eier). Und sie brauchen gute Süßigkeiten (am besten Obst als Kompott). Man kann mit Reissirup und Stevia unbedenklich süßen.

      – Kinder essen das was Erwachsene essen. Deshalb macht es Sinn, zu Hause stets gutes schmackhaftes Essen zu servieren. Ein wenig Zucker außer Haus verkraften sie dann schon, man muss die Kinder nicht unter Druck setzen.

      Mangelzustände regulieren sich bei ausgeglichener Ernährung. Schneller geht es, wenn Meeresalgen enthalten sind, kleine Mengen reichen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  6. Natascha

    Hallo, ich habe seit Jahren eine leichte Unterfunktion. Mit der Zeit habe ich immer mehr nahrungsunverträglichkeiten bekommen, die aber im Blut garnicht nachgewiesen werden konnten. Und so würde ich von Ärzten nur belächelt und mir wurde gesagt, dass das nicht sein kann, dass mir von Milch zB schlecht wird, dass ich Flashs nach dem Essen bekomme, auch Kopfschmerz und Schwindel, ein gefühl als wäre ich leicht betrunken.
    Abnehmen ist seit Jahren auch nicht möglich.
    Letztes Jahr wurde dann (von einer ganzheitsmedizinerin) das leaky-gut-Syndrom diagnostiziert. Jetzt sollte ich versuchen (,langsam), wieder „normal“ zu essen. Bloß, ich bin verwirrt. Die Symptome haben sich teilweise geändert, mal ist es besser, mal wieder so wie damals. Die Schilddrüsenwerte sind unverändert.
    Ich weiß nicht mehr weiter. Hashimoto wurde bei mir nie in Erwägung gezogen

    • Jutta Bruhn

      Hallo Natascha, dein Bericht ist sehr interessant und gleichzeitig wohl bekannt. 🙁 Es ist immer dasselbe:

      – Unverträglichkeiten können nicht über Blut nachgewiesen werden. Das ist der völlig falsche Weg, weil es um den Darm geht. Diese Sicht ist aber nicht bekannt in der Schulmedizin.

      – Das berühmte „drinkless drunk“ (betrunken ohne Alkohol) ist ein typisches Zeichen für Verpilzung des Darms, bekannt als Candida. Weil das sehr schwierig nachzuweisen ist, machen es Ärzte nicht.

      Endlich ist jetzt wenigstens das Leaky-Gut-Syndrom (Löcher im Darm) nachgewiesen. Dieser Schaden im Darm besteht seit vielen Jahren. Auch die Schilddrüsenunterfunktion besteht seit vielen Jahren.

      Jetzt wird es Zeit, das zu ändern. 🙂 Eine Autoimmunerkrankung im Hintergrund wie z.B. Hashimoto kann längst vorliegen, wird aber wahrscheinlich nicht nachweisbar sein. Ich würde nicht warten, bis es zu Entzündungsschüben kommt!

      Ich empfehle dringend den Umstieg auf die Makrobiotische Heilküche (MBH). Mit dieser Ernährung bekommt man diese Probleme auf die Reihe:

      – Unverträglichkeiten
      Candida
      Leaky-Gut-Syndrom
      Autoimmunerkrankungen im Griff

      Ist das übertrieben? Nein, denn seit über 20 Jahren bin ich auf diesem Gebiet tätig und weiß aus der Erfahrung, dass bei diesen Erkrankungen allein die Ernährung (und Lebensweise und Nährstoffe) helfen kann.

      Ich wünsche viel Erfolg!

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  7. RENATE

    Hallo, Frau Bruhn, schon als junge Frau wurden mir Schilddrüsenhormone wegen einer Unterfunktion verordnet. 1995 wurde mir ein kalter Knoten entfernt. Heute bin ich 72 und noch immer im Unklaren, ob eine Unterfunktion vorliegt. Schon immer schwitze ich bei Bewegung sehr stark, es rinnt der Schweiß.
    Gleichfalls habe ich vermehrt Haarausfall. Vor 2 Jahren bekam ich Vorhofflimmern dazu (medikamentös im Griff) und fast gleichzeitig rheumatische entzündliche Beschwerden, die noch bestehen. Im Krankenhaus (Vorhofflimmern) hatte ich PSH 5,02; FT3 5,19; FT4 17,57. Mein jetziger PSH ist 0,90.
    Ich ernähre mich gesund, koche selbst. Gemüse aus dem Garten und dem BIOLaden, Frischkornbrei nach Bruker. Ich nehme L-Thyroxin 0,50. Merke jedoch keinen Unterschied, wenn ich ein paar Wochen damit pausiere. Das Schlimmste ist halt das sehr starke Schwitzen. Für meine Ärztin habe ich Unterfunktion und basta. Was sagen Sie dazu.
    Mit freundlichen Grüßen
    Renate

    • Jutta Bruhn

      Hallo Renate, danke für diesen Bericht.

      Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer starken gesundheitlichen Verfassung, dass Ihr Körper die Einnahme des eventuell überflüssigen Medikaments so lange toleriert hat. Das ist nicht bei allen Leuten so. 🙁

      Sie schreiben: „Ich nehme L-Thyroxin 0,50. Merke jedoch keinen Unterschied, wenn ich ein paar Wochen damit pausiere.“ Dies könnte eine typische Reaktion sein bei einer nicht erkannten Autoimmunerkrankung, oft aber nicht immer ist es Hashimoto.

      Es kann sein, dass nicht die Schilddrüse krank ist, sondern das Immunsystem. In Ihrem Fall könnte es Rheuma sein. Ohne Ihre Ärztin angreifen zu wollen, kann hier der Fall vorliegen, dass allein nach den Laborwerten behandelt worden ist. Symptome/Beschwerden sind nicht mit den Laborwerten gemeinsam betrachtet worden. Deshalb ist die Autoimmunerkrankung nicht erkannt worden. (nachzulesen bei Dr. Kharrazian „Hashimoto anders behandeln“ S. 38)

      *********

      Das starke Schwitzen ist nichts Natürliches. Sehr oft erleben Leute das als Ausdruck einer Überfunktion der Schilddrüse. Sowie die Tabletten (L-Thyroxin) reduziert oder weggelassen werden, ist auch das Schwitzen weg.

      Haben Sie schon mal alternative Behandlung in der Naturheilkunde aufgesucht? Wenn Ihre Ärztin immer dasselbe sagt, sollte man sich eine andere Meinung holen.

      *********

      Was mir gar nicht gefällt, ist die Ernährung mit Frischkornbrei nach Bruker. 🙁

      Ich kenne wenig anderes, mit dem man sich den Darm ruinieren kann. Das merken Sie vielleicht nicht direkt, aber es hat Auswirkungen auf das Herz. Und das haben Sie bereits bemerkt!

      Den Zusammenhang Darm/Herz hat Dr. Renate Collier in ihrem Wirken als Naturheilärztin dargestellt.

      Mein Tipp ist: Ändern Sie schleunigst Ihre Ernährung und essen Sie nie wieder Frischkornbrei. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  8. Meli

    Hallo Frau Bruhn.
    Mir wurde letzte woche letzte Woche eine leichte Sd Unterfunktion und Hashimoto dazu Eisenmangel diagnostiziert. Ich bin 22 Jahre alt und hatte vorher nie eine Krankheit. Ausserdem habe ich extreme Angst vor Krankheiten. Ich habe Angst keine Kinder zu bekommen wobei ich nie zyklusprobleme hatte und einen 27 Tage Zyklus habe.Meine Ärztin hat mir Eisen und Jodtabletten verschrieben die ich bis zur Sonographie nehmen soll. Ist es notwendig in meiner Situation Jod zu nehmen und wie soll ich mich ernähren? Mfg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Meli, ich finde es erschütternd, wie die Ärztin handelt. Ich kenne diese Art von Untersuchung und Verordnung aus vielen Krankengeschichten. So fängt oft ein langer Leidensweg an. Ich meine das so:

      1. Wenn es tatsächlich eine leichte Unterfunktion sein sollte, dann ist keine Sonographie erforderlich. Dafür muss es andere Gründe geben, die Sie nicht erwähnt haben. Ich empfehle, diesen Beitrag zum TSH-Wert zu lesen. Danach weiß man, dass die Funktion der Schilddrüse nicht mit dieser Untersuchung beurteilt werden kann, auch wenn das Standard in deutschen Arztpraxen ist.

      2. Wenn Hashimoto diagnostiziert worden ist, würde ich sehr hellhörig werden. Auf welcher Grundlage ist die Diagnose gestellt worden? Ganz wichtig zu wissen ist, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Das wird von Ärzten in der Regel nicht beachtet, weil es nicht bekannt ist. Informieren Sie sich unbedingt genauer in diesem Buch: Dr. med. Berndt Rieger „Hashimoto Healing“. Dort beschreibt er, wie einfach und wie oft Hashimoto ohne Behandlung weggeht.

      3. Der Spezialist zu Hashimoto ist Dr. Kharrazian. In seinem Buch „Hashimoto anders behandeln“ weist er darauf hin, dass Hashimoto und leichte Schilddrüsenunterfunktion schnell und für immer mit der Ernährung zu heilen ist. Das kann ich aus der Erfahrung bestätigen.

      4. Ich kann und darf hier keine Empfehlungen aussprechen bezüglich einer ärztlichen Anordnung einer Untersuchung wie die Sonographie. Ich kann nur ganz persönlich sagen, ich würde diese Termin verschieben und mich erst mal darüber informieren, worum es eigentlich geht (Dr. Rieger hat Bücher dazu geschrieben). Es ist bekannt, dass völlig unnütze Untersuchungen gemacht werden, nur weil Ärzte mit Autoimmunerkrankungen nicht umgehen können. Bei Ihnen kann der Fall natürlich ganz anders liegen und diese Untersuchung kann notwendig sein, das müssen Sie bitte selbst prüfen.

      5. Die verordneten Tabletten sind synthetisches Jod, also Jodit. Das ist äußerst problematisch, weil niemand wissen kann, wann man damit aufhören muss. Auf die Dauer kann Jodit krank machen. Dieses Medikament hat absolut nichts mit natürlichem Jod zu tun wie es in Meeresalgen vorkommt.

      6. Die Einnahme von Eisen kann bei Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto völlig falsch sein. Eine Eisenmangelanämie kann auf ganz anderen Ursachen beruhen und dann könnte die Einnahme von Eisenpräparaten erst recht in den Weg der Krankheit führen. Dr. Kharrazian schreibt: „Zu viel Eisen im Körper ist giftiger als Quecksilber“ (S. 97 im oben erwähnten Buch).

      **********

      Ich habe so ausführlich auf Ihre Fragen geantwortet, weil ganz oft der Leidensweg bei so vielen Menschen genau auf diese Weise beginnt, wie Sie das schildern nach dem Arztbesuch. Das möchte ich Ihnen und allen die das hier lesen, gerne ersparen. Deshalb gebe ich folgenden Rat:

      – wenn es wirklich eine „leichte Unterfunktion“ ist, dann sollte das nicht behandelt werden
      – ebenso sollte eine Hashimoto im Anfangsstadium nicht behandelt werden

      Beides ist mit der Ernährung ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen! Das ist nicht nur meine Erfahrung, sondern das schreiben auch Dr. Rieger und Dr. Kharrazian.

      Wohlbemerkt, es geht hier um ein Frühstadium und nicht um eine Primäre Hypothyreoidits oder entzündliches Hashimoto. Ich sage nicht, dass alle Leute das nachmachen sollten. Vor allem wer bereits Schilddrüsenmedikamente einnimmt, darf nur in Absprache mit Medizinern handeln.

      **********

      Was kann man tun?
      Ich kann Ihnen nur raten, ab sofort nach meinem Ebook „Rezepte“ zu kochen. Dort habe ich noch ausführlicher erklärt, wie man mit der Ernährung rauskommt aus einer frühen Unterfunktion. In Ihrem Alter von 22 Jahren gelingt das einfach und schnell, davon bin ich überzeugt.

      Es wäre schön, wenn Sie uns nach ein paar Wochen/Monaten nochmal schreiben würden, wie es Ihnen geht. 🙂

      Abschließend noch der Rat, die Kassenärzte nicht mehr aufzusuchen und lieber naturheilkundliche Ärzte/Ärztinnen zu finden (sofern das überhaupt nötig sein sollte, was ich nicht glaube, wenn die Ernährung geändert wird 🙂 ) Naturheilkunde muss man zwar selber bezahlen, aber der gesundheitliche Gewinn ist enorm, wenn stattdessen der lange Leidensweg erspart bleibt.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  9. Jörg

    Hallo Frau Bruhn,
    wenn ich auf Milcheiweiß und Gluten verzichte, wie kann ich dann den Eiweißbedarf decken (ich bin Vegetarier)? Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen. Danke!

    Jörg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Jörg, richtig erkannt! Vegetarier haben in der Regel ein Problem mit dem Eiweiß:

      – die meisten nehmen Milchprodukte als Eiweißquelle und leiden unter den Belastungen, die sich daraus ergeben
      – aus der Eiweiß-Mangelernährung folgen gesundheitliche Probleme, wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion

      Fazit aus langjähriger Erfahrung: Ohne Tierisches geht es nicht. Fisch und Eier müssen sein. Mehr dazu steht hier.
      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  10. Julia

    Liebe Frau Bruhn,

    bei mir wurde 2015 Hashimoto diagnostiziert. Ich hatte große Schwierigkeiten Gewicht zu verlieren und wurde dann auf Verdacht getestet. Ich habe L-Thyrox 75 bekommen. Von Ernährung sagte man mir erschreckenderweise nichts. Da ich seit Monaten erfolglos versuche schwanger zu werden, wurde das Hormon auf 100 hochgesetzt da die Ärztin meinte dass es schon bei vielen geholfen hätte. Ich bekomme darüber hinaus null ärztliche Beratung, sondern eigne mir nun alles über Bücher und das Internet an. Aber es ist zum Verzweifeln, das ich nun nach dem Sammeln vieler Infos auf Gluten, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Soja, Jodsalz (also Wurst usw), nach Ihren Aussagen nun auch noch teilweise auf mein heißgeliebtes Gemüse (Tomaten, Paprika) verzichten muss, dann noch Reis, Zucker… ich frage mich was noch bleibt. Es kann doch nicht sein dass es so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Empfehlen Sie eine Ernährungsberatung? Ich verzweifle sonst und damit geht es mir schlechter als vorher.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Julia, doch, es gibt so viele unterschiedliche Meinungen wie es Menschen gibt. Ist ja auch was dran, denn für jeden sieht die Ernährung ein wenig anders aus.

      Auf die persönlichen Unterschiede und die Ernährung bei Hashimoto gehe ich in meinen Ebooks ein. Warum fangen Sie nicht einfach an?

      Es gibt keinen Grund zum Verzweifeln. So viele Leute erleben schnelle Besserung ihrer Symptome, wenn die Ernährung stimmt.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  11. Eva

    Liebe Jutta
    Mir wurde vor 3 Wochen die Diagnose Hashimoto erstellt
    Wie viele Betroffene suche ich nun im Netz nach Hilfe und Rat, beides habe ich z. Beispiel bei Dir gefunden . Eine wichtige Frage: Hülsenfrüchte bei Hashimoto???
    Kg
    Eva

    • Jutta Bruhn

      Hallo Eva, als erstes empfehle ich dir, nicht einfach nach „Hashimoto“ zu schauen, sondern klarzustellen, in welchem Stadium der Erkrankung du bist. Das macht einen Riesenunterschied in der Ernährung aus:

      frühes Stadium: wahrscheinlich völlig heilbar mit Ernährung
      mittleres Stadium: Beschwerdefreiheit mit richtiger Dauerernährung
      Spät-Stadium: Anti-Entzündungs-Diät zum Einstieg

      Auf keinen Fall sollte man sich nach den allgemein üblichen „Tipps bei Hashimoto“ richten. Das ist mein Tipp nach jahrelanger Erfahrung mit Hashimoto-Betroffenen. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  12. Elise

    Hallo Jutta,
    mein Name ist Élise und bei mir wurde die Schildrüseunterfunktion in der Schangerschaft entdeckt. Seit nun mehr 13 Jahren nehme ich auch L-Thyroxin 125 mg, mal mehr mal weniger ein.

    Dieses Jahr kam ich wegen einer akuten 12-Fingerdarm-Entzündung ins Krankenhaus. Ich bin nächste Woche beim Schilddrüsearzt (6 Monate warte Zeit im Münchener Raum!!)und will alles ansprechend was mich bewegt.. bin mir sehr unsicher, ob ich auf alles eine Antwort bekommen werde und bräuchte bitte von Dir einen ‚Fahrplan‘ was in welcher Reinenfolge machen kann… Danke schön im voraus LG

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elise, danke für die Nachricht! Das ist interessant, dass es 6 Monate Wartezeit beim Arzt gibt. Sie möchten inder Sprechstunde Ihre Probleme ansprechen? Das kann ich gut verstehen, aber es ist leider sehr wahrscheinlich, dass der Arzt bei dieser Überlastung keine Zeit haben wird für Gespräche. Das ist traurig aber wahr.

      Die Krankenkassen zahlen nicht für Gesprächszeiten. Das muss man akzeptieren und man darf es den Ärzten nicht verdenken, dass ihre Sprechzeit begrenzt ist.

      Ich rate dazu, die Gesundheit lieber selbst in die Hand zu nehmen. Denn der Arzt wird weiterhin Tabletten verschreiben, was soll er sonst tun?

      Wer sich dauerhaft um die eigene Ernährung kümmert, kann sich aus dieser Misere befreien. Ich habe viele Berichte von Teilnehmerinnen aus meinem Selbstlernkurs, die es geschafft haben, sich mit der Ernährung selbst zu helfen. Und es geht ihnen sehr gut damit, das können Sie mir glauben.

      Am besten fangen Sie mit der Starthilfe an.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  13. martavan

    Hallo,
    Ich habe Hashimoto seit 20 Jahren. Eigentlich war auch alles ziemlich ok aber jetzt seit eine Woche geht mir sehr schlecht. Habe ständig Kopfschmerzen und starke Nacken und Hals schmerzen. Kann das ein Schub von Hashimoto sein? Ich wollte dein Buch mit Rezepten kaufen. Kannst du sagen ob du auch positive Erfahrung gemacht hast mit dem Buch? Wie sehr hat es deinen Patienten geholfen?

    • Jutta Bruhn

      Hallo, es gibt jede Menge positive Erfahrungen, aber es kommt natürlich drauf an, ob die Person mitmacht und selber kocht. Das ist Voraussetzung, denn außer Haus essen bedeutet in der Regel, dass es Weizen gibt und das Fett stimmt auch nicht.

      Schau am besten nach, wie dir die Berichte der anderen gefallen (ich hab noch viiiele mehr 😉 ): Makrobiotische Heilküche – Rezepte

      Bedenke, dass das „nur“ Rezepte sind. Das Programm bei Hashimoto sieht anders aus: hier informieren.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  14. Jutta Bruhn

    Hallo Susanne, noch etwas: Das hier oben ist nur ein Beitrag von 200 anderen, in denen es um Ernährung geht.

    Ich frage mich, wieso jemand anhand von einem winzigen Ausschnitt sich so aufregen kann, ohne die anderen Inhalte zu kennen? Das ist typisch Schulmedizin, sich nur ein Symptom anzuschauen und nicht das Ganze zu sehen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  15. Jutta Bruhn

    Hallo Susanne, das ist ja mal eine nette Zusammenfassung von gängigen schulmedizinischen Irrtümern in einem einzigen Kommentar. Danke!

    Und mit soviel Heftigkeit vorgetragen, wie ich es sonst nur von Leuten kenne, die eine Überfunktion haben.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  16. Juliane

    Hallo Jutta,
    ich habe ebenfalls Hashimoto und habe eine Frage zur glutenfreien Ernährung: Ich lasse alle glutenhaltigen Getreidesorten weg, bis auf den Hafer. Ich bin unschlüsseig, ob Hafer im Rahmen einer glutenfreien Ernährung erlaubt ist. Ich verwende Nackthafer, um mich vollwertig zu ernähren und stelle die Flocken selbst her. Da Hafer seit Jahren die Basis meines Müslis ist, konnte ich mich noch nicht von ihm trennen und habe noch keine wirklichen Alternativen gefunden.
    Vielen Dank im Voraus für deine Antwort und Grüße
    Juliane

    • Jutta Bruhn

      Hallo Juliane, ich empfehle dir, hier auf der Webseite mehr zu lesen. Denn

      1. streng glutenfreie Ernährung ist nicht nötig bei Hashimoto, solange es nicht gleichzeitig Zöliakie gibt

      2. über einen längeren Zeitraum Hafer zu essen kann aus meiner Erfahrung ein Weg in den Nährstoffmangel sein, ganz besonders als Flocken, egal ob diese selbst hergestellt werden und ob es Nackthafer ist

      3. vor den Folgen von Müsli habe ich bereits öfter gewarnt, solche Ernährung kann Schäden im Darm und Schilddrüsenunterfunktion fördern

      Ich empfehle dir, dich mit der Starthilfe hier etwas genauer über Frühstück zu informieren.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  17. Sanne

    Ich habe seit etwa 10 Jahren Hashimoto und nahm bis vor kurzem L-Thyroxin (Henning) 125. Meine letzten Blutwerte ergaben, dass ich im Moment in einer Überfunktion bin. Weiß nicht, wie das geht, ist aber so. Nun habe ich meine Medikation reduziert bzw. das Medikament verändert und nehme 112. Ich spüre, dass ich auch nach mehr als 4 Wochen noch in der Überfunktion bin. Vielleicht kann ich nach dem nächsten Bluttest noch weiter reduzieren… 😉

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sanne, mir ist es ein Rätsel, weshalb du L-Thyroxin hochdosiert nimmst, wenn du selber merkst, dass du in der Überfunktion bist. Aber ich kann hier nur sagen, dass sich alle nach den Anweisungen ihres Arztes richten müssen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  18. Friederike

    Liebe Frau Bruhn,

    ich bin gerade auf Ihre Seite gestoßen und bin ganz begeistert, dass sich das alles mit einem Buch deckt, dass ich zur Zeit zum Thema Hashimoto lese – Schwerpunkt ebenfalls Kokosöl etc.. Was mich aber besonders freut, ist, dass endlich mal einer etwas zu Algen/Sushi und Fukushima sagt (Ihre Antwort auf eine Leserzuschrift, s.o.) Die meisten Leute um mich rum kucken mich an, als sei ich überkandidelt, wenn ich sage, dass ich Sushi und co. nicht mehr esse und meine Kinder auch keinen Fisch mehr essen sollen – da scheint bisher nur Greenpeace auf meiner Seite zu sein (aus anderen Gründen). ABER: Warum sollte nur die Nori/Sushi-Alge belastet sein, und nicht auch die restlichen Algen, die Sie ja durchaus empfehlen? Die Radioaktivität ist ja schon recht weit gekommen durch die Meeresströmungen, abgesehen davon, dass das Leck ja vielleicht noch immer nicht richtig gestopft ist.
    Mir wurde übrigens natürlich auch von Jod abgeraten, wobei der Endokrinologe zugab, dass das eher auf Beobachtungen als auf wirklich geprüftem Wissen basiert: jodreiche Gebiet – mehr Hashimoto = Jod muss schuld sein. Ev. auch vorhandene andere Bedingungen wurden dabei nicht gefunden/gesucht. Also wohl ausprobieren….
    Viele Grüße
    Friederike

    • Jutta Bruhn

      Hallo Friederike, es ist tatsächlich so, dass es hauptsächlich um die Norialgen geht, denn die werden am nahesten dran an Fukushima geerntet. Andere Algen aus Japan könnte man noch essen, sicherer ist man aber mit den Algen aus dem Atlantik.

      Und es ist auch richtig, dass Jod das Fortschreiten einer Hashimoto-Erkrankung fördern kann (nicht zwingend, kommt auf das Stadium an).

      Was ich aber absolut nicht unterstütze, ist keinen Fisch zu essen. Vor allem die Kinder sollten den bekommen und zwar mehrmals wöchentlich, ebenso wie Eier. Denn Kinder müssen Vitamin B12 erst aufbauen, während wir Erwachsene Reserven haben.

      Dass es politisch und umweltmäßig problematisch ist, Fisch zu essen, ist mir bekannt. Trotzdem würde ich meinen Kindern Fisch geben.

      Auch Menschen mit Hashimoto sollten Fisch (und auch Algen) essen, und zwar wenn die entzündliche Phase vorbei ist. Fisch ist das beste Essen für eine gesunde Schilddrüse. Ohne Jod wird man krank.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

      • Monika Anna

        Liebe Frau Bruhn!
        Fisch essen ist okay,aber wie merke ich die entzündliche Phase? Seit meiner Diagnose vor 2 Jahren hatte ich nie irgend welche Symptome.Es war ja ein Zufallsbefund die Schilddrüse zu testen.Wie merk ich Das? Die Antikörper sind nach dem Verzicht vieler Devisen Allergie auslösenden Allergene runtergegenen in einen 2 Stelliigen Bereich vorher 3 Stelligen. Als einzige was mich immer rasend gemacht hatte,war der juckende Halsbereich und nur im Winter,entweder hatte ich einen Jodmangel ( mittlerweile keinen mehr durch Fischessen (Seelachs) und Benutzung des Himalayasalzes..Auch kein jucken mehr.Vielleicht eine entzündliche Phase,wer weiss.🤔LG

        • Jutta Bruhn

          Hallo Monika, da kann man nur rätseln, denn die Entzündungen sind ja nicht immer im Labor nachweisbar. Wenn man keine Symptome hat, warum sollte man dann auf eine entzündliche Phase warten? 😉 Ich würde mir darüber nicht den Kopf zerbrechen, sondern immer weiter machen mit der Ernährung.

          Das ist genau mein Ansatz: Die Ernährung schafft es, dass der Darm zur Ruhe kommt und damit können auch die Entzündungen zum Stillstand kommen.

          Viele Grüße aus Berlin
          Jutta Bruhn

  19. Vivien Glomp

    Hallo Jutta,

    ich habe auch Hashimoto. Mein Arzt hat mir Jodtabletten verschrieben. Ich habe bereits auf vielen Internetseiten gelesen, dass Jod schädlich bei Hashimoto wäre. Was meinst Du dazu?
    Sollte ich auf Sushi und co. verzichten oder tut das meiner Schilddrüse gerade gut?

    Ich freue mich auf Deine Antwort!

    Viele Grüße

    Vivien

    • Jutta Bruhn

      Hallo Vivien, deine Fragen kann ich nicht so einfach beantworten. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, die man ganzheitlich sehen muss. Deshalb kann ich nicht sagen, „das ist gut“ und „das ist nicht gut“.

      Sushi „tun nicht der Schilddrüse gut“. Das Jod ist lebensnotwendig nicht nur für die Schilddrüse, sondern für jede Körperzelle. Ob man dafür ausgerechnet Sushi essen sollte, sei dahin gestellt, zumal diese Meeresalgen in der Nähe von Fukushima geerntet werden.

      Wenn dein Arzt dir Jodtabletten verordnet hat, wird er einen Grund dafür gehabt haben. Wenn du daran zweifelst, solltest du ihn selber fragen oder woanders hingehen.

      Allein aus den sich oft widersprechenden Infos im Netz würde ich keine Entscheidung für die Gesundheit treffen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  20. Karin Kindermann

    Danke danke Jutta …dem nach mache ich alles falsch und habe oft den Gedanken, das ich selber Schuld bin an meine Erkrankung.Ich esse mich krank.
    Süssigkeiten und Brot in erster Hinsicht. ..Es sind alte Gewohnheiten und kaum wegzudenken…ja ich merke hier muss was geschehen…Danke für die Aufklärung …macht doch kein Arzt….werde schon so lange behandelt oder misshandelt? !!!.das ärgert mich am allermeisten..also auf gehts…ich bin mir ein eigener besserer Arzt…

    • Jutta Bruhn

      Hallo Karin, bitte gib dir auf keinen Fall die Schuld. Du hast keine Schuld. Wie kann man denn schuldig sein, wenn man etwas nicht weiß? Das geht doch gar nicht.

      Auch wer viel Süßes isst, kann nicht wirklich dafür. Das ist der niedrige Blutzucker, das ist ein enorm starker Trieb, dagegen anzukommen, ist fast unmöglich.

      Und auch die Ärzte können nicht dafür, denn sie sind nicht für Ernährung ausgebildet. Also bekommt man dort auch keine Auskunft.

      Die Schlußfolgerung muss sein, dass man sich selbst um die eigene Gesundheit kümmert, da stimme ich dir voll zu. Also los!

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

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