Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

Schilddruese und LeberDie häufigste Störung der Schilddrüse ist die Unterfunktion.

Das wirkt sich auf viele Organe aus und so versteht man, warum es so viele Symptome und Beschwerden gibt bei Unterfunktion wie Frieren, Verstopfung, Haarausfall, Müdigkeit und andere mehr.

Die Standardbehandlung ist die Verordnung von Hormontabletten, um die Schilddrüse anzukurbeln. Das hilft manchmal, manchmal nicht, manchmal nur eine Weile.

Was dabei erstaunt: Niemand stellt die Frage, warum die Schilddrüse in Unterfunktion ist.

Die Frage nach dem Warum ist aber wichtig, denn man möchte doch die Ursache für die Unterfunktion beheben, nicht wahr? Also schau’n wir mal.

Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

Ein häufiger Grund für die Unterfunktion der Schilddrüse kann eine träge Leber oder eine Fettleber sein. Ist die Leber schwach, kann sie nicht effektiv arbeiten und ist ebenfalls in Unterfunktion.

Das wirkt sich auf die Schilddrüse aus, denn in der Leber werden 60 % der Hormone T4 in die aktive Form T3 umgewandelt.

In deutschen Arztpraxen scheint es nicht üblich zu sein, einen Zusammenhang zwischen Leistung der Leber und Leistung der Schilddrüse herzustellen. Oder hat Sie Ihre Ärztin / Ihr Arzt schon mal nach den Leberwerten statt nach den Schilddrüsenwerten gefragt?

Mir ist aufgefallen, dass es in den USA wohl anders ist. Jedenfalls sind bei Google zu den Suchwörtern „liver thyroid connection“ leicht amerikanische Quellen zu finden, die das Zusammenwirken von Leber und Schilddrüse beschreiben, hier zwei davon als Beispiele:

 

Leber-Galle-System

Zu den vielen Aufgaben der Leber gehören:

  • Hormone auf- und abbauen
  • Gifte aus Verdauung und Umwelt entgiften
  • Reinigung des Bluts

Die Nebenprodukte dieser Arbeit landen in der Gallenblase und werden dann normal ausgeschieden. Bei der Unterfunktion der Schilddrüse kommt es hier zu einem Stau und es bilden sich Gallensteine.

Von diesem Stau ist der gesamte Verdauungsvorgang im Darm betroffen mit schlimmen Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

Dies erklärt, weshalb so viele Menschen mit Unterfunktion gleichzeitig ein Problem mit der Gallenblase und Gallensteinen haben.

Gestörte Verdauung

In der Leber werden die Schilddrüsenhormone in eine aktive Form umgewandelt. Wenn es eine Unterfunktion gibt, wird die Leber in dieser Funktion behindert. Die Auswirkungen sind schlimm.

Denn ohne Hormone dauert es viel länger, bis die Nahrung durch den Magen und Darm transportiert wird. Das hat Folgen:

  1. es kommt zur Verstopfung, eines der Leitsymptome bei Schilddrüsenunterfunktion
  2. es kommt häufiger zu Infektionen mit Bakterien (Candida)
  3. die gestörte Aufnahme der Nahrung führt zu Entzündungen im Darm
  4. durch die Entzündungen ist die Aufnahme von Nährstoffen gestört, es kommt zu Mineralstoffmangel
  5. das Risiko für Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln ist hoch

Tabletten für die Schilddrüse

Die Schilddrüse steht am Anfang der Kette, deshalb wird sie in der Schulmedizin mit Tabletten behandelt, damit mehr Hormone zur Verfügung stehen. Manchmal funktioniert das, aber nicht immer.

Das Problem besteht darin,dass in der Medizin nicht danach gefragt wird, warum es zu wenig Hormone gibt. Was ist passiert, dass die Schilddrüse nicht mehr richtig arbeitet? 

Die Antwort ist einfach: Die Ernährung ist durcheinander gekommen. Jedenfalls ist das eine der Hauptursachen, es gibt natürlich noch andere.

Weil die Tabletten für die Schilddrüse auf lange Sicht vermutlich eher schaden als nutzen, ist es die bessere Idee, sich um die Ernährung zu kümmern.

Wie kann die Ernährung helfen?

So einfach wie mit einer Tablette jeden Morgen ist es mit der Ernährung nicht. Das sei mal vorangestellt. Hört sich nach viel Arbeit an, stimmt’s? 🙁 Muss es aber nicht sein, ist alles Gewohnheit. 😉

Ein guter Anfang ist das Frühstück. Das ist überhaupt der Kern der Sache, denn ein gutes Frühstück bestimmt den ganzen Tagesablauf.

  1. Besonders schnell kommt die Schilddrüse wieder ins Gleichgewicht mit einer warmen Mahlzeit zum Frühstück. Machen Sie es doch wie Millionen Menschen in Asien jeden Morgen und starten Sie mit einer Misosuppe. Hier finden Sie mehr Infos zu Miso. 
  2. Zu der Misosuppe kann man einen Getreidebrei frühstücken. Hier finden Sie ein Rezept dazu.

Sie wissen jetzt, dass es eine Zusammenarbeit von Schilddrüse und Leber gibt. Helfen Sie den beiden mit einer guten Ernährung!


Rezepte

Die Rezepte sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:Makrobiotische-Heilkueche-Rezepte

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen. – Rechtlicher Hinweis: Die Informationen auf dieser Webseite sollen Wissen vermitteln. Sie ersetzen nicht die Behandlung durch naturheilkundlich orientierte Ärztinnen oder Ärzte.

44 Kommentare

  1. Ulrike

    Guten Tag Frau Bruhn,
    in einer Antwort habe ich gelesen, dass Tees zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs ungeeignet sind und Sie einen Wasserfilter empfehlen. Was nimmt man den da am Besten?

    Vielen Dank für Ihre vielen wertvollen Informationen die sie mit uns teilen!!

    Herzliche Grüße
    Ulrike

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ulrike, ich empfehle gern den Trinkwasserfilter von Pinnow-Gesundheitswelt, den ich selbst seit 20 Jahren benutze. Am besten ruft man bei der Firma an und läßt sich telefonisch beraten: 030 – 700 11 88 0 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  2. Marion

    Hallo Jutta,

    nach 8 Jahren mit Euthyrox habe ich mich getraut meine Tbl abzusetzen und anderweitig zu agieren. Ich frühstücke seit 30 Jahren so, wie Sie empfehlen und habe Misosuppe mit Algen hinzugefügt.

    Seit Jahren ist mein Cholesterin (beide) ziemlich hoch und während meines HP-Studiums gingen mir die Augen auf. Nach der Prüfung letztes Jahr fing ich an zu recherchieren und habe vor 2 Monaten die Tbl abgesetzt. Derzeit unterstütze ich die Nebenniere, Schilddrüse und die Hypophyse phytotherapeutisch. Darm und Leber behandle ich seit gut 1 Jahr.
    Nach langer Zeit fühle ich mich wieder gut.
    Ich bin übrigens 52 und danke Ihnen für die hervorragende Arbeit, die Sie leisten.
    Herzliche Grüße vom Laacher See, Marion Prengel

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marion, vielen Dank für den Bericht! Danke auch für die Hinweise auf pflanzliche Mittel. Hoffentlich lesen viele Leute, dass man die Tabletten durch pflanzliche Medizin ersetzen kann. 🙂

      Warme Gemüsesuppe morgens und Meeresalgen sind der entscheidende Punkt in der Ernährung. Viel Erfolg weiterhin!

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  3. Helga

    Liebe Frau Bruhn,

    da habe ich wohl zu voreilig getippt…. sah erst danach, dass man nur eine Frage stellen kann!
    Möchte mich daher nur auf die eine beschränken: Welche Tees sind grundsätzlich unbedenklich, wenn man davon täglich seinen Flüssigkeitsbedarf decken will? Habe bisher grünen Tee getrunken, aber nun lese ich, der sei nicht empfohlen. Danke und liebe Grüße, Helga

    • Jutta Bruhn

      Hallo Helga, danke, dass du dich an die Regeln hältst. 🙂

      Den Flüssigkeitsbedarf kann man nicht mit Tee oder anderen Getränken decken. Denn das sind für den Körper Nahrungsmittel genau wie Essen und sie müssen verstoffwechselt werden.

      Die einzige wirkliche Flüssigkeit ist Wasser. Ich empfehle, das Trinkwasser mit einem Filter zu reinigen.

      Zum Genuß kann man leichte Teesorten trinken, die kein Coffein enthalten und keine medizinische Wirkung haben.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  4. Kerstin

    Hallo Frau Bruhn,

    ich hatte dieses Jahr große Probleme mit meiner Leber, heißt ich hatte extrem hohe Leberwerte und stand kurz vor dem Leberversagen. Nach 2 Wochen Krankenhaus bekam ich die Diagnose Autoimmun-Hepatitis und muss seitdem Budenofalk nehmen. Auserdem habe ich Gastritis, die ich zur Zeit mit
    Pantoprazol in Schach halte, weil der Internis erst meine Leber regenerieren will.
    Jetzt muss ich auch noch L-Thyroxin nehmen, obwohl ich glaube dass das mit meiner Leber zusammenhängt (auch sjhon bevor ich Ihre Seite gefunden habe). Irgendwas ist bei mir aus dem Gleichgewicht geraten.
    Was kann ich jetzt besonders für meine Leber und meine Gesundheit im Allgemeinen tun?
    Viele Grüße.
    Kerstin

    • Jutta Bruhn

      Hallo Kerstin, die Antwort gebe ich in allen meinen Beiträgen auf dieser Webseite: Ändern Sie die Ernährung. Man kommt mit Tabletten nicht weiter, wenn es um Ernährungs-Krankheiten geht. Das ist bei Ihnen der Fall.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  5. Jutta Bruhn

    Hallo Sandra, tut mir sehr leid, diese Gruppe gibt es nicht mehr. Im Moment kannst du hier in der Kommentarfunktion Fragen stellen.

    Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  6. Carola

    Hallo Fr. Bruhn,
    bei mir wurde vor ca. einem Monat Hashimoto festgestellt, habe dann im Internet ihre Beiträge gelesen und das Heilfasten begonnen, für ca 2 Wochen, dann bisschen Fisch/ Ei usw dazu. Noch nehme ich erst 50 L-Thyroxin, aber wird weiter gesteigert. Hatte hohe Entzündungswerte (MAK: 345) und (TSH: 17,9). Da die Schilddrüse wohl ihre Tätigkeit eingestellt hat, werde ich wohl weiter Tbl. einnehmen müssen, werde aber probieren mit Naturheilverfahren weiter zu machen.

    Vielen Dank schon mal in Voraus, bin froh, dass ich Sie gefunden habe.
    Bitte meinen Beitrag nicht veröffentlichen…

    mit herzlichem Gruß
    Carola

    • Jutta Bruhn

      Hallo Carola, zunächst mal, diesen Beitrag nicht zu veröffentlichen geht nicht. Deshalb braucht man auch nur den Vornamen angeben. Die Email-Adresse wird auf keinen Fall veröffentlicht.

      Im übrigen weise ich auf die Regeln für das Fragenstellen hin.

      Zum Inhalt: Es gibt da ein paar Irrtümer.

      – Was ist mit „Heilfasten für ca. 2 Wochen“ gemeint? Ich biete so etwas nicht an, sondern eine 4-Wochen-Heilkost nach der Starthilfe.

      – Von einem einzigen Entzündungswert kann man überhaupt keine Therapie herleiten. Das ist falsch.

      – Genauso falsch ist es, davon auszugehen, daß „die Schilddrüse wohl ihre Tätigkeit eingestellt hat“.

      Den restlichen Text, den ich löschen mußte, weil er nicht zu den Regeln gepaßt hat, enthielt genauso viele Fehler.

      Liebe Carola, was soll ich dazu sagen? Wenn so viel Unklarheit und Fehlinformation herrscht, dann kann ich nur empfehlen, in den Onlinekurs zu kommen und zu lernen. 🙂 Ich hoffe, wir „sehen“ uns dort. Denn im Kurs gibt es zu allen Bereichen Informationen und ich stehe für Fragen zur Verfügung.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  7. Bärbel

    Hallo Frau Bruhn,
    mir wurde im Frühjahr 2010 ,bis auf kleinste Reste für die Platzierung der Nebenschilddrüsen, die Schilddrüse entfernt. Ich wurde mehrmals von verschiedenen Endokrinologen mit den verschiedensten Medikamenten eingestellt. Da ich vor der OP jahrzehntelang unter Hashimoto Thyreoditis gelitten hatte, ist eine optimale Einstellung sehr schwierig. Nehme nun seit 2 Jahren Novothyral 75, aber meine Werte sind nie optimal.😔 Meine Ernährung hatte ich vor 4 Jahren umgestellt. Esse morgens im Wechsel gekochten Quinoa/ Hirse Brei mit warmen Obstkompott plus Zimt. Ansonsten ernähre ich mich Fleischlos, laktose- und gluten- und Milcheiweißfrei. Kaffee und Alkohol meide ich ebenfalls. Was kann ich ansonsten noch an meiner Ernährung ändern, damit ich mich leistungsfähiger und fittet fühlen kann. Schlafe sehr schlecht und leide häufig unter Kopfund Nacken/Schulterschmerzen.
    Bei mir wurde auch Polyarthrose in sehr vielen Gelenken per Ganzkörperszintigraphie festgestellt.

    Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bärbel Eßers

    • Jutta Bruhn

      Hallo Bärbel, haben Sie den Newsletter bestellt? Haben Sie auf der Webseite gelesen?

      Vor allem das Frühstück kann auf keinen Fall so bleiben, würde ich sagen. Das ist genau der Weg in die Unterfunktion und viele unterschiedliche Beschwerden. Auch vegetarisch und glutenfrei ist keine Lösung.

      Ich bitte um Verständnis, dass ich hier keine Beratung geben kann. Bitte informieren Sie sich auf meiner Webseite. Danach beantworte ich gerne Fragen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  8. Nadine

    Hallo Frau Bruhn,
    ich bin schon fast am verzweifeln.
    Seit über 10 Jahren nehme ich Eferox 75 mg nachdem der linke Teil der Schilddrüse aufgrund eines kalten Knotens entfernt werden musste.
    Nun habe ich seit 1,5 Jahren immer Probleme mit einem permanenten Druck im Oberbauch, Magen und Leber.
    Inzwischen wurden alle Organe untersucht, Magen- Darm Spiegelung MRT Abdomen, Blutwerte einfach alles, aber auch alles ohne Befund.
    Meine Werte sind FT3 2.75/ FT4 0,95/TSH 2,48 ohne Tabletteneinnahme
    Können die Schmerzen aufgrund einer jahrelangen nicht bemerkten Überfunktion kommen oder sogar an dem Schilddrüsenhormon selbst liegen?
    Vielen lieben Dank für ihre Rückmeldung
    Nadine

    • Jutta Bruhn

      Hallo Nadine, die Probleme im Oberbauch haben eher nichts mit der Schilddrüse oder den Hormonen zu tun.

      Bekanntlich gehen die Probleme von Leber und Darm aus. Das ist der Ursprung. Wenn man die Ernährung entsprechend ändert, kann man das in den Griff bekommen. Dies vor allem dann, wenn es keine Laborwerte gibt.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  9. Sandy

    Guten Abend Frau Bruhn,

    ich leide wohl unter einer Schilddrüsenunterfunktion, wurde da nie richtig aufgeklärt. Ich leide seid einem Jahr unter Haarausfall und leide seid einer Ewigkeit unter Panikattacken, seid zwei Jahren richtig schlimm. Könnte dies mit der Schilddrüse zusammen hängen? Ich habe auf jeden Fall das Gefühl nicht richtig eingestellt zu sein bei der Medikamente…

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sandy, ich weiß nicht, welche Medikamente Sie nehmen. Aber ich würde das ernst nehmen, wenn es Ihnen damit nicht gut geht.

      Haben Sie diesen Beitrag gelesen: Mal Überfunktion, mal Unterfunktion Denn Sie beschreiben Symptome von Über- und Unterfunktion. Vielleicht ist es Hashimoto (Autoimmunkrankheit). Die ist nicht so leicht zu diagnostizieren.

      Als Tipp möchte ich Ihnen geben, sofort mit der Ernährung anzufangen und nicht auf Diagnosen zu warten. Denn es ist egal, ob Über- oder Unterfunktion oder Hashimoto, ob nach Schilddrüsen-OP oder bei schlechten Leberwerten – für alles gilt: Es gibt keine Medikamente, die wirklich helfen. 🙁 Hört sich traurig an, ist es aber nicht. Denn die richtige Ernährung kann Gleichgewichts ins System bringen und damit kann man ein sehr gutes Leben führen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Silvia, ja klar! Es tut mir leid, dass die Überfunktionen so sträflich vernachlässigt werden. 🙁 Das liegt daran, dass die Unterfunktion 9x häufiger ist und entsprechend mehr Leute danach fragen.

      Es ist so: Mein Programm gilt ganz genauso für Überfunktion, auch wenn was anderes auf den Ebooks und Kursen draufsteht. 😉 Es ist eine reine Zeitfrage für mich, die Namensänderungen mal vorzunehmen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  10. Jutta

    Sehr geehrte Frau Bruhn,
    Herzlich sage ich Dankeschön für Ihre Informationen! Ich nehme seit über 30 Jahren L-Thyroxin. Angefangen mit 100 und nun seit 3 Jahren 75. Ich leide SEHR unter starkem Haarausfall und man sagt, es käme vom L-Thyroxin? Ich möchte dieses Medikament nicht mehr nehmen und bin seit 1 Woche bereits dabei es ausschleichend abzusetzen. Habe Unterfunktion und 2 kalte Knoten die aber schon deutlich kleiner geworden sind. Ich werde ab sofort Ihre Ratschläge umsetzen und wäre Ihnen SEHR dankbar, wenn Sie mir bitte bestätigen würden, ob ich ausschleichend weitermachen kann beziehungsweise wie sonst, ich vom Thyroxin ab kommen kann? Ich schicke Ihnen ein herzliches Dankeschön.
    Jutta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Jutta, ich warne dringend davor, allein ohne ärztliche Begleitung „auszuschleichen“. Das ist nach so langer Zeit der Einnahme nicht möglich.

      Schon gar nicht geht das mit ein paar Tipps zur Ernährung. Dazu braucht man ein Programm.

      Ich empfehle Ihnen, in meinen Onlinekurs zu kommen, der über ein ganzes Jahr lang läuft.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  11. Claudia

    Frau Bruhn, ich leide an einer Unterfunktion, und habe mir gerade das Buch gekauft. Leider weisen Sie hier auf der Seite nicht auf den wichtigen, folgenden Passus hin, denn dann hätte ich mir das Buch erst gar nicht gekauft! Kein Arzt hier auf Korsika, kann mir bei der Einstellung des Medikamentes Levothyrox helfen, seit Jahren habe ich es versucht! Sie schreiben:

    „Wenn aktuell noch Schilddrüsenmedikamente genommen werden müssen, kommt es so gut wie immer recht schnell zu bekannten Symptomen der Überfunktion.“

    Schade für die 27 Euros!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Claudia, leider schreiben Sie nicht, an welcher Art der Unterfunktion Sie leiden. Es gibt verschiedene.

      Außerdem:

      1. das Ebook kann man ohne Probleme zurückgeben und bekommt das Geld erstattet. (Dazu muss man die Email lesen)

      2. Sie haben das Thema komplett falsch verstanden.

      Die Ernährung bewirkt sofort eine Regulation. Deshalb kommt es bei allen Leuten zu Überfunktionssymptomen. Darauf muss ich natürlich hinweisen.

      Oder wollen Sie in der Unterfunktion bleiben? Dann macht das Kochen keinen Sinn.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf Korsika keinen normalen Schulmediziner oder Hausarzt gibt. Selbstverständlich wird jeder Mediziner Sie bei der Neueinstellung begleiten, denn die Blutwerte werden sich ändern.

      Was ich Ihnen rate: Drucken Sie wenigstens den ersten Teil des Ebooks aus, damit sie es in Ruhe lesen können und auch verstehen. Am Bildschirm überliest man oft einiges. So hätten Sie zum Beispiel auch die richtige Seite finden können, auf der ich diese Fragen eigentlich beantworte.

      Wenn Sie den Text verstanden haben, werden Sie wissen, dass Sie mit den Rezepten auf dem richtigen Weg sind.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  12. Hofmann

    Guten Tag,

    Bei mir wurde kropf diagnostiziert ohne knoten usw nehme zur zeit seit 4 Monaten L-thyroxin 50 aber es wird nicht besser die vergrößerte Schilddrüse drückt immer noch auf den Hals. Können Sie mir da was empfehlen? Die Blutwerte waren i.O. Vielen Dank

    • Jutta Bruhn

      Hallo, die Empfehlung lautet: Schnellstens die Ernährung umstellen, so wie ich sie hier auf der Webseite und in meinen Ebooks darstelle. Die Tabletten werden an einem Kropf nichts ändern.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  13. Taysy

    Hallo Frau Bruhn,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Endlich habe ich das Gefühl an der richtigen Adresse zu sein.

    Meine Gallenblase wurde entfernt. Es waren zu viele Steine drin. Lange vorher wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Bekomme L-thyroxin 75. Aber fühle mich nicht besser. Seit 2008 nicht.

    Soll jetzt zum Endokrinologen, weil die Hausärztin keine Idee mehr hat. Großes Blutbild unauffällig, bis auf leicht erhöhte Leberwerte.

    Meine Frage an Sie: gibt es spezielle Tipps zur Ernährung oder reichen die Richtlinien für eine Schilddrüsenunterfunktion?

    Vielen Dank im Voraus. Machen Sie weiter so!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Taysy, Sie fragen nach Tipps zur Ernährung. Okay, die ganze Webseite ist voll davon. Wenn das nicht reicht, dann gibt es ein eBook als Starthilfe.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  14. Jutta Bruhn

    Hallo Diana, das eBook habe ich als Quelle zum Nachlesen angegeben, dass man seinen Calciumbedarf nicht über Milchprodukte decken kann. Es kommt auf die Darmgesundheit an und auf eine ausgeglichene Ernährung.

    Die Idee, dass Nahrungsmittel eine „hohe oder niedrige Wertigkeit“ haben, stammt aus der Ernährungswissenschaft. Hier geht es aber um einen ganzheitlichen Ansatz und Naturheilkunde. Solche Tipps mit Grünkohl etc. reichen nicht aus, um sich gesund zu ernähren. Man sollte sich nicht auf einzelne Nahrungsmittel konzentrieren, sondern die Ernährung im Ganzen sehen.

    Zum Lernen und für genauere Infos biete ich ebooks und Onlinekurse an. Weitere Infos gibt es kostenlos hier auf dem Blog.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  15. Jutta Bruhn

    Hallo Diana, wer ist Frau Reinsberg? 🙂

    Die Annahme, dass Menschen aus Milch oder Milchprodukten Calcium gewinnen, ist eine nicht bewiesene Behauptung der Milchindustrie. Es gibt nicht eine einzige Studie dazu. Wir sind alle auf die Werbung reingefallen, auch die Ärzte offensichtlich.

    Genauer nachlesen kann man das in dem Buch „Eating the Wu Wei“ auf Seite 107 ff.

    Kalte Knoten sind oft verbunden mit einem Jodmangel. Ich empfehle Meeresalgen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  16. Jutta Bruhn

    Hallo Renate, nein, mit dieser Frage sollten Sie sich an Ihre/n Mediziner/in wenden. Dort wird Auskunft auf Laborwerte gegeben.

    Hier geht es um Alterativen mit der Ernährung.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  17. Monika

    Sehr geehrte Frau Bruhn!

    Vielen Dank für Ihre wunderbare Seite und Ihre Rezepte. Ich habe vor 2 Monaten durch einen Routine Check beim Arzt erfahren, daß Ich eine Knotenstruma habe. Also eine vergrößerte Schilddrüse mit kalten Knoten. Meine Schilddrüsenwerte und meine Antikörper sind alle in der Norm. Habe auch keine Über oder Unterfunktion. Medikamente muss ich keine nehmen. Die Ärzte raten mir zu einer Operation.

    Ich bin seit Jahren immer mal wieder bei einer Heilpraktikerin in Behandlung. Sie meint, Knoten und Vergrößerungen entstehen durch Blockaden und Ängsten, unter denen ich ja leide. Sie behandelt mich mit Farbakupuntur und Moxa.

    Nun meine Frage: Würde sich an den Knoten etwas ändern bei einer Ernährungsumstellung? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen Monika

    • Jutta Bruhn

      Hallo Monika,

      natürlich würde sich etwas ändern, aber ich kann auch nichts versprechen. Die Sache ist nicht mit ein paar Tipps am Rande aus der Welt zu schaffen, sondern Sie müßten sich umfassend informieren (anfangen könnten Sie mit der „Starthilfe„)
      Wenn Sie die Ernährung nicht umstellen wollen, bleibt nur die Schulmedizin. Oder Sie finden naturheilkundliche Behandlung, die auch wirklich eine ist! Ich hoffe, die Kollegin ist nicht sauer, wenn Sie ihr sagen, dass ich von solchen Therapien nichts halte, sorry.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  18. Christiane

    Hallo Frau Bruhn,
    zunächst einmal möchte ich Sie sehr anerkennen für die tolle Arbeit, die Sie machen und für diese Möglichkeit Fragen mit Ihnen zu klären!

    Sie schreiben in Ihrer oben genannten Ausführung: 2.es kommt häufiger zu Infektionen mit Bakterien (Candida)

    Ich bin sicher, dass Sie wissen, dass Bakterien keine Pilze sind. Aber wie meinen Sie diesen Satz genau?

    Zum Thema Ernährung interessiert mich Ihre Meinung zu den green Smoothies. Mögen Sie bitte dazu etwas sagen?

    Herzliche Grüße
    Christiane Schwarzhuber

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      richtig, es geht um Pilze, das war ein Verschreiber. Aber wo ist der Satz? Ich kann den in dieser Funktion hier nicht finden. Bitte geben Sie mir die genaue Stelle an, damit ich das korrigieren kann, danke.

      Smoothies sind heimtückisch :-(. Weil ich das öfter gefragt werde, muss ich wohl mal einen Beitrag dazu schreiben. Nur kurz: Die Phase des Kauens wird übersprungen, das hat üble Folgen.

      Danke für das Lob, viele Grüße, Jutta Bruhn

  19. kristie

    Sehr geehrte Frau Bruhn, danke für Ihren wertvollen Beitrag zu Leber und Schilddrüse.

    Nehme seit 7 Jahren wegen Morbus Basedow Thyreostatika, da ich mir die Schilddrüse nicht rausschneiden lassen will. Dies erzürnt natürlich die non-kausal behandelnde Ärzteschaft. Mir ist jetzt endgültig klar geworden, dass meine Leber nicht gut arbeiten kann und die Schilddrüse genauso wenig.

    Habe einige metabolische Mißstände: Histaminintoleranz, Histadelie (hoher Histaminspiegel im Blut), vertrage 90% aller Nahrungsmittel, Anästhetika etc. nicht…

    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Freundliche Grüsse

    • Jutta Bruhn

      Hallo Kristie,

      ich weiß jetzt nicht genau, was Ihre Frage ist. Ich kann Ihnen nur den Tipp geben, weiter bei mir zu lesen und schon mal mit Kokosfett anzufangen. Das freut die Leber. Haben Sie meinen Newsletter?

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  20. Susanne

    Hallo und guten Tag Frau Bruhn, mit sehr viel Interesse habe ich Ihre Artikel gelesen, und ich stelle mir die Frage, was ist mit denen, die gar keine Schilddrüse mehr haben, und nun jeden Tag Tabletten nehmen müssen?

    Ich nehme im Moment 150µ L-Tyroxin jeden Morgen auf nüchternem Magen ein – da ich Kaffeetrinkerin bin, muss ich damit mindestens 30min warten, da ich im Kaffee meist Milch drin habe.

    Letztes Jahr war ich Anfang April wegen Schmerzen im Oberbauch im Krankenhaus. Dort wurde eine Magendarmspiegelung und diverse Tests zur Diabetes, Lactose-Intoleranz und Ultraschall vom Oberbauch gemacht … alles hat nichts ergeben, und alle Werte waren im „normalen“ Bereich .. .. Ich befürchte fast, das diese Schmerzen schon die ersten Vorboten einer trägen Leber waren und nun sich verstärkt haben … wobei – sollte dies zutreffen – sich mir nicht erschließt, weshalb so gar keiner auf die Idee gekommen ist, sich mit dem Thema Leber und SD zu befassen, und näher zu betrachten ????

    Ich bin im Moment so ziemlich am Ende mit meinem Latein, und würde mich über einen Rat/Tipp Ihrerseits freuen .. ..

    Vielen lieben Dank und herzliche Grüße
    Susanne

    • Jutta Bruhn

      Hallo Susanne,

      Sie möchten einen Tipp? Hier mein bester: Lassen auf der Stelle und sofort den Kaffee und die Milch am Morgen (und auch sonst) weg. Ich garantiere Ihnen allein schon mit dieser Maßnahme eine Besserung Ihrer Beschwerden. 🙂

      Sie stellen die sehr berechtigte Frage, wieso niemand auf die Idee kommt, die Schilddrüse in Verbindung mit der Leber zu betrachten. Das ist mir auch ein Rätsel. 🙂 Vor allem weil schon im Medizin-Grundstudium gelehrt wird, dass das für den Körper nutzbare Hormon T3 in der Leber umgewandelt wird.

      Ebenso wenig wird ein anderer Zusammenhang gesehen: Die normale Schilddrüsentätigkeit hängt zu einem erheblichen Teil von einer intakten Darmflora ab. Der Darm muss gesund sein, genauso wie die Leber.

      Sie sehen, die Zusammenhänge sind im Grunde einfach, müssen aber beachtet werden. Und ich verrate Ihnen gern, weshalb die Medizin das nicht macht: Dafür gibt es weder Arzneien noch Therapie, sondern es ist eine Frage der Ernährung.

      Das Ganze hab ich mir nicht ausgedacht, sondern ich berufe mich auf Dr. Kharrazian, der das Buch „Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln“ geschrieben hat. Das Besondere an diesem Mediziner ist, dass er erkannt hat, dass eine gesunde Schilddrüse nur über die Ernährung möglich ist.

      Danke für Ihre Frage!

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  21. Elisabeth

    Guten Tag Frau Bruhn,

    bei einem Bekannten wurden bei einer Untersuchung Gallensteine festgestellt. Er hat viel Stress und Ärger in seinem Job und geht davon aus, dass nur dieses der Grund für seine Gallensteine ist.

    Was kann man tun, damit die Steine nicht mehr und größer werden?
    Sollten in jedem Fall die Schilddrüsen- und Leberwerte bestimmt werden?

    Danke für eine Antwort
    MfG E.Bode

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      nein, der Job erzeugt keine Gallensteine. Die entstehen durch die schlechten Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Diese wird in der Leber gebildet und zwar aus der Ernährung.

      Sich um die Ernährung zu kümmern, darum wird Ihr Bekannter nicht drumherum kommen. Die Bestimmung von Werten bringt dazu keinerlei Erkenntnis. Denn mit den Werten wissen Sie noch lange nicht, welche Ernährung gut tun würde. 😉

      Empfehlen Sie Ihrem Bekannten doch gerne meinen kostenlosen Newsletter hier, damit er sich informieren kann.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  22. Sigrid

    Hallo Frau Bruhn,

    Sie informieren hauptsächlich über die Unterfunktion der Schilddrüse. Bei mir besteht nachweislich eine Überfunktion. Und das seit meiner Kindheit. Ist auch dieses mit einer Umstellung der Nahrung möglich? . Welche Behandlungen kämen dann in Betracht, wenn das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sigrid

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      die Überfunktion ist seltener als die Unterfunktion, von der sehr viele Leute betroffen sind. Natürlich können beide mit der Ernährung ausgeglichen werden.

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