Was hat die Schilddrüse mit dem Darm zu tun?

SchilddrueseIn unserer Medizin kommt wohl kaum jemand auf die Idee, die Schilddrüse mit dem Darm in Verbindung zu bringen.

Bei den antiken Ärzten war das ganz anders. Sie wussten, dass der Darm der Ursprung für Krankheiten ist.

In unserer Zeit wird diese Tradition in der Naturheilkunde fortgesetzt. Dort weiß man: Die Funktion der Schilddrüse ist zu einem Teil abhängig von einem gesunden Darm.

Schilddrüse und Darm

Diese Beschwerden sind typisch bei Schilddrüsenproblemen:

  • Gewichtszunahme trotz Diäten
  • nicht ab- und nicht zunehmen können
  • bleierne Müdigkeit
  • ständiges Frieren
  • geschwollene Augen
  • Weinerlichkeit, traurig sein
  • Vergeßlichkeit, Konzentrationsstörungen …
  • Depressionen
  • Haarausfall

und noch andere.

Geht man mit solchen Beschwerden zur Schulmedizin, wird das Blut untersucht, um die Wirkung der Schilddrüsen-Hormone zu bestimmen. Das ist aber zu kurz gegriffen. Denn

die normale Aktivität der Schilddrüse hängt zu ungefähr 20 % davon ab, ob es im Darm genügend gesunde Darmbakterien gibt.

Sobald es ein Ungleichgewicht im Darm gibt, wirkt sich das auf die Leber und als Folge auf die Schilddrüse aus. Hier in diesem Beitrag habe ich mehr dazu geschrieben: Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

Der Darm und die Verbindung zum Immunsystem

Wenn man von Darmgesundheit spricht, meint man das Wohlergehen der Darmbakterien. Dazu gehören sowohl „gute“ Bakterien als auch „böse“. Beide sitzen in einträchtiger Harmonie auf der Darmwand.

Beide Gruppen zusammen nennt man die Darmflora. Sie kleidet die ganze Darmwand aus und zwar in beachtlicher Menge. Die gesamte Darmflora – also alle Bakterien zusammen – würden eine Masse von über 1,5 Kilo ergeben.

Diese Schicht

  • schützt die eigentliche Darmwand vor Schäden
  • ist selbst Teil der Verdauung und
  • hilft bei der Aufnahme der Nahrung

Vor allem aber sind die Darmbakterien wichtig für die Immunabwehr. Die gesunde Besiedelung mit Bakterien ist erheblich gestört, wenn es Löcher im Darm gibt.

Natürlich sind diese Löcher im Darm mikroskopisch klein. Aber sie machen höllische Probleme und lösen Allergien und Unverträglichkeiten aus.

Normaler Schutz des Darms

Die Schutzschicht von Darmbakterien hat mindestens drei Aufgaben:

  1. Hilfe beim Transport von Vitaminen, Mineralien und zerkleinerter Nahrung auf dem Weg zu den Blutbahnen.
  2. Die Bakterien selbst produzieren bestimmte Nährstoffe.
  3. Alle zusammen sind die Wächter, die uns vor den bösen Angriffen von außen bewahren. Ob Gifte, Bakterien, Viren oder Pilze – solange die Darmbakterien aktiv sind, werden sie locker mit den Eindringlingen fertig.

Erst wenn es Schäden gibt, schwächeln die kleinen Wächter-Bakterien im Darm. Genau dann kommt es zu Irritationen des Immunsystems. Dann ist der Weg frei für

  • Allergien
  • ständige Erkältungen, bakteriell oder viral
  • Autoimmunerkrankungen

Wenn das Gleichgewicht von guten und bösen Darmbakterien gestört wird, kann sich das als Beschwerden der unterschiedlichsten Art auswirken. Was und wo dann etwas wehtut oder plagt, kann man nicht genau voraussagen.

Deutlich erfahren das Leute mit Candida, der Pilzbelastung des Darms. Denn Pilze breiten sich gerne in einer gestörten Umgebung aus. Mehr zum Thema Candida in diesem Beitrag: Richtige Ernährung bei Candida.

Löcher im Darm als Ursache für Krankheiten

Eine Schädigung des Darms kann man sich wie „Löcher“ in der Darmwand vorstellen. Natürlich in einem so winzigen Bereich, dass man dafür ein Lasermikroskop braucht, um das zu sehen.

Bei uns hat sich bereits eine umgangssprachliche Bezeichnung für diesen zerlöcherten Darm gefunden: „Sickerdarm“. In der Medizin heißt es „Leaky-Gut-Syndrom“.

Weil der Schutz der Darmwand durch die Bakterienschicht durchbrochen ist, kann unverdaute Nahrung in den Blutstrom gelangen. Das muss man sich mal vorstellen! (oder lieber nicht 🙁 ).

Kein Wunder, dass es nach einem völlig harmlosen Essen plötzlich zu Reaktionen kommt wie

  • unangenehme Hauterscheinungen
  • juckende Stellen
  • Rötungen
  • Schwindel

Nach individuell langer Zeit geht der Schaden weiter und es kommt zu Allergien und Unverträglichkeiten:

  • Lactose-Intoleranz
  • Histamin-Intoleranz
  • Fructose-Intoleranz

Doch keine Bange! All die aufgezählten Beschwerden können sich bei entsprechender Ernährung wieder in Nichts auflösen. 🙂  Das gelingt in der Regel nach ein paar Wochen, gleich kommt mehr dazu.

Erst mal die Frage:

Woher kommen die Löcher im Darm?

Eine der Ursachen für die Schädigung des Darms ist die Gärung im Darm. Dazu habe ich im Beitrag Obst und Obstsaft machen Gärung mehr geschrieben.

Zur Gärung führt jede Nahrung, die Blähungen verursacht. Simpel ausgedrückt kann man sagen, dass jede Blähung eine Verdauungsstörung ist.

Andere mögliche Schädiger können sein:

  • Antibiotika oder andere Medikamente
  • Dauer-Stress
  • viele andere Ursachen wie Alkohohl, Gifte etc.

Mehr Infos zum Thema „Leaky-Gut-Syndrom“ gibt es mittlerweile auf vielen Webseiten wie zum Beispiel hier.

Löcher im Darm sind heilbar

Zum Glück sind diese Löcher kein Schicksal für immer, sondern können auch wieder ausheilen. Sobald das geschieht, tritt enorme Verbesserung ein.

In meinem Video-Selbstlernkurs berichten die Teilnehmenden immer wieder, dass nach einigen Wochen der neuen Ernährung Besserung eintritt:

„Meine Laktoseintoleranz ist quasi nicht mehr vorhanden.“

„Meine Verdauung klappt jetzt viel besser.“

„Keine Histaminintoleranz mehr! Ich bin platt!!“

Zum Nachlesen wie das ist mit den Löchern gibt es diesen Beitrag: Leaky-Gut-Syndrom ist heilbar

So kann der Darm gesund werden

Den Darm gesund zu machen gehört nicht zum Standard in der normalen Kassenmedizin. Darum muss man sich selber kümmern.

Wie so viele Krankheiten so sind auch die Löcher im Darm zu reparieren. Keiner muss ein Leben lang leiden.

Wie üblich geht es dabei um zwei Schritte, die man allerdings gleichzeitig ausführen sollte:

  1. Schritt: die schädigenden Sachen weglassen
  2. Schritt: die guten Sachen kennen lernen und anzuwenden

Lassen Sie also mindestens folgendes weg:

  • Zucker in jeder Form, Marmeladenbrote, Obst und Obst-Kuchen
  • Weizen als Mehl, Brot, Nudeln, Kekse und Kuchen

Gleichzeitig kann man die gesunde Darmflora aufbauen. Zwei Schritte auf diesem Weg sind die Würzpaste Miso und das gepresste Gemüse.  Beides sind Bausteine auf dem Weg, über die Ernährung eine gesunde Darmflora aufzubauen. Hier finden Sie Rezepte dazu:

Natürlich kann man noch viel mehr tun, aber das wäre schon mal ein Anfang.

Zusammenfassung

Das wollte ich in diesem Beitrag zeigen:

  1. Im Körper hängt alles mit allem zusammen – so auch die Schilddrüse mit dem Darm.
  2. Die gesunde Darmflora beeinflusst das gute Funktionieren der Schilddrüse.
  3. Wenn die Schilddrüse nicht effektiv arbeitet, kann es zu vielen Beschwerden kommen.
  4. Kaum jemand bringt diese Beschwerden mit der Schilddrüse oder dem Darm in Verbindung.

Das wär’s für heute. 🙂

Wer mehr wissen möchte über die Zusammenarbeit der Organe, kann hier weiterlesen: Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen


Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

15 Kommentare

  1. Sabina Marti

    Liebe Frau Bruhn

    Ich kann gutes rohes Sauerkraut auf dem Biomarkt vom Bauern erhalten. Ist das nicht fast „voller“ mit guten Bakterien als das gepresste Gemüse? Ist das gepresst Gemüse quasi als Alternative zu Sauerkraut gedacht weil es dann der Ernährungsplan eben vielfältiger ist und man verschiedene Gemüse dafür verwenden kann? Ich freue mich auf ihre Antwort und bedanke mich für ihre regelmässigen Newsletter und die interessanten Informationen. Herzlich Ihre Sabina Marti

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabina, leider schreibst du unter dem falschen Beitrag. Sauerkraut ist lange Zeit gepresst, es ist keine Alternative, sondern eine Ergänzung des kurz gepressten Gemüses. Man braucht beides.

      HG Jutta

  2. Daniela

    Liebe Frau Bruhn,

    ich leide schon
    JAHRE an Hashimoto natürlich mit der Aussage „unheilbar“. Ich bin durch Zufall auf Ihren Newsletter gestoßen, den ich sehr interessant finde und wieder neue Ansätze bekommen habe. In einem anderen Zusammenhang habe ich mich schon eine Weile mit Darmgesundheit beschäftigt. Daher bin ich zur Heillehre der Hildegard von Bingen gekommen. Hier steht ja Dinkel (natürlich die reine Form!) im Mittelpunkt, der angeblich bei Autoimmunkrankheiten helfen soll. Der enthält aber auch Gluten. Des weiteren soll er auch gut für den Darm sein. Wie sehen Sie das? Ich bin nämlich gerade zwischen dieser Ernährungslehre und Ihrer hin- und hergerissen. Eigentlich habe ich direkt Angst vor dem Essen.

    Viele Grüße Daniela

    • Jutta Bruhn

      Hallo Daniela, Hildegard von Bingen war eine gute Lehrerin, aber sie hatte nicht den Erfahrungsschatz vom ganzen Fernen Osten hinter sich. In der Makrobiotischen Heilküche (MBH) geht es um ein ganzheitliches Konzept zur Ernährung bei Krankheit und Gesundheit.

      Wenn man sich zu viele Lehren anschaut, ist man verwirrt und weiß erst recht nicht, was man essen soll. Ich habe das anders gemacht und bin von Anfang bis jetzt bei der MBH geblieben, mit Erfolg! Hier steht mehr dazu.
      HG Jutta

  3. Martina

    Liebe Frau Bruhn, ich bin überglücklich ihre Seite gefunden zu haben. Denn hier fühle ich mich seit vielen Jahren der Suche zum ersten Mal in dem ganzen Ernährungswirrwarr sicher. Woanders bekommt man Bruchstücke, die sich toll anhören, doch man kann kein Ernährungskonzept daraus machen, weil weit mehr dazu gehört. Sie beantworten alle offenen Fragen. Sie hat der Himmel geschickt, vielen Dank 🙂

    Nun meine Frage: Ist es möglich Reisfasten 1x die Woche zu machen, wenn man Gichtmedikamente 300mg täglich nimmt?

    Ich freue mich schon auf Ihre Antwort.
    Liebe Grüße
    Martina

  4. Irene

    Sehr geerte Frau Bruhn

    Mit grosse aufmerksamkeit lese ich auf Ihre Seite, sehr interesant und lehrreich für mich.
    Da ich an polyartrithis leide und keine rheumatiker vertrage suche nach alternativen. Vieles mache ich schon wenn um ehnerung geht /Kasha oder hirse essen. Jetzt würde gerne Miso als gewürz für meine Eintopfe vorbereiten nun finde keine volstendige rezept für.
    Die menge an zutaten und vorbereitung.
    Ich werde dankbar für diese Information.

    Liebe Grüsse Irene Lukosz

    • Jutta Bruhn

      Hallo Irene,

      Miso würzt man nach Geschmack. Am besten direkt in den Teller einrühren. Dann kann sich jede/r so viel nehmen, wie nötig.

      Die Menge kommt ganz auf das Miso an, es gibt unterschiedliche Sorten. Manche sind kräftig (Gerstenmiso), manche weniger (Reismiso) oder ganz sanft (Shiromiso).

      Am wichtigsten ist die Qualität vom Miso. Es sollte aus biologischem Handel sein. Von Miso aus dem Asienladen ist abzuraten.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  5. Marianne E.

    Hallo Frau Bruhn,

    ich habe Hashimoto, eine massive Fehlbesiedlung (mit Candida) im Darm, VitaminDmangel und zu wenig Magensäure. Es hat viele Jahre gebraucht um die Diagnosen zu bekommen und die Zusammenhänge zu verstehen.

    Mittlerweile ernähre ich mich glutenfrei und esse auch keinen Zucker, keine Kuhmilch und -produkte (aber Ziegenkäse), kein Fleisch und keine Nachtschattengewächse. Aber leider habe ich nach wie vor Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Unkonzentriertheit, aufgeblähter Bauch, Übergewicht, nicht abnehmen können, Gelenkschmerzen, trockene und juckende Haut, weinerlich und geschwollene Augen.

    Irgendwie bin ich jetzt mit meiner Weißheit am ende und habe keinen Plan mehr. Bin total verunsichert was ich essen darf und was nicht. Können sie mir einen Leitfaden geben?

    Viele Grüße
    Marianne

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marianne,

      wenn Sie von einer „massiven Fehlbesiedelung“ des Darms ausgehen, dann zeigt das eine klare „Fehlernährung“, aber auch einen offensichtlichen Mangel an Nährstoffen, den man mit Vitamin D nicht ausgleichen kann. So einfach ist das nicht.

      Die akuten Symptome zeigen, dass sich nicht viel geändert hat durch die Ernährungskorrektur. Es fehlen die Heilmittel, wahrscheinlich auch das Kauen von Reis.

      Es reicht eben nicht, dies und das zu essen und jenes wegzulassen. 🙂 Es geht auch nicht um „dürfen“ und „nicht dürfen“. Hier fehlt das Gesamtverständnis von natürlicher Ernährung.

      Ja, einen Leitfaden kann ich Ihnen geben: Die Starthilfe (zum Ausdrucken, mehrmals lesen und lernen).

      Allerdings wird allein die Ernährung nicht reichen, um aus dem Tief rauszukommen. Es müßten auch noch die passenden Nährstoffe genommen werden.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. Edith

    Hallo Frau Brun!

    Ich habe große Probleme mit der Verdauung, Gastritis, vertrage kein Eiweiß, keinen Weizen, keinen Roggen, keine Nüsse, kein Histamin, keinen Zucker, bekomme Blähungen vom Gemüse und habe Schilddrüsenknoten und hatte schon einmal eine leichte Überfunktion.

    Ich würde ja gerne eine Misosuppe essen, das geht aber wegen dem Histamin nicht. Was kann ich sonst noch tun damit ich meine Darmbakterien auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht bringe? Geht dann auch die Gastritis wieder weg?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Mfg Edith Stampfel

  7. Petra

    Hallo liebe Jutta, wie du feststellst bin ich ein neuer Fan. Ich denke, dass es in Ordnung geht, wenn wir uns duzen?! Ist irgendwie einfacher:-)

    Ich bin noch laaaaange nicht durch, durch deine Seite. Kann ja nicht ganze Tage am Computer sitzen, wäre ja auch ungesund, gell 😉

    Eine Frage möchte ich aber gerne jetzt schon beantwortet haben, falls das überhaupt geht. Ich habe mein ganzes Leben lang, oder ich sag mal, ich muss immer, egal was ich esse, kurz danach pups… Wenn ich liege, ist es noch schlimmer. Aber ich fühle mich nicht übel, aufgebläht oder sonst was, es kommen einfach Winde. Hast du eine Idee dazu?

    Viele liebe Grüße aus dem noch etwas sonnigen Homburg sendet dir Petra

    • Jutta Bruhn

      Hallo Petra,

      mit dem Problem stehst du wahrlich nicht alleine da. Blähungen zeigen immer an, dass gerade etwas Falsches gegessen wurde. Deshalb sollte man rausfinden, welche Ernährung richtig ist. Denn die harmlosen Blähungen sind eine Notmaßnahme des Körpers. Gleichzeitig wird die Leber belastet, das macht sich erst Jahre später bemerkbar.

      Grüße Jutta

  8. Sylvia

    Hallo Frau Bruhn,

    Sie haben eine sehr interessante und informative Homepage – danke!

    Gelten die Empfehlungen für die Schilddrüse auch, wenn es sich um die Autoimmunerkrankung Hashimoto handelt?

    Viele Grüße und danke im Voraus für Ihre Antwort,
    Sylvia

    • Jutta Bruhn

      Hallo, aber ja! Die Ernährungsempfehlungen gelten natürlich auch bei Hashimoto.

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

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