Gute Nachricht: Leaky-Gut-Syndrom ist heilbar

Leaky-Gut-Syndrom-ist-heilbarDas Gluten aus Mahlzeiten mit Weizen reizt die Darmwand so stark, dass sie „löchrig“ werden kann. Das Fachwort dafür ist „Leaky-Gut-Syndrom“.

Was nicht so bekannt ist: Diese winzigen Löcher sind in den meisten Fällen heilbar. Wer nur leicht betroffen ist, kann das sogar nach recht kurzer Zeit merken.

Leaky-Gut erzeugt Allergien

Gluten (eigentlich: Gliatin) ist Bestandteil von Getreiden und greift die Darmwand an, immer. Wer gesund ist, merkt lange Zeit nichts davon. Irgendwann können aber regelrechte „Löcher“ im Darm entstehen, die natürlich mikroskopisch klein sind.

Durch diese winzigen Öffnungen gelangen Inhalte aus dem Darm ins umliegende Gewebe  und verursachen Chaos im Körper. Das äußert sich als Allergie oder Unverträglichkeit, auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeit genannt. Bekannt sind

  • Histaminunverträglichkeit – Reaktionen auf Tomaten, Käse, Rotwein etc.
  • Lactoseunverträglichkeit – Reaktionen auf Milchprodukte
  • Fructoseunverträglichkeit – Reaktionen auf Obst und Obstsäfte

Möglich sind auch allergische Erscheinungen auf unterschiedliche Nahrungsmittel. Diese Allergien treten oft nach dem Essen auf oder später.

Stets sind die kleinen Löcher im Darm die Ursache für die körperlichen Beschwerden.

Das Fachwort dafür ist „Leaky-Gut-Syndrom“ was wörtlich heißt: „Undichter-Darm-Syndrom“. Ein Syndrom ist eine Ansammlung von Beschwerden.

Doch keine Sorge, die kleinen Löcher sind zu reparieren. Ein Baustein dazu könnte Knochenbrühe sein.

Drei Stufen der Gluten-Unverträglichkeit

Die Löcher können entstehen, wenn die Schilddrüse in Unterfunktion ist. Damit ist nicht die klinische Hypothyreose gemeint, sondern die Vorstufe, also die Zeit, in der die Unterfunktion noch nicht im Labor nachweisbar ist.

In dieser frühen Zeit sind die meisten anderen Körpersysteme ebenfalls sozusagen in Unterfunktion. Das heißt, sie arbeiten nicht so effektiv, wie sie eigentlich könnten. Auch der Darm ist leichter angreifbar. Zum Beispiel durch Gluten, dem Protein in Weizen. Dieses Protein ist für jeden Menschen schwer zu verdauen. Es entstehen praktisch immer Löcher im Darm. Aber es gibt große Unterschiede:

  1. Bei gesunden Menschen verbleiben die Löcher nur für einige Minuten.
  2. Wer bereits sensibel auf Gluten reagiert, hat Löcher für die Zeit von Stunden bis mehreren Tagen. In diese Kategorie dürften die meisten Menschen mit Schilddrüsenproblemen und Hashimoto gehören.
  3. Mehrere Wochen verbleiben die Löcher bei Zöliakie.

(Quelle: Diese Informationen stammen aus einem Newsletter von Izabella Wentz, Autorin von dem Buch „Hashimoto im Griff“, die das bei ihren Hashimoto-Patientinnen beobachtet hat. Außerdem stützt sie sich auf das Buch „Gluten Freedom“ von Dr. Fasano.)

Leaky-Gut-Syndrom ist heilbar

Jetzt die frohe Botschaft: Die Löcher im Darm heilen auch wieder zu. 🙂 🙂 🙂

  • Schnelle Erleichterung bei unangenehmen Symptomen bringt das konsequente Weglassen von Weizen. Gängige glutenhaltige Getreide sind neben Weizen auch Roggen, Dinkel, Gerste, Grünkern und bestimmte Hafersorten. Weniger bekannte Getreide sind Einkorn, Emmer und Kamut.
  • Nach einer gewissen Zeit (Wochen oder Monate) können wieder glutenhaltige Getreide gegessen werden. Nur der Weizen muss wegbleiben.

Was kann man essen?

Mein wichtigster Tipp zum Ausheilen der Löcher im Darm ist ganz einfach: Ersetze alles Getreide für den Anfang durch Bio-Rundkornreis.

Der Super-Tipp obendrauf ist, den Reis richtig gut zu kauen. 🙂

Das ausgiebige Kauen von Reis ist ein uraltes Heilmittel. Es hilft beim Leaky-Gut-Syndrom und vielen anderen körperlichen Beschwerden.

Zum Beispiel können sich Kopfschmerzen lösen, der Magen kann sich beruhigen und Entzündungen können zur Ruhe kommen. Allein schon durch das Kauen von Reis! 🙂

Probier es aus und du wirst merken, dass die Löcher im Darm (jedenfalls im Anfangsstadium Nr. 1, siehe oben) mit der Ernährung relativ leicht in den Griff zu bekommen sind. 🙂

Allergien und Unverträglichkeiten

In den letzten Jahren wird immer öfter eine Histamin-Intoleranz (=Unverträglichkeit) diagnostiziert. Wenn man weiß, dass diese auf den Löchern im Darm basiert, dann weiß man auch, dass sie verschwindet, wenn der Darm wieder gesund ist.

Teilnehmende aus meinem Selbstlernkurs „Schilddrüse managen“ berichten immer wieder, dass nach einigen Wochen Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) die Unverträglichkeiten sich legen. Oder dass Allergien nicht mehr spürbar sind.

„Meine Gräser-Allergie war dieses Jahr fast nicht zu spüren d.h. ich habe in den 4 Wochen so gut wie nicht geniest.“

„Meine Laktoseintoleranz ist quasi nicht mehr vorhanden. Früher haben schon Spuren von Milchprodukten gereicht, um meine Verdauung zur Rebellion zu bringen. Mein Darm hat sich super erholt!“

„Ich habe seit Jahren wieder eine freie Nase und meine heftigen Allergie-Niesattacken blieben recht schnell aus! Das freut mich enorm und bestärkt mich allemal, weiterzumachen.“

Und sind die Löcher im Darm erst mal geheilt, kann man auch wieder etwas Getreide mit Gluten essen. Ich sagte: Gluten, ich sagte nicht: Weizen. Denn der muss wirklich wegbleiben. 🙁

Keinen Weizen essen zu können ist wirklich kein Problem. Alle Rezepte dieser Webseite und in meinem Ebook „Essen als Medizin“ basieren auf Reis und anderen Getreiden.

Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

36 Kommentare

  1. Natascha

    Guten Abend,

    Nach einer Antibiotikabehandlung während der Geburt meiner Tochter habe ich einen Leaky Gut und daraus resultierend eine heftige Histaminintoleranz entwickelt. Der Heilpraktiker vor 3 Jahren wusste noch nicht so wirklich etwas mit Histamin anzufangen, stellte aber das Leaky Gut fest(was letztens ein Stuhltest wieder bestätigte) und wollte mich vom Getreide weg auf Sojaprodukte umstellen, was nach hinten losging weil ich heftig reagierte, und konnte mir daher nicht weiterhelfen.

    Ich wurde schulmedizinisch durchdiagnostiziert mit Magen-Darmspiegelung (chronische Gastritis die aber nicht behandlungsbedürftig wäre, leichte Darmentzündung die ebenfalls normal wäre), sowie auf Zöliakie, Laktose-und Fruktoseintoleranz, Diabetes getestet, was ich alles nicht habe.

    Mir geht es weiterhin schlechter und schlechter. Ohne Cetirizin und ähnliches komme ich kaum über den Tag. Habe permanent Beschwerden. Zudem habe ich mittlerweile zahlreiche Allergien auf etliche Obst-und Gemüsesorten entwickelt. Alles erst in den letzten Jahren.

    Nun stieß ich auf ihre Seite. Meine Frage ist einfach, welcher Kurs oder E-book oder sonstiges ist für mich geeignet? Ich würde gerne zeitnah einsteigen und irgendetwas tun. So kann es nicht mehr weitergehen und ich bin zunehmend hoffnungslos noch Hilfe zu finden.

    Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Natascha, der Weg ist so:

      1. Lesen auf meiner Webseite und meinen Newsletter bestellen

      2. Sprechen dich die Texte an? Wenn ja, solltest du tiefer einsteigen:

      3. Bei ernsthaften Erkrankungen wirst du mit einem Ebook allein nicht glücklich. 🙁 Denn es ist ein längerer Prozeß, bis man wieder gesund ist. Deshalb läuft mein Selbstlernkurs über mehrere Monate. 🙂 Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, wirklich etwas im Leben und der Ernährung zu ändern.

      Zögere nicht zu lange!

      Liebe Grüße
      Jutta

  2. Sabine

    Guten Tag liebe Jutta,bei mir wurde vor kurzem Leaky Gut Syndrom festgestellt.Da wollte ich fragen,ob Panikattaken,Unruhe,hoher Pulsschlag,Depressionen ,starke müdigkeit uvm.,dadurch bei mir ausgelöst wird???Ich fühle mich oft fremd ,da ich von jetzt auf gleich ein Unwohlgefühl bekomme und überhaupt nichts mehr im Griff habe.Da ich am liebsten auf natürliche Weise genesen möchte,möchte ich gerne wissen,ob auch Hashimoto mit Ernährungsumstellung gestoppt,bezw.geheilt werden kann??
    Ich fühle mich mega allein und weiß nicht weiter.Jeder sagt nur,was ich nicht essen darf!!!
    Herzliche Grüße ,Sabine Szlapka

  3. Ines

    Hallo, immer wieder hört und liest man, dass man glutenhaltiges Getreide bei Hashimoto (hab ich selbst) meiden soll.

    Nun hatte ich mal im Laden ein Buch entdeckt über eben diese von Ihnen angesprochene makrobiotische Ernährung. Ich fand das verwirrend und widersprüchlich, dasss da die Ernährung zu 80% aus Vollkorngetreide bestehen soll.

    Nun bin ich echt unsicher was hier nun wirklich gegessen werden soll und was nicht. Was tun? Lg Ines

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ines, hier geht es nicht um Makrobiotik, sondern um die Makrobiotische Heilküche (MBH). Das ist ein Unterschied. Hier ist keine Rede davon, 80% Getreide zu essen, im Gegenteil.

      Man sollte niemals stur nach Plan essen. „Was nun wirklich gegessen werden soll“ – vor so einer Erwartungshaltung kann ich nur dringend warnen. Man sollte die Eigenverantwortung übernehmen und selbst denken. 🙂

      – Gluten meiden sollte wer betroffen ist von akuten Darmentzündungen (Leaky-Gut-Syndrom). Wenn sich die Entzündungen gelegt haben, kann wieder Gluten gegessen werden. (siehe Beitrag oben)

      – Wer chronische Darmentzündungen hat, sollte Gluten meiden.

      Die Ernährung muss dem jeweiligen Gesundheitszustand angepasst werden.

      HG Jutta

  4. Eva

    Hallo!vielen dank für die vielen infos auf ihrer seite.mein sohn (16monate) hat Neurodermitis.Heute haben wir den Befund bei der Heilpraktikerin bekommen, Nahrungsmittel unverträglichkeiten, Entzündungsreaktionen und leaky gut.wir achten schon sehr auf die Ernährung,ich mache alles selber,kein weizen,hochwertige bio Lebensmittel,keine Milchprodukte, zucker sehr selten usw.
    Ich stille ihn noch. Meine grosse Frage ist was kann ich ihm zu essen geben?In diesem alter auf gluten zu verzichten(vor allem kartoffeln,dinkel nudeln usw)finde ich sehr schwer bzw mir fehlen die Ideen für 4 Mahlzeiten am Tag!Liebe grüsse!

  5. Irmgard

    Liebe Jutta, vielen Dank für die vielen tollen Infos. Ich fragemich gerade warum alle Hashimoto Patienten leaky gut haben. Nach pfeiffschem Drüsen Fieber ,mit anschließendem Hashimoto hat meine Tochter diese Unverträglichkeiten entwickelt.Davor könnte sie alles problemlos essen. Hast du eine Erklärung dafür? Bei mir selbst verstehe ich die Darmprobleme nach der Einnahme vieler Antibiotika als Reaktion. Aber meine Tochter hat nur 1 Mal Antibiotika eingenommen , allerdings öfters Ibuprofen wegen Regel.(z. Glück seit 8 Jahren nur noch Magnesium was noch besser hilft bei Regelschmerzen) vielleicht haben sie dafür eine Erklärung.Gruesse Irmy

    • Jutta Bruhn

      Hallo Irmgard, deine Frage ehrt mich, aber natürlich kann ich sie nicht beantworten. 🙁 Ich möchte dir auch davon abraten, nach einer Erklärung zu suchen. Denn diese kann nur im Tierversuch gefunden werden.

      Viel wichtiger ist die Frage nach einer Lösung des Problems. 🙂 Im Grunde ist die Lösung einfach (siehe Beitrag oben): Mit der richtigen Ernährung klappt es.

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. Natali

    Hallo Frau Bruhn,

    ich habe Hashimoto, Leaky-Gut-Syndrom und Befall des Darms durch Candida. Alles wurde erst letztes Jahr festgestellt. Vorher litt ich jahrelang unter totalen Erschöpfung und Verdaungsproblemen, die laut Ärzten vom Stress kamen. Ich habe gestern beide Kurse (Makrobiotische Heilküche und Knoblauch-Zitronen-Kur) runtergeladen. Meinen Sie, ich kann mit beiden gleichzeitig anfangen oder ist es besser erst 4 Wochen lange die Ernährung umzustellen und anschließend mit der Kn.-Z-Kur anzufangen? Mir rennt nur die Zeit davon.. ich bin 42 und wünsche mir ein zweites Kind. Seit 4 Jahren klappt es nicht mehr, was an Hashimoto liegen wird.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Natali, selbstverständlich sollte man mit beiden sofort starten. Ich würde nicht einen einzigen Tag warten. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  7. Shaniya

    Hallo Jutta,

    von Herzen danke ich Dir für die wertvollen Informationen. Zu Deiner Empfehlung des Bio-Rundkornreis habe ich eine Frage. Sollte er naturbelassen oder geschält sein? Im Bioladen vor Ort fand ich nur den weißen geschälten Rundkornreis (Milchreis), und der enthält ja nicht mehr das komplette Nährstoffspektrum, oder? Ansonsen habe ich noch den Süßen Mochi Reis im Haus (ein süßlicher Vollkorn Rundkornreis), doch dieser ist ein Klebreis, der traditionell zu Reiskuchen und Desserts verarbeitet wird. Dieser wäre mir jedoch für eine Reiskur zu süß.

    Herzliche Grüße aus dem hohen Norden
    Shaniya

  8. Maria

    Hallo Frau Bruhn,

    meine Frage geht dahin, was wohl passiert, wenn ich schon längere Zeit die Ernährung umgestellt habe, dann aber
    z. B. bei einer Einladung wieder ganz normales Essen serviert bekomme. Dann möchte ich doch keine Ausnahme bilden und das Essen mit andern geniessen. Macht das die Wirkung ganz kaputt? Oder darf das hin und wieder sein?

    Viele Grüße
    Maria

    • Jutta Bruhn

      Hallo Maria, selbstverständlich macht man Ausnahmen von der MBH bei Einladungen, im Restaurant, in der Kantine … Anders klappt es sonst nicht, wenn man zu streng zu sich selbst ist. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  9. Bianca

    Liebe Fr.Bruhn,
    ich bin 46 Jahre alt und habe seit über 20 Jahren Hashimoto. Ich bin fix und fertig und frage mich, ob es jetzt nach all den Jahren nicht zu spät ist für Heilung.Ich habe mir das Ebook „Makrobiotische Heilküche“ gekauft.

    Kann mir diese Ernährung helfen wieder gesund zu werden?
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Jutta Bruhn

      Hallo Bianca, prima, ich hoffe du hast schon losgelegt? Natürlich kann die Ernährung helfen. In welchem Umfang und wie das gelingt, das liegt allerdings an dir selbst. Damit ist gemeint, wie du die Anleitungen umsetzt.

      Ich empfehle dir, in den Onlinekurs zu kommen, denn alleine ist das nicht so einfach.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  10. Katrin

    Liebe Jutta,
    wie ist das nun mit dem Dinkel, der ja die Urform des Weizens ist ?
    Ich tausche seit einigen Monaten Weizen gegen Dinkel aus,wenn es im Rezept unbedingt nötig ist, Weizenmehl zu verwenden.
    Ich bin der Meinung ,dass ich darauf nicht so reagiere,wie auf normales Weizenmehl.
    Viele Grüße
    Katrin

  11. Stefanie

    Hallo Frau Bruhn, habe Leaky gut Syndrom…und hashimoto…seit 3 Jahren kämpfe ich um jeden besseren Tag…Reis geht nicht.. habe Allergien ohne Ende nicht nur Lebensmittel sondern auch Kontakt Allergien..habe in einem Jahr bis jetzt 36kg…abgenommen…esse zur Zeit seid Monaten nur Kartoffeln und 1 Hähnchenschenkel am Tag…Wasser…Haushalts Salz…wo soll ich hin damit es Ernährung s mäßig besser aufgebaut werden kann…?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Stefanie, mit Kartoffeln kommst du ganz, ganz bestimmt nicht weiter.

      Ich kann dir nur helfen, wenn du nach meinen Empfehlungen kochst. Fang damit an und berichte uns wieder.

      Wenn du keinen Reis essen kannst, liegt das wahrscheinlich daran, dass du ihn nicht richtig kaust. In deinem Fall sollte jeder Bissen 100x gekaut werden. Als Kur. Es sollte auch der richtige Reis sein.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sonja, ich vermute, dass du das Reisfasten meinst? Nein, das ist ein Online-Kurs für sich und hat nichts mit den Rezepten im Ebook zu tun. Am Reisfasten kannst du hier teilnehmen: Reisfasten

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  12. Lorelei

    Hallo Frau Bruhn,
    sind Ihre Erfahrungen bei Ihren Patienten anders als die von Dr. Karrazian, der Hashimoto Patienten empfiehlt, für immer Gluten zu meiden? Das wäre natürlich großartig, da ich gerne irgendwann wieder ein Roggensauerteigbrot essen würde 🙂

    • Jutta Bruhn

      Hallo, Dr. Kharrazian stützt sich auf eine sehr kleine Studie mit wenigen Patienten. Nach Meinung von erfahrenen Ernährungsberatern kann man aus so einer Mini-Studie keine Aussagen herausfiltern und für alle als gültig bezeichnen.

      Meine Erfahrung ist, dass es bei vielen (nicht bei allen) gut geht mit Roggen-Sauerteigbrot, wenn sich der Darm erholt hat und die Entzündungen zur Ruhe gekommen sind.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  13. Anke

    Hallo Frau Bruhn, wie stellt man Hashimoto fest? Das Leaky-Gut-Syndrom gilt bei mir als gesichert wegen des erhöhten Zonulinwertes.

    Meine Schilddrüsenwerte sind in der Norm und ich habe auch keine Probleme bis auf einen kalten Knoten.
    Lg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Anke, das nennen Sie „keine Probleme“? 🙁 Also wenn ich einen Knoten in der Schilddrüse hätte, dann wäre ich in höchstem Grad alarmiert. Worauf warten Sie?

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  14. Britta

    Danke liebe Jutta, für die schnelle Antwort. Klingt trotzdem erst einmal positiv, da Du schreibst eine lange Zeit auf Gluten zu verzichten. Das heißt, nicht ein Leben lang das ist positiv. Wie bekomme ich denn mit, dass ich es wieder vertrage? Mit ausprobieren ist es mir zu unsicher. Eine lange Zeit, dass ist so unbestimmt. Danke und liebe Grüße nach Berlin

    • Jutta Bruhn

      Hallo Britta, ja das verstehe ich gut. Aber ich kann da beim besten Willen keine genauere Angabe machen. Wenn ich sagen würde: „bis die Entzündungen abgeklungen sind“, dann wärst du genauso schlau. Ist eine individuelle Sache und kommt auf die sonstige Ernährung an.

      Ist halt eine Sache des Ausprobierens. Ich würde mal 3 Monate ansetzen für glutenfrei und dann vorsichtig wieder probieren. Wenn es wieder schlimmer wird, zurück auf glutenfrei.

      HG Jutta

  15. Britta

    Liebe Jutta, danke für den Beitrag. Es hört sich gut an und es wäre wirklich schön, wenn man diese Glutenunverträglichkeit verlieren könnte. Ich habe auch Hashimoto und vertrage kein Guten, schon bei den kleinsten Mengen macht es sich schnell bemerkbar. Deshalb bin ich im Moment noch skeptisch, entschuldige. Und nun meine Frage. Was kann ich direkt tun, um Gluten wieder zu vertragen. Danke und liebe Grüße nach Berlin.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Britta, wenn es so eine starke Empfindlichkeit gibt, dann empfehle ich, streng glutenfrei zu essen und zwar eine sehr lange Zeit.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  16. Isabelle

    Hallo Jutta,
    Danke für diesen hoffnungsvollen Beitrag, der mir als Betroffene vom leaky Gut gut getan hat, weil ich da einen Weg sehe.

    Dazu habe ich zwei Fragen. Im Internet liest man öfters, dass man Getreide und Hülsenfrüchte weglassen muss. Wegen der Lektine. Auf unserem Speiseplan ist aber von beiden viel dabei. Reicht da das Einweichen? Kartoffeln sollen auch gut sein. Kann man die integrieren wenn man Leaky Gut hat aber kein Hashimoto. Danke.

    Schöne Grüße, Isabelle

    • Jutta Bruhn

      Hallo Isabelle,

      1. nein, selbstverständlich kann man auch bei Hashimoto Getreide und Hülsenfrüchte essen. Beim Getreide geht es um das Phytin, nicht Lektine.
      2. ja, das Einweichen reicht
      3. nein, Kartoffeln sind nichts Gutes, bei Hashimoto unbedingt weglassen
      4. Kartoffeln treiben den Blutzucker hoch

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  17. Sigrid-Anne

    Liebe Jutta,
    ist es nicht so, dass diese Einschränkung lediglich für KONVENTIONELL angebauten Weizen gilt und vor allem SORTENABHÄNGIG ist? Beim Bioanbau werden keine gentechnisch veränderten Sorten verwendet und dann gibts ja noch den Hartweizen (= Grieß), auf den man anders reagieren müsste.
    Klar, es ist eindringlicher, wenn man kategorisch allen Weizen verbannt, vor allem für bereits Geschädigte. Aber vielleicht ist ja die Bio-Perspektive auch ein gangbarer Weg….
    Viele Grüße
    Anne

    • Jutta Bruhn

      Hallo Anne, ich wünschte es wäre so – ist es aber leider nicht. Auch der Bio-Weizen ist „verseucht“.

      Weil man das schon lange weiß, ist im Bio-Landbau längst der ursprüngliche Weizen, die Sorte Emmer wieder angebaut worden. Es gibt bereits Emmer-Nudeln. Ich habe sie probiert und natürlich schmecken die sehr gut. Aber die Probleme bleiben. Es sind die Nudeln selbst, die Probleme beim belasteten Darm machen.

      Deshalb: Umsteigen auf das volle Korn, in erster Linie Reis, den man sehr gut kauen muss. Emmer-Nudeln nur als seltene Ausnahme.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

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