Intervallfasten bei Schilddrüsenproblemen und Entzündungen

Intervallfasten Schilddruese Hashimoto

Der Begriff Intervallfasten steht für viele Formen des Kurzfastens und hilft schnell bei Entzündungen.

Das Besondere: Es wird nicht längere Zeit gefastet, sondern nur kurz, dies aber regelmäßig und auf Dauer.

Wenn es paßt, kann sogar die normale tägliche Zeit der Essensaufnahme auf zwei Mahlzeiten beschränkt werden.

Gilt das alles auch für Menschen mit Schilddrüsenproblemen? Können sie Intervallfasten mitmachen?

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5 Tipps wie Du abnimmst trotz Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion

Abnehmen bei Hashimoto und Unterfunktion

Das ist frustrierend: Du ernährst Dich kalorienarm und verbringst Stunden im Fitnesscenter, aber die überflüssigen Kilos bleiben hartnäckig.

Falls das bei Dir so ist, leidest Du vermutlich an einer Schilddrüsenunterfunktion - mit oder ohne Hashimoto.

Und solange die Schilddrüse nicht richtig arbeitet, wird sich nicht viel ändern. Du wirst nicht abnehmen.

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Nie wieder ständigen Heißhunger auf Süßes

Heißhunger auf Suesses

Frühstück gegen Heißhunger

Ein Ei gleich zum Frühstück hilft dabei, am Tage keine Heißhungerattacken zu bekommen. Wieso? 

Weil der Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ausgeglichen sein sollte und man deshalb diese drei Komponenten im Essen braucht:

Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß.

Diese Balance sollte man nicht stören. Sonst leidet auch die Schilddrüse.

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Abnehmen mit Kokosfett bei Schilddrüsenunterfunktion

Abnehmen mit Kokosfett bei Schilddrüsenunterfunktion

Eines der Probleme bei Schilddrüsen-Unterfunktion ist die Sache dem Gewicht: Abnehmen klappt einfach nicht mehr. Darunter leiden viele.

Rettung scheint in Sicht mit Kokosfett, das man auch als Kokosöl bezeichnen kann. Sobald das gegessen wird, purzeln die Pfunde. 

Also ran ans Kokosfett! Doch halt, natürlich ist das nicht alles. Klar ist, daß auch der Rest der Ernährung stimmen muss. 😉

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Azukibohnen helfen den Nieren

Azukibohnen

Azukibohnen sind für mich ein absoluter Geheimtipp für die Gesundheit.

Wenn ich dafür Werbung machen würde, hießen sie "Power-Böhnchen" oder so ähnlich.

Diese kleinen kompakten Bohnen sind sehr beliebt in Fernost. Dort werden sie zu Feiertagen und besonderen Gelegenheiten zubereitet. Im Alltag gibt es sie als kleine Beilage oder als süßen Nachtisch.

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Besser leben ohne Schilddrüsentabletten

besser leben ohne L-Thyroxin

Es kann sowohl bei Hashimoto-Thyreoiditis als auch bei Schilddrüsenunterfunktion anfänglich erleichternd sein, synthetische Schilddrüsenhormone wie L-Thyroxin zu nehmen. 

Allerdings sind viele Ärzte der Meinung, dass die Hormone viel zu häufig verordnet werden. 

Oft sind sie nicht einmal nötig oder werden auch nicht vertragen. Ist das vielleicht bei Dir der Fall?

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Müdigkeit wegen HPU und KPU?

HPU und KPU - zwei neue Krankheiten? 

Nein, das sind "nur" Störungen im Körper, allerdings mit ganz erheblichen Auswirkungen, die sich als mannigfaltige Symptome zeigen. Allen gemeinsam ist die Müdigkeit.

In der Naturheilkunde sind diese Störungen seit langem als "Verschlackung" bekannt und man kann sie sehr gut mit der Ernährung nach der Makrobiotische Heilküche (MBH) in den Griff bekommen. 

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Neben­schild­drü­sen-Über­funk­tion (Hyperparathyreoidismus)

Nebenschilddruesen-Ueberfunktion-Hyperparathyreoidismus

Nicht nur die Schilddrüse, sondern auch die Nebenschilddrüsen können in Unter- oder Überfunktion kommen. Das hat Auswirkungen auf viele Systeme im Körper.

Denn weil die Nebenschilddrüsen für die Produktion von Parathormon zuständig sind, kontrollieren sie auch die Kalziumausscheidung über die Nieren und die Kalziumaufnahme im Darm. Bei Bedarf wird Kalzium aus den Knochen herausgeholt, was ein Osteoporose-Risiko bedeutet!

Ob eine Nebenschilddrüsen-Überfunktion (Hyperparathyreoidismus) vorliegt, kann man im Blutbild feststellen. Es werden Werte wie Kalzium, Phosphat, Kreatinin, Parathormon sowie Vitamin D gemessen.

Außerdem kann man die Konzentration des Phosphats im Urin überprüfen, ob zu viel Kalzium ausgeschieden wird.

Symptome bei Nebenschilddrüsen-Überfunktion

Körperliche Symptome sind:

  • Kalzium aus Knochen wird abgebaut und unerwünscht in anderen Gewebearten eingelagert. Dies kann zu Brüchen und Deformierung von Knochen sowie Kalkablagerungen in Muskeln und Gelenken führen. Meist sind Gliederschmerzen die Folge.

Viele weitere Symptome werden meist den "üblichen" Schilddrüsenproblemen zugeordnet:

  • es kann zu Nieren- und Gallensteinbildung kommen
  • Magen-Darm-Beschwerden sind üblich
  • auch Bluthochdruck und Vitamin D-Mangel sind üblich
  • Verstopfung und Gewichtszunahme können Folge sein, ebenso Gewichtsverlust
  • gesteigertes Durstgefühl
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Drei Arten der Überfunktion

Experten unterscheiden drei Arten der Nebenschilddrüsenüberfunktion (Hyperparathyreoidismus):

  1. Beim primären Hyperparathyreoidismus hat sich ein Tumor gebildet, der selbst Parathormon bildet oder die Drüse hat sich vergrößert, was man Hyperplasie nennt.
  2. Beim sekundären Hyperparathyreoidismus ist der Darm krank oder es wird wegen einer Nierenerkrankung Vitamin-D, Kalzium oder Phosphat verloren. Dann erhöhen zum Ausgleich meist alle vier Nebenschilddrüsen ihre Hormonproduktion, um den Verlust auszugleichen.
  3. Der tertiäre Hyperparathyreoidismus ist gekoppelt mit dem sekundären, denn bei chronischem Verlauf der Überproduktion kann zu viel vom Parathormon freigesetzt werden. Dadurch ist der Kalziumspiegel im Blut zu stark erhöht, was man medizinisch Hyperkalziämie nennt.

Knoten als Ursache für Nebenschilddrüsen-Überfunktion

Der häufigste Grund für die Überfunktion ist die Vergrößerung einer einzelnen der vier Nebenschilddrüsen. Man spricht von einem Knoten (Tumor), wobei über 99% davon gutartig sind. Ein bösartiger Knoten wird bei weniger als 1% der Erkrankten beobachtet.

Ein Knoten, der eine Nebenschilddrüsen-Überfunktion auslöst, kann sich bei entsprechender Konsequenz mit der Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) verkleinern oder womöglich sogar ganz auflösen.

Allerdings sollte niemand ganz schnelle Heilung erwarten, denn der Grund für die Knotenbildung liegt in den meisten Fällen darin, dass es im Laufe der Jahre ständig Stoffwechselstörungen gab, so dass sich Knoten bilden konnten. Hierbei spielt fehlendes Jod eine besondere Rolle.

Bei Schilddrüsenknoten geht es stets darum, den Stoffwechsel zu regulieren und zu normalisieren und zwar über die Ernährung. Teilnehmerinnen vom Selbstlernkurs "Schilddrüse managen" haben gute Ergebnisse gemeldet:

"...ich hatte zahlreiche unscharfe (also wachsende) Knoten in der Schilddrüse ... Nach 3-4 Monaten haben wir eine Kontrolle gemacht und mein Arzt war begeistert: fantastische Werte, alle Knoten klein und scharf umrissen (er sagte „wie verkapselt“) und das sei ein Zeichen, dass die sich nicht ausweiten."

Der Kurs bei dir hat mir die Augen geöffnet für viele Zusammenhänge und seit ich dabei bin (1 Jahr) und mich seit einem Jahr noch intensiver als bisher um die Ernährung gekümmert habe, ist der Knoten nicht mehr gewachsen, ich habe sogar schon nach diesem einen Jahr das Gefühl, daß er kleiner, auf jeden Fall aber weicher geworden.

Wie gesagt, bis Knoten kleiner werden oder sogar verschwinden braucht es seine Zeit.

Erst mal den Kalziumspiegel therapieren

Bei Neben­schild­drü­sen-Über­funk­tion wird der Kalziumspiegel im Blut therapiert. Woher die Störung als der Nebenschilddrüsen kommt, fragt allerdings niemand.

Selbst wenn bei der primären Form (Hyperparathyreoidismus) gutartige Tumore an der Nebenschilddrüse operativ entfernt werden, ist das nur die Beseitigung eines Symptoms, das sich aufgrund einer jahrelang bestehenden körperlichen Unausgewogenheit gebildet hat. Die Ursache dafür ist mit der Operation nicht beseitigt und es wird weiterhin gesundheitliche Probleme geben.

Auch das Einnehmen von Medikamenten ist nicht zielführend, weil so lediglich ein "Loch gestopft" wird, die auslösende Grunderkrankung bleibt bestehen. Richtig ist natürlich, bis zur Regulation Medikamente zur Unterstützung einzunehmen.

Man muss wissen, dass eher selten alle vier Nebenschilddrüsen auf einmal von der Überproduktion betroffen sind. Meist ist es nur eine einzelne Drüse, die verrückt spielt. Gerade dann ist es möglich, mit der regulierenden Wirkung der Ernährung nach der MBH das körperliche und organische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ernährung bei Überfunktion der Nebenschilddrüsen

Der übliche Tipp lautet: "Ernähren Sie sich bei der sekundären Form der Überfunktion möglichst kalzium- und Vitamin-D-reich." Hm, das würde bedeuten, viel Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen) zu essen, aber wer verträgt das schon? Gerade bei krankem Darm ist das kaum möglich.

Ansonsten wird zu Spinat und Milchprodukten geraten, was eine böse Falle ist. Genau diese Lebensmittel können zu erheblichen anderen körperlichen Problemen führen. Denn um mehr Kalzium aufzunehmen müßte man davon regelmäßig so eine Menge zu sich nehmen, die nicht mehr verträglich ist.

Warum Spinat und Milch keine guten Kalziumquellen, habe ich in diesen Beiträgen ausgeführt:

Kommt hinzu, dass es nicht zielführend ist, bestimmte Lebensmittel stark zu betonen. Im Gegenteil, Ernährung sollte ausgeglichen sein, um nicht ein neues Ungleichgewicht herzustellen. Deshalb empfehle ich die ganz normale Ernährung nach der MBH:

  1. warmes Frühstück
  2. viel Gemüse
  3. das richtige zur Blutgruppe passende Eiweiß in der richtigen Menge
  4. Heilwürzen verwenden zur Heilung des Darms
  5. kochen mit mineralstoffhaltigen Meeresalgen für die Lebergesundheit

Sind Meeresalgen geeignet bei Neben­schild­drü­sen-Über­funk­tion?

Ein Leser fragte nach: "Wie ist es mit Meeresalgen bei Nebenschilddrüsen Überfunktion? Ich bin unsicher, ob die Algen für mich geeignet wären, weil der Körper Probleme hat mit der Verwertung von Calzium, Phosphor und Vitamin D."

Ich würde das Thema nicht so einschränken. Meeresalgen enthalten eine Vielzahl von Mineralstoffen, nicht nur die wenigen, die in unserer Medizin bekannt sind. Außerdem geht es darum, die Grunderkrankung zu heilen, siehe oben.

Vor allem die Leber braucht die Mineralstoffe aus Meeresalgen für ihre Entgiftungsarbeit. So wie dadurch gleichzeitig die Funktion der Schilddrüsen erleichtert wird, so wirkt sich das auch positiv auf die Nebenschilddrüsen aus. Dieser Vorgang ist nicht wissenschaftlich erforscht. Es geht dabei darum, dass die Regulation in Gang kommt, die man in der Naturheilkunde auch "Selbstheilungskräfte" oder "Homöostase" nennt.

Ein Zeichen für erfolgreiche Regulation sind oft unangenehme Heilkrisen wie Kopfschmerzen, Hauterscheinungen oder Magen-Darm-Störungen. Wer zu früh mit den Meeresalgen beginnt, kann wegen der plötzlichen relativ hohen Jodzufuhr in die Schilddrüsen-Überfunktion kommen. Dies ist stets der Fall bei gleichzeitiger Einnahme von Tabletten wie L-Thyroxin oder andere.

Nase voll von Medikamenten?

Oje, gar nicht so einfach mit der Ernährung nach der MBH? Doch, das ist schon einfach, aber wer Medikamente nimmt, hat tatsächlich meist ein Problem, weil diese den Heilungsvorgängen entgegen wirken.

Die Ernährungsumstellung sollte sinnvoller Weise vom gleichzeitigen Ausstieg (oder Reduktion) aus Medikamenten begleitet sein. Nach einer individuell langen oder kurzen Zeit sind diese Medikamente nicht mehr nötig oder nur in Geringdosierung.

Ein Leser schreibt: "Ich habe die Nase voll von Medikamenten und unzähligen Symptomen und möchte endlich Verbesserung und raus aus dem Teufelkreis."

Ja, dann mal los, 🙂 das geht, wie mir Teilnehmende vom Mitgliederprogramm "Schilddrüse managen" immer wieder berichten so wie hier: 

"Das ist ja das Problem, ich nehme Medikamente und habe einen Rattenschwanz von Symptomen. Aber dank der hilfreichen Tipps in Bezug auf Nahrung geht es mir besser.

Auch ich habe mich von den Hormoneinnahmen verabschieden können, und das doch relativ schnell. War Anfang August hier angekommen (die Teilnehmerin meint im Kurs "Schilddrüse managen") und seit 9. Oktober bin ich hormonfrei. ???? Es zeigt einem, das WIRKLICH Nahrung mehr kann, als Schulmedizin immer behauptet.

Ich habe es geschafft mein L-Thyroxin von 75 mg auf null zu reduzieren und nehme noch ein natürliches Ergänzungsmittel. Im großen Ganzen fühle ich mich damit sehr wohl."

Wasser trinken

Der übliche Rat, viel Wasser zu trinken, um die Nieren zur Ausscheidung von überschüssigem Kalzium anzuregen, ist im Grunde banal, denn jeder Mensch sollte täglich reines Trinkwasser trinken.

Wasser zu trinken ist eine Selbstverständlichkeit, die allerdings häufig vernachlässigt wird, denn wem schmeckt schon Leitungswasser? Statt dessen werden Säfte oder Tees getrunken, die aber nicht wirklich als Flüssigkeit gelten, weil sie vom verstoffwechselt werden müssen. Alle Getränke sind für den Körper im Grunde wie Essen.

Einzig klares Wasser ist ein Getränk, das den Körper in seinen Ausscheidungsfunktionen unterstützt. Weil Leitungswasser nicht schmeckt, empfehle ich die Reinigung und Energetisierung mit einem Trinkwasserfilter und zwar mit dem Multipure, zu dem es hier mehr Informationen gibt.

Gutes Essen und gutes Wasser - damit sollte die Nebenschilddrüsen-Überfunktion in den Griff zu bekommen sein!

Bist Du auf der Suche nach Wegen zur Heilung bei Schilddrüsenproblemen? 


Ich kann helfen, weil ich als Heilpraktikerin damit viel Erfahrung habe. 

"Ich habe mir schon manches abgeschaut (Frühstück) und mir bekommt das sehr gut. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder was Neues dazu lernen kann." 

Tipps für das Kochen nach der MBH für die ganze Familie

Kochen für Kinder

Guten Tag Jutta, ich lese sehr gerne deinen Blog und den Newsletter. Ich werde mir auch noch die eBooks kaufen.


Wir haben alle Allergien und Unverträglichkeiten. Meine Frage ist, wenn ich nach der MBH koche, kann das Mittagessen für die ganze Familie sein? 


Meine Kinder sind 14, 12, und 2.Wir haben schon Milch weggelassen und Zucker fast auch.


Es ist nicht einfach, das kannst du mir glauben 🙂 "Mama immer du und dein gesundes Essen." 
Aber außer Allergien hat die 12jährige auch Hashimoto. Sie hat Probleme mit Darm wie alle. Würde es erstmals reichen, wenn ich die Rezepte ausprobiere und sie merkt selber dass ihr besser geht?


Ich danke dir, schöne Grüße
Kamila

Häufige Frage: Wie soll ich anfangen? 

Ich werde öfter mal gefragt, wie man mit der Makrobiotischen Heilküche (MBH) anfangen kann. 

Dazu gebe ich hier ein paar Tipps. 


Meine Antwort:

Für Kinder zu kochen ist kein einfacher Job, das weiß ich. 😉

Zunächst mal rate ich, gegenüber Kindern nicht von "gesundem Essen" zu sprechen. 

Essen soll schmecken und satt machen. 

Dass die Gesundheit davon abhängt, das kann man je nach Alter der Kinder bei passender Gelegenheit auch mal erwähnen oder ihre Fragen dazu beantworten. Direkt beim Essen würde ich nicht darüber reden. 

Verantwortung für die ganze Familie

Es ist Sache der Mutter (oder wer sonst kocht), das Essen so zuzubereiten, dass es gesund ist. Darüber braucht sie nicht zu reden. Das heißt: 

  • Die Mutter entscheidet, was es gibt und was nicht.
  • Sie weiß Bescheid, welches Essen gut ist.
  • Sie hat die Verantwortung über die Gesundheit der ganzen Familie

Egal ob man Kinder oder Erwachsene versorgt, es ist immer so: Wer kocht, hat die Gesundheit der ihm anvertrauten Personen in der Hand. 

Deshalb überlässt man das Kochen niemals Personen, die keine Ahnung von Gesundheit haben, jedenfalls nicht für jeden Tag. 

Information: Was ist gesundes Essen? 

Am Anfang braucht man Informationen. Auf meiner Webseite bekommst du diese und kannst schon mal sofort anfangen, das Schlimmste wegzulassen, dabei kann es um Milch und Zucker gehen.  

Allerdings, es gibt garantiert Protest, wenn es gar nichts Süßes mehr gibt. Das wäre auch falsch. Alle Menschen brauchen den süßen Geschmack und man sollte dafür sorgen, dass Kinder täglich etwas Süßes bekommen - nur eben nicht mit Zucker

Es ist keine schlechte Taktik, wenn man mit süßen Nachtischen die neue "gesunde Ernährung" startet. Deshalb mein Tipp:

Serviere jeden Tag einen anderen Nachtisch aus dem Ebook "Süßes ohne Zucker" und schon hast du einen Fuß drin in der Ernährungsumstellung.

Die Kinder werden das Neue mögen, da bin ich sicher. 🙂 

Wenn du Kuzu als Speisestärke nimmst, verwendest du ein Mittel zur Darmheilung auf sanfte Art. Der Geschmack ist neutral. 

Schritt für Schritt vorgehen 

Als ersten Schritt kannst du das übliche Essen anders kochen. Das merkt niemand und es kann sich schon viel in Richtung Gesundheit ändern. Hier sind erst mal drei Tipps dazu:

  1. mit reichlich Kokosfett kochen und braten
  2. Pfeffer weglassen, braucht kein Mensch
  3. das Essen (soweit es paßt) mit Tamari oder Shoju abschmecken und nachwürzen

In der nächsten Woche ersetzt du die Kartoffeln durch Süßkartoffeln und/oder Hokkaido-Kürbis. 

Frühstück

Dann fängst du langsam an, das Frühstück zu ändern.

Warmes Frühstück ist am wichtigsten bei Allergien und Unverträglichkeiten und gleichzeitig die größte Änderung im Essverhalten. Auf keinen Fall sollte man das Kindern in einem Schritt zumuten. 

  • reiche zusätzlich zum üblichen Frühstück eine Miso-Gemüsesuppe, die leicht süßlich schmecken sollte (süßen Geschmack bringen Möhren, Zwiebeln ...)
  • verwende für Kinder das sanfte Shiro-Miso 
  • koche den Getreidebrei mit so viel Wasser, dass er cremig ist  

Den Getreidebrei kann es später am Tag auch kalt als Nachtisch geben. Reiche dazu ein wenig Kokosblütenzucker (nicht jeden Tag! nicht viel!)

Vorbild sein 

Auf keinen Fall sollte man für Kinder anders kochen als für den Rest der Familie. Das wäre viel zu arbeitsaufwändig und auch nicht richtig. 

Die MBH ist für alle Menschen geeignet als Basisernährung.  Deshalb koche so, wie es dir am besten schmeckt und die Kinder essen mit. 🙂 

(dieser Beitrag wird sicher noch fortgesetzt, soviel erst mal für den Anfang) 

Laktoseintoleranz ist heilbar

Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz zu haben bedeutet, dass der Darm krank ist.

Nach dem Verzehr von Milchzucker in Milchprodukten kann es zu recht unangenehmen Verdauungsbeschwerden kommen. Dazu gehören Kopfschmerzen und Blähungen.

Deshalb ist der erste Schritt bei Laktoseintoleranz das Weglassen von Milch- und Milchprodukten.

Das allein reicht aber nicht, um den kranken Darm zu heilen. Um wirklich aus der Laktoseintoleranz raus zu kommen, sollte die ganze Ernährung stimmen.

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Die 6 schlimmsten Belastungen für die Leber und 3 Tipps zur Ernährung

Lebergesundheit

Die Leber erfüllt lebenswichtige Funktionen. Die meisten davon sind von entscheidender Bedeutung für die Entgiftung des Blutes, die Hormonbildung und die Produktion von Gallensäure für die Fettverdauung.

Belasten kann man die Leber vor allem mit Medikamenten, Alkohol und zu viel Zucker.

Ich gebe 3 Tipps zur Ernährung, die der Leber helfen, qualitativ gute Gallensäure herzustellen. Damit es der Galle gut geht und die Verdauung stimmt. 🙂

Verdauungsstörungen vermeiden

Wenn der Darm überbeansprucht wird, können Fuselalkohole durch die Darmwand oder über den Pfortaderkreislauf direkt zur Leber gelangen und sie schädigen.

Vor allem wenn ein Leaky-Gut-Syndrom (sogenannte "Löcher" im Darm) vorliegt, wird die Leber durch aufsteigende Fuselalkohole belastet. Das bedeutet, dass auch Menschen, die nie einen Tropfen Alkohol trinken, eine Fettleber entwickeln können.

Die Belastung fängt schon dann an, wenn zu viel Getreide in den Mahlzeiten enthalten ist. Das ist oft der Fall bei der Vollwertkost, bei der morgens Frischkornbrei gegessen wird. Oder bei einem Frühstück mit Müsli. Oder wenn es allgemein zu viel Brot und Nudeln gibt.

Kennzeichen der Überlastung der Leber durch zu viel Getreide ist eine überwältigend starke Müdigkeit direkt nach einer Mahlzeit.

Die Leber unterstützen

Die gute Nachricht: Die Leber ist fähig, das eigene Gewebe komplett neu zu bilden. Das heißt, sie ist ausgesprochen regenerationsfreudig. Damit dieser Prozeß ständig gelingt, sollte man die Leber gut unterstützen:

  1. an erster Stelle steht die Ernährung, das bedeutet vor allem Belastungen wegzulassen, dazu gleich mehr
  2. symptomatische Hilfe und Entlastung bringen naturheilkundliche Entgiftungskuren wie z. B. die Knoblauch-Zitronen-Kur oder der Leberwickel
  3. unterstützend sind pflanzliche Arzneien wie
  • Mariendistel als Entgiftungshilfe
  • Artischocke zur "Pflege" der Leber
  • Bitterstoffe, um die Verdauung anzuregen

Die Leber und somit die Verdauung anzuregen ist eine gute Idee. Jedoch wenn nicht gleichzeitig an der Ernährung etwas geändert, kommt es bald wieder zum alten Zustand.

Das Schlimmste weglassen

Die folgenden Liste sollte man nach und nach runter arbeiten so wie es ins Leben paßt:

  • Am meisten zu schaffen machen der Leber alle künstlichen Stoffe, weil sie mühsam entgiftet werden müssen. Gemeint sind damit zum Beispiel Zusatzstoffe im Fertigessen.
  • Kosmetika und Putzmittel sind ebenfalls eine Herausforderung für die Leber, weil sie über die Haut in die Gefäße aufgenommen und zur Entgiftung zur Leber weiter getragen werden. Das gilt ganz besonders beim Färben der Haare mit chemischen Färbemitteln. Oder beim Verwenden von billigen Cremes und Ölen. Die Ausgabe für gute Bio-Kosmetik (Beispiele: Dr. Hauschka, Weleda) lohnt sich auf jeden Fall.
  • Medikamente sind für die Leber meist deswegen so belastend, weil sie oft über lange Zeit hinweg eingenommen werden. Mit den Jahren wird die Leber immer schwächer in Bezug auf das Entgiften. Wenn dann eine Entgiftungskur gemacht wird, kommt es oft zu heftigen Reaktionen, wenn die angesammelten Giftstoffe gelöst werden. Merke: Jedes chemische Mittel kann man durch ein pflanzliches ersetzen. Zum Beispiel kann man von L-Thyroxin auf natürliche Hormone umsteigen.
  • Ein Hammer für die Leber ist das tägliche Coffein von Kaffee, schwarzem und grünem Tee.
  • Schlimm ist jeglicher Zucker, vor allem der Fruchtzucker aus Obst und Obstsäften. Wer eine Entgiftungskur macht, sollte darum in dieser Zeit auch das Obst weglassen.
  • Erwähnt sei noch der Alkohol. Dabei geht es nicht nur um Bier oder Wein, sondern auch um Fuselalkohole, die durch Gärung im Darm entstehen und die Leber noch erheblich mehr belasten als der getrunkene Alkohol.

3 Tipps zur Ernährung für die Lebergesundheit

Nachdem Du weißt, was man alles weglassen sollte, fragst Du dich bestimmt, was man speziell für die Leber mit der Ernährung tun kann. Hier sind erst mal 3 Tipps dazu als Anfang:

Tipp 1: Nur das beste Fett

Falsches Fett ist eine Herausforderung für die Leber. Mein Rat ist, künstlich gehärtetes Fett strikt zu meiden. Das gibt es in Margarine, fetten Backwaren vom Bäcker, in Pommes und Pizza und überall in Fertigprodukten.

  • aufs Brot gehört gute Bio-Butter, am leichtesten bekömmlich ist die Bio-Sauerrahmbutter
  • zum Kochen und Braten eignet sich Kokosfett/Kokosöl bestens, weil es wirklich hitzebeständig ist und viele gesundheitliche Vorteile hat
  • für Salate und Dressings nimmt man bestes Olivenöl aus erster Pressung

Tipp 2: Saures und Scharfes

Der Leber tut Saures gut. Zum Beispiel könnte man gleich morgens ein Glas frisch gepressten Zitronensaft trinken. Dazu presst man 1-2 Zitronen aus und gibt den Saft in frisches gefiltertes Leitungswasser, das auch warm getrunken werden kann, wenn man Verschleimungen im Körper lösen möchte.

Die zweite große Liebe der Leber ist die Schärfe, allerdings nicht die von Chili, Pfeffer oder Paprika. Verträglicher ist die Schärfe von

  • Knoblauch
  • Meerrrettich
  • Ingwer

Diese Gewürze können beliebig nach Geschmack und Bedürfnis im Essen verwendet werden. Ingwer sollte nicht übermäßig im heißen Sommer genommen werden, weil er sehr erwärmend und anregend ist.

Tipp Nr. 3: Grünes Blattgemüse

Grünes Blattgemüse enthält Chlorophyll, das die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt. Der Tipp lautet also, viel grünes Blattgemüse zu essen.

  • alle Blattsalate
  • im Frühjahr gibt es Bärlauch und Brennnesseln
  • grüne Blätter von Porree (Lauch)
  • man kann auch die Blätter von Gemüsen verwenden wie von Kohlrabi (kleingeschnitten in Suppen und Eintöpfen)

Grüne Blätter liefern Kohlsorten. Keine Bedenken wegen der Goitrogene im Kohl braucht man zu haben, wenn der Kohl nicht roh, sondern gekocht verzehrt wird und wenn man davon natürlich nicht Riesenmengen nimmt.

Kohl ist vielseitig und kann je nach Jahreszeit eingesetzt werden:

  • im Frühjahr Spitzkohl
  • im Sommer Pak Choi (chinesischer Kohl, super Geschmack!)
  • im Herbst Weißkohl, Wirsingkohl
  • im Winter Grünkohl, Rosenkohl

Lebergesundheit ist auch Schilddrüsengesundheit. Mehr dazu steht in diesen Beiträgen:

Meine 3 Tipps zur Ernährung für die Gesundheit der Leber

Symptome traege Leber

Es geht um das richtige Fett, Saures und Scharfes und ums grüne Blattgemüse. Hol Dir meine Liste dazu:  

Allergien bei Hashimoto

Allergien bei Hashimoto

Hast Du Allergien? Leidest Du unter Überempfindlichkeiten? Oder weißt Du gar nicht genau, was der Unterschied ist?

Dann geht es Dir so wie vielen Leuten mit Hashimoto oder Schilddrüsenproblemen, die von vielfältigen Symptomen geplagt werden, aber keine Diagnose haben.

Doch freue Dich, denn Rettung naht mit der Ernährung. 🙂

Um diese Begriffe geht es im folgenden Beitrag:

  • (Lebensmittel-) Allergie = Unverträglichkeit = Intoleranz
  • Leaky-Gut-Syndrom = Löcher im Darm

Außerdem hat uns Claudia dazu ihren Erfolgsbericht geschickt, der allen Hoffnung machen wird.

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Essen auf Reisen

Schilddrüse Essen auf Reisen


Egal welches Schilddrüsenproblem vorliegt - stets ist es das Essen, das darüber entscheidet, ob es der Schilddrüse gut geht und die Reise ein Erfolg wird.

In diesem Beitrag zeige ich, mit welchem Essen man Krisen vermeidet und einen schönen Urlaub verbringt.


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Warum man Spargel lieber nicht so oft essen sollte

Spargel

Im Juni haben diese Gemüse Saison:

Spitzkohl, Kohlrabi, Radieschen, Salat - und was ist mit Spargel?

Den gibt es bei mir nur selten. Der Grund: Spargel enthält viel Oxalsäure und das kann die Gesundheit belasten.

Denn der Körper kann Oxalsäure nicht einfach so abbauen, sondern muss die Säure über den Urin ausscheiden. Die Kapazität der Ausscheidung ist aber beschränkt und so könnte bei ungünstigen Umständen die Bildung von Nierensteinen gefördert werden.

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Gesunde Ernährung statt künstlicher Hormone

Leben ohne kuenstliche Hormone

Tabletten zu nehmen ist einfach und kostet keine Zeit.

Allerdings kann es häufig überflüssig sein, überhaupt mit der Einnahme von künstlichen Hormonen wie L-Thyroxin anzufangen.

Das ist der Fall, wenn es noch keine manifeste klinische Hypothyreose gibt, sondern Patienten sich noch im Vorstadium der "frühen Schilddrüsenunterfunktion" befinden. 

Weil die Ernährung hilft, aus dieser frühen Unterfunktion heraus zu kommen, scheint mir das der bessere Weg in die Gesundheit zu sein, als lebenslang Tabletten zu nehmen.

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Kochen bei Schilddrüsenproblemen: Gemüse mit Fisch

Gemuese mit Fisch

Gemuese mit Fisch

Fenchel ist ein Gemüse, das sehr gut zu Fisch passt. Rote Farbe bringen die Möhren ins Gericht. Dazu gibt es Reis.

Fisch ist eine sehr sanfte Quelle für Jod. Meist wird empfohlen 1-2 mal in der Woche Fisch zu essen, das ist aber viel zu wenig. Es ist nicht falsch, viel häufiger davon zu essen. 

Wer Fisch nicht verträgt und davon innerlich unruhig wird und nicht schlafen kann, nimmt wahrscheinlich Schilddrüsen-Tabletten ein. Dann kann das Jod unverhältnismäßig powern und es kommt zu Überfunktions-Symptomen. Das ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass wahrscheinlich die Dosierung der Tabletten zu hoch ist. Was tun? 

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Tipps für ein starkes Immunsystem

Immunsystem staerken

Angst vor Ansteckung mit Bakterien, Viren oder Krebszellen ist unnötig wenn das Immunsystem stark ist.

Ich gebe in diesem Beitrag entscheidende Tipps, wie man sein Immunsystem stärkt und sich vor Krankheitserregern schützt.

Das geht bestens mit der Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH).

Dazu gebe ich weitere Tipps aus der Naturheilkunde.

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Hashimoto Symptome – Blutzucker

Hashimoto Symptome

Nur wenige Leute wissen, dass der Blutzucker eine zentrale Rolle spielt, wenn man die Symptome bei Hashimoto in den Griff bekommen will.

Hat Dir schon mal ein Kassenarzt gesagt, dass Du auf den Blutzucker achten sollst? Wohl kaum, denn die Medizin hat das nicht im Blick. Darum muss man sich selber kümmern.

Eine Leserin hat mir geschrieben:

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Warum man Nüsse und Mandeln einweichen sollte

Nüsse trocknen

Nüsse und Mandeln sind was Feines zum Knabbern am Abend.

Nur wenige wissen, dass man sie nicht einfach so aus der Schale essen sollte.

Nüsse, Mandeln und auch Samen und Kerne sollten für etwa acht Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. In das Wasser gibt man einen Teelöffel Salz dazu.

Wozu ist dieser Aufwand gut? Dafür gibt es mindestens drei gute Gründe:

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Nicht jede Unterfunktion ist gleich eine Hypothyreose

Stadien der Schilddrüsenunterfunktion

Die Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse ist nicht immer gleich was Schlimmes. Sie baut sich langsam in Stadien auf. Man sollte unterscheiden zwischen einem Früh- und einem Spätstadium.

Die Schulmedizin redet stets nur von der einen Unterfunktion und meint damit die Hypothyreose. Nicht jede Unterfunktion ist aber gleich eine Hypothyreose und man sollte Unterschiede machen.

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