Wochenplan zur Makrobiotischen Heilküche: „Was koche ich heute?“

Wochenplan zur Makrobiotischen Heilküche

Makrobiotische Heilküche (MBH)

Die Frage sollte besser lauten: „Was koche ich morgen?“ Denn wer das Essen vorausschauend plant, spart viel Zeit und Arbeit.

In der Makrobiotischen Heilküche (MBH) wird auch aufgewärmt. Viele Gerichte und auch manche Gemüse werden durch Aufwärmen sogar gesundheitlich wertvoller. Das gilt vor allem für Kohlgerichte im Winter.

Vorausplanen

Die Küchenarbeit wird leichter, wenn man plant und am Tag vorher die Mahlzeiten festlegt.

  • Natürlich kann man auch mal schnell umschwenken, wenn es ein günstiges Sonderangebot im Bio-Laden gibt.
  • Beim Gemüse sollte man sich von der Frische des Angebots leiten lassen und nicht festgelegt sein.

Mein bester Tipp zum Planen: Als ersten Schritt  bestimmen, welches Eiweiß es geben soll. Wenn man weiß, ob es Hülsenfrüchte, Fisch, Eier oder Fleisch geben soll, fügen sich die Ideen für Beilagen Gemüse und Getreide wie von selbst dazu.

Noch ein wichtiger Tipp: Immer größere Mengen kochen als für eine Mahlzeit gebraucht werden. Aus den „Resten“ ergibt sich die nächste Mahlzeit. Mit ein paar anderen Zutaten wird daraus ein neues Gericht.

Individuelle Bedürfnisse beachten

Es ist notwendig individuell zu beachten, welches Eiweiß es gibt, also ob und wie oft es Hülsenfrüchte, Fisch, Eier oder Fleisch gibt. Die Auswahl und Menge davon ist für jeden Menschen etwas anders.

Eine besondere Rolle bei der Auswahl vom richtigen Eiweiß spielt die Blutgruppe. Ja, du hast richtig gelesen. Es gibt Erfahrungswerte darüber, dass Menschen mit Blutgruppe A am meisten von pflanzlichem Eiweiß aus Hülsenfrüchten profitieren. Wer Blutgruppe 0 hat, fühlt sich meist besser mit mehr Fisch und etwas Fleisch ab und zu.

Besonders aufpassen müssen Menschen mit Blutgruppe B. Sie haben die meisten Schwierigkeiten mit dem Eiweiß. Im Onlinekurs gebe ich hilfreiche Listen für alle Bltugruppen, welches Eiweiß zu wem passt.

Zum Eiweiß ist weiterhin zu beachten:

Kurz: Bei der Auswahl vom Eiweiß spielen immer mehrere Faktoren eine Rolle.

Deshalb sollte man sich niemals starr an eine Tabelle halten, sondern Umstände in die Wahl mit einbeziehen wie den Gesundheitszustand und die Jahreszeit.

Noch ein allgemeiner Tipp: In der kälteren Jahreszeit brauchen wir etwas mehr tierisches Eiweiß als im Sommer. Außerdem sollte man Gemüse jahreszeitlich anpassen. Im Ebook „Essen als Medizin“ habe ich die Rezepte für Gemüse nach der kälteren und der wärmeren Jahreszeit eingeteilt.

Wochenplan als Hilfestellung für den Anfang

Ich schenke dir heute einen Wochenplan mit Anregungen für das Kochen nach der Makrobiotischen Heilküche. Das soll eine Hilfestellung am Anfang sein.

  • Es geht nicht darum, sich sklavisch genau an die Tabelle zu halten. Auch die Wochentage sind nicht festgelegt.
  • Die Rezeptvorschläge sollen nur Ideen liefern und Anregung sein. Alles ist austauschbar.

Nach kurzer Zeit wirst du eigene Vorlieben entdecken und deinen persönlichen Rhythmus finden, der zu deiner Lebens- und Arbeitssituation passt.

Und hier erhältst du den Wochenplan zum Ausdruck:

 Wochenplan zur Makrobiotischen Heilküche: „Was koche ich heute?“

Hier klicken und den Wochenplan erhalten (als pdf im Querformat) 

Ich wünsche viel Spaß beim Kochen!

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

10 Kommentare

  1. Sabine

    Hallo Jutta, ich verfolge seit ein paar Jahren immer wieder Ihre Ratschläge. Ich konnte mein
    L-Thyroxin zwar nicht reduzieren, weil ich nicht so 100% konsequent bin, aber allein durch die deutliche Reduzierung von Zucker, Weizen, Koffein und Grünen Tee bin ich morgens sehr viel fiter und es geht mir deutlich besser, so dass ich z.B wieder mit Sport (Laufen) anfangen konnte, was eine zeitlang aufgund chronischer Müdigkeit und Lethargie nicht möglich war.
    Ich habe eine Hashimoto-Thyreoiditis mit erhöhten Entzündungswerten. Ich möchte die Entzündung gerne stoppen und ernähre mich derzeit nach Ihrer Pyramide der Anti Entzündungs Diat für 4 Wochen und möchte diese Entzündungsdiat gerne konsequent anwenden.
    Bislang konnte ich viele Ihrer Ernährungsempfehlungen umsetzen, aber ich komme mit der Suppe am morgen nicht zurecht, so dass ich bislang eher nur ein entsprechendes Brot, einen ayurvedischen Brei oder Ihren vorgeschlagenen Reisbrei esse. Nach der Suppe fühle ich mich morgens so, als wenn ich ein klassisches Sonntagsfrühstück gegessen hätte. Voher war ich laufen und fit – nach der Suppe fühle ich mich träge und müde. Wenn ich die gleiche Suppe am Mittag oder Abend esse habe ich diese Probleme nicht. Ich verwende die empfohlene Misopaste, etwas von der empfohlenen Tamari, Wasser und das entschrechende Gemüse ( kein Nachtschattengewächs). Woran kann es liegen, dass ich die Suppe am Morgen nicht vertrage, aber zur Mittagszeit und Abends keine Probleme habe. Über eine Antwort oder Empfehlung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Vielen Dank vorab! Mit freundlichen Grüßen Sabine

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabine,

      so eine persönliche Frage kann und darf ich nur im Rahmen des Onlinekurses beantworten, weil dazu wesentlich mehr Informationen nötig sind, als du sie aus den Ebooks oder auf der Webseite erhalten kannst.

      Vor allem dreht es sich um das Thema Sport. Das hat zwar erstmal scheinbar nichts mit Misosuppe zu tun ;-), aber vielleicht bei dir eben doch. Das weiß ich nicht.

      Wenn du dich entschließt, im Kurs mitzumachen, würdest du weiterkommen.

      Liebe Grüße
      Jutta

  2. Michaela

    Guten Abend Frau Bruhn,

    ich mache seit drei Wochen die Knoblauch-Kur und ernähre mich nach Ihrem Kochbuch. Ich habe auch schon erste Besserungen wahrgenommen.
    In einer Woche beginnen die Faschingsferien und ich fahre auf eine 3000m hoch gelegene Hütte im Ötztal. Dort werde ich keine Möglichkeit haben meine jetzige Ernährung durchzuziehen. Ich muss also wahrscheinlich drei Tage sündigen, denn ich kann nicht auf die Skitour im Rucksack Essen für diese Zeit mitnehmen….
    Verderbe ich damit alles, was ich bis jetzt erreicht habe und fange gefühlt von vorne an oder verzeiht mir mein Körper dies und ich kann danach nach einer kurzen Erholungsphase (die ich ihm zugestehe) einfach weitermachen?

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Michaela

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michaela, man macht das so: Wenn es schlechtes Essen gegeben hat, kehrt man danach sofort wieder zurück zum gewohnten guten Essen. 🙂

      Das Ganze wird als Erfahrung verbucht. So lernt man am besten, was bekommt und was nicht. 😉

      Wie gut oder schlecht die Ferien sich auswirken hängt davon ab,

      – wie der Gesundheitszustand ist

      – wie gut/schlecht die Ernährung am Urlaubsort ist

      Deshalb sind keine allgemeinen Voraussagen zu machen. Kaffee, Zucker, Kartoffeln etc. werden mit Sicherheit Probleme machen. 🙁

      Schöne Ferien wünsche ich!
      Jutta

  3. Ivonne

    Hallo Frau Bruhn,
    seit 5 Jahren habe ich schon Hashimoto. Immer wieder gabe ich depressive Phasen durchlebt. Seit 2 Monaten nun eine Histaminsensibilität. Seither meide und muss ich alles fertige Essen meiden. Da ich gerne koche ist es erträglich. Nun habe ich frisch Ihr E-book zur MBH erworben und morgens mit der warmen Gemüsesuppe mit Kuzu gestartet, statt des geliebten Apfel-Haferbreis.
    Wie sieht es aber mit den Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen aus. Wegen der HIT esse ich sie aktuell nicht, möchte aber gerne wieder dahin, da sie mir schmecken und sonst nicht viel an Eiweisquelle bleibt. Zwar mag ich auch Quark und Joghurt bin aber nun zu Schafs- und Ziegenprodukten ausgewichen.
    Was raten sie?
    Mit freundlichen Gruß
    Ivonne

  4. Irina

    Guten Tag, in ihrem Buch schreiben Sie, dass Südfrüchte gemieden werden sollen. Darunter fallen auch Avocados und Feigen. Ich habe aber gelesen, dass beide sehr gut die Arbeit von Schilddrüse beinflüssen. Bitte um Rat.

  5. Elli

    Guten Tag, sehr geehrt Frau Bruhn,

    ich habe keine Schilddrüsenbeschwerden und gesundheitlich geht es mir gut, kann ich trotzdem aus Ihrem Kochbuch zum täglichen Bedarf kochen?

    Vielen Dank,
    mit freundlichen Grüßen.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elli, ja selbstverständlich!!! 🙂 Ich tue das auch und bin seit über 30 Jahren nicht mehr krank gewesen. In dem Rezepte-Ebook sind nur Gerichte enthalten, die ich selber koche.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

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