Der Winter ist zu Ende – die Ernährung ändert sich

Winterende und Ernährung

Winterende und Ernährung

Bei mir ist der Winter Ende Januar zu Ende! Denn seit wirklich vielen Jahren richte ich mich nicht mehr nach unserem meteorologischen Kalender. Bei mir gilt der biologische Kalender für Jahreszeit und Ernährungsweise.

Seitdem ich diesen Kalender kenne und anwende, bin ich unendlich viel entspannter und in vielen Sachen anderen Leuten immer um eine Nasenlänge voraus.

Denn nach dem biologischen Kalender sind die Jahreszeiten kürzer und es gibt zwischen den Jahreszeiten eine Übergangszeit von etwa 3 Wochen. So kann man sich gedanklich und auch praktisch auf die folgende Jahreszeit vorbereiten.

Zum Winterende ändert sich die Ernährung

Am wichtigsten ist dieser Kalender für die Ernährung. Denn so kann man genau die Sachen essen, die in die Jahreszeit passen und das spart eine Menge Stress für die Organe.

Denn typische Sommerspeisen wie Gurke, Melonen, Bananen, Tomaten haben eine thermisch kühlende Wirkung. Isst man diese Sachen im Winter, muss Energie aufgewendet werden, um die Körpertemperatur zu halten. Übertreibt man es mit Bananen etc. kann das zu kalten Händen und kalten Füßen führen. Und wer will das schon haben! 🙁

So ermittelt man das Ende des Winters

Das Ende des Winters berechnet sich nach dem biologischen Kalender so:

  • 21. Dezember ist bei uns Winteranfang
  • ab diesem Tag rechnet man 36 Tage weiter
  • das ist das biologische Ende des Winters, wenn auch nicht akkurat auf den Tag genau
  • der genaue Tag ist nicht so wichtig, 3-4 Tage +/- sind normal

Dieser Berechnung stimmt immer. Woran ich das merke? Na, am Wetter. 🙂

Etwa 36 Tage nach dem 21. Dezember gibt es stets eine Veränderung im Wetter, wie auch immer. Irgendetwas ändert sich in der Natur. Das können Kleinigkeiten sein wie ein plötzlicher Sonnenschein oder noch mal so ein richtiger Kälteeinbruch, der sich aber nicht mehr so richtig nach Winter anfühlt.

Wichtig: Die Übergangszeit

Und jetzt kommt das, was die Sache so nützlich macht: Am Ende einer Jahreszeit gibt es eine Zeit von knapp 3 Wochen als Übergangszeit zur nächsten Jahreszeit.

Diese Übergangszeit kennt unser Kalender nicht. Die ist aber ganz natürlich, denn in der Natur gibt es immer fließende Übergänge. Da passiert nichts abrupt, alles kündigt sich vorher an. So wie ein Sturm auch nicht einfach da ist.

Diese Übergangszeit ist ein Schatz. Sie ist energetisch dem Element Erde zugeordnet und man kann sich ganz in Ruhe und mit Vorfreude darauf vorbereiten, dass nun Frühling wird.

Man kann in dieser Zeit den Frühjahrsputz machen, dann ist alles schon fertig, wenn der Frühling kommt und man so gerne wieder in die Sonne geht. Mein Balkon ist immer der erste im Haus, der für das Frühjahr klar ist, weil ich das 3 Wochen vor den anderen Hausbewohnern erledige. 😉

Natürliche Ernährungsumstellung

Für die Ernährung bedeutet die Übergangszeit:

  • jetzt gibt es die letzten warmen Winteressen
  • je nach Witterung wird das Gemüse noch im Backofen gebacken, weil es dann so richtig Wärme spendet
  • die letzten Gerichte im Römertopf
  • nochmal so richtig schwelgen in den typischen Wintergemüsen wie Pastinaken oder Wurzelpetersilie

So beschäftigt man sich innerlich schon mit der Aussicht auf den Frühling und bereitet sich darauf vor.

Winterende für typische Symptome

Wie von jeder Regel gibt es auch für die Ernährung bei Winterende Ausnahmen. Die Kochmethoden der kälteren Jahreszeit können mit Absicht bis ins späte Frühjahr hinein fortgesetzt werden, wenn es Beschwerden gibt. Wer zum Beispiel

  • öfter friert
  • kalte Hände und Füße hat
  • sich schlapp fühlt
  • oft müde ist

kann sich sehr damit unterstützen, wenn es über den Winter hinaus wärmende Gemüse und Mahlzeiten gibt. Besonders die typischen Wintergemüse kann es weiterhin geben.

Wärmende Kochmethoden sind

  • Gemüse im Backofen backen
  • länger in Kokosfett gedünstetes Gemüse
  • im Römertopf kochen

Mehr zu diesem Thema gibt es hier: Welche Gemüse man weglassen sollte, wenn man ständig friert

Den Frühling begrüßen

Während der Übergangszeit kann man sich 3 Wochen lang auf den Frühling freuen. Alle um mich herum jammern über den langen Winter und bei mir ist der schon vorbei. Jetzt ist Zeit für

  • Frühjahrsputz
  • Reparaturen in Wohnung und Haus
  • Keller aufräumen
  • Küchenschränke innen und außen säubern
  • Kochtöpfe mal gründlich putzen

und was sonst alles im Winter eingestaubt ist.

Und dann kann er kommen, der Frühling und man kann ihn in vollen Zügen genießen und zwar von Anfang an. Wenn dann die ersten Knospen erscheinen und Blümchen aus der Erde sprießen, dann ist man so richtig bereit dafür und alles ist schon sauber.

Um mich herum ist dann zwar überall die Rede von „Frühlingsvorboten“, aber ich weiß, dass der Frühling bereits voll entwickelt ist.

So wird der Frühlingsanfang errechnet

Der Winter ist also Ende Januar zu Ende. Das kommt auf den Tag so genau nicht an. Die Natur ist da nicht so pingelig. Dann folgt die Übergangszeit. Eigentlich sind es 18 Tage, aber auch hier ist eine Karenzzeit drin.

Die Übergangszeit ist etwa 18 Tage nach Ende Januar zu Ende. Um den 20. Februar herum ist dann Frühling.

Fast jedes Jahr passiert es, dass ich genau in dieser letzten Februarwoche den ersten Vogel so richtig fröhlich zwitschern höre. Achte doch auch mal drauf!

Die Vögel müssen nämlich nicht so viel rechnen wie wir. 😉 Die spüren, dass der meteorologische Kalender nur die Tag-und-Nacht-Gleiche anzeigt. Das ist zwar richtig, hat aber nichts mit unserem inneren Rhythmus zu tun.

Ich wünsche dir ein schönes Winterende und eine gute Übergangszeit!

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

2 Kommentare

  1. S.

    Das stimmt vielleicht so in Berlin – bei uns (Süddeutschland, 700m Höhe) fängt der Winter leider im Januar erst so richtig an und kommt jetzt in seine Hochphase, Frühling kommt manchmal erst so richtig im April oder sogar Mai durch und dauert dafür leider nur recht kurz bevor dann schon wieder Sommer ist.
    Die Idee mit der persönlich eingeplanten Übergangszeit finde ich sehr gut – muss man halt von den örtlichen Wohn- bzw. Wetterverhältnissen abhängig anders einrichten….

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