Wie Sie von den Süßigkeiten wegkommen

ZuckerNatürlich naschen nicht nur Menschen, die ein Schilddrüsenproblem haben. Alle Leute naschen.

Wenn der Jeeper auf Süßigkeiten erst mal da ist, dann nützt kein Reden und kein guter Wille, der Schokoriegel ist in Null Komma Nichts vertilgt. Danach ist Zeit für Reue und den Gang zur Waage.

Sind die Leute mit Schilddüsenproblemen so willensschwach, weil die meisten so gerne naschen? Nein, Willensschwäche ist das nicht. Es ist der niedrige Blutzucker. Wenn der schwankt und niedrig ist, dann kommt der Jieper auf Süßigkeiten.

Wie gewinnt man diesen Kampf?

Mehr Fett essen statt Süßigkeiten

Das kennen viele Leute: Der Verzicht auf Zucker in Schokolade, Kuchen und anderem Süßen fällt mehr als schwer. Dazu möchte ich einen Tipp geben:

Nicht immer, aber ganz oft kommt der Jieper auf Süßes daher, dass zu wenig Fett im normalen Essen ist.

Denn uns wird seit Jahrzehnten erzählt, dass man fettarm essen soll. Dahinter steckt die Angst vor Herzkrankheiten und vorm Dickwerden. Aber das Gegenteil ist wahr. Denn gerade die, die am Fett sparen, werden krank und dick. Der Körper läßt sich nicht so leicht überlisten. Wer am Fett spart, nascht später am Tag und holt sich das fehlende Fett über Eis, und Schokolade.

Dass es so ist, erkennt man zum Beispiel an der Werbung für Eis. Da schleckert eine junge Frau genüßlich ein dickes Vanilleeis mit Schoko-Überzug und es heißt: „Das  gönn ich mir.“

Genau das ist es aber: Die Butter wird nur aufs Brot gekratzt und dann gönnt man sich ein fetthaltiges Eis.

Tatsache ist: Der Körper verlangt das nötige Fett, das er braucht. Und so kommt es, dass nach der jahrelangen Propaganda „fettarm“ die Menschen immer dicker werden. Aber nicht vom Fett, sondern zu einem großen Teil von Süßigkeiten, zum anderen Teil über Kohlenhydrate, aber das ist ein weiteres Thema.

Welches Fett sollte man essen?

Sehr gute Fette sind Kokosfett, Bio-Butter und natives Olivenöl.

Das gesundheitlich beste Fett ist das Kokosfett. Manche nennen es auch Öl, das ist egal, es ist immer dasselbe. Kalt ist es fest wie Fett, warm ist es flüssig wie Öl.

Wer Schilddrüsenprobleme hat, dem empfehle ich dringend, täglich reichlich Kokosfett zu verwenden.

Wie verwendet man Kokosfett?

Also los, wer endlich wegkommen will von den Süßigkeiten kocht ab heute mit deutlich mehr Kokosfett. Man nimmt es für einfach alles.

  • Gemüse wird darin gedünstet (pro Person mindestens 1 gehäuften EL)
  • Fisch und Fleisch wird in Kokosfett gebraten
  • Suppen, Eintöpfe werden mit Kokosfett zubereitet
  • auch für Nachtische paßt Kokosfett, noch besser schmeckt Kokosmilch, die ebenfalls sehr schön fetthaltig ist

Kokosfett ist geschmacksneutral. Manche Leute haben trotzdem Probleme mit dem Geschmack und sollten auf das gedämpfte Kokosfett ausweichen. Wem das Kokosfett nicht schmeckt, hat übrigens einen Hinweis darauf, dass die Leber belastet ist. Sobald sich die Situation entspannt hat, schmeckt das Fett bzw. ist neutral.

Empfehlen kann ich einzig das qualitativ beste Kokosfett. Es gibt verschiedene Firmen, die das anbieten, Beispiel von Bioplanete, Dr. Görg oder Ölmühle Solling.

Diese Beiträge passen zum Thema und bringen weiter:

 

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

 

Gesunde Schilddruese

Rezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

12 Kommentare

  1. Elke

    Liebe Jutta Bruhn,
    ich bin eine Hashimoto Kandidatin… lese mit Begeisterung die Beiträge…ich bin seit Monaten auf Kokosfett umgestiegen…auch stelle ich meine Ernährung langsam um…ich schaffe es noch nicht so ganz….aber es bekommt meinem Darm richtig gut… derJeeper auf Süsses ist noch enorm…leider….
    Habe auch noch häufig mit Durchfall zu kämpfen…und leide unten starken Schlafstörungen. ….
    macht es Sinn unterstützend eine Colon Hydro Therapie zumachen.

    schön das es sie gibt
    herzliche Grüße
    Elke

  2. Tima

    Koskosfett ist gesund! Da sagt Stiftung Warentest in der Ausgabe 12/2018 was ganz Anderes. Es wurde vor allem auch der medizinische Nutzen überprüft und ein erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauf Erkrankungen wegen Anstieg des LDL festgestellt. Wie stehen Sie dazu

  3. Petra

    Eine Freiburger Professorin verteufelt Kokosfett in einer ganz aktuellen Studie:

    Wie beurteilen Sie das?

  4. Miriam

    Hallo Frau Bruhn,
    Haben Sie vielleicht für Naschkatzen ein rezept, dass man auf Vorrat zubereiten kann? Vielleicht für in den Kühlschrank oder Eisschrank! Kekse, Kugel ….!

    LG
    Miriam

  5. Kim

    Hallo, ich habe die Süßigkeiten nur so in mich hineingestopft und seitdem ich Vitamin D hochdosiert eingenommen habe ist der Heißhunger total weg – ich esse sie zwar noch, aber wirklich nur ganz selten … außerdem haben wir unsere gesamte Ernährung von Konventionell auf 100% BIO umgestellt.

    Unser Versuch war erst regionales Obst und Gemüse zu kaufen und danach zu Hause schauen was man daraus zaubern kann, dabei sind wir geblieben und kochen wurde zu unserer Leidenschaft.

    Eine schöne Veränderung die wir durchgemacht haben :-))
    LG

    • Jutta Bruhn

      Hallo Kim, Gratulation! Hoffentlich bleibt das so. Denn die Aufnahme von Vitamin D ist abhängig von der Darmgesundheit.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. Silke

    Liebe Jutta,
    ich kann diese Erfahrung nur bestätigen. Ich kann zwar nicht sagen, daß ich mich bewusst fettarm ernährt habe, aber bei weitem habe ich nicht die Mengen Fett zu mir genommen, wie ich es jetzt tue, wie z.Bsp. Kokosfett zum Getreidebrei, extra Portion zum Gemüse oder das Brot dick mit Sauerrahmbutter bestrichen.

    Ich hatte speziell nach dem Mittagessen immer Gelüste auf süß, allerdings musste es nicht viel sein. Ein, zwei Stück Zartbitterschokolade oder auch mal ein paar Gummibärchen.

    Aber ab nachmittags 16 Uhr kam es doch öfter vor, daß ich richtigen Heißhunger auf süß entwickelt habe und dann nach der Arbeit auch mal beim Bäcker vorbei musste, mir etwas Süßes holen.

    Das ist jetzt weg 🙂

    • Jutta Bruhn

      Das ist ein echter Erfolg und bestätigt, dass die richtige Menge Fett im Essen den Blutzucker stabilisiert. Dann kommt es nicht zum Jieper. Prima!

      Herzliche Grüße, Jutta

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