Starthilfe geschafft – nicht zufrieden?

4 Wochen Starthilfe„Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich bereits erreicht habe: Cholesterinwerte niedriger, Gewicht etwas runter, nicht mehr müde, die Magenschmerzen sind weg!“ schreibt eine Leserin. Gratulation!

Was aber, wenn es nicht so gut läuft? Hier geht es um alle, die das Ebook Starthilfe kennen und noch Wünsche offen haben.

Wer das Ebook Starthilfe noch nicht hat, kann es hier bestellen.

Noch nicht zufrieden?

Wer Hashimoto hat wird nicht denken, dass nach ein paar Wochen neuer Ernährung „alles gut“ ist. Ich hoffe, das hat niemand erwartet. 🙁

Dann muss ich Sie von einer Illusion befreien. Die Ernährung kann vieles und ist die Basis. Aber sie ist nicht alles. Man muss auch sonst die Lebensweise ändern. Vor allem aber muss man dran bleiben mit der Ernährung und weitermachen.

Man kann auch nicht nach so kurzer Zeit alles richtig machen. Hier sind typische Berichte nach der Anfangszeit mit der Starthilfe:

Glutenfrei und immer noch schwach und kraftlos

„Ich esse glutenfrei bereits seit zwei Jahren, da es mir besser bekommt.“

Das erfahren wohl alle, denn es ist richtig, als Einstieg das Gluten wegzulassen. Glutenfrei ist allerdings erst mal nichts als Erleichterung für den Darm und das ist gut so.

Der Darm kann buchstäblich aufatmen und die Löcher können sich ganz langsam wieder schließen. Das hat zur Folge, dass Allergien und Unverträglichkeiten weniger werden. Das ist es, was man als Erleichterung verspürt. Mehr ist es aber nicht. 🙁

„Allerdings war ich irritiert, dass ich mich immer noch so schwach und kraftlos fühle.“

Genau. Das meine ich, wenn ich sage: Glutenfrei bringt Erleichterung, aber noch keine Heilung.

Nicht alle haben Hashimoto

Achtung Falle! Nicht neidisch werden wenn es heißt:

„Ich bin erstaunt, wie schnell ich mich besser gefühlt habe und schon in den ersten Tagen so gut schlafen konnte.“

Es ist so: Nicht alle Leute sind im Vollbild der Erkrankung bei Hashimoto. Jemand kann auch vor dem Ausbruch der Autoimmunerkrankung sein. Viele meiner Leserinnen und Leser haben „nur“ eine Unterfunktion oder Knoten und kein Hashimoto.

Überfunktion durch die neue Ernährung

Auch kommt es mit der neuen Ernährung immer wieder zur Überfunktion und das fühlt sich an wie Versagen:

„… aber ich bin auch antriebslos und habe wieder Schlafprobleme – war vorher schon nicht gut, hat sich definitiv verschlechtert.“  

Wenn es so läuft, dann zeigt das nur eins: Die Medikation stimmt nicht mehr und die Dosierung der Schilddrüsentabletten muss angepaßt werden.

Die Schlafprobleme sind ausgelöst durch eine Überfunktion. Das passiert so gut wie immer, wenn die Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche ausgerichtet wird.

Es geht darum zu lernen, dass die Ernährung sehr, sehr schnell erste Hilfe bringt. Denn die Schilddrüse reagiert unmittelbar auf jede Mahlzeit.

Eine andere Teilnehmerin schreibt:

„Vier Wochen sind um und die Hashimoto-Müdigkeit ist weg, hätte ich nie gedacht!“

So sind die Unterschiede. Jede/r reagiert anders 😉

Natürliche Hormone

Zu diesem Bericht möchte ich gratulieren:

„Ich habe seit Oktober L-Thyroxin 100  abgesetzt und nehme jetzt Schweineschilddrüsen-Hormone.“

Das ist der richtige Weg, denn so ist wenigstens schon mal die Chemie weg. Die Erwartungen an L-Thyroxin sind oft hoch geschraubt. Tabletten sollen „alles gut“ machen. So läuft das aber höchst selten.

Doch Achtung: Wenn jetzt natürliche statt künstliche Hormone genommen werden, heißt das noch lange nicht, dass die irgendwie besser wirken als das L-Thyroxin. Wie sollten sie denn? Die Leserin ist enttäuscht:

„Auch die zeigen nicht die gewünschten Erfolge.“

Auch die natürlichen Hormone sind keine Wundermittel. Sie sollen einen kranken Zustand überbrücken helfen, bis man mit der Ernährung und mit zusätzlichen Nährstoffen aus dem Tief wieder raus ist.

Merke: Nicht die Medikamente machen gesund, sondern die Ernährung und Lebensweise.

Ich empfehle dran zu bleiben mit der Ernährung. Es geht noch weiter nach der „Starthilfe„. Das Beste kommt ja erst. 😉

Darmpilze

Weil die natürlichen Hormone nicht die gewünschte Wirkung gebracht haben, hat die Leserin eine Untersuchung des Stuhls machen lassen. Das Labor hat vermehrten Candida gezeigt. Aha, da ist er ja, der Bösewicht. 😉

Als Candida bezeichnet man Darmpilze, die sich dann vermehren, wenn sie genug „Futter“ bekommen. Sie lieben Brot, Nudeln, Gebäck und bei Zucker geraten sie außer Rand und Band. Sie vermehren sich wie irre.

Eines kann ich deutlich sagen: Bis sich Darmpilze  wieder zurückziehen, das kann dauern. 🙁  Jetzt wird klar, wieso 4 Wochen neue Ernährung nicht ausreichen können.

Bauchspeicheldrüse

Alle starren auf die Schilddrüse. Die anderen Drüsen des Körpers werden erst dann beachtet, wenn sie krank sind. Es ist aber so, dass alle Drüsen zusammenhängen. Sie bilden ein Drüsen-System.

Das heißt, die Schilddrüse hat auch Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse und umgekehrt. Ist die eine Drüse in Unterfunktion, ist es die andere auch.

Als Folge kann es Fett im Stuhl geben. Das zeigt der Laborbericht: „aktuell Fett im Stuhl 11,01 g, vor einem Jahr waren es 12,79 g“.

Das ändert sich nicht in wenigen Wochen. Weil es Zusammenhänge gibt verwundert es auch nicht, dass auch die Müdigkeit noch da ist.

Immer weiter mit der Ernährung

„Ich überlege, mich beim Onlinekurs anzumelden. Soll ich warten bis die Vitamine wieder aufgefüllt und der Candida beseitigt ist?“

Nein, das wird nicht klappen.

  1. Vitamine nimmt man zum Ausgleich eines Defizits. Das heißt aber nicht, dass man nicht immer wieder mal welche braucht. Es kommt auf den Zustand des Dünndarms an, ob die Vitamine überhaupt aufgenommen werden. Und es dauert einige Zeit (Monate? Jahre?) bis der Darm wieder in Ordnung ist und es auch bleibt.
  2. Candida beseitigt? Von dieser Vorstellung sollte man sich verabschieden. 🙁 Die „bösen“ Darmpilze bleiben und das ist sogar okay, denn sie gehören zum System dazu genau wie die „guten“. Das ist ein normales Wechselspiel ein Leben lang. Worauf es ankommt: Candida darf nicht Überhand gewinnen. Man muss Candida in Schach halten. Ein Leben lang.

Heißhunger

„Ich esse immer schon gerne Gemüse, aber selbst wenn ich satt bin habe ich jetzt stets einen Heißhunger zum Beispiel auf gekochte Hirse oder Reis.“

Was zeigt uns Heißhunger? Das ist der klassische Unterzucker. Der Blutzucker ist zu hoch geschossen, so dass es zu einem starken Abfall kommt, der den Heißhunger auslöst. Oje, oje. 🙁

Alle in meinem Onlinekurs werden gleich ab Lektion 1 darauf getrimmt, dass der Kern der Gesundung darin liegt, den Blutzucker in den Griff zu bekommen.

  • Das ist keine Maßnahme, die irgendwann beendet ist.
  • Da gibt es auch nichts einzustellen.

Sondern das bedeutet,

  • bei jeder Mahlzeit  ist darauf zu achten, dass es nicht zu Blutzucker-Schwankungen kommt.

Diese Teilnehmerin der Starthilfe ahnt das bereits:

„Ich denke, dass ich mit Hirse und Reis zu viel Kohlenhydrate zu mir nehme.“

Genau. Das ist es. Nicht Hirse und Reis sorgen für stabilen Blutzucker, sondern Fett und Eiweiß.

Dranbleiben

Deshalb stimme ich dieser Leserin der Starthilfe zu:

„Ich bleibe auf jeden Fall dabei – denn auch wenn es sich bei mir noch nicht so erfolgreich zeigt – überzeugt mich diese gesunde Ernährungsweise.“

Prima, das finde ich die richtige Haltung zum Erfolg. 🙂 Ich hab das auch so gemacht. Ich habe Jahre gebraucht, um meine Ernährung zu finden. Immer wieder gab es Korrekturen, immer wieder hab ich meine Kochweise verbessert. Das ist ein Weg mit vielen Kurven. 😉

Deshalb freue ich mich, wenn ich jetzt online mein Wissen weitergeben kann. Das hilft anderen, schneller voranzukommen als es bei mir ging.

Mit dem  Online-Selbstlernkurs gelingt es leichter, längere Zeit an der neuen Ernährung dran zu bleiben. Außerdem ist die Starthilfe ja nur für den Start. Dabei sollte man nicht stehen bleiben. 🙂

Starthilfe bei Hashimoto
Sofort anfangen mit der Ernährung:

Starthilfe bei Schilddrüsenproblemen

  • endlich wieder munter sein!
  • auch im Winter warme Hände und Füsse, wäre das nicht schön?
  • stressfrei essen können
  • Hilfe bei Histamin- und anderen Intoleranzen

Das sagen andere:

„Die Starthilfe ist für mich eine toller Wegweiser."

 

"Ich habe ihre Empfehlungen ausprobiert und merke die positiven Effekte."

 

"Ich fühle mich sehr viel besser, leichter, die Blähungen sind weg und ich habe auch schon etwas abgenommen. :-)"

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite geht es um Ernährung & Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen.

2 Kommentare

  1. Karin

    liebe Jutta Bruhn. ich habe gerade die Starthilfe bekommen und freue mich , alle Rezepte sehen sehr lecker aus. Eine Frage habe ich noch. Ich habe seit vielen Jahren eine Histaminintoleranz und Probleme mit dem Darm, habe vor 25Jahren schonmal einen Versuch mit der Makrobiotik gemacht, aber tatsächlich all die fermentierten Sachen gar nicht gut vertragen, war aber auch ohne richtige Anleitung. Soll ich nun sozusagen auf alle Empfehlungen die man für bei Histaminintoleranz kriegt( nur Frisches, nichts Fermentiertes, keine Hülsenfrüchte, keine Meeresfrüchte u Fisch pfeifen und einfach loslegen?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Karin, im Ebook bin ich auf Seite 19 und auf Seite 32 auf die Histamin-Intoleranz eingegangen. Das Problem liegt tiefer, nämlich im kranken Darm. Shoju und Miso müssen in der Anfangszeit aufgekocht werden.

      Die üblichen Empfehlungen zur HI sind sehr problematisch und man darf sich auf keinen Fall längere Zeit danach richten. 🙁

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

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