Ständig müde, lustlos, schlapp?

ständig müdeViele Menschen leiden darunter, dass sie sich gleich am Morgen müde, lustlos und schlapp fühlen und irgendwie den ganzen Tag über ständig müde sind.

Der erste Gang ist der zur Kaffeemaschine. „Ohne Kaffee läuft bei mir gar nichts“ heißt es.

Wenn Sie zu den Leuten gehören, die diesen Satz für sich in Anspruch nehmen, dann wird es Zeit, sich um die Gesundheit der Leber und gleichzeitig der Nebennieren zu kümmern.

Denn in der Naturheilkunde sagt man:

„Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“

Das bedeutet nicht unbedingt, dass Sie krank sind. Aber der Leber geht es gar nicht gut. Zugrunde liegen können verschiedene Ursachen:

  • Einnahme von Medikamenten
  • das jahrelange Gläschen Rotwein am Abend
  • Gärung im Darm durch zu viel Obst
  • chronische Entzündungen der Schilddrüse

und andere mehr.

In allen Fällen lohnt es sich, die normale Funktion der Leber zu unterstützen. Entlastung könnte eine Knoblauch-Zitronen-Kur bringen. Doch auch die beste Kur wird blockiert, wenn nicht der Kaffee reduziert wird.

Armes Pferd

Manche Menschen brauchen gleich morgens Kaffee, um überhaupt in die Gänge zu kommen. Oder sie haben nachmittags einen „Durchhänger“. Wenn diese Müdigkeit mit einer Leberbelastung zusammen hängt, ist das Coffein vom Kaffee aber eher die „Peitsche für den lahmen Gaul“.

  • Bekannt ist, dass Coffein Stress im zentralen Nervensystem verursacht.
  • Auf Dauer sind auch die Nebennieren betroffen und erschöpfen. Zu merken ist das, wenn man ständig müde ist.
  • Eine weitere mögliche Folge von zuviel Kaffee können Halluzinationen sein, die wieder verschwinden, wenn das Koffein wegbleibt.

Also lieber auf Tee ausweichen?

Entwöhnung vom Koffein

Nein, Ausweichen auf Tee ist keine Lösung. Denn schwarzer und auch grüner Tee enthalten ebenfalls eine gehörige Portion Coffein. Deshalb eignen sich diese Tees in den ersten Tagen der „Abstinenz“ vom Kaffee.

Man kann sie gezielt dafür einsetzen, dass unangenehme Entzugs-Symptome gedämpft werden. Damit ist gemeint, dass es nach jahrelangem Kaffeetrinken bei abruptem Entzug zu unangenehmen Erscheinungen kommen kann. Am häufigsten sind Kopfschmerzen.

Sollten Sie Kopfschmerzen bekommen nachdem Sie den Kaffee abgesetzt haben, kann es helfen, in den ersten Tagen deutlich mehr einfaches klares Wasser zu trinken.

Ersatz für Kaffee?

Wer gerne Tee trinkt, kann den ausgesprochen koffeinarmen Bancha-Tee nehmen, den gibt’s im Bioladen. Allerdings ist der kein Muntermacher.

Sie können auch Kräutertees trinken, aber die sind ja nicht wirklich Ersatz für das Käffchen, nicht wahr? 😉

Wie sieht es mit entcoffeiniertem Kaffee aus? Nun,

  1. macht der auch nicht munter
  2. wird das Coffein chemisch entfernt und Chemie ist niemals eine Wohltat für die Leber

Bleibt noch der Getreidekaffee, der zwar auch keine Weck-Funktion hat, aber verträglicher ist. Die Bezeichnung Muckefuck ist noch vielen Leuten bekannt. Sie stammt aus dem Französischen  „Mocca faux“ – falscher Mokka.

Es gibt da unterschiedliche Sorten im Biohandel oder im Supermarkt. Als

  • Instantkaffee fürs Büro oder
  • Filterkaffee zum altmodischen Aufbrühen, was ja sehr gemütlich sein kann.

Klassischer Getreidekaffee wird aus geröstetem Getreide wie Roggen, Gerste oder Dinkel hergestellt. Manchmal werden auch Früchte wie Feigen zugefügt. Oder der Grundstoff sind Lupinen.

Doch Vorsicht! Wie alle Getränke, die ihren Geschmack durch Röststoffe erhalten, ist auch bei dem harmlos erscheinenden Getreidekaffee ein Zuviel nicht gut. Grund: Röststoffe enthalten Benzpyrene, die dafür bekannt sind, dass sie Krebs erregen können.

Fazit: Kaffee mit und ohne Coffein ist und bleibt ein Luxusgetränk für den Sonntag. 😉

Knoblauch-Zitronen-Kur

Knoblauch-Zitronen-Kur

  • Leberreinigung
  • besser schlafen
  • Immunsystem stärken

„Ich habe schon 3 Wochen hinter mir. Bin gerade in der 8-tägigen Pause und ich muss sagen, ich freue mich schon auf die nächsten 3 Wochen!!!!!“

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite schreibe ich zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

2 Kommentare

  1. Miriam

    Guten Tag, ich habe meine Ernährung seit ein paar Wochen nach Ihrem Buch umgestellt. Und habe jetzt mehr Verstopfung nach dem Brei am Morgen. Ich trinke nach dem Ölziehen (und Zähne putzen 1 Liter warmes Zitronen Wasser).etwas später dann den warmen Brei (nach Ihrem Rezept). Und ansonsten so wie Sie es empfehlen. Jetzt bin ich nur noch müde, schlafe unruhig und habe eine sehr schlechte Verdauung.( Ich habe keine Schilddrüsenprobleme, ich mache die Umstellung für meine Gesundheit, besonders für den Darm). Woran kann das liegen ? Ganz liebe Grüsse Miriam G.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Miriam, welches Ebook hast du denn genommen? Es gibt mehrere.

      Ich muss dich ganz dringend bitten, das Ebook nochmal genauer zu lesen (das geht am besten ausgedruckt). Es gibt ganz große Mißverständnisse, die habe ich aber alle im Ebook erklärt und kann das hier nicht nochmal tun. Deshalb nur kurz:

      – warmer Brei wird nicht getrunken!!!
      – Verstopfung ist eine Reaktion, wenn du die „Starthilfe“ hast, dann ist darauf hingewiesen unter „Reaktionen“
      – müde sein bedeutet, dass die Ernährung nicht stimmt, es gibt zu wenig Fett und Eiweiß
      – unruhig schlafen heißt, dass du in der Überfunktion bist
      – Ölziehen gehört nicht unbedingt dazu, man kann es natürlich machen, hat aber nichts mit dem Ebook zu tun

      Doch, du hast ganz sicher Schilddrüsenprobleme, sonst hättest du nicht genau dieselben Probleme wie alle anderen (müde, Verstopfung etc.) Mach den Aufwachtest hier.

      Auch fragst du auf der falschen Seite. Der richtige Link ist im Ebook.

      So viele Fehler! 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

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