So vermeiden Sie Blutzuckerspitzen

BlutzuckerZu viel Kuchen, Kekse, Nudeln, Grießbrei, Plätzchen, Puddings gesüßter Milchkaffee, Kartoffeln und all solche Sachen führen zu Blutzuckerspitzen. Danach folgt der Absturz in den Unterzucker.

Für Diabetiker ist die Unterzuckerung ein lebensbedrohlicher Zustand. Doch lange Jahre bevor es zum Diabetes kommt, gibt es bereits die Art von Unterzuckerung, die erst mal nicht so gefährlich ist.

Der Blutzucker schießt in die Höhe, um dann wieder abzufallen. Hört sich doch ganz normal an? Ist es aber nicht.

Denn damit sich der Blutzucker wieder normalisiert, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Wenn es zuviel von den süßen Sachen gibt, wird auch zuviel Insulin ausgeschüttet. Das muss wieder abgebaut werden.

Das heißt, es gibt ein starkes Auf und Ab, das man Blutzuckerspitzen nennt. Hält dieser Zustand jahrelang an, ist der Weg in den Diabetes vorgegeben.

Blutzucker und Hashimoto

Besonders aufpassen müssen Menschen mit einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto oder M. Basedow. Der Grund dafür ist, dass es bei Blutzuckerspitzen zu autoimmunen Entzündungsschüben kommen kann. Dabei wird die Schilddrüse attackiert und das will man tunlichst vermeiden.

Damit es nicht soweit kommt mit den Blutzuckerspitzen, erkläre ich hier, wie Sie selber mit der Ernährung etwas dagegen tun können.

Stufe 1: Unterzuckerung

Nicht nur bei Autoimmunerkrankungen, sondern für jeden Menschen ist es sinnvoll, alles zu tun, um Unterzuckerung zu vermeiden.

Zu einer Unterzuckerung kommt es, wenn die Bauchspeicheldrüse ständig zu viel Insulin ausschütten muss, weil es laufend zu Blutzuckerspitzen kommt. Nicht die kleinen Mengen machen Probleme, sondern

  • zuviel Zucker
  • zuviel Getreide
  • zuviel stärkehaltige Gemüse wie insbesondere Kartoffeln

Das bewirkt, dass der Blutzucker stark ansteigt, es wird viel Insulin ausgeschüttet und es kommt zum kräftigen  Abfall des Blutzuckers.

Stufe 2: Niedriger Blutzucker

Sinkt der Blutzucker ständig zu weit ab, führt das mit der Zeit in den niedrigen Blutzucker. Müdigkeit nach dem Essen ist ein deutliches Zeichen dafür. Manche Menschen sind schon am Nachmittag so müde wie andere erst am Abend.

Typisch für Menschen mit ständig niedrigem Blutzucker sind diese Symptome:

  • die Energie sinkt ab
  • Süßes muss sein, ohne geht es nicht
  • morgens nicht aus dem Bett kommen
  • nachts nicht durchschlafen können
  • gereizt sein, wenn es lange nichts zu essen gibt
  • ohne Kaffee / Schwarzen Tee läuft gar nichts
  • ständig müde, Essen hilft gegen Müdigkeit
  • aggressiv, verärgert, mürrisch sein
  • Vergesslichkeit, geistige Wahrnehmung ist behindert

Stufe 3: Chronisch niedriger Blutzucker

Werden die Signale nicht beachtet, kann es zum chronischen Unterzucker kommen und der kann verbunden sein mit der Unterfunktion der Schilddrüse. Denn durch die ständigen Blutzuckerschwankungen erschöpft die Schilddrüse und wird träge. Der Weg ist so:

  1. Blutzuckerschwankungen belasten die Nebennieren
  2. diese hemmen die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die für die Steuerung der Hormone zuständig ist
  3. das hat natürlich Auswirkungen auf die Schilddrüse, es werden zu wenig Hormone produziert

Wichtig zu wissen: Am Anfang der Kette stehen die Blutzuckerspitzen

Deshalb ist es so extrem wichtig, dass der Blutzucker so stabil wie möglich bleibt und nicht stark schwankt.

So werden Blutzuckerspitzen vermieden

Die gute Nachricht: All diese Probleme kann man mit der Ernährung aus der Welt schaffen.

Ein erster Schritt zu einem stabilen Blutzucker besteht darin, keine Mahlzeiten auszulassen. Ganz besonders wichtig ist dabei das Frühstück. Unterstützend für einen stabilen Blutzucker sind Mahlzeiten mit Fett und Eiweiß. 

Deshalb gibt es zu jeder einzelnen Mahlzeit

  • Fett: Kokosfett, Butter, Olivenöl …
  • Eiweiß: Fisch, Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen)

Werden diese Regeln sehr lange missachtet, kann es zum völligen Zusammenbruch kommen und der heißt Insulinresistenz und Diabetes. 🙁 Doch das muss ja nicht sein. Zum Glück kann man jederzeit mit der Ernährung gegensteuern.


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Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite schreibe ich zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

2 Kommentare

  1. Tima

    Wenn der Körper Kalorien verbrennt muss diese Energie nicht auch bereit gestellt werden? Gekochter Hafer(Eiweiß+ Ballastatoff) mir Apfelstücken, Sahne und Zint zum Frühstück? Macht viel (4-5) Stunden satt und gibt Kraft, ist das Falsch???

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