So macht das Kochen Spaß

so macht das Kochen SpaßMeine Tipps wie das Kochen Spaß macht, sind nicht unbedingt für Koch-Anfänger, sondern für Menschen mit Schilddrüsenproblemen oder Hashimoto.

Denn es kommt oft zu diesen Problemen:

  • der Kopf ist nicht klar
  • man ist elend müde und hat keine Energie
  • Vergeßlichkeit und Konzentrationsschwäche

… außerdem geht alles nur langsam von der Hand. Und dann noch Kochen, puhh! Geht Ihnen das auch so?

Also schnell was unterwegs kaufen? Geht nicht. Denn jeder weiß, daß man Weizen und Zucker strikt meiden muss. Genau diese Zutaten sind aber in fast allen Sachen enthalten, die man außer Haus kaufen kann. Deshalb kocht man lieber selbst und weiß was drin ist im Essen.

Ich weiß, der Tipp „selber kochen“ ist leicht gegeben, aber viele haben Probleme mit der Organisation. Schließlich muss man

  1. planen
  2. einkaufen
  3. vorbereiten
  4. kochen

Hier ein paar Tipps, damit das gut gelingt. 🙂

Aufgabe 1: Planen

Der riesige Vorteil beim Vorausplanen ist, dass man später nicht mehr entscheiden muss.

Zugegeben, das Durchhalten erfordert etwas Disziplin, aber wissen Sie was: Das ist nur am Anfang ein wenig anstrengend. Als Belohnung läuft es nachher wie von selbst.

Wichtig ist Rhythmus und Regelmäßigkeit beim Kochen. Wenn man sich an einen Rhythmus gewöhnt, ist es viel anstrengender, etwas nicht zu tun und die Nachteile davon zu haben. 🙁

Damit meine ich: Schnell ’ne Tasse Kaffee morgens statt Frühstück kann zu erheblichen gesundheitlichen Nachteilen führen. Diese kosten wahnsinnig viel Zeit (Wartezimmer, krank im Bett liegen …) Sie meinen ich übertreibe? Oh nein, lesen Sie mal in diesem Beitrag nach, was Kaffee alles anrichten kann.

Deshalb sorgt man dafür, dass alles was mit Koch- und Küchenarbeit zu tun hat, regelmäßig abläuft.

  • feste Regeln für Frühstück, Mittag, Abendessen aufstellen (nicht die Zeiten, sondern den Ablauf)
  • Einkaufstage festlegen
  • jeden Tag einen Kochplan für den nächsten Tag machen

Kochen für Berufstätige

Die Zwänge des Berufslebens stehen oft einer gesunden Ernährung im Wege. An allererster Stelle fehlt die Zeit zum Kochen.

So verständlich dies ist, sollten Sie sich trotzdem die Frage stellen, ob da nicht was zu ändern ist.

Wer sein Leben gezielt einrichtet und Wert darauf legt, sich gut zu fühlen, wird auch die Zeit finden zu kochen.

Arbeiten außer Haus

Am leichtesten geht es, wenn man abends vorkocht für den nächsten Tag. Das bietet die beste Garantie, dass es nach Feierabend etwas Gutes aus dem eigenen Kochtopf gibt.

Die Zutaten zum Frühstück kann man schon am Abend vorher bereit stellen, dann geht es morgens schneller.

Arbeiten im Homeoffice

Morgens zu kochen passt für Leute, die nicht außer Haus arbeiten und sich ihre Zeit einteilen können.

Gerade dann ist es wichtig, sich eine Struktur zu schaffen, die Rhythmus und Regelmäßigkeit bringt.

Wenn Sie morgens das Essen für den ganzen Tag planen und vorbereiten, gelingt es viel leichter.

Aufgabe 2: Einkaufen

Vieles kann man auf Vorrat einkaufen und viel Zeit sparen. Ohne Probleme kann man lagern:

  • Getreide (Reis, Hirse, Buchweizen …)
  • Bohnen, Linsen
  • Kerne, Samen, Nüsse
  • Meeresalgen

Auch Lebensmittel in Gläsern und Flaschen kann man lagern:

  • eingelegte Gurken
  • Kokosfett
  • Würzmittel
  • Fischkonserven

Frische Gemüse und Salate kauft man für eine Woche ein und lagert sie im Kühlschrank.

Vollkornbrot vom Biobäcker schmeckt erst richtig gut, wenn es gereift ist.

Aufgabe 3: Vorbereiten

In der gesunden Küche gibt es viel Gemüse. Das ist im Grunde die Hauptarbeit beim Kochen. Deshalb sollte das besonders leicht und schnell von der Hand gehen.

So macht das Kochen Spaß

„Arbeitsstation“ Gemüse putzen

Beim Zubereiten von Gemüse, ist es hilfreich, Platz zum Putzen, Schälen und Schneiden zu haben.

Deshalb: Richten Sie eine feste „Station“ dafür ein. Ein Platz direkt neben der Spüle ist dafür gut geeignet.

  1. Gemüseschale aus dem Kühlschrank nehmen: So hat man alle Gemüse im Überblick.
  2. Haben Sie einen Sparschäler für das leichte, schnelle schälen?
  3. Die Schalen kommen in den Bio-Mülleimer, der direkt neben der Arbeitsplatte steht.

An diesem Platz wird nur die eine Arbeit verrichtet: Gemüse putzen.So bleibt der Rest der Küche sauber.

Aufgabe 4: Kochen

Gekocht wird so viel wie möglich auf Vorrat. Vor allem das Getreide lässt sich bestens im Voraus zubereiten, zum Beispiel Hirse:

  • am 1. Tag gibt es Hirse als Beilage zum Mittagessen
  • am 2. Tag gibt es Hirsebrei oder -suppe zum Frühstück
  • am 3. Tag gibt es ein anderes Getreide 😉
  • am 4. Tag werden Hirsescheiben in der Pfanne gebraten

So macht das Kochen Spaß

So haben Sie mit einem Kochgang 3 x ein neues Getreidegericht, das jedes Mal ganz anders schmeckt.

Genauso vielseitig lässt sich Reis verwenden. Wenn man eine ausreichend große Portion kocht, hat man mehrere Mahlzeiten:

  1. zuerst passt der Reis zur Hauptmahlzeit
  2. am nächsten Morgen wird daraus ein Frühstücksbrei
  3. und schließlich kommt der Rest als Einlage in den Eintopf
  4. Womöglich reicht der Reis sogar noch für einen Gemüse-Reis-Salat am letzten Tag.

 

Naturreis (Bio-Rundkornreis) ist so gesund, dass es nichts macht, ihn jeden Tag zu essen. Man muss nur aufpassen, dass es nicht langweilig wird.

Noch ein paar praktische Tipps

  • Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer brauchen nicht in den Kühlschrank. Sie können in einer Schüssel stehen.
  • Täglich benutzte Utensilien müssen griffbereit sein und nicht erst aus der hintersten Schublade rausgekramt werden. Besteck und Kellen können in dekorativen Gefäßen stehen.

Vieles kann man einfach an die Wand hängen. Zum Aufhängen sind geeignet:

  • Messer
  • Siebe
  • Kellen
  • alle Utensilien zum Rühren

Natürliche Materialien

Nach und nach sollte man sich Sachen zum Kochen anschaffen, die aus natürlichem Material sind:

  • Kochlöffel aus Holz
  • Bretter aus Holz
  • Schüsseln aus Glas und Porzellan
  • Kochtöpfe aus Stahl oder Gußeisen

Schöne Geräte fassen sich gut an und man freut sich auf das Kochen.

Das sollte man nicht verwenden

Es gibt immer noch Gegenstände aus Materialien, die bei häufigem Gebrauch die Gesundheit schädigen können. Dazu gehört:

  • Aluminium. Kocht man Wasser darin und gießt es abgekühlt in ein Aquarium, sterben die Fische.
  • Plastik. Natürlich kann man Plastiktöpfe und -gegenstände verwenden. Was nicht gut ist: Heißes Essen einzufüllen (über 37 Grad). Dann entweichen Stoffe, die im Körper hormonähnliche Wirkung erzielen können.
  • Mikrowelle. Die Gammastrahlen von dem Gerät stehen im Verdacht, besonders schnell Krebs zu erzeugen.
  • Wird die Konzentration gestört? TV, PC, Tablett etc. gehören nicht in die Küche.

Dies waren nur ein paar Anregungen. Haben sie geholfen?

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen. Hol dir meine Schilddrüsen-Tipps hier, dann bleiben wir in Verbindung!

Kommentare sind geschlossen.

© Jutta Bruhn 2012 - 2020 · Start · Newsletter · Eine Frage? · Impressum · Datenschutz Top