Raus aus den Tabletten

Raus aus den TablettenSehr gefreut habe ich mich über diesen Erfolgsbericht:

Hallo Frau Bruhn!

 

Mein Name ist Helga S. und ich bin mit großer Begeisterung in Ihrem Video-Onlinekurs. Ich bin 61 Jahre und fühle mich wie neu geboren😄😄

 

Bei mir ist vor ca. 16 Jahren Hashimoto festgestellt worden und so ging ein langer Leidensweg weiter. Erst war ich glücklich – endlich eine Diagnose — Tabletten.

 

Aber das Glück war nicht von langer Dauer. Mein Leben war geprägt von Muskelschmerzen – Depressionen – Nervenschmerzen usw. Mein Mann und ich waren gezwungen, unsere Sebstständigkeit aufzugeben.

 

Habe mich dann mit Ernährung beschäftigt und bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen. Dann bin ich angefangen mit der Makrobiotischen Heilküche.

 

Ich habe mir immer und immer wieder Ihre Berichte durchgelesen. Dabei habe ich gelernt, dass ich selbst die Verantwortung für meinen Körper übernehmen muss, damit ich rauskomme aus den Tabletten.

 

Da ich mit meinem Hausarzt absolut nicht mehr klar kam, habe ich nach langem Suchen eine neue Ärztin gefunden, die sich mit Hashimoto auskennt. Und siehe da: Meine Schilddrüse hat sich zurückgebildet und mein Körper produziert keine Antikörper mehr!

 

Sie riet mir, die Tabletten L-Thyroxin sofort abzusetzen!!! Das habe ich getan. Seit dem 7. Juli 2017 brauche ich keine Medikamente mehr zu nehmen.

 

Ich habe das Gefühl man hat mir ein zweites Leben geschenkt! Und dafür will ich danke sagen.

 

Ich werde mich natürlich weiterhin zu 100% nach der Makrobiotischen Heilküche ernähren. Danke, danke!

 

Mit lieben Grüßen Helga S.


Mein Kommentar:

juttabruhn

Was hat die Teilnehmerin richtig gemacht?

Punkt 1: Sie hat auf meiner Webseite gelesen – „immer und immer wieder“ wie sie schreibt. Das ist gut, denn so hat sie sich informiert. Das ist der erste Schritt

Punkt 2: Mit diesen Informationen hat sie angefangen, nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) zu kochen.

Punkt 3: Als nächstes hat sie genauer gelernt, worum es geht. Dazu hat sie meinen Video-Onlinekurs gebucht.

Punkt 4: Gleichzeitig hat sie sich auf die Suche nach einer neuen Ärztin gemacht. Mit medizinischer Hilfe konnte sie die Tabletten weglassen.

Dies ist ein Beispiel für einen Weg, wie man aus den Tabletten und Entzündungen rauskommen kann.

Nicht alle schaffen das. Es gibt Leute, die vorher aufgeben, weil sie nicht schnell genug Resultate sehen. Eine Teilnehmerin schreibt:

Jetzt bin ich schon 4 Monate dabei und habe immer noch Entzündungen.

Meine Antwort:

  • Das ist kein Mißerfolg! Man muss dranbleiben und richtig kochen lernen. Irgend etwas fehlt oder ist nicht richtig verstanden worden. Man muss weitermachen!
  • Auch Helga S. hat lange nach einer neuen Ärztin suchen müssen. Es gibt nicht viele Ärzte, die sich mit Hashimoto auskennen.
  • Jeder Mensch ist einzigartig. Der Heilungsweg ebenfalls. Bei den einen geht es schnell, bei den anderen dauert es länger.
Hashimoto managenDer Weg raus aus Tabletten und Entzündungen ist individuell.

Das schafft man nicht mit ein paar Tipps oder mit einer Nahrungsmittel-Liste „erlaubt/verboten“. 🙁

Hintergrundwissen gibt Sicherheit. Eine Teilnehmerin sagt: „Ich will immer verstehen, worum es geht.  Wenn man nur Rezepte bekommt, dann gibt man irgendwann auf, weil man nicht verstanden hat, warum dies und jenes wichtig ist.“

Hier geht es zum Video-Onlinekurs zum Selberlernen. 

 


Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

12 Kommentare

  1. Sarah

    Hallo Jutta,
    es ist in der Tat schwierig einen Alternativen Arzt zu finden, der einem hilft von den Tabletten wegzukommen. Gibt es zufällig eine „Auflsitung“ geeigneter Ärzte?
    Ich selbst leide seit 2007 an Hashimoto (in Verbindung mit Vitiligo)
    Mit Ihrer empfohlenen Nahrungsumstellung habe bereits angefangen.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sarah, danke für die Frage. Nein, natürlich gibt es (leider) keine Therapeutenliste dazu. 🙁 Es ist mehr Zufall, dass man eine Ärztin/Arzt findet, die persönlich interessiert ist und sich weiterbildet über die übliche Pharma-Werbung hinaus. Das wird nicht bezahlt und ist rein privat.

      Es bleibt nur eins: Weiter suchen! 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  2. Martina

    Liebe Jutta Bruhn, Sie haben vor Obst- und Gemüsesäften gewarnt. Also ist auch Rote Beete-Saft nicht so sinnvoll? Ist es besser die roten Beete als Gemüse gekocht,zu verspeisen?

    Ich bin dankbar für eine Antwort.
    Mit freundlichem Gruß Martina

  3. Sarah

    Ich finde es toll! Möchte auch von den Tabletten weg bin 24 Jahre jung und leide nicht unter Hashi sondern nur unter einer Unterfunktion.

    Mir fehlen bei Helga S. Konkrete Maßnahmen die sie praktiziert hat um an den Erfolg zu gelangen. Nur die Tabletten absetzen und Ernährung wird sicher nicht alles gewesen sein? Was würden Sie mir empfehlen?

    Ich lebe glutenfrei und vegetarisch- habe aber immer wieder Rückschläge und Heißhunger in dem ich wieder „ungesund“ esse.

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sarah, die „konkreten Maßnahmen“ sind oben erwähnt: Helga hat meinen Onlinekurs besucht. Dort lernt man, wie es geht. 🙂

      „glutenfrei“ und „vegetarisch“ – nein, das wird nicht klappen, das ist sogar gefährlich, siehe diesen Beitrag.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  4. Jutta

    Guten Tag, vielen Dank für diesen Beitrag.

    Es würde mich allerdings interessieren wie es Helga S. in einem oder ein paar Jahren geht. Auch ich bin ein Jahr lang vollkommen von meinen Tabletten (Levothyrox 75) weg gewesen, und zwar nachdem ich auf Gluten sehr streng verzichtet habe und viel Obst und Gemüse zu mir nahm, sehr viel in Form von Säften.

    Ich habe vorsichtig immer mehr von der Tablette abgekratzt , mich super gefuehlt und nach einem Jahr war ich dann bei 0 Levothyrox!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Namensvetterin, herzlichen Dank für den Beitrag! Ja, das ist richtig, man muss immer schauen, wie die Ernährung auf Dauer aussieht. Das ist genau was ich immer sage, man soll nicht bei den Anfangsberichten hängen bleiben. 🙁

      Hier ging es aber nicht um langjährige Erfahrung, sondern darum, dass es überhaupt möglich ist, aus den Tabletten rauszukommen. Und das ist gelungen, wie bei Ihnen ja auch. Das freut mich sehr, dass Sie es geschafft haben. 🙂

      Allerdings hat der Erfolg nur wenig mit Gluten zu tun und vor Obst- und Gemüsesäften kann ich aus verschiedenen Gründen nur warnen. Dies nur als kleiner Tipp am Rande. 😉

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Petra, aber ja! 🙂 Die Schilddrüse wird niemals wirklich komplett entfernt. Es verbleibt stets Gewebe, das voll funktionsfähig ist. (Dr. Berndt Rieger geht darauf in seinen Büchern ein.)

      Wenn Leber und Darm in Ordnung sind, werden auch die Hormone besser gebildet. Das kann man immer tun, ob mit oder ohne Schilddrüse. Ich würde nicht den Kopf hängen lassen, sondern einfach anfangen mit der Ernährung. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  5. Tina

    Hallo Frau Bruhn!

    Mich würde interessieren ob man das auch bei einer Unterfunktion und L-Thyroxin so hinbekommen könnte, irgendwann keine Hormone mehr nehmen zu müssen?
    Dankeschön schon einmal für die zahlreichen Infos!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Tina, hm, darauf kann ich nicht mit ja oder nein antworten. 🙁 Grundsätzlich gilt ja, auf jeden Fall. ABER: Man muss etwas dafür TUN. 😉

      Es gibt eine Form der frühen Unterfunktion, die locker mit Ernährung zu beseitigen ist. Aber wenn schon längere Zeit Tabletten genommen werden, ist der Fall etwas komplizierter.

      Fast alle, die in meinem Onlinekurs sind oder die mit dem Ebook kochen erleben es: Die Schilddrüse reguliert sofort nach jeder Mahlzeit. Die Kunst besteht darin, die Balance zu finden in der eigenen Ernährung. 😉

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

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