Raus aus dem L-Thyroxin!

Raus aus dem L-Thyroxin

Mediziner sind sehr unterschiedlicher Meinung wenn es um die Verordnung von L-Thyroxin geht.

Die einen verschreiben die Tabletten, die anderen nicht.

Wie sollen sich die Patienten entscheiden? Wem sollen sie glauben?

Weil das Medikament Neben- und Spätwirkungen hat und so viele nicht richtig schlafen können unter der Einnahme, lohnt sich die Frage:

Wie kommt man wieder raus aus dem L-Thyroxin? 

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Warum raus aus dem L-Thyroxin?

Kurze Antwort: Weil L-Thyroxin in den meisten Fällen nicht notwendig ist und sogar Schaden anrichten kann.

Das sagen nicht nur Ganzheitsmediziner wie Dr. Berndt Rieger und Dr. Jürgen Birmanns. Es gibt dazu verschiedene Veröffentlichungen:

„Heutzutage werden Schilddrüsenhormone zu schnell verordnet“ sagt auch die Direktorin der Klinik für Endokrinologie in der ZEIT Nr. 22/2017.

In der ÄRZTEZEITUNG wird geschrieben: "... es gibt keine Nachweise dafür, dass die L-Thyroxin-Therapie alten Menschen nutzt. Vielmehr drohen Angina pectoris, Vorhofflimmern, Hyperthyreose und Knochendichteverlust sowie eine iatrogene subklinische Hyperthyreose. Bei Älteren mit niedrigen TSH-Werten ist eine signifikant höhere Sterberate festgestellt worden als bei vergleichsweise hohen Werten." Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Im-Alter-darf-der-TSH-Wert-hoeher-sein-305899.html

Überraschen Sie alle diese Nachrichten? Haben Sie Ihrer Ärztin oder Arzt geglaubt, dass man das Medikament lebenslang nehmen muss? Dann sind Sie in millionenfacher Gesellschaft.

L-Thyroxin wurde im Jahr 2012 in Deutschland zu 1141 Millionen Tagesdosen verschrieben, heutzutage sind es noch viel mehr.

Wer sucht der findet

Natürlich erfolgt die Verschreibung nicht einfach so, sondern weil Labor-Untersuchungen gemacht werden. Damit sind die Ärzte auf der sicheren Seite und Patienten sind leicht zu überzeugen, dass die Einnahme notwendig sein muss, wenn doch das Labor einen bestimmten Wert zeigt, nicht wahr? 😉 

Die Schilddrüsenwerte werden oft routinemäßig bestimmt und gerne deswegen, weil die Krankenkassen sie bezahlen. Nicht selten sind es die Patienten selbst, die solche Werte einfordern. Eine Ärztin sagt:

"Viele denken, sie seien geschützt vor schlimmen Erkrankungen, wenn sie sich möglichst oft und gründlich durchchecken lassen. Aber das ist ein Trugschluss. Man findet eben auch Sachen, die gar keine Erkrankungen sind – und dann aber als solche behandelt werden." 

Passiert Ihnen das auch? Glauben Sie, dass Untersuchungen vor Krankheiten schützen? Diesen Glauben würde ich Ihnen gerne nehmen. 🙁 

Denn die Diagnose ist die eine Sache. Die Therapie eine andere.

Damit meine ich: Wenn es nach Meinung des Arztes kritische Laborwerte gibt, dann werden auch Medikamente verordnet. Und dann schluckt man die Tabletten, weil man glaubt krank zu sein. Das ist aber sehr häufig gar nicht der Fall.

Ganz besonders oft geht es Leuten mit Problemen wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme so. Sie bekommen L-Thyroxin verordnet, weil sie glauben, dass sie eine Unterfunktion der Schilddrüse haben.

Dr.med.Berndt_Rieger

Dr. Berndt Rieger  -  Internist und Naturarzt

Macht L-Thyroxin Krebs?

Dr. Berndt Rieger stellt in seinem Video eine neue Studie vom Juni 2021 vor, die gezeigt hat, dass das Risiko an Krebs zu erkranken statistisch um 50 Prozent erhöht sein könnte für Menschen die L-Thyroxin einnehmen.


Beispiele für eventuelle Erhöhung des Krebsrisikos: 


Gehirnkrebs 90 % 

Hautkrebs 42 % 

Bauchspeichelkrebs 27 %

Brustkrebs bei Frauen 24 % 

TSH-Laborwert 

Ich finde es unglaublich, dass seit über 10 Jahren bekannt ist, dass erst bei einem basalen TSH-Wert von über 10 mU/l eine Verordnung von L-Thyroxin in Betracht gezogen werden sollte. So lautet die Empfehlung, aber das scheint noch lange nicht in allen Arztpraxen angekommen zu sein.

Teilnehmende von meinem Selbstlernkurs "Schilddrüse managen" berichten mir, dass ihre Behandler schon in Hektik geraten, wenn der Wert über 2,5 mU/l  liegt.

Ich habe meine Mühe, sie zu beruhigen und zu vermitteln, dass auch Werte von 15 bis 20 mU/l noch nicht mal unbedingt eine Behandlung erfordern. Diese Informationen beziehe ich vom Blog der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Erhöhter TSH-Wert 

Wie kommt es, dass Mediziner den TSH-Wert so unterschiedlich interpretieren? Ein Grund könnte sein, dass in der Schulmedizin bezüglich der Verordnung von L-Thyroxin verallgemeinert wird. Bei nur gering erhöhtem TSH heißt es: 

"... subklinische, also latente Hypothyreose. Da hat ein Patient ein wenig erhöhte TSH-Werte im Blut – also Werte eines Hormons, das auf eine Unterfunktion hinweisen kann. Aber das macht eigentlich nichts, der muss nach allem, was wir jetzt wissen, nicht behandelt werden." Quelle: Die ZEIT Heft 22/2017

Dieses frühe Stadium nennt man funktionelle Unterfunktion. Die Schilddrüsenfunktion läßt durch die richtige Ernährung sehr leicht regulieren. Tabletten sind nicht nötig. 

Übrigens heißt "früh" nicht unbedingt früh im Leben. Auch mit 30 oder 40 oder älter kann man in einem frühen Stadium sein.  

Eine Teilnehmerin sagt:

"Die Ärzte standen meiner Entscheidung vor ca. ein Jahr, kein LT mehr zu nehmen und es auf dem natürlichen Weg zu versuchen sehr kritisch gegenüber! Jetzt dagegen meinen die Ärzte, das LT muss nicht sein!"

Verordnung einer Ersatz-Therapie für Hormone

Mit der richtigen Ernährung ist eine Korrektur des THS-Werts in Richtung normal möglich und ganz einfach. Doch oft wird der vermeintlich bequemere Weg der Tabletteneinnahme gewählt.  

Bei Präparaten wie L-Thyroxin handelt es sich um eine Vorstufe von Schilddrüsenhormonen und es wird davon ausgegangen, dass die Einnahme lebenslänglich nötig ist. Es werden regelmäßige Laborkontrollen durchgeführt, ebenfalls ein Leben lang. Sollten Symptome auftreten, wird allenfalls das Präparat gewechselt.

Wer erhöhte THS-Werte hat oder wenn die Einnahme von L-Thyroxin Unbehagen bereitet, empfehle ich, die Eigenverantwortung zu übernehmen und kritisch zu prüfen, ob das L-Thyroxin wirklich nötig ist.

Ich habe mich jetzt von anderen Ärzten untersuchen lassen. Die waren alle drei der Meinung, dass die Medikamentation mit L-Thyroxin nicht sein musste.

Immerhin sind die Spätfolgen einer Hormon-Ersatztherapie nicht wirklich erforscht. Sicher scheint bis jetzt nur zu sein, dass es zu Problemen mit der Knochendichte kommen kann. Neuere Studien zeigen, dass das Krebsrisiko erhöht sein kann, siehe diese Meldung

Abneigung gegen Hormonersatz

Manche Menschen verspüren von Anfang an eine Abneigung dagegen, täglich "Chemie" zu schlucken. Sie wollen lieber auf natürliche Weise die Schilddrüse unterstützen.

Das geht richtig gut mit der Ernährung. Die Teilnehmerin Sabine hat es getan, hier ihr Bericht: Ernährung hilft bei Schilddrüsenunterfunktion

Doch auch wer schon kürzere oder längere Zeit L-Thyroxin einnimmt, kann aussteigen oder wenigstens die Dosierung reduzieren. Im Selbstlernkurs online "Schilddrüse managen" gebe ich Hilfestellung und genaue Anleitung, wie der Ausstieg gelingen kann. 

Mir geht es schon viel, viel besser als vor drei Monaten beim Beginn des Onlinekurses. Ich bin viel wacher und fröhlicher und nehme ja auch schon kein L-Thyroxin mehr. Das alles konnte ich nur mit dem Kurs als Begleitung bewältigen. Deine Erfahrung mit der Heilung von Hashimoto gibt mir die Sicherheit die Schritte zu gehen wie das Umstellen auf NDT.

3 Tipps zum Ausstieg aus dem L-Thyroxin

Wer meinen Selbstlernkurs mitmacht, kann lernen, wie man aus dem L-Thyroxin aussteigt. Natürlich spreche ich das nur als Empfehlung aus. Die Entscheidung liegt bei jedem selbst.

Auf keinen Fall wird das L-Thyroxin abrupt abgesetzt, sondern langsam in den richtigen Schritten. Dabei läßt man sich ärztlich begleiten. 

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Tipp 1 - Ärztin/Arzt finden

Suchen Sie solange, bis Sie eine informierte Ärztin/Arzt finden und lassen Sie sich fachkundig beim Ausstieg begleiten.


"Beim Start unseres Kurses nahm ich Euthyrox 125 . Mit unserem Kurs, Juttas Unterstützung und viel Disziplin, die wir hier alle brauchen, hab ich mich runterdosiert auf abwechselnd ca. 90 und 65. Tageweise abwechselnd. Die Ärztin war darüber informiert. Meine Blutwerte sind super!!! Ich kann es noch gar nicht glauben!"

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Tipp 2 - Naturheilkunde finden  

Man kann die Schilddrüsenfunktion mit homöopathischen Mitteln unterstützen. Dies ist eine wirksame Begleitung, wenn die Dosierung reduziert werden soll oder als Einstieg zum Ausstieg. Finden Sie Naturheilkundler, die sich auf diesem Gebiet auskennen. 


"Ich nehme kein L-Thyroxin mehr. Meine Hausärztin gibt mir homöopathische Mittel, die die Schilddrüse und Hypophyse ankurbeln."

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Tipp 3 - erst mal Umstieg auf natürliche Hormone 

Ein Schritt raus aus dem L-Thyroxin sollte der Umstieg auf natürliche Hormone aus Rind oder Schwein sein. Es gibt informierte Mediziner, die das richtige Rezept dazu ausstellen.


"Ich nehme jetzt seit einiger Zeit das Rinderschilddrüsenextrakt. Das L-Thyroxin habe ich ganz abgesetzt. Ich komme ganz gut zurecht. "

Und wann steigen Sie aus dem L-Thyroxin aus? Wenn Sie Hilfe dabei brauchen, sind Sie herzlich willkommen in unserer Community!

Wer eine Frage zum Beitrag hat, kann sie gerne unten in den Kommentaren stellen.


Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

 

Gesunde Schilddruese

Rezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

66 Kommentare

  1. Helga

    Mir geht es seit Schilddrüsenentfernung immer schlechter auch des öfteren Kontrastmittel bekommen, denke immer hängt auch mit Tabletten zusammen. muß aber ja Ersatz einnehmen. Jetzt soll ich noch Antidepressiva einnehmen. Zuvor auch schon viele Jahre eingenommen. Starken Reflux. Brennen im Hals. weiß mir bald nicht mehr zu helfen. Was kann ich tun.
    Grüße Helga

  2. Peggy

    Hallo, ich habe 2008 eine Radiojodtherapie gemacht, da ich eine Schilddrüsenüberfunktion Basedow hatte. Nun nehme ich seit dem L-Thyroxin 100. Ich habe nur noch einen kleinen Teil der Schilddrüse drinnen. Kann ich es trotzdem absetzen, wenn ja würde ich gerne diesen Kurs mitmachen. Ich bereue es schon sehr lange, vielleicht hätte man es verhindern können. Ich leide an Muskelschmerzen und habe erhöhte Leberwerte.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Peggy,

      man kann die Tabletten nicht einfach absetzen. Dazu müssen Sie Ihren Arzt aufsuchen.

      Im Kursprogramm „Schilddrüse managen“ begleite ich die Teilnehmer beim Um- oder Ausstieg.

      Herzliche Grüße

  3. Angelika

    Sehr geehrte Frau Bruhn,

    Ich hatte sehr lange kalte Knoten in der Schilddrüse, die sich irgendwann zu heißen entwickelten. Daraufhin wurde mir dringend geraten, diese operativ entfernen zu lassen. Während der Op wurde entschieden die ganze Schilddrüse zu entfernen, da sie sehr vergrößert war und zu viele Knoten hatte.
    L-Thyroxin nehme ich etwa seit meinem 18.Lebensjahr in unterschiedlicher Dosis. Durch 3 Schwangerschaften haben sich auch die Hormonwerte verändert und es wurde immer angepasst. Vor 14 Jahren war die Op. Seit dem nehme ich L-Thyroxin zwischen 150 und 125 mg. Da ich keine Schilddrüse mehr habe, wäre ich ganz auf das Medikament angewiesen.
    Seit 1/2 Jahr fühle ich mich sehr abgeschlagen und schlapp, massive Schlafprobleme habe ich schon länger und laviere an Depressiven Verstimmungen, Gelenk- und Gliederschmerzen so stsrk, dass ich mich manchmal kaum bewegen kann. Ich bin momentan recht verzweifelt wegen meines Gesundheitszstandes. Ich bin am 12.11.1948 geboren, also 72 1/2 Jahre alt.
    Was ich hier lese, ist mir ganz neu und macht eine neue Sicht auf meine Probleme.

    Mit freundlichen Grüßen
    Angelika

    • Jutta Bruhn

      Hallo Angelika,

      vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

      Um schnell aus den Symptomen rauszukommen, empfehle ich, auf warmes Frühstück umzusteigen und eine Knoblauch-Zitronen-Kur zu machen.

      Die Naturheilkunde sieht das gesundheitliche Problem so:

      – kalte Knoten zeigen eine Stoffwechselstörung, die mit der Ernährung korrigiert werden kann, eine Operation ist weder nötig noch zielführend
      – die Dosierung von LT 150 oder 125 ist enorm hoch und eventuell nicht nötig in diesem Umfang

      Es gibt also zwei Bereiche, an denen man arbeiten kann:

      1. die Ernährung so gestalten, dass der Stoffwechsel sich reguliert
      2. die Dosierung des LT anpassen und/oder umsteigen auf natürliche Hormone

      Das würde ich auf der Stelle anpacken! 🙂

      Dazu gibt es mindestens zwei Wege: allein mit den Ebooks oder in Begleitung im Onlineprogramm „Schilddrüse managen“.

      Wenn die Naturheilkunde und die MBH noch ganz neu sind, würde ich zuerst anfangen, auf meiner Webseite zu lesen und den Newsletter hier bestellen.

      Ich wünsche viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

  4. Kirstin

    Hallo Frau Bruhn,
    ich folge Ihnen schon länger und habe auch die Kochbücher runtergeladen. Immer, wenn es mir mal nicht so gut geht, ernähre ich mich ein paar Tage nach der MBH. Ich nehme L-Thyroxin 75mg und habe häufig mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Als ich das mal versucht habe, in Eigenregie ausschleichen zu lassen, ging es mir besser. Ich habe mir dann Blut abnehmen lassen und der Wert lag bei 5,72. Auf dem Laborauszug ist ein Laborwert zwischen 0,27 – 4,2 als Normbereich ausgewiesen. Meine Ärztin wollte daraufhin die Dosis erhöhen. Das habe ich erstmal abgewiesen und ihr schon mal vermittelt, dass ich von den Tabletten loskommen möchte. Seit ein paar Wochen nehme ich die 75 mg wieder regelmäßig und habe häufig mit Kopfschmerzen zu tun. Sehr frustrierend und Energie raubend. Ende Juni habe ich den nächsten Check inkl. Blutabnahme. Dann würde ich gerne den Kurs bei ihnen starten. Oder macht es vorher schon Sinn?
    Und noch eine Frage: nach Ihren Hinweisen bzw. Überlegungen im Text, sind meine 5,72 noch im Normbereich, oder? LG Kirstin

    • Jutta Bruhn

      Hallo Kirstin,

      zu Laborwerten kann ich naturgemäß keine Auskünfte geben.

      Sie haben zwei Möglichkeiten anzufangen nach der MBH kochen zu lernen:

      1. nach dem Ebook „Gesunde Schilddrüse“

      2. im Selbstlernkurs „Schilddrüse managen“

      Entscheidend ist, sofort anzufangen und nicht länger zu zögern.

      Hinweis: Man sollte die Umstellung langsam angehen lassen, nicht alles auf einmal wollen.

      Liebe Grüße

  5. Sandra

    Hallo und guten Morgen.

    Nachdem ich bei mir schon Histaminintoleranz vermutet habe habe ich mal drüber nachgedacht wann meine Beschwerden begonnen haben.

    Etwa 4 Wochen nachdem ich vor etwa einem halben Jahr begonnen habe L-Thyroxin (erst 25 dann 50) zu nehmen ging es los, dass ich nach Wein so schlimme Migräne bekam von Monat zu Monat vertrug ich immer weniger Alkohol und reagiere extrem mit Herzrasen darauf wenn ich üppig gegessen habe. Auch, dass ich mich während meiner Periode hundsmieserabel fühle. Hab mindestens 4 von 7 Tagen heftige Migräne. Vor der Einnahme von L-Tyroxin hatte ich ab und zu mal Migräne (wurde eigentlich in den letzten 2 Jahren eher weniger als mehr) aber nicht so oft. (Migräne begleitet mich schon seit ich 9 bin)

    Mit L-Tyroxin hab ich anfangen sollen da ich seit ein paar Jahren so schlecht / nicht Abnehmen konnte trotz „Diäten“ und keiner wusste warum. Meine Werte wurden kontrolliert. waren zwar nicht extrem aber man sagte ich solle es mal mit L-Tyroxin probieren. (Abgenommen hab ich nicht seitdem)

    Kann es sein, dass das L-Tyroxin so in meinen Hormonhaushalt eingreift, dass ich je nach Zykluszeitpunkt so leide oder dass ich „Unverträglichkeiten“ entwickel?

    Alles Liebe und einen schönen Tag.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sandra,

      nein, so einfach ist das nicht. Wenn seit der Kindheit Migräne besteht, gibt es auch seit der Kindheit eine Ernährung, die nicht richtig ist.

      Der Darm ist chronisch krank, wodurch die Leber dauerbelastet wird.

      Im empfehle, auf meiner Webseite zu lesen und nach den Rezepten zu kochen. Erste Hilfe kann die Knoblauch-Zitronen-Kur bringen.

      Viele haben Erfolg bei Migräne, wenn die Milchprodukte wegbleiben.

      Liebe Grüße

  6. Judith

    Hallo Jutta,

    hast du evtl. einen Tipp für mich, worauf ich während des Absetzens und danach bezüglich etwaiger Langzeitschäden der ja nun gewissermaßen jahrelang missbräuchlich erfolgten LT-Einnahme achten sollte und wie dann damit umzugehen ist? Oder habe ich vor lauter Querlesen hier irgendwas übersehen…?
    Vielen Dank!

    LG Judith

  7. Melanie

    Hallo Frau Bruhn,
    ist es möglich, dass man nach Absetzen von L-Thyroxin immer mal wieder Phasen mit einem hohen Puls und anderen unangenehmen Erscheinungen hat – so als ob die Leber immer noch Teile vom L-Thyroxin entgiftet und diese dann in den Blutkreislauf kommen und Nebenwirkungen haben?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Melanie,

      ich kann und darf keine persönlichen Gesundheitsauskünfte geben (Heilmittelwerbegesetz). Eine allgemeine Antwort wäre zu umfangreich, um sie im Kommentar zu geben.

      Du kennst ja schon den Kurs, dort kann ich ausführlichere Auskünfte geben. Magst du wieder einsteigen (zum halben Preis)? Dann schick mir eine Email.

      Liebe Grüße

  8. Claudia

    Hallo Jutta, Habe durch Zufall deinen Artikel heute gefunden, du schreibst der TSH Wert “ mE/l“ . Mein TSH Blutbefundwert beträgt 1,31 µlU/ml. Wie kann ich das umrechnen.
    Werde mit deinen Tipps versuchen mein Hashimoto zu verbessern da es mir nicht wirklich gut geht , Haarausfall usw.

    Liebe Grüße Claudia

  9. Caro

    Hallo Jutta,
    als ich mit 17 Jahren noch keine Regelblutung bekam ging ich zur Frauenärztin, die meine Werte überprüfte und mir die Pille verschrieb. Die Pille nahm ich widerwillig 11 Jahre, weil mir die Ärztin immer wieder versicherte, wie wichtig die Einnahme der Hormone sei.
    Mit Ende 20 setzte die Tabletten eigenwillig ab, und die Blutung blieb leider 1/2 Jahr aus.
    Also ging ich wieder zur Frauenärztin. Da es in meiner Familie viel Fälle von Schilddrüsen-Unterfunktion gibt, sprach ich sie erneut darauf an (mehrere Angehörige sind auch in ihrer Praxis). Bei der Überprüfung der Werte hieß es nun, dass ich eine Schilddrüsen Unterfunktion habe (evtl haben sich die Normwerte in der Zwischenzeit geändert?). Seit dem nehme ich L Thyroxin 50µ.

    Meine Frage, hätte ich von Anfang an durch die richtige Ernährung auf Tabletten verzichten können? Meine ausbleibende Regelblutung war der Ausgangspunkt für die Vorstellung beim Arzt. Damals
    dache ich, das die Frauenärztin die richtige Ansprechpartnerin ist..

    Viele Grüße Caro

    • Jutta Bruhn

      Hallo Caro,

      solche oder ähnliche Erfahrungen machen viele mit der Schulmedizin, bevor sie zur Naturheilkunde finden. Ich empfehle, auf meiner Webseite zu lesen und die „Schilddrüsen-Tipps“ zu bestellen. Auch würde ich in den Büchern von Dr. Rieger und Dr. Kharrazian lesen.

      Man muss sich selbst um die Gesundheit kümmern. Ärzte sind für echte Krankheiten zuständig.

      Ja, die Ernährung hätte ein Ungleichgewicht auffangen können – und dafür ist es ganz sicher nicht zu spät! 🙂 Fang einfach an!

      Liebe Grüße
      Jutta

      • Caro

        Hallo nochmal Jutta,

        zur Naturheilkunde bin ich erst vor kurzem gekommen. Und auf deine Seite habe ich durch Zufall gefunden. Ich koche sehr ungern habe die E-Books aber schon geordert und werde anfangen und schauen, wohin es mich führt. Danke auch für die weiteren Leseanregungen!

        In einem anderen Kommentar zu einem deiner Artikel las ich, dass es in Süddeutschland einige Heilpraktiker gibt, die sich auch mit der Schilddrüsenproblematik gut auskennen. Ich wohne in der Nähe von Frankfurt am Main, gibt es eine Art Adressenüberischt, an der ich mich orientieren kann?

        Viele Grüße und Danke nochmal für die schnelle Rückmeldung! Caro

  10. Mitsou

    Liebe Frau Bruhn, danke für die interessante Seite. Das Problem ist, dass es soviel Ursachen gibt, wieso man die Tablette nimmt. Ich habe vor 8 Jahren ein schreckliches Zittern bekommen, wie ein Tensgeröt, dass erst in Schüben immer um die Periode herum kam, dann irgendwann dauerhaft. Immer wenn es am schlimmsten war 24 Stunden, war der TSH auf einmal bei 6,5 statt 1,5. Zum grausamen Zittern ( Gefühl nicht mehr atmen zu können) gesellte sich auch eine Verstopfung, die mir in der Zeit eine bis heute schmerzhafte Analfissur brachte. Deshalb hat mir der Arzt Euthyrox verordnet, was sofort half. Damit konnte ich wieder leben ohne irre zu werden und die Verdauung besserte sich. In der Folgezeit 8 Jahre bekam ich aber Seltsame Erkrankungen Small Fiber Nervenschmerzen, starke Mastzellaktivierung, Histaminintoleranz, Salicyintoleranz, kann nur noch 3 Lebensmittel essen, kein Hunger mehr, immer wieder Kehlkopfentzündung und kein Hunger mehr. Letztes Jahr hat Merck Euthyrox verändert, das hat bei sehr vielen Menschen zu starken Nebenwirkungen geführt. Laktose wurde entfernt und gegen Citronensäure usw ersetzt und der Wirkstoff haltbarer gemacht. Die Nebenwirkung sind sehr oft Überdosierung, da es extrem anflutet, die Leute fühlen sich wie in Überfunktion, obwohl die Werte eine Unterfunktion anzeigen. Ich habe jetzt noch die alte Tabletten, die gehen aber bald zu neige. Deshalb überlege ich was ich tun kann. Wenn ich die Tabletten weglasse, kommt das Zittern sofort wieder und eine Atemnot ensteht, als ob man nicht richtig atmen kann. Jodhaltige Lebensmittel verstärken das Zittern. Meine Basislebensmittel sind (Rindfleisch, Mais, Hirse), wobei Hirse, wenn ich zuviel esse, das Zittern verstärkt. Ich habe ihr Kochbuch, kann aber nichts davon essen, da alles ausser diesen 3 Sachen wahnsinnig die Brennschmerzen unter der Haut SMALL Fiber erhöht oder wenn Jodhaltig Zittern und Atemnot verstärkt. Ich nehme ungefähr 45ug, wiege es mit der Feinwaage ab. Jede Abweichung verstärkt meine Symtome. Ich würde gerne von Ihnen wissen ob das Reverse T3 an der Sache Schuld haben kann und man eine Thybon Behandlung machen kann um es zu reduzieren und dann auf Schweinehormone übergehen um vielleicht dann nochmal mit ihrer Ernährung zu starten? Das Problem ist die starke Überempfindlichkeit der Schilddrüse und mittlerweile auch des Darms auf alles.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Mitsou,

      kein Mensch bekommt einfach so heftige Symptome, die Sie vor 8 Jahren erlebt haben. Dem ist längere Zeit etwas vorausgegangen, vermutlich Medikamenteneinnahme.

      Es gibt Medikamente, die umgangssprachlich als „Hammer“ bezeichnet werden. Dazu gehört neben Schilddrüsentabletten auch die Anti-Baby-Pille. Die Folgen des jahrelangen Eingriffs in den Hormonhaushalt sind schwer wieder auszugleichen. Siehe dazu Dr. Kharrazian: 6 Muster der Schilddrüsenunterfunktion nach Dr. Kharrazian

      Es tut mir leid, ich kann nicht helfen, schon gar nicht mit ein paar Tipps im Internet. Das wäre unverantwortlich und ich tue es nicht.

      Schauen Sie sich auf der Webseite von Dr. Rieger um und wenden Sie sich an Therapeuten, die von ihm ausgebildet sind.

      Liebe Grüße

  11. Ingeborg

    Liebe Jutta,

    mit Begeisterung lese ich Deinen Blog seit einem halben Jahr. Ich bin sehr dankbar, dass Du aufklärst zu Möglichkeiten, auf eine Tabletteneinnahme bei Schilddrüsenerkrankungen zu verzichten und stattdessen mit der Ernährung gegenzusteuern.

    Nun habe ich seit einem halben Jahr sukzessive meine Dosierung von L-Thyroxin 125mg auf Thyronajod 50mg reduziert. Das habe ich sehr gut vertragen. Die Idee war, dass ich zusätzlich Deinen Online-Kurs machen möchte in Zusammenarbeit mit einem passenden Arzt.

    Seit Anfang März nun musste ich nun auf ein anderes Präparat umsteigen, denn Thyronajod ist in der Schweiz nicht erhältlich. Nun nehme ich Eltroxin-LF 0,05mg. Anfangs habe ich keinen Unterschied gemerkt. Seit ungefähr 6 Wochen trocknen aber meine Schleimhäute so stark aus, dass ich nachts davon aufwache. Und seit 2 Wochen habe ich ein Globusgefühl im Hals. Ich bin mir nicht sicher, ob es vielleicht Heuschnupfen ist. Meine Ärztin tippt auf Heuschnupfen. Und laut dem Blutbild habe ich heute die Dosis von Eltroxin-LF 0,025mg (also die Hälfte) reduziert.

    Ich möchte Dich gerne um Deine Meinung bitten. Du hast so einen grossen Erfahrungsschatz mit Menschen, die es aus den Schilddrüsenhormonen geschafft haben.

    Herzlichen Dank für Dein Feedback und Dein offenes Ohr.
    Liebe Grüsse Ingeborg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ingeborg,

      danke für die Nachricht. Ich meine, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn du unter Aufsicht deiner Ärztin die Tabletteneinnahme reduzierst.

      Allerdings funktioniert das nur bei gleichzeitiger Korrektur der Ernährung. Das scheint bei dir nicht der Fall zu sein – jedenfalls würden sonst Symptome wie Globusgefühl und trockene Schleimhäute nicht einstellen.

      Diese Beschwerden haben wahrscheinlich nicht direkt mit der Schilddrüse zu tun. Es könnte eine Reaktion des Magens sein.

      Weshalb deine Ärztin von Heuschnupfen redet, ist für mich nicht nachvollziehbar. Üblicherweise wird auf Reflux oder ähnlich behandelt. Aber ich habe ja auch keine Krankengeschichte und kann dazu nichts Genaues sagen.

      Erschöpfende Auskunft kann und darf ich hier nicht geben. Dafür ist der Mitgliederbereich besser geeignet.

      Liebe Grüße
      Jutta

      • Andreas

        Hallo liebe Jutta,

        Ich habe Probleme mit der BSD, diese als auch Hashimoto habe ich im letzten Jahr Anfang März zusammen entwickelt, interessanter Weise sind bisher alle Untersuchungen positiv verlaufen, alle Werte von Leber, Galle, als auch der Bauchspeicheldrüse sind Bzw. waren immerTop. Nun meine Frage, ich habe mir deine PDF zur MBH runtergeladen sowie die Knobi-Kur wobei ich hier direkt Überfunktionssymtome entwickelt hatte. Ich vertrage im Moment leider nicht alles, habe aber festgestellt das mir die MBH sehr gut tut und ich diese Ernährung gerne beibehalten möchte, nur wegen dem BSD Thema habe ich Angst einen Mangel zu bekommen wenn ich mich zu Einseitig ernähre da ich ja nicht alles gleich gut vertrage. Hast eventuell einen Tipp für mich??

        • Jutta Bruhn

          Hallo Andreas,

          Angst ist nie ein guter Ratgeber und auch völlig überflüssig. 🙂 Zum Glück brauchen wir uns mit der MBH nicht um jedes Organ einzeln zu kümmern. Das ist Sicht der Schulmedizin und führt leicht in die Irre.

          Denn jedes Organ wird von einem anderen Organ unterstützt. Das bedeutet: Wenn ein Organ schwach ist, „arbeitet“ es wahrscheinlich gerade daran, ein anderes zu unterstützen, das noch schwächer ist. Diese Sicht stammt aus der TCM.

          Ich würde in den Prozeß nicht eingreifen, sondern mich gut um die Ernährung kümmern, damit das körperliche Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.

          Liebe Grüße
          Jutta

  12. Michael

    Hallo,
    meine Frau hat sehr gute Erfahrung gemacht mit Selen Nahrungsergänzung. Sie hatte eine Schildrüsen OP gehabt wo ihr ca. 50 % entnommen wurde. Hiernach müsste sie Schildrüsen Tabletten nehmen. Durch mich ist die dann auf Selen gekommen, da ich schon Jahrzehnte Nahrungsergänzung Kapseln nehme. Nach einem halben Jahr, setzte sie die Tabletten schrittweise ab. Kurz danach bei einem Arztbesuch wurde festgestellt, dass ihre Schildrüsen Werte ohne Tabletten gut sind. Das sind jetzt ca. 15 Jahre mit Selen und ohne Pharma Tabletten.
    Viele Grüße
    Michael K.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michael, danke für den Bericht. Ich warne alle die das hier lesen vor Nachahmung. Denn ein so starker und anhaltender Selenmangel zeigt deutlich, dass etwas Grundlegendes in der Ernährung nicht stimmt.

      Auch sollte man sich auch auf Nährstoffe nicht „einstellen“. Man sollte sie kurmäßig ein paar Wochen oder Monate einnehmen, nicht länger. Bei Bedarf kann die Kur wiederholt werden.

      Meinst du nicht, dass es endlich Zeit wäre etwas ganzheitlicher zu denken, statt mit der Einnahme eines Einzelstoffs eine künstliche „Gesundheit“ zu erschaffen?

      LG Jutta

  13. Eva

    Moin Jutta,durch Zufall bin ich heute auf Ihre Seite aufmerksam geworden und frage mich jetzt,ob es sein kann das es mir durch Thyroxin 125/150 die ich seit 8 Jahren im Wechsel (2 Tage 150 dann 1Tag 125 und so weiter)einnehmen soll.

    Jetzt bin ich 58 und mein Leben ist ein Desaster,gerne würde ich noch ein paar gute „normale“ Jahre erleben.Wenn Sie mir also diesbezüglich einen Hinweis geben könnten,der mein Leben etwas verbessern könnte,wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Gruß Eva

  14. Jürgen

    Servus
    Aber was Mache ich wenn meine Schilddrüse ausser Funktion ist , so wie bei mir .
    Gruß Jürgen

      • Sandra

        Hallo,kann man auch nach einer Radiojodtherapie ohne LT leben?Ernähre mich gesund,treibe Sport,mache Yoga und verzichte seit einem Jahr auf Zucker.Nehme auch wichtige Nahrungsergänzungsmittel,habe aber große Probleme mit Haarausfall und Wesensveränderung.Ich nehme LT50 nicht mit Überzeugung….

        • Jutta Bruhn

          Hallo Sandra, ja, natürlich gilt alles was oben im Beitrag zum LT steht, auch nach einer Radiojodtherapie. Allerdings wirst du nur schwer weiterkommen, wenn der Rest der Lebensweise nicht stimmt. Zum Beispiel ist Sport absolut kontraproduktiv.

          Lies mehr auf meiner Webseite, bestelle dir den kostenlosen Newsletter, koche nach den Rezepten oder komm in den Mitgliederbereich, dann kannst das alles lernen. 🙂

          Liebe Grüße
          Jutta

  15. Constanze

    Hallo liebe Jutta,
    dein Beitrag zu dem Thema L-Thyroxin ja oder nein hat mich nachdenklich gemacht. Mein TSH Wert ist bei 1,15. Das würde ja nun heißen, das ich gar kein L-Thyroxin bräuchte. Habe ich das richtig verstanden? Das fände ich toll, nehme ja nur 25 mikrogramm und würde darauf auch gern verzichten.
    An wen wende ich mich denn, um das Medikament auszuschleichen?
    Übrigens liegt mein Wert für die Antikörper inzwischen unter 200, angefangen hat es mit 1300.
    Und das habe ich mit deiner Ernährungsberatung erreicht, Vielen Dank noch einmal dafür.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Constanze,

      richtig, wahrscheinlich brauchst du das LT nicht mehr oder hast es sogar nie gebrauchst. Schon gar nicht in dieser niedrigen Dosierung.

      Auch deine Hashimoto scheint am Ausheilen zu sein, denn die akuten Entzündungen sind nach diesen Werten vorüber. Das ist sehr erfreulich, dass du das allein erreicht hast. Du schreibst: „mit deiner Ernährungsberatung“, das ist ein Irrtum. Ich gebe Beratungen nur im Rahmen des Kurses.

      Ich empfehle dir jetzt, in den Onlinekurs zu kommen (Basiskurs), damit du lernst, wie du das LT los wirst und dauerhaft gesund bleibst. Hier kannst du dich anmelden. 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

  16. Anna

    Guten Abend, ich recherchiere zum Thema Brustkrebs und habe im Beitrag „Raus aus dem L-Thyroxin“ gelesen, dass die L-Thyroxin Einnahme mit Brustkrebs in Verbindung gebracht wird. Ein Link zu einem Artikel im Ärzteblatt ist gegeben. Dort könnte ich leider nichts dazu finden.
    Mögen Sie mir die Quelle zu dem Zusammenhang geben?
    Viele Grüße,
    Anna

    • Jutta Bruhn

      Hallo Anna,

      stimmt, dort konnte ich auch nichts mehr finden. Deshalb habe ich die Info aus meinem Beitrag rausgenommen. Vielen Dank für den Hinweis!

      Ich habe zuerst davon bei der Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder https://www.ugonder.de/ gelesen. Sie hat das in einem Interview oder Beitrag erwähnt. Leider habe ich den nicht mehr, sie veröffentlicht so viel.

      LG Jutta

      • Sandra

        Hallo Frau Bruhn,

        Ich bin nur durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und möchte anmerken, dass ich Ihren Ansatz hier als sehr problematisch sehe. Es stimmt, dass die Schulmedizin (und viele Ärzte, die sich schwer tun) manchmal an ihre Grenzen kommt, vor allem beim komplexen Thema Schilddrüse. Das Thema ganzheitlich zu betrachten und den Körper durch Ernährung zu unterstützen , ist ansich ja eine sinnvolle Sache. Hier jedoch ein Hormon zu verteufeln und zu suggerieren, es sei per se erstrebenswert, davon los zu kommen, welches aber einfach nur substituiert, was der Körper nicht mehr selbst herstellen kann, ist zu kurz gedacht.

        Meine angeborene Unterfunktion könnte ich nicht anders therapieren und ich bin sehr froh, dass es so einfach und ohne Nebenwirkungen möglich ist. Ohne Thyroxin schon im Babyalter hätte ich schwere geistige und körperliche Einschränkungen als Folge gehabt. Das sah man schon, als die Ärzte meine Unterfunktion zunächst nicht als solche erkannt haben und ich lange nicht laufen lernen konnte.

        Man (bzw Arzt) muss halt nur wissen, damit umzugehen und ich empfehle, eher einen Facharzt (Endokrinologe) als den normalen Hausarzt aufzusuchen, der tatsächlich manchmal nur ‚rumdoktert‘ . Das liegt aber am Arzt und nicht am Präparat.

        Ich möchte, dass Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen und Ihre Seite lesen, auch diesen Aspekt sehen!

        • Jutta Bruhn

          Hallo Sandra,

          danke für den Hinweis. Der Fall den Sie schildern ist eine angeborene klinische Hypothyreose, darum geht es in dem Beitrag aber nicht, sonst hätte ich es erwähnt.

          An alle, die das hier lesen: Es ist stets problematisch, wenn Laien vom eigenen Krankheitserleben auf andere Krankengeschichten schließen. Ich warne davor, darauf zu hören, denn ohne medizinische Ausbildung, einer Krankengeschichte und körperlicher Untersuchung kann niemand einem anderen Menschen Ratschläge geben. Das geschieht höchstens in Facebook-Gruppen.

          Auch bitte ich alle Leserinnen und Leser darum, hier nicht die Schulmedizin zu kritisieren, denn sie leistet Hervorragendes. Sandra, Sie haben sich nicht vorgestellt und ich frage mich, aufgrund welcher Qualifikation Sie zu dem Schluß kommen, dass „die Schulmedizin (und viele Ärzte, die sich schwer tun) manchmal an ihre Grenzen kommt, vor allem beim komplexen Thema Schilddrüse“. Woher wollen Sie das wissen?

          Außerdem verwahre ich mich dagegen, „ein Hormon zu verteufeln und zu suggerieren, es sei per se erstrebenswert, davon los zu kommen“. Interpretieren Sie meinen Beitrag so, dass die Ärztinnen und Ärzte in den zitierten Quellen etwas ‚verteufeln‘? Sind Sie der Meinung, dass ich ’suggestiv‘ auf meine Leserschaft einwirke? Das ist ein starkes Stück und ich bitte alle die mir schreiben wollen, sich gut zu überlegen, was sie hier in den Kommentaren schreiben, bevor sie solche Anschuldigungen erheben.

          Mit freundlichen Grüßen
          Jutta Bruhn

  17. Alice

    Bin Schilddrüsen operiert. Nehme eutyrox 88. Kann man mit Umstellung der Ernährung da auch von los kommen.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Alice,

      ich kann und darf keine persönlichen Auskünfte geben, dafür bitte ich um Verständnis.

      Allgemein: Bei Entfernung der Schilddrüse verbleibt in der Regel Restgewebe, das wieder nachwachsen kann. Mit der richtigen Ernährung wird das Nachwachsen der Schilddrüse gefördert, so dass als Ziel der Ausstieg aus dem LT möglich sein sollte. Dabei begleite ich meine Kursteilnehmerinnen im Onlinekurs „Schilddrüse managen“.

      Liebe Grüße
      Jutta

      • Katja

        Hallo Jutta,
        Meine schilddrüse wurde 2013 komplett entfernt und es ist auch kein Gewerbe mehr vorhanden oder nachgewachsen.
        Ich müsste doch dann trotzdem noch mein Leben lang L-Thyroxin einnehmen, egal wie ich meine Ernährung umstellen würde. Oder?
        Ich habe mal drei Tage nicht mehr die l-thyroxin genommen und es ging mir blendend! Ich hatte kaum Appetit und war total fit und unternehmungslustig.
        Ich konnte es kaum glauben, aber ich habe es dann aus Angst wieder weiter genommen.
        Wäre sehr dankbar wenn du mir bitte eine Antwort geben könntest.
        Vielen lieben Dank und liebe Grüße
        Katja

        • Jutta Bruhn

          Hallo Katja, das ist sehr interessant, danke für die Mitteilung.

          Leider kann und darf ich dir keine persönliche Auskunft geben. In der Regel wird das Schilddrüsengewebe nicht zu 100% entfernt, weil die Gefahr viel zu groß ist, dass dabei die Nebenschilddrüsen geschädigt werden. Es verbleibt stets ein Rest. Dieser arbeitet weiter, egal wie gering er ist.

          Wenn du Mitglied wärst im Kurs „Schilddrüse managen“ könntest du lernen, wie du wahrscheinlich a) das Schilddrüsengewebe zum Wachsen bringst und b) keine Tabletten mehr brauchst. Mach doch mit!

          Liebe Grüße
          Jutta

  18. Olga

    Olga
    Hallo Jutta,
    bei mir wurde 1996 eine Überfunktion festgestellt, daraufhin wurde eine Radiojodtherapie durchgeführt. Danach war bei mir eine Unterfunktion entstanden (die Schilddrüse ist klein geworden), was auch noch heute ist. Ich muss ständig Euthyrox 75 einnehmen, aber mir geht es nicht besser.
    Meine Beschwerden: ständige Müdigkeit, kann sehr schlecht schlafen,
    ich friere obwohl es sehr warm ist, habe sehr trockene Haut, bin sehr mager (und das bei Unterfunktion).
    Was können Sie mir empfehlen, das ich aus dem Medikament rauskommen kann, und ob es eine natürliche Alternative gibt?
    Liebe Grüße Olga.

  19. erwin sincalus

    sehr geehrte frau bruhn,
    jetzt weiss ich, warum es hier nur positive kommentare gibt – anderslautende meinungen sind ohnehin ausgeschlossen..
    mfg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Erwin, das stimmt nicht. Was genau möchtest du denn kritisieren? Was sind deine Argumente?

      Meine Antworten in den Kommentaren sind ein Service für meine Newsletter-Leserinnen und Leser. Bist du einer davon? Hast du dich an die Regeln zum Fragen gehalten? LG Jutta

  20. Constanze

    Hallo Jutta, ist es eigentlich möglich, trotz Hashimoto auf L-Thyroxin zu verzichten. Ich nehme ja nun schon nur noch 25mg seit ich mich nach deinen Vorschlägen ernähre, und dieBlutwerte sind sehr zufrieden stellend. Mir geht es echt gut, würde natürlich gern auch auf die 25mg verzichten. Aber geht das überhaupt?
    Dann habe ich noch ein Anliegen. Ich bin auch in den Wechseljahren. Ich habe bei jeder Kleinigkeit Hitzeschübe. Morgens nach der heißen Zitrone, nach der Gemüsesuppe ( das ist im Sommer sehr unangenehm), wenn ich von draußen komme muss ich mich nach kurzer Zeit fast komplett entkleiden. Das nervt total. Kannst du nicht mal einen Newsletter verfassen der sich mit Hashimoto und den Wechseljahren beschäftigt. Das wärest toll. Liebe Gruß von mir.

  21. Susanne

    Eine wirklich informative Seite! Habe eine Unterfunktion und lange Zeit, 8 Jahre, l thyroxin genommen. Bei der letzten Erhöhung bekam ich schlimmste Nebenwirkungen, ich musste sofort absetzen. Durchfall nach 3 Wochen immer noch. Bin jetzt bei HP in Behandlung. Beim Blutcheck kamen erhoehte Antikörper raus gg Schilddrüse. Hashimoto wurde damals vor 8 Jahren ausgeschlossen. Hab nun Behandlungsplan für immunsystem und danach Schilddrüse. Bekommt man aus Ihrer Erfahrung eine normale Funktion hin trotz evtl Hashimoto wenn man alles richtig macht inkl Ernährung, so dass man keine hormone mehr braucht? Ich brauche keine med Diagnose, nur Ihre Erfahrung.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Susanne, ich kann und darf keine Versprechungen machen. 🙁 Lies auf meiner Webseite, dort findest du Erfahrungsberichte von Leuten, die es geschafft haben, aus dem LT auszusteigen. Sie haben das unter Anleitung im Selbstlernkurs und meistens in ärztlicher Begleitung gemacht.

      Hier kannst du dich in den Newsletter eintragen, dann bekommst du weitere Nachrichten.

      Liebe Grüße
      Jutta

  22. Ursula

    Mein Problem ist folg.Ich habe eine U.Funktion u.nehme im Wechsel100/75mg..L-Tyroxin.
    Eine Nebenwirkung :kribbeln vorderen Fußbereich,auch heißu.pelzig…vorallem im Ruhezustand.
    Schlafen wird zur Qual,Kino -oder Theaterbesuche sind nicht möglich.Diabetis liegt nicht vor..Kein Arzt,kann mir die Beschwerden nehmen bzw.die Ursachen benennen.Eine Schmerztablette nach der anderen wird mir verschrieben.
    Nun hab ich mich entschlossen,die Schilddrüsentabletten sofort abzusetzen.
    Kann mir das eventuell (hoffentlich) helfen,die Beschwerden zu lindern.?
    Grüße

  23. Babette

    Hallo Frau Bruhn,
    Ich habe Hashimoto und dachte immer, dass ich mit Novothyral (1/2 100er) gut eingestellt bin. Ich habe jedoch in letzter Zeit einen hohen Ruhepuls, einen sehr trockener Mund und leide unter Schlaflosigkeit. Sind das Symptome einer Überfunktion?
    Vorab herzlichen Dank
    Beste Grüße
    Babette

    • Jutta Bruhn

      Hallo Babette, könnte sein, leider kann und darf ich keine persönlichen medizinischen Auskünfte geben. Aus Sicht der Naturheilkunde ist es für die Gesundheit gar nicht gut, sich „einstellen“ zu lassen. So wird dem Körper jede Möglichkeit genommen, sich an die Ernährung etc. anzupassen und zu regulieren. Das ist schlecht. 🙁 Wie man da rauskommt, darum geht es im Selbstlernkurs.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  24. Randolf

    Hallo Jutta,
    seit Anfang März dieses Jahr habe ich die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion und Leberschaden diagnostiziert bekommen. Daraufhin verschrieb mir der behandelnde Arzt sofort L-Thyroxin 50ug u. hat mir geraten zum Gastroentereologen zu gehen, um die Leber zu checken. Ich habe das sofort genommen, da mir der Arzt als so notwendig beschrieben hat, dass ich gleich ein bisschen Angst bekam. Ich habe mich dann aber daran erinnert, dass meine Schwester auch die Diagnose Unterfunktion bekam und einen alternativen Weg gefunden hat mit Ihrer Seite und mit Schüsslersalzen. Ich bin gerade dabei meine Ernährung komplett umzustellen, mein Essenschrank zu ‚misten‘ und anders zu kochen…auch wegen meinem Sohn, der gesund bleiben soll. Ich schleiche das L-Thyroxin gerade wieder aus, so wie es mir meine Schwester mitteilte. Meine kurze Frage dabei ist eigentlich nur, ob man bei so kurzer Einnahme von L-Thyroxin ( 1 Woche 50ug ) das Medikament ausschleichen muß? LG Randolf

    • Jutta Bruhn

      Hallo Randolf, leider kann und darf ich keine persönlichen medizinischen Auskünfte geben. In den Regeln zum KOmmentieren habe ich das erklärt.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  25. Monika

    Hallo Jutta,
    ich habe mit Deiner Starthilfe begonnen meine Ernährung umzustellen und esse seit zwei Wochen kein Brot mehr, keine Kartoffeln, keine Nachtschattengewächse und stelle meinen Kühlschrank auf makrobiotische Küche um mit Erfolg. Ich habe innerhalb kürzester Zeit 2,5 kg Gewicht abgebaut und fühle mich besser. Ich lebe seit 2010 mit der Diagnose Hashimoto und nehme mittlerweile 100mg L-Thyroxin, seit 2 Jahren auch noch das den Blutdruck senkende Candecor. Außerdem bin ich in den Wechseljahren und habe in letzter Zeit vermehrt Hitzewallungen. Jetzt frage ich mich, ob ich nicht vielleicht in eine Überfunktion geraten bin durch die Umstellung, weil ich nachts immer aufwache und schwitze, das hatte ich vorher so stark nicht. Es könnte aber auch durch die Wechseljahre stimuliert sein. Ich möchte ja nicht noch mehr Medikamente nehmen, sondern eher welche reduzieren. Was kannst du mir raten?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Monika, das ist eine wichtige Frage. Ja, natürlich bist du in der Überfunktion und zwar wegen der extrem hohen Dosierung vom LT. Die Ernährung wirkt sofort!

      Deshalb solltest du so schnell wie möglich die Dosierung des L-Thyroxin anpassen lassen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  26. Sabrina

    Hallo liebe Jutta,
    ich habe den Bericht von der Nadja gelesen und frage mich nun, ob es von den angegebenen Werten her zu beurteilen ist, das sie aus der Unterfunktion raus ist? Da fehlt doch noch der t3-Wert. Und Einheiten sind auch nicht ersichtlich? Mir kommen die angegebenen Werte alle etwas zu hoch vor, oder hängt das mit den Algen (Jod) zusammen? Oder geht es in ihrem Fall überwiegend um ihr Befinden (oder auch)?
    Liebe Grüße Sabrina

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabrina, du hältst dich leider nicht an die Regeln zum Kommentieren auf diesem Blog. Trotzdem will ich ausnahmsweise antworten:

      Du siehst die Sache mit den Augen der Schulmedizin. Laborwerte sind lediglich dazu da, ärztliches Handeln zu begleiten. Für die Menschen haben sie keine Aussagekraft.

      Ich warne davor, sich von einzelnen Werten leiten zu lassen. Denn man kann eine Beurteilung nur abgeben, wenn man Verlaufs- und Vergleichswerte hat. Dazu kommt noch eine Beurteilung des Gesamtzustands. Die Schilddrüse ist nicht zu beurteilen, ohne den ganzen Menschen zu sehen. Es ist unseriös, von einzelnen Werten auszugehen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  27. Constanze

    Hallo Jutta,
    Ich habe seit Mitte Januar meine Ernährung umgestellt. Ich habe Hashimoto und habe täglich 50mg L-Thyroxin eingenommen. Obwohl ich wegen eines Rom- Aufenthalts von 6 Tagen aussetzen musste, wurde direkt danach bei meiner Ärztin eine latente Überfunktion festgestellt. Jetzt soll ich für die nächsten 6 Wochen nur 37,5 mg nehmen. Dann wird der Wert wieder geprüft. Ich bin natürlich total begeistert weil es mir viel viel besser geht nd hoffe bald nichts mehr zu nehmen. Meine Frage ist, ist Hashimoto dann eigentlich geheilt oder geht das gar nicht. LG Constanze

    • Jutta Bruhn

      Hallo Constanze, danke für den Bericht! Genauso läuft es, wenn man die richtige Ernährung hat, dann wird es immer weniger L-Thyroxin bis man es los ist. Bravo!

      Hashimoto dagegen ist etwas anderes als die Unterfunktion. Ich empfehle dir, im Online-Selbstlernkurs mitzumachen, damit du das richtig lernst. 🙂

      HG Jutta

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