Raus aus dem L-Thyroxin!

Raus aus dem L-Thyroxin

Mediziner sind sehr unterschiedlicher Meinung wenn es um die Verordnung von L-Thyroxin geht. Die einen verschreiben die Tabletten, die anderen nicht. Wie sollen sich die Patienten entscheiden? Wem sollen sie glauben?

Weil das Medikament Neben- und Spätwirkungen hat und so viele nicht richtig schlafen können unter der Einnahme, lohnt sich die Frage: Wie kommt man raus aus dem L-Thyroxin? Und warum ist das gut?

Warum raus aus dem L-Thyroxin?

Kurze Antwort: Weil L-Thyroxin in den meisten Fällen nicht notwendig ist und sogar Schaden anrichten kann.

Das sagen nicht nur Ganzheitsmediziner wie Dr. Berndt Rieger und Dr. Jürgen Birmanns. Es gibt dazu verschiedene Veröffentlichungen:

„Heutzutage werden Schilddrüsenhormone zu schnell verordnet“ sagt auch die Direktorin der Klinik für Endokrinologie in der ZEIT Nr. 22/2017.

Das ÄRZTEBLATT stellt fest: Kinder erhalten häufig verfrüht Schilddrüsenmedikamente. Die APOTHEKEN-RUNDSCHAU stellt eine Studie vor: L-Thyroxin: Kein Nutzen für ältere Menschen

Überraschen dich diese Nachrichten? Hast du deiner Ärztin oder deinem Arzt geglaubt, dass du das Medikament lebenslang nehmen musst?

Dann bist du in millionenfacher Gesellschaft. Denn L-Thyroxin wurde im Jahr 2012 in Deutschland zu 1141 Millionen Tagesdosen verschrieben, heutzutage sind es noch viel mehr.

Natürlich erfolgt die Verschreibung nicht einfach so, sondern weil Laboruntersuchungen gemacht werden. Damit sind die Ärzte auf der sicheren Seite und du bist sehr überzeugt, dass es richtig sein muss, wenn doch das Labor diesen und jenen Wert zeigt, nicht wahr? 😉

Wer sucht der findet

Die Schilddrüsenwerte werden oft bestimmt, auch routinemäßig und gerne deswegen, weil die Krankenkassen sie bezahlen. Nicht selten sind es die Patienten selbst, die solche Werte einfordern.

Eine Ärztin sagt: „Viele denken, sie seien geschützt vor schlimmen Erkrankungen, wenn sie sich möglichst oft und gründlich durchchecken lassen. Aber das ist ein Trugschluss. Man findet eben auch Sachen, die gar keine Erkrankungen sind – und dann aber als solche behandelt werden.“ 

Passiert dir das auch? Glaubst du, dass Untersuchungen dich vor Krankheiten schützen? Diesen Glauben würde ich dir gerne nehmen. Denn die Diagnose ist eine Sache. Die Therapie eine andere. Damit ist gemeint: Wenn es Laborwerte gibt, dann wird auch verordnet. Und dann schluckst du die Tabletten, weil du glaubst, dass du krank bist. Bist du aber sehr häufig gar nicht.

Ganz besonders oft geht es Leuten mit Problemen wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme so. Sie bekommen L-Thyroxin verordnet, weil sie glauben, dass sie eine Unterfunktion der Schilddrüse haben.

Laborwert TSH

Ich finde es unglaublich, dass seit über 10 Jahren bekannt ist, dass erst bei einem basalen TSH-Wert von über 10 mE/l eine Verordnung von L-Thyroxin in Betracht gezogen werden sollte. So lautet die Empfehlung, aber das scheint noch lange nicht bei allen Hausärzten angekommen zu sein.

Teilnehmende vom Onlinekurs berichten mir vielmehr, dass ihre Behandler schon in Hektik geraten, wenn der Wert über 2,5 mE/l  liegt. Ich habe meine Mühe, sie zu beruhigen und zu vermitteln, dass auch Werte von 15 bis 20 mE/l noch nicht mal unbedingt eine Behandlung erfordern. Diese Informationen beziehe ich vom Blog der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Die Ärzte standen meiner Entscheidung vor ca. ein Jahr, kein LT mehr zu nehmen und es auf dem natürlichen Weg zu versuchen sehr kritisch gegenüber!  Jetzt dagegen meinen die Ärzte, das LT muss nicht sein!“

Falsche Grundannahme

Die Schulmedizin beachtet keine Stadien der Schilddrüsenunterfunktion. Es gibt aber ein frühes Stadium der Unterfunktion, in dem sich die Schilddrüse sehr leicht durch die richtige Ernährung regulieren lässt. In der Naturheilkunde ist das bekannt und nennt sich funktionelle Unterfunktion.

Schulmedizinisch ausgedrückt hört sich das so an: „… subklinische, also latente Hypothyreose. Da hat ein Patient ein wenig erhöhte TSH-Werte im Blut – also Werte eines Hormons, das auf eine Unterfunktion hinweisen kann. (und jetzt aufgepasst:) Aber das macht eigentlich nichts, und der muss auch nach allem, was wir jetzt wissen, nicht behandelt werden.“ Quelle: Die ZEIT Heft 22/2017 

Statt Ernährungsberatung zu geben werden Schilddrüsenhormone verordnet. Es wird davon ausgegangen, dass diese lebenslänglich jeden Tag eingenommen werden müssen. Weil die Zeit in der Praxis knapp ist, werden Patienten unter Druck gesetzt und mit Drohungen eingeschüchtert, damit sie ihre Tabletten nehmen. Ein Leben lang, obwohl sehr oft gar nicht nötig ist.

Im Fachjargon spricht man von „Patientenführung“, wenn regelmäßige Laborkontrollen durchgeführt werden. Ebenfalls ein Leben lang. Sollten Symptome auftreten, wird allenfalls das Präparat gewechselt.

Gar nicht erst anfangen mit künstlichen Hormonen

Manche Menschen verspüren von Anfang an eine Abneigung dagegen, täglich „Chemie“ zu schlucken. Sie wollen lieber auf natürliche Weise die Schilddrüse unterstützen. Das geht richtig gut mit der Ernährung.

Schau dir dazu diesen Erfolgsbericht von Sabine an, die sich geweigert hat, das verordnete L-Thyroxin zu nehmen: Leben ohne künstliche Hormone

Schlafstörungen wegen L-Thyroxin

Aus meiner Sicht besteht die Haupt-Nebenwirkung von L-Thyroxin in Schlafproblemen, worüber Millionen Deutsche klagen.

Eine  Teilnehmerin hat geschrieben, dass sie jahrzehntelang nicht richtig schlafen konnte und erst nach dem Absetzen der Tabletten das erste Mal gut geschlafen hat. Eine andere schreibt:

„L-Thyroxin habe ich nach und nach reduziert und seit dem 10.4.2019 nehme ich keine Tablette mehr. Plötzlich kann ich wieder sehr gut schlafen, woran vor der Umstellung auf die „Makrobiotische Heilküche“ gar nicht zu denken war, ich hatte große Schlafstörungen.“

Der Grund für die Schlafstörungen ist darin zu finden, dass die Menschen durch ihr Essen ständig in die Überfunktion rutschen. Nicht-Schlafen-können kann ein Symptom der Überfunktion sein. Allein wer auf Kokosfett umsteigt, erlebt wie die Schilddrüse angekurbelt wird und zwar sofort. Natürlich ist das nicht von Dauer. Es ist ein Anfangserfolg, der noch gefestigt werden muss.

Um eine gesunde Schilddrüsenfunktion zu haben, ist es angebracht, sich auch auf Dauer gut zu ernähren, vor allem aber schleunigst rauszukommen aus dem L-Thyroxin.

Überfunktion durch gesunde Ernährung

Viele die nach meinem Ebook „Essen als Medizin“ kochen oder im Onlinekurs sind, können erleben, dass sie sehr schnell Symptome der Überfunktion entwickeln. Wie bitte? Gesunde Ernährung macht krank?

Nein, nicht die Ernährung macht krank, sondern das L-Thyroxin stört. Denn die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel und die Tätigkeit der Hypophyse sofort. Das kann nach der ersten Mahlzeit geschehen. Daraus folgt: Wer sich gesünder ernährt, muss auch sofort die Dosierung der Tabletten ändern, denn sie stimmt nicht mehr.

Am häufigsten tauchen Symptome auf wie

  • Unruhe, Nervosität, Gereiztheit
  • Schwitzen, Hitzewallungen
  • Schlafstörungen jeder Art

Ich bitte alle Leserinnen und Leser die so etwas erleben: Laßt so schnell wie möglich die Dosierung vom L-Thyroxin anpassen! Die Symptome der Überfunktion verschwinden nicht von allein.

Der beste Rat ist: Raus aus dem L-Thyroxin und zwar so bald wie möglich. 🙂 🙂

3 Tipps zum Ausstieg aus dem L-Thyroxin

Wer meinen Onlinekurs „Schilddrüse managen“ mitmacht, kann lernen, wie man aus dem L-Thyroxin aussteigt. Natürlich spreche ich das nur als Empfehlung aus. Die Entscheidung liegt bei jedem selbst.

Auf keinen Fall wird das L-Thyroxin abrupt abgesetzt, sondern langsam in den richtigen Schritten und in naturheilkundlicher oder ärztlicher Begleitung.

Tipp 1: Suche solange, bis du eine informierte Ärztin/Arzt oder Heilpraktiker/in findest und lass dich begleiten.

„Ich habe mich jetzt von anderen Ärzten untersuchen lassen. Die waren alle drei der Meinung, dass die Medikamentation mit L-Thyroxin nicht sein musste.“

Tipp 2: Manchen helfen beim Ausstieg homöopathische Mittel und die Unterstützung der Schilddrüse mit natürlichen Hormonen vom Schwein oder Rind.

Tipp 3: Eine Anleitung zum Ausstieg aus dem L-Thyroxin gibt der Naturarzt Dr. Jürgen Birmanns in diesem You-Tube-Video (klicken)

Entscheidend: Die richtige Ernährung

Am wichtigsten für ein Leben ohne L-Thyroxin ist eine neue Basis mit der passenden Ernährung. Am Anfang richtet man sich nach Rezepten, später kocht man so wie es individuell richtig ist.

Entscheidend für die Schilddrüsengesundheit ist das Kochen mit Meeresalgen. Das ist ungewohnt und muss gelernt werden. Mit der richtigen Menge Meeresalgen kommt man raus aus dem L-Thyroxin:

… und nun der Hammer: Seit rund 2 Wochen bin ich ohne L-Thyroxin! Ich habe stetig von 100 reduziert. Parallel dann immer mit einer Steigerung der Algenart und Menge die Tabletten ausgeglichen.“

„Heute hat der Arzt die Werte als ‚Grenze zur Unterfunktion‘ bezeichnet.  Ich esse recht viel Kombu-Algen zur Hauptmahlzeit. Ich werde es noch steigern und bei den anderen beiden Mahlzeiten noch Wakame und Dulse dazugeben, dann müsste es raus aus dem Grenzbereich kommen.“

Seit fast 15 Jahren habe ich L-Thyroxin genommen; angefangen mit 100 im ersten Jahr; dann mit 75 weiter … Seit ich Deine Ernährungshinweise befolge, habe ich sukzessive mich auf L-T 25 „heruntergebracht“ und es geht mir – körperlich und seelisch – so gut, wie lange schon nicht mehr!!! Mein Ziel ist es, auf 0 zu kommen.“

Besser leben ohne L-Thyroxin

Im Onlinekurs gibt es eine ausführliche Anleitung zum Thema „Raus aus dem L-Thyroxin“. Hilfreich sind dabei die mittlerweile vielen Berichte von anderen, die erzählen, wie sie es geschafft haben, tablettenfrei zu leben. Beispiele:

„Seit ich keine L-Thyroxin mehr nehme habe ich keine Hitzewallungen mehr und mein Blutdruck ist wieder völlig normal.“

„… und es geschah ein Wunder … Habe angefangen Sport zu machen (habe mir immer gewünscht aber hatte nie Lust und Kraft), hab 8 kg abgenommen (die ich im ersten Hashimoto-Jahr in 3 Monaten zugenommen hatte) war fröhlich und munter, voller Kraft jeden Tag!“

Ausstieg nach jahrelanger Einnahme

Auch liegen mir mehrere Berichte vor von Leuten, die nach jahrelanger Einnahme rausgekommen sind aus dem L-Thyroxin.

Hier ein besonders erfreulicher Bericht von einer ausgeheilten Hashimoto-Thyreoiditis. Die Teilnehmerin konnte erleben, wie die Schilddrüse wieder wächst und Entzündungen gestoppt wurden:

Hallo Jutta! Mein Name ist Helga und ich bin mit großer Begeisterung in deinem Onlinekurs. Ich bin 61 Jahre und fühle mich wie neu geboren!

 

Bei mir ist vor ca. 16 Jahren Hashimoto festgestellt worden und so ging ein langer Leidensweg weiter. Erst war ich glücklich – endlich eine Diagnose — Tabletten.

 

Aber das Glück war nicht von langer Dauer. Mein Leben war geprägt von Muskelschmerzen – Depressionen – Nervenschmerzen usw. Mein Mann und ich waren gezwungen, unsere Sebstständigkeit aufzugeben.

 

Habe mich dann mit Ernährung beschäftigt und bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen. Dann bin ich angefangen mit der Makrobiotischen Heilküche.

 

Ich habe mir immer und immer wieder deine Berichte durchgelesen. Dabei habe ich gelernt, dass ich selbst die Verantwortung für meinen Körper übernehmen muss, damit ich rauskomme aus den Tabletten.

 

Da ich mit meinem Hausarzt absolut nicht mehr klar kam, habe ich nach langem Suchen eine neue Ärztin gefunden, die sich mit Hashimoto auskennt. Und siehe da: Meine Schilddrüse hat sich zurückgebildet und mein Körper produziert keine Antikörper mehr!

 

Sie riet mir, die Tabletten L-Thyroxin sofort abzusetzen!!! Das habe ich getan. Seit dem 7. Juli 2017 brauche ich keine Medikamente mehr zu nehmen.

 

Ich habe das Gefühl, man hat mir ein zweites Leben geschenkt! Und dafür will ich danke sagen. Ich werde mich natürlich weiterhin zu 100% nach der Makrobiotischen Heilküche ernähren. Danke, danke!

So ist Nadja aus der Unterfunktion und dem L-Thyroxin ausgestiegen

Nadja (49) war Teilnehmerin vom Onlinekurs und schrieb:

„…keine Unterfunktion mehr !!!! Jipeeeeee!!!!!!!!!“

Gleichzeitig ist sie aus dem L-Thyroxin ausgestiegen. Ich habe sie gefragt, wie sie das geschafft hat. Hier ist das Interview:

Frage: Nadja, welche Medikation hattest du zu Beginn des Kurses?

Ich habe mindestens 20 Jahre lang 75 mg L-Thyroxin wegen Unterfunktion der Schilddrüse genommen. Habe kein Hashimoto.

Frage: Wie bist du vorgegangen, um aus dem L-Thyroxin rauszukommen? Was hast du gemacht mit der Ernährung?

Zuerst habe ich viel auf deiner Webseite gelesen und dann dein Kochbuch gekauft.

 

Ich habe sofort herkömmliche Getreideprodukte, Milch, Käse, Kartoffeln, Nachtschattengewächse sowie Kaffee weggelassen.

 

Dann habe ich mithilfe des Selbstlernkurses und des Kochbuchs bei dir gelernt, anders zu kochen.

 

Ich habe sofort konsequent genügend Kokosfett und Fleisch/Fisch/Eier oder Hülsenfrüchte gegessen. Auch/gerade schon zum Frühstück!

 

Ich aß von Anfang an jeden Tag grünen Salat, täglich eine Misosuppe, Rundkornreis, regelmäßig Hülsenfrüchte und getrocknete Körner (vorher über Nacht eingeweicht und wieder getrocknet).

 

Aus Azukibohnen mache ich einen leckeren Brotaufstrich.

 

Wenn ich Brot esse, dann nur Sauerteigbrot aus 100 % Roggen gebacken. Kann man ja leicht googeln, welcher Bäcker in der Stadt das anbietet. Das geschnittene Brot friere ich ein, so dass ich es scheibenweise verbrauchen kann. (einzelne Scheiben tauen sehr schnell auf, es verdirbt nichts und man isst nicht zu viel.)

 

Meine Lieblingsgemüse sind Süßkartoffeln und Kürbis geworden, aber ich versuche viel abzuwechseln. Immer mal eine andere Einlage in die Suppe.

 

Morgens trinke ich eine ausgepresste Zitrone mit Wasser.

 

Ausnahmen mit Zucker habe ich so gut wie nie gemacht, weil ich kein Bedürfnis mehr danach hatte. Auch erst mal kein Obst. Als die Kompottschulung im Kurs dran war, habe ich mir zwar tiefgekühlte Heidelbeeren gekauft, aber bis jetzt noch nicht gekocht ;-).

 

Einzige Ausnahme, die ich gelegentlich mache, ist beim Alkohol. Aber es hat dem Erfolg nicht geschadet 😉

Frage: Und was hast du konkret gemacht, um aus dem Medikament rauszukommen?

Ich habe gleich Anfang Oktober 2017 damit angefangen, eine kleine Menge Wakame-Meeresalge täglich zu essen.

 

Nach 3 Wochen habe ich die bisherige jahrelange Dosis von 75 mg L-Thyroxin halbiert  und nur noch 37,5 mg  genommen.

 

Dann, am 20. November habe ich die Schilddrüsenwerte zum ersten Mal nach der Umstellung und Dosis-Halbierung kontrollieren lassen: T4: 10,5 TSH 2,5. Das hat mir gezeigt, dass alles ok ist.

 

Gleich danach hab ich das L-Thyroxin ganz abgesetzt.

 

Auf dein Anraten hin habe ich ab dann täglich Kombu-Meeresalge gegessen.

 

Am 05. Januar 2018 war die zweite Blutkontrolle: T4: 11,3 TSH 4,5. Mein Arzt hat das so kommentiert: Sie haben keine Unterfunktion, aber an der Grenze dahin.

 

Dieses Ergebnis nach so kurzer Zeit empfinde ich als sehr großen Erfolg und es ist für mich eine klare Bestätigung und auch Beweis dafür, wie gesund und heilsam unsere neue Ernährung ist!!

Frage: Ist denn alles glatt gelaufen oder gab es irgendwelche Komplikationen?

Nein, in keiner Weise. Ich merke nur positive Veränderungen. Mein Immunsystem ist sehr stabil geworden.

 

  • Keine Erkältung mehr seit der Nahrungsumstellung, was für mich ein deutliches Zeichen für eine gute Immunabwehr ist, zumal ich früher jeden Winter mehrmals krank wurde. Und jetzt: nicht mal einen Schnupfen. 😉
  • Weiterer Effekt, den du auch auf deiner Webseite beschreibst: Der Bauch wird flach, keine Blähungen mehr. Welcher Mensch freut sich nicht darüber…;-)?
  • Meine Speicheldrüse arbeitet wieder richtig, ich hatte früher oft einen trockenen Mund.
  • Durch deine Ratschläge, habe ich mir nicht mehr so viel Stress gemacht, Sport zu machen, wenn ich eigentlich müde war. Wenn ich jetzt Sport treibe, dann bin ich wesentlich leistungsfähiger und fühle mich fitter.

Frage: Waren noch irgendwelche Zusatzmaßnahmen nötig?

Bald nach der Ernährungsumstellung auf Makrobiotischen Heilküche habe ich für 3 Wochen deine „Zitronen-Knoblauch-Kur“ gemacht.

Frage: Du bist Geschäftsführerin in einem kleinen Unternehmen. Wie funktioniert das mit dem Essen und Berufstätigkeit? Hast du einen Tipp für uns? 

Ich koche vor, wie du es auch empfiehlst. Gemüse, Fleisch, Reis, Hülsenfrüchte, Meeresalgen – halten sich ein paar Tage im Kühlschrank. So brauche ich es nur noch in einer Misosuppe zu erwärmen. So mache ich es für’s Frühstück und als Mittagessen bei der Arbeit. Die Einlagen für die Suppe nehme ich in einer Tupper-Schüssel mit, im Kühlschrank bei der Arbeit habe ich Misopaste deponiert, um das täglich frisch anzurühren.

 

In unserer Firma gibt es im Pausenraum einen Herd und ein Kühlschrank – das ist natürlich Voraussetzung.

Bleibt mir nur ein ganz großes Dankeschön an dich liebe Jutta! Deine gute Webseite und alle weiterführenden Anleitungen haben mir zu viel mehr Lebensqualität und Gesundheit verholfen. Ich hoffe und wünsche dir, dass viele mit gesundheitlichen Problemen auf die Makrobiotische Heilküche aufmerksam werden und die Disziplin aufbringen können, sie auch auszuprobieren und umzusetzen. Für mich ist das kein Problem mehr, weil ich schon viel zu sehr davon profitiere … 😉 Viele Grüße sendet dir Nadja

Herzlichen Dank für das Interview! 

Und wann steigst du aus dem L-Thyroxin aus? Wenn du Hilfe dabei brauchst, bist du herzlich willkommen in unserer Community! Bestell dir gleich hier den Newsletter.


 

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

40 Kommentare

  1. Ingeborg

    Liebe Jutta,

    mit Begeisterung lese ich Deinen Blog seit einem halben Jahr. Ich bin sehr dankbar, dass Du aufklärst zu Möglichkeiten, auf eine Tabletteneinnahme bei Schilddrüsenerkrankungen zu verzichten und stattdessen mit der Ernährung gegenzusteuern.

    Nun habe ich seit einem halben Jahr sukzessive meine Dosierung von L-Thyroxin 125mg auf Thyronajod 50mg reduziert. Das habe ich sehr gut vertragen. Die Idee war, dass ich zusätzlich Deinen Online-Kurs machen möchte in Zusammenarbeit mit einem passenden Arzt.

    Seit Anfang März nun musste ich nun auf ein anderes Präparat umsteigen, denn Thyronajod ist in der Schweiz nicht erhältlich. Nun nehme ich Eltroxin-LF 0,05mg. Anfangs habe ich keinen Unterschied gemerkt. Seit ungefähr 6 Wochen trocknen aber meine Schleimhäute so stark aus, dass ich nachts davon aufwache. Und seit 2 Wochen habe ich ein Globusgefühl im Hals. Ich bin mir nicht sicher, ob es vielleicht Heuschnupfen ist. Meine Ärztin tippt auf Heuschnupfen. Und laut dem Blutbild habe ich heute die Dosis von Eltroxin-LF 0,025mg (also die Hälfte) reduziert.

    Ich möchte Dich gerne um Deine Meinung bitten. Du hast so einen grossen Erfahrungsschatz mit Menschen, die es aus den Schilddrüsenhormonen geschafft haben.

    Herzlichen Dank für Dein Feedback und Dein offenes Ohr.
    Liebe Grüsse Ingeborg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ingeborg,

      danke für die Nachricht. Ich meine, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn du unter Aufsicht deiner Ärztin die Tabletteneinnahme reduzierst.

      Allerdings funktioniert das nur bei gleichzeitiger Korrektur der Ernährung. Das scheint bei dir nicht der Fall zu sein – jedenfalls würden sonst Symptome wie Globusgefühl und trockene Schleimhäute nicht einstellen.

      Diese Beschwerden haben wahrscheinlich nicht direkt mit der Schilddrüse zu tun. Es könnte eine Reaktion des Magens sein.

      Weshalb deine Ärztin von Heuschnupfen redet, ist für mich nicht nachvollziehbar. Üblicherweise wird auf Reflux oder ähnlich behandelt. Aber ich habe ja auch keine Krankengeschichte und kann dazu nichts Genaues sagen.

      Erschöpfende Auskunft kann und darf ich hier nicht geben. Dafür ist tatsächlich der Mitgliederbereich besser geeignet.

      Liebe Grüße
      Jutta

  2. Michael

    Hallo,
    meine Frau hat sehr gute Erfahrung gemacht mit Selen Nahrungsergänzung. Sie hatte eine Schildrüsen OP gehabt wo ihr ca. 50 % entnommen wurde. Hiernach müsste sie Schildrüsen Tabletten nehmen. Durch mich ist die dann auf Selen gekommen, da ich schon Jahrzehnte Nahrungsergänzung Kapseln nehme. Nach einem halben Jahr, setzte sie die Tabletten schrittweise ab. Kurz danach bei einem Arztbesuch wurde festgestellt, dass ihre Schildrüsen Werte ohne Tabletten gut sind. Das sind jetzt ca. 15 Jahre mit Selen und ohne Pharma Tabletten.
    Viele Grüße
    Michael K.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michael, danke für den Bericht. Ich warne alle die das hier lesen vor Nachahmung. Denn ein so starker und anhaltender Selenmangel zeigt deutlich, dass etwas Grundlegendes in der Ernährung nicht stimmt.

      Auch sollte man sich auch auf Nährstoffe nicht „einstellen“. Man sollte sie kurmäßig ein paar Wochen oder Monate einnehmen, nicht länger. Bei Bedarf kann die Kur wiederholt werden.

      Meinst du nicht, dass es endlich Zeit wäre etwas ganzheitlicher zu denken, statt mit der Einnahme eines Einzelstoffs eine künstliche „Gesundheit“ zu erschaffen?

      LG Jutta

  3. Eva

    Moin Jutta,durch Zufall bin ich heute auf Ihre Seite aufmerksam geworden und frage mich jetzt,ob es sein kann das es mir durch Thyroxin 125/150 die ich seit 8 Jahren im Wechsel (2 Tage 150 dann 1Tag 125 und so weiter)einnehmen soll.

    Jetzt bin ich 58 und mein Leben ist ein Desaster,gerne würde ich noch ein paar gute „normale“ Jahre erleben.Wenn Sie mir also diesbezüglich einen Hinweis geben könnten,der mein Leben etwas verbessern könnte,wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Gruß Eva

  4. Jürgen

    Servus
    Aber was Mache ich wenn meine Schilddrüse ausser Funktion ist , so wie bei mir .
    Gruß Jürgen

      • Sandra

        Hallo,kann man auch nach einer Radiojodtherapie ohne LT leben?Ernähre mich gesund,treibe Sport,mache Yoga und verzichte seit einem Jahr auf Zucker.Nehme auch wichtige Nahrungsergänzungsmittel,habe aber große Probleme mit Haarausfall und Wesensveränderung.Ich nehme LT50 nicht mit Überzeugung….

        • Jutta Bruhn

          Hallo Sandra, ja, natürlich gilt alles was oben im Beitrag zum LT steht, auch nach einer Radiojodtherapie. Allerdings wirst du nur schwer weiterkommen, wenn der Rest der Lebensweise nicht stimmt. Zum Beispiel ist Sport absolut kontraproduktiv.

          Lies mehr auf meiner Webseite, bestelle dir den kostenlosen Newsletter, koche nach den Rezepten oder komm in den Mitgliederbereich, dann kannst das alles lernen. 🙂

          Liebe Grüße
          Jutta

  5. Constanze

    Hallo liebe Jutta,
    dein Beitrag zu dem Thema L-Thyroxin ja oder nein hat mich nachdenklich gemacht. Mein TSH Wert ist bei 1,15. Das würde ja nun heißen, das ich gar kein L-Thyroxin bräuchte. Habe ich das richtig verstanden? Das fände ich toll, nehme ja nur 25 mikrogramm und würde darauf auch gern verzichten.
    An wen wende ich mich denn, um das Medikament auszuschleichen?
    Übrigens liegt mein Wert für die Antikörper inzwischen unter 200, angefangen hat es mit 1300.
    Und das habe ich mit deiner Ernährungsberatung erreicht, Vielen Dank noch einmal dafür.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Constanze,

      richtig, wahrscheinlich brauchst du das LT nicht mehr oder hast es sogar nie gebrauchst. Schon gar nicht in dieser niedrigen Dosierung.

      Auch deine Hashimoto scheint am Ausheilen zu sein, denn die akuten Entzündungen sind nach diesen Werten vorüber. Das ist sehr erfreulich, dass du das allein erreicht hast. Du schreibst: „mit deiner Ernährungsberatung“, das ist ein Irrtum. Ich gebe Beratungen nur im Rahmen des Kurses.

      Ich empfehle dir jetzt, in den Onlinekurs zu kommen (Basiskurs), damit du lernst, wie du das LT los wirst und dauerhaft gesund bleibst. Hier kannst du dich anmelden. 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

  6. Anna

    Guten Abend, ich recherchiere zum Thema Brustkrebs und habe im Beitrag „Raus aus dem L-Thyroxin“ gelesen, dass die L-Thyroxin Einnahme mit Brustkrebs in Verbindung gebracht wird. Ein Link zu einem Artikel im Ärzteblatt ist gegeben. Dort könnte ich leider nichts dazu finden.
    Mögen Sie mir die Quelle zu dem Zusammenhang geben?
    Viele Grüße,
    Anna

    • Jutta Bruhn

      Hallo Anna,

      stimmt, dort konnte ich auch nichts mehr finden. Deshalb habe ich die Info aus meinem Beitrag rausgenommen. Vielen Dank für den Hinweis!

      Ich habe zuerst davon bei der Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder https://www.ugonder.de/ gelesen. Sie hat das in einem Interview oder Beitrag erwähnt. Leider habe ich den nicht mehr, sie veröffentlicht so viel.

      LG Jutta

  7. Alice

    Bin Schilddrüsen operiert. Nehme eutyrox 88. Kann man mit Umstellung der Ernährung da auch von los kommen.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Alice,

      ich kann und darf keine persönlichen Auskünfte geben, dafür bitte ich um Verständnis.

      Allgemein: Bei Entfernung der Schilddrüse verbleibt in der Regel Restgewebe, das wieder nachwachsen kann. Mit der richtigen Ernährung wird das Nachwachsen der Schilddrüse gefördert, so dass als Ziel der Ausstieg aus dem LT möglich sein sollte. Dabei begleite ich meine Kursteilnehmerinnen im Onlinekurs „Schilddrüse managen“.

      Liebe Grüße
      Jutta

      • Katja

        Hallo Jutta,
        Meine schilddrüse wurde 2013 komplett entfernt und es ist auch kein Gewerbe mehr vorhanden oder nachgewachsen.
        Ich müsste doch dann trotzdem noch mein Leben lang L-Thyroxin einnehmen, egal wie ich meine Ernährung umstellen würde. Oder?
        Ich habe mal drei Tage nicht mehr die l-thyroxin genommen und es ging mir blendend! Ich hatte kaum Appetit und war total fit und unternehmungslustig.
        Ich konnte es kaum glauben, aber ich habe es dann aus Angst wieder weiter genommen.
        Wäre sehr dankbar wenn du mir bitte eine Antwort geben könntest.
        Vielen lieben Dank und liebe Grüße
        Katja

        • Jutta Bruhn

          Hallo Katja, das ist sehr interessant, danke für die Mitteilung.

          Leider kann und darf ich dir keine persönliche Auskunft geben. In der Regel wird das Schilddrüsengewebe nicht zu 100% entfernt, weil die Gefahr viel zu groß ist, dass dabei die Nebenschilddrüsen geschädigt werden. Es verbleibt stets ein Rest. Dieser arbeitet weiter, egal wie gering er ist.

          Wenn du Mitglied wärst im Kurs „Schilddrüse managen“ könntest du lernen, wie du wahrscheinlich a) das Schilddrüsengewebe zum Wachsen bringst und b) keine Tabletten mehr brauchst. Mach doch mit!

          Liebe Grüße
          Jutta

  8. Olga

    Olga
    Hallo Jutta,
    bei mir wurde 1996 eine Überfunktion festgestellt, daraufhin wurde eine Radiojodtherapie durchgeführt. Danach war bei mir eine Unterfunktion entstanden (die Schilddrüse ist klein geworden), was auch noch heute ist. Ich muss ständig Euthyrox 75 einnehmen, aber mir geht es nicht besser.
    Meine Beschwerden: ständige Müdigkeit, kann sehr schlecht schlafen,
    ich friere obwohl es sehr warm ist, habe sehr trockene Haut, bin sehr mager (und das bei Unterfunktion).
    Was können Sie mir empfehlen, das ich aus dem Medikament rauskommen kann, und ob es eine natürliche Alternative gibt?
    Liebe Grüße Olga.

  9. erwin sincalus

    sehr geehrte frau bruhn,
    jetzt weiss ich, warum es hier nur positive kommentare gibt – anderslautende meinungen sind ohnehin ausgeschlossen..
    mfg

    • Jutta Bruhn

      Hallo Erwin, das stimmt nicht. Was genau möchtest du denn kritisieren? Was sind deine Argumente?

      Meine Antworten in den Kommentaren sind ein Service für meine Newsletter-Leserinnen und Leser. Bist du einer davon? Hast du dich an die Regeln zum Fragen gehalten? LG Jutta

  10. Constanze

    Hallo Jutta, ist es eigentlich möglich, trotz Hashimoto auf L-Thyroxin zu verzichten. Ich nehme ja nun schon nur noch 25mg seit ich mich nach deinen Vorschlägen ernähre, und dieBlutwerte sind sehr zufrieden stellend. Mir geht es echt gut, würde natürlich gern auch auf die 25mg verzichten. Aber geht das überhaupt?
    Dann habe ich noch ein Anliegen. Ich bin auch in den Wechseljahren. Ich habe bei jeder Kleinigkeit Hitzeschübe. Morgens nach der heißen Zitrone, nach der Gemüsesuppe ( das ist im Sommer sehr unangenehm), wenn ich von draußen komme muss ich mich nach kurzer Zeit fast komplett entkleiden. Das nervt total. Kannst du nicht mal einen Newsletter verfassen der sich mit Hashimoto und den Wechseljahren beschäftigt. Das wärest toll. Liebe Gruß von mir.

  11. Susanne

    Eine wirklich informative Seite! Habe eine Unterfunktion und lange Zeit, 8 Jahre, l thyroxin genommen. Bei der letzten Erhöhung bekam ich schlimmste Nebenwirkungen, ich musste sofort absetzen. Durchfall nach 3 Wochen immer noch. Bin jetzt bei HP in Behandlung. Beim Blutcheck kamen erhoehte Antikörper raus gg Schilddrüse. Hashimoto wurde damals vor 8 Jahren ausgeschlossen. Hab nun Behandlungsplan für immunsystem und danach Schilddrüse. Bekommt man aus Ihrer Erfahrung eine normale Funktion hin trotz evtl Hashimoto wenn man alles richtig macht inkl Ernährung, so dass man keine hormone mehr braucht? Ich brauche keine med Diagnose, nur Ihre Erfahrung.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Susanne, ich kann und darf keine Versprechungen machen. 🙁 Lies auf meiner Webseite, dort findest du Erfahrungsberichte von Leuten, die es geschafft haben, aus dem LT auszusteigen. Sie haben das unter Anleitung im Selbstlernkurs und meistens in ärztlicher Begleitung gemacht.

      Hier kannst du dich in den Newsletter eintragen, dann bekommst du weitere Nachrichten.

      Liebe Grüße
      Jutta

  12. Ursula

    Mein Problem ist folg.Ich habe eine U.Funktion u.nehme im Wechsel100/75mg..L-Tyroxin.
    Eine Nebenwirkung :kribbeln vorderen Fußbereich,auch heißu.pelzig…vorallem im Ruhezustand.
    Schlafen wird zur Qual,Kino -oder Theaterbesuche sind nicht möglich.Diabetis liegt nicht vor..Kein Arzt,kann mir die Beschwerden nehmen bzw.die Ursachen benennen.Eine Schmerztablette nach der anderen wird mir verschrieben.
    Nun hab ich mich entschlossen,die Schilddrüsentabletten sofort abzusetzen.
    Kann mir das eventuell (hoffentlich) helfen,die Beschwerden zu lindern.?
    Grüße

  13. Babette

    Hallo Frau Bruhn,
    Ich habe Hashimoto und dachte immer, dass ich mit Novothyral (1/2 100er) gut eingestellt bin. Ich habe jedoch in letzter Zeit einen hohen Ruhepuls, einen sehr trockener Mund und leide unter Schlaflosigkeit. Sind das Symptome einer Überfunktion?
    Vorab herzlichen Dank
    Beste Grüße
    Babette

    • Jutta Bruhn

      Hallo Babette, könnte sein, leider kann und darf ich keine persönlichen medizinischen Auskünfte geben. Aus Sicht der Naturheilkunde ist es für die Gesundheit gar nicht gut, sich „einstellen“ zu lassen. So wird dem Körper jede Möglichkeit genommen, sich an die Ernährung etc. anzupassen und zu regulieren. Das ist schlecht. 🙁 Wie man da rauskommt, darum geht es im Selbstlernkurs.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  14. Randolf

    Hallo Jutta,
    seit Anfang März dieses Jahr habe ich die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion und Leberschaden diagnostiziert bekommen. Daraufhin verschrieb mir der behandelnde Arzt sofort L-Thyroxin 50ug u. hat mir geraten zum Gastroentereologen zu gehen, um die Leber zu checken. Ich habe das sofort genommen, da mir der Arzt als so notwendig beschrieben hat, dass ich gleich ein bisschen Angst bekam. Ich habe mich dann aber daran erinnert, dass meine Schwester auch die Diagnose Unterfunktion bekam und einen alternativen Weg gefunden hat mit Ihrer Seite und mit Schüsslersalzen. Ich bin gerade dabei meine Ernährung komplett umzustellen, mein Essenschrank zu ‚misten‘ und anders zu kochen…auch wegen meinem Sohn, der gesund bleiben soll. Ich schleiche das L-Thyroxin gerade wieder aus, so wie es mir meine Schwester mitteilte. Meine kurze Frage dabei ist eigentlich nur, ob man bei so kurzer Einnahme von L-Thyroxin ( 1 Woche 50ug ) das Medikament ausschleichen muß? LG Randolf

    • Jutta Bruhn

      Hallo Randolf, leider kann und darf ich keine persönlichen medizinischen Auskünfte geben. In den Regeln zum KOmmentieren habe ich das erklärt.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  15. Monika

    Hallo Jutta,
    ich habe mit Deiner Starthilfe begonnen meine Ernährung umzustellen und esse seit zwei Wochen kein Brot mehr, keine Kartoffeln, keine Nachtschattengewächse und stelle meinen Kühlschrank auf makrobiotische Küche um mit Erfolg. Ich habe innerhalb kürzester Zeit 2,5 kg Gewicht abgebaut und fühle mich besser. Ich lebe seit 2010 mit der Diagnose Hashimoto und nehme mittlerweile 100mg L-Thyroxin, seit 2 Jahren auch noch das den Blutdruck senkende Candecor. Außerdem bin ich in den Wechseljahren und habe in letzter Zeit vermehrt Hitzewallungen. Jetzt frage ich mich, ob ich nicht vielleicht in eine Überfunktion geraten bin durch die Umstellung, weil ich nachts immer aufwache und schwitze, das hatte ich vorher so stark nicht. Es könnte aber auch durch die Wechseljahre stimuliert sein. Ich möchte ja nicht noch mehr Medikamente nehmen, sondern eher welche reduzieren. Was kannst du mir raten?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Monika, das ist eine wichtige Frage. Ja, natürlich bist du in der Überfunktion und zwar wegen der extrem hohen Dosierung vom LT. Die Ernährung wirkt sofort!

      Deshalb solltest du so schnell wie möglich die Dosierung des L-Thyroxin anpassen lassen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  16. Sabrina

    Hallo liebe Jutta,
    ich habe den Bericht von der Nadja gelesen und frage mich nun, ob es von den angegebenen Werten her zu beurteilen ist, das sie aus der Unterfunktion raus ist? Da fehlt doch noch der t3-Wert. Und Einheiten sind auch nicht ersichtlich? Mir kommen die angegebenen Werte alle etwas zu hoch vor, oder hängt das mit den Algen (Jod) zusammen? Oder geht es in ihrem Fall überwiegend um ihr Befinden (oder auch)?
    Liebe Grüße Sabrina

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabrina, du hältst dich leider nicht an die Regeln zum Kommentieren auf diesem Blog. Trotzdem will ich ausnahmsweise antworten:

      Du siehst die Sache mit den Augen der Schulmedizin. Laborwerte sind lediglich dazu da, ärztliches Handeln zu begleiten. Für die Menschen haben sie keine Aussagekraft.

      Ich warne davor, sich von einzelnen Werten leiten zu lassen. Denn man kann eine Beurteilung nur abgeben, wenn man Verlaufs- und Vergleichswerte hat. Dazu kommt noch eine Beurteilung des Gesamtzustands. Die Schilddrüse ist nicht zu beurteilen, ohne den ganzen Menschen zu sehen. Es ist unseriös, von einzelnen Werten auszugehen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  17. Constanze

    Hallo Jutta,
    Ich habe seit Mitte Januar meine Ernährung umgestellt. Ich habe Hashimoto und habe täglich 50mg L-Thyroxin eingenommen. Obwohl ich wegen eines Rom- Aufenthalts von 6 Tagen aussetzen musste, wurde direkt danach bei meiner Ärztin eine latente Überfunktion festgestellt. Jetzt soll ich für die nächsten 6 Wochen nur 37,5 mg nehmen. Dann wird der Wert wieder geprüft. Ich bin natürlich total begeistert weil es mir viel viel besser geht nd hoffe bald nichts mehr zu nehmen. Meine Frage ist, ist Hashimoto dann eigentlich geheilt oder geht das gar nicht. LG Constanze

    • Jutta Bruhn

      Hallo Constanze, danke für den Bericht! Genauso läuft es, wenn man die richtige Ernährung hat, dann wird es immer weniger L-Thyroxin bis man es los ist. Bravo!

      Hashimoto dagegen ist etwas anderes als die Unterfunktion. Ich empfehle dir, im Online-Selbstlernkurs mitzumachen, damit du das richtig lernst. 🙂

      HG Jutta

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