Müde schon am Morgen – liegt’s am Müsli?

Müde morgens - liegt's am Müsli?

Müde morgens – liegt’s am Müsli?

Die Morgenenergie lässt uns fit und frisch aus dem Bett hüpfen. Das ist bei Ihnen nicht so? Sie sind eher müde, brauchen einige Zeit, um die Augen zu öffnen und müssen sich zum Aufstehen zwingen?

Dafür kann es mehrere Gründe geben, zum Beispiel eine vorübergehende Unterfunktion der Schilddrüse. Wenig bekannt, aber weit verbreitet ist diese Unterfunktion manchmal bei Müsli-Frühstückern. Besser dran ist man, wenn das Getreide gekocht wird.

Im 1. Teil dieser Artikelserie zum Frühstück ging es um die Schwachpunkte des ganz üblichen Frühstücks mit Marmeladenbrötchen und wieso das zu unangenehmen Folgen für die Gesundheit führen kann. Heute ist das Müsli dran.

Um es gleich vorweg zu sagen: Müsli ist das denkbar ungünstigste Frühstück, das ich mir vorstellen kann. Damit ist sowohl das trockene Müsli als auch der Frischkornbrei gemeint.

Für Morgenmüdigkeit gibt es mehrere Ursachen

Natürlich hängt Morgenmüdigkeit nicht immer mit Müsli zusammen. Auch Nicht-Müsliesser kennen Energiemangel am Morgen. Eine mögliche Ursache dafür kann spätes und reichliches essen am Abend sein. Dann ist der Körper morgens noch mit der Verdauungsarbeit der abendlichen Mahlzeit beschäftigt.

Ein weiterer Grund könnte die Störung eines Organs sein. Zum Beispiel könnte das die Schilddrüse sein. Wie jede andere Drüse erholt sich auch die Schilddrüse während der Ruhezeit im Schlaf. Für diese Ruhezeit sollte man alles tun, damit sie nicht unterbrochen wird. Allein das Trinken am späten Abend kann ein Störfaktor sein. Wer abends noch etwas trinkt, muss vielleicht nachts aufs Töpfchen und schon ist die Nachtruhe unterbrochen und damit auch die Ruhezeit für die Schilddrüse.

Nachts aufstehen zu müssen ist schlecht, aber ganz leicht zu ändern: Trinken Sie am Tage, dann brauchen Sie das abends nicht zu tun. Ich meine übrigens nicht das Gläschen Rotwein vor dem Fernseher, das will ich Ihnen nicht vergällen. Es geht um tassenweise Kräutertee, Wasser oder andere Getränke. Oft wird abends getrunken, weil es am Tage vergessen wurde oder schlicht keine Zeit dazu war.

Müsli – erst fit dann schlapp

Müsli steht bei uns seit vielen Jahren ganz hoch im Kurs als Getreidemahlzeit am Morgen. Der Hauptgrund für diese Erfolgsstory dürfte sein, dass Müsli so wenig Arbeit macht.

Der Vorteil der Bequemlichkeit wird jedoch hoch bezahlt. Die häufigste Reaktion scheint Müdigkeit und Trägheit zu sein, gefolgt von schnell nachlassender Konzentration, Blähungen oder Beschwerden im Oberbauch. Wenn man über längere Zeit ein solches Frühstück bevorzugt, sind die negativen Auswirkungen vielfältig, so jedenfalls meine Erfahrung.

Falls Sie schon längere Zeit Müsli essen könnte es sein, dass Sie ein Problem damit haben, dass Sie morgens oder auch am Tage müde sind und sich energielos fühlen. Ist es so? Dann empfehle ich, das Müsli mal zu meiden. Wenn das der Grund für die Müdigkeit war, dann sollte diese nach kurzer Zeit verschwunden sein.

Obst im Müsli

Die Beschwerden kommen aber nicht vom Getreide-Müsli allein. Denn ich kenne niemanden, der nicht noch zusätzlich Obst unter das Müsli mischt. Haben Sie den vorigen Artikel gelesen? Da bin ich darauf eingegangen, dass die Mischung von Getreide und Obst fatal sein kann, weil sie Gärung im Verdauungstrakt auslöst. Natürlich gilt das auch und sogar ganz besonders fürs Müsli. Obst sind übrigens auch Trockenfrüchte wie Rosinen oder Aprikosen.

Außer Obst im Müsli kann auch Probleme machen: Die Mischung mit Joghurt, Milch, Honig oder Sojamilch.

Sojamilch im Müsli

Am heftigsten können die möglichen Reaktionen sein, wenn das Müsli mit Sojamilch gemischt wird. Bekannt sind vor allem die negativen Auswirkungen auf die Schilddrüse, was sich in der Anfangszeit mit ständiger Müdigkeit äußern und im Ausfall der Augenbrauen und Wimpern gipfeln kann.

Oft soll Sojamilch die Kuhmilch ersetzen, aber wird sie auch besser vertragen? Sojamilch ist ebenso wie andere Produkte mit Soja nämlich durchaus nicht leicht verdaulich. Jedenfalls nicht in der Form als Kuhmilch-Ersatz. Sojaprodukte sollten stets fermentiert sein.

Die Sojabohne stammt aus dem asiatischen Raum und wird dort traditionell und auch heute noch zu fermentierten Produkten verarbeitet. Dabei werden rohe Sojabohnen mit einem Starter versetzt und längere Zeit oder jahrelang gelagert. So werden die Bohnen enzymatisch aufgeschlossen und reifen zu einem gesundheitlich sehr hochwertigen Produkt wie zum Beispiel Sojasoße oder Miso-Würzpaste. In dieser vergorenen Form ist die Sojabohne ein wirkliches Gesundheitsprodukt.

Wie geht es Ihnen morgens? Kennen Sie diese Müdigkeit oder sind Sie fit? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar dazu, gleich hier unter dem Beitrag. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

30 Kommentare

  1. Elsbeth

    Ich bin stets früh auf, weil ich nicht länger schlafen kann. Als erstes nehme ich ein Zitronenwasser und dann abwechslungsweise Müsli mit Obst, Kefir und Haferflocken oder Brot mit verschiedenen Zutaten und immer einen doppelten Kaffee mit doppeltem Espresso.
    Heute, nach dem Müsli-Frühstück war ich wirklich wieder müde. Ich verstehe das aber einfach nicht, wo doch Kaffee in der Regel wach macht und Haferflocken für Power sorgen sollte, jedenfalls gibt man ja deshalb den Pferden Hafer !?
    Mit der Aussage des abendlichen Teetrinkens haben Sie vollkommen recht, auch ich bin so blöd und mache das.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elsbeth, danke für die Nachricht.

      Ja, das ist erstaunlich, dass die Müdigkeit die vom Müsli ausgelöst wird, nicht mal mit Kaffee übertüncht werden kann. 🙁

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  2. Michael

    Hallo Frau Bruhn,

    mit großem Interesse habe ich ihre Informationen zum Thema Frühstück gelesen. Doch haben mich einige Informationen auch verunsichert, da sie zum einen das Müsli als denkbar ungünstige Frühstücksvariante erklären aber ebenso einen Getreidebrei empfehlen. Nicht jedes Müsli ist gleich, aber es besteht ja doch hauptsächlich aus Getreide?

    Ich dachte immer, dass ich mir morgens ein sehr gesundes „Müsli“ Frühstück gönne. Ich würde mich freuen wenn beurteilen inwiefern es aus ihrer Sicht verträglich/gesund ist:

    Der Hauptbestandteil meines Frühstücks ist das Basis Müsli eines bekannten Herstellers den man in Naturmärkten findet und es besteht aus „gutem“ Getreide:

    Hauptbestandteile:
    Hafervollkornflocken, Amaranth gepoppt 20%, Hirsevollkornflocken, Bienenhonig 6%, Leinsaat 3%, sesam 3%, Dinkelvollkorn gepoppt, Amaranth cornflakes, Buchweizen, ungehärtetes Palmöl, Agavendicksaft, Apfeldicksaft…

    Dazu mische ich eine Portion Chia-samen und zusätzlich noch einige Nahrungsmittelzusätze wie z.B. eine Brise Camu camu (Vitamin C), MSM, Traubenkernpulver.

    Diese Müsli Mischung verrühre ich mit Magerquark und Hafermilch zu einem Brei und gebe noch einige Teelöffel Leinöl hinzu.

    Die Mischung lasse ich mind. 15min stehen damit die vielen Getreidekörner weicher und meines wissens somit auch verträglicher zu verdauen sind.

    Gelegentlich kombiniere ich diese Mischung auch noch mit anderen leckeren Dingen wie Walnüssen, 99% Kakaoschokolade, Kokosflocken oder Kokosmilch oder koche mir dazu noch 2 Eier ab.

    Schmecken tut es gut aber ich würde gerne ihre geschätzte Meinung zu meinem Standard Frühstücksvariante hören und ob sie die ein oder andere Zutat weglassen oder dazu tun würden.

    Vielen herzlichen Dank,

    Michael

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michael, ich könnte mit einem ganzen Beitrag auf diese Schilderung antworten, das geht aber nicht, ich hoffe du verstehst das. Deshalb nehme ich mal die kurze Variante: So ein Frühstück ist eine Katastrophe und führt geradewegs in die Schilddrüsenunterfunktion.

      Meine Empfehlung: Weniger Werbung beachten und nicht auf Gesundheitsberatung hören. Ich meine das wirklich so. Denn es ist bekannt, dass Ernährungsberater die Menschen mit den meisten Eßstörungen sind.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  3. Dagmar Schuster

    Hallo Frau Bruhn,
    ich habe mit wachsendem Interesse ihre Seiten hier gelesen. Ich habe seid etlichen Jahren leider auch Hashimoto. Seid ca. 2 Jahren bin ich Vegetarier und lasse seid ca. 3/4 Jahr auch Milchprodukte aus. Vorher hatte ich mir immer einen Milchkefir angesetzt. Die Milch dann aber mit Sojamilch ersetzt, da der Kefir in allen anderen Ersatzprodukten kaputt ging. Nun lese ich, dass Soja überhaupt nicht empfehlenswert ist und bin nun total ratlos mit was ich meinen Kefir „füttern“ könnte.

      • Dagmar Schuster

        Guten Abend,
        danke für die Antwort – können sie mir bitte auch den Grund nennen, warum sie Kefir nicht empfehlen? Ich habe bisher nichts nachteiliges darüber finden könnnen.

  4. Falk

    Hallo Jutta,
    wenn ich mir das so durchlese, bestätigt sich das bei mir immer mehr, dass Ernährung, richtig angewendet, garnicht so leicht ist. Ich verfalle immer noch in alte Strukturen. Die Quellen für gutes Gemüse habe ich noch nicht gefunden. Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich alles selbst anbauen sollte, dann weis ich, wo es herkommt. Die Möglichkeit besteht bei mir. Ich habe einen Garten, der besteht nur aus Rasen.

  5. hannelore

    Bei mir wurde Hashimoto diagnostiziert, darf ich Miso einsetzen? Was ist mit Algen? Was ist mit Soja?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Hannelore,

      Miso ist auf jeden Fall eine gute Wahl, man kann jeden Morgen eine Misosuppe essen.

      Mit Meeresalgen dagegen wäre ich sehr vorsichtig, denn sie können bei Hashimoto einen Schub auslösen.

      Sojaprodukte empfehle ich nur in minimalsten Mengen oder gar nicht. Auf jeden Fall nicht regelmäßíg als Ersatz für tierisches Eiweiß. Ganz anders ist es mit Miso und Sojasoße. Das sind fermentierte Sojaprodukte und sehr gesund.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

      • Andy

        ok hm…

        Hepar Hevert und Gelum Tropfen soll ich eine Weile einnehmen plus ein Speicheltest/ Cortisol Tagesprofil soll gemacht werden

        • Jutta Bruhn

          ich hätte eine Ernährungsberatung sinnvoller gefunden.

          So, das war’s jetzt. Laß dich behandeln, wenn du das sinnvoll findest – und dann kannst du irgendwann zur Ernährung kommen. Dann antworte ich auch wieder. Tschüss, Jutta

  6. Andy

    Liebe FRau Bruhn,

    Letzte Frage zum Obst/ Getreide

    Wann sollte man denn am besten Obst essen?.

    Die einen sagen immer vor dem Essen, da es sonst auf dem schwerer verdaulichen(Fleisch/Getreide etc.) gärt( so zB. Norman Walker, Harvey Diamond, Zentrum der Gesuindheit)

    Andere wiederum raten einem Obst nicht auf nüchternen Magen wegen der Fruchtzucker/Insulin Problematik.

    Meine Idee:

    Obst zwischen Frühstück un d Mittag(ca. 2 Std. nach dem Frühstück) und ca. 1 bis 2 Std. nach dem Mittagessen. Ich reduziere mich jetzt auf 2 Stück Obst am Tag. zB. ein regionaler Bioapfel(oder Birne) und 1 kleine Biobanane oder ein paar Beeren/Weintrauben oder im Sommer ein Stk. Melone. Mit dem Kompott kann ich m ich noch nicht so anfreunden.

    u. wenn doch mal Lust auf eine Mango/Melone oder Orangensaft am Morgen da ist. Könnte die FGruchtzuckerproblematik durtch wenig Öl/Fett verbessert werden?. zB. ein Tel. Leinöl in den Fruchtsaft den man vor dem Frühstück trinkt. Oder etwas Kokosöl zur Birne?

    Kann man Nüsse/Mandeln mit wenig Obst essen? schmeckt mir gut. Pekanüsse mit weenig Obst, soll aber laut mancher Autoren zu Gärungen führen

    Schönes Wochenende nach Berlin

    Andy

  7. Andy

    Nachtrag:-)

    Gemüseeintopf schmeckt mir frühestens am Mittag. Bin kein grosser Frühstücker. Habe morgens eher Lust auf etwas Leckeres. Mein Flockenbrei mit Zimt, Ingwer und Honig war Soetwas:-) Croissant liebe ich leider auch:(

    Grossen Hunger habe ich Morgens leider nicht. Erst ab ca. 10 Uhr. Ich nehm nur immer etwas, sei es eine Mango zu mir, da ich oft Sport treibe und Das nicht ohne etwas gefrühstückt zu haben tun möcht

    lg Anders

    • Jutta Bruhn

      ich würde darauf zuarbeiten, dass sich der Rhythmus ändert und morgens richtig Hunger da ist. Abends nicht so spät essen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  8. Andy

    Liebe Frau Bruhn,
    Danke für Ihre Antwort:-)

    Ich mag Fisch eher ungern. Auch Fleisch bekomme ich am Morgen nicht runter. Hab auch gelernt, das man Vollkorn nicht mit Zucker, Saurem Obst u. Fleisch kombinieren sollte. hm…

    Ei geht am Morgen. Butter geht sehr gut. Dinkelbrötchen, Toast, sehr frisches oder geröstetes Brot auch. nat. gern mit Butter.

    Was genau würde meiner Schilddrüse langfristig schaden?. Das Wasser vor dem Frühstück ist ok?. Wärmt gut. Also die Süße aus dem Honig am Morgen?. Aber am Nachmittag darf ich meine kleine Süßigkeit ?:) zB. das Stk. Schokolade… Der Kaffee auch eher am Nachmittag?.

    Und Obst besser 2 bis 3 Stunden nach dem Brot/Brei aus Hafer/Dinkel als 30 min. davor?

    Danke u. lieben Gruss

    • Jutta Bruhn

      Hallo Andy,

      wer sagt, dass man Vollkorn nicht mit Fleisch kombinieren darf, hat einfach keine Ahnung, sorry.

      Was der Schilddrüse langfristig schadet: Spät frühstücken oder gar nicht frühstücken.

      Ob Kaffee morgens oder nachmittags oder sonst wann – Coffein ist Stress für den Körper. Die besten Erfahrungen habe ich mit Leuten, die morgens eine Misosuppe essen. Die vergessen den Kaffee.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

      • Andy

        Liebe Frau Bruhn,

        Das mit Vollkorn und Fleisch hab ich bei Henning Müller Burzler gelesen. Auch mal bei Bankhofer.

        Ja, ich esse am Abend oft noch eine kleine Nachtspeise:-) Oft ist es der geliebte Haferschleim mit Salz, Honig und Butter oder einfach Schokolade und Rotwein. Werde das mal etwas eingrenzen. Evt. hab ich dann morgen mehr Appetit. Mein Hungergefühl ist eh sehr eingeschränkt. Ich habe selten Hunger trotz Sport. Ich esse eher, weil ich schöne Dinge liebend gern esse. Wenns wirklich schmeckt, finde ich oft kein Ende, werde aber nicht dicker.

        lg Anders

    • Jutta Bruhn

      Seitan wird aus Weißmehl hergestellt, dabei wird das Mehl so lange ausgewaschen, bis das reine Weizengluten übrig bleibt. Wer es verträgt, kann ab und zu leckere Sachen damit herstellen. Wirklich empfehlenswert als gängiges Lebensmittel ist Seitan aber nicht.

      Seitan hatte seine Bedeutung in buddhistischen Klöstern in einer vegetarischen Ernährungsform. Meine Empfehlung geht dahin, nur ab und zu zur Entlastung ein vegetarisches Essen zu kochen. Mehr dazu im Beitrag:
      https://jutta-bruhn.de/gesunde-ernaehrung-nicht-vegetarisch/

    • Jutta Bruhn

      Tofu ist eine Art Quark, der aus Sojabohnen hergestellt wird. Nein, Tofu ist nicht so gesund – jedenfalls nicht in Mengen oder täglich, weil er in Verdacht steht, die normale Funktion der Schilddrüse zu hemmen.

      Man kann Tofu ab und zu mal als Fleischersatz verwenden. Mehr dazu und Rezepte gibt es im September 2013, bleiben Sie dran!

  9. Su

    Hallo Frau Bruhn,
    was ist Ihre Ansicht zu Sojajoghurt? Fermentiert durch Milchsäurebakterien und deswegen ein empfehlenswertes Produkt?
    Ich selber esse nur Miso, Shoyu, Tamari – aber viele Menschen greifen ja zum Sojajoghurt…
    Vielen Dank und beste Grüße,
    Su

    • Jutta Bruhn

      Hallo Su,

      ich würde ebenfalls nicht zum Sojajoghurt greifen. Das Problem ist bekannt: Sojabohnen enthalten Phytin, das die Verwertung von Mineralstoffen im Körper ausbremst. Das betrifft nicht nur Eisen und Kalzium, sondern auch Zink. Nach individuell längerer Zeit kann es zu Mangelzuständen kommen.

      Besonders für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone spielt Zink eine entscheidende Rolle. Ich habe keine Studien zur Hand, aber die allgemeine Zunahme von Schilddrüsenunterfunktionen und Zinkmangel scheint mir offensichtlich zu sein. Mein Rat: Finger weg von Sojaprodukten, egal in welcher Form.

      Die erwähnten Produkte Miso, Shoju und Tamari (beides sind Sojasoßen) sind auf natürliche Weise vergoren. Bei diesem langdauernden Prozess baut sich das Phytin ab. Diese fermentierten Sachen sind in der Tat gesund.

      Bei dem Hinzufügen von Milchsäurebakterien zu einem Sojaprodukt hingegen handelt es sich um ein Functional-Food-Produkt mit nicht unumstrittener gesundheitlicher Auswirkung.

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

  10. Schneider-Vosseler, Marlies

    Ich gehöre zu den Menschen die schon am Morgen müde sind. Das Müsli werde ich ab morgen sein lassen, schade, es schmeckt und ist schnell zubereitet. Ich dachte, da tu ich meinem Körper was Gutes an. Habe aber auch seit neuesten eine Unterfunktion der Schilddrüse, hoffe ich bekomme das ohne Medikamente in den Griff. Lieben Gruß, Marlies

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