Mit Brühe gegen das Leaky-Gut-Syndrom

GemuesebrueheFür den Eintopf oder die Suppe braucht man eine kräftige Brühe. Zwar geht das auch mit Wasser. Aber Brühe gibt viel mehr Geschmack.

Brühen sind auch ein herrliches Getränk, wenn es draußen mal kälter ist. Und jeder weiß wohl, 

daß Brühen ein Heilmittel sein können. Speziell dazu gibt es einen Beitrag hier: Wie Sie mit Hühnerbrühe und Kraftsuppen das Immunsystem auf Trab bringen.

Wenn es um Schilddrüsenprobleme oder Hashimoto geht, ist besonders interessant, dass Knochenbrühen dabei helfen sollen, das Leaky-Gut-Syndrom zu reparieren. Das sind winzig kleine „Löcher“ im Darm, die beteiligt sind bei Allergien und Unverträglichkeiten. Egal welche:

  • Histamin
  • Lactose
  • Fructose

Bei allen diesen Unverträglichkeiten ist der Darm geschädigt. Doch keine Panik! Das ist ein Schaden, der in sehr vielen Fällen auch wieder zu reparieren ist. Hier in diesem Beitrag habe ich das erklärt: Gute Nachricht: Leaky-Gut-Syndrom ist heilbar.

Meine Quelle für die Info, dass Knochenbrühen bei Leaky-Gut helfen sollen ist dieser Beitrag von Dr. Axe: Vorteile von Knochenbrühen (englische Webseite).

Leider kann ich keine Fertigbrühen empfehlen. Denn die enthalten oft Inhaltsstoffe, die man nur als gesundheitsschädlich bezeichnen kann, am bekanntesten ist das Glutamat. Hüten Sie sich vor diesem Zeug, kann ich nur sagen!

Eine Brühe macht man lieber selber. Die meisten sind auch total einfach herzustellen, weil sie zwar länger, aber ganz alleine kochen. Am bekanntesten sind:

  1. Gemüsebrühe
  2. Fischbrühe
  3. Hühnerbrühe
  4. Rindfleischbrühe

All diese Brühen sind die beste Grundlage für einen wirklich gut schmeckenden Eintopf. Den finden Sie altmodisch? Kann sein, aber Eintopfgerichte sind die beste Lösung, wenn mann wenig Zeit zum Kochen hat. Lesen Sie doch hier mehr dazu: Der gute alte Eintopf

Gemüsebrühe

Gemüsebrühe abgießenGemüsebrühe braucht man ständig als Basis für

  • Suppen
  • Eintöpfe
  • Saucen
  • als Getränk (mit etwas Shoju)

Die Brühe hält sich zwar im Kühlschrank ein paar Tage, der Geschmack ist aber besser, wenn sie stets frisch zubereitet wird.

Man nimmt einfach alle anfallenden Gemüseabschnitte und kocht die aus. Besonders die Schalen vom Wurzelgemüse geben kräftigen Geschmack. Also nicht wegwerfen, sondern auskochen.

  • Alle Abschnitte 20 bis 30 Minuten in reichlich Wasser auskochen.
  • Über einem Sieb abgießen.
  • Salz würde ich nicht dazugeben.

Fischbrühe

Weniger bekannt sind Brühen aus Fischgräten. Nehmen Sie Gräten von gekochtem, gebackenem oder gebratenem Fisch und kochen Sie die in Wasser aus.

  • Die Gräten mehrmals zerteilen.
  • Gut mit Wasser bedeckt aufsetzen und ca. 30 Minuten lang auskochen.
  • Die fertige Brühe durch ein Sieb gießen.

Tipp: Man kann ein paar schwarze oder grüne Teeblätter zum Kochen dazugeben. Die holen das Calcium aus den Gräten raus – so wie sie es sonst mit unseren Knochen tun. 🙁

Hühnerbrühe

Bekannt ist die Hühnerbrühe vom Suppenhuhn. Aber es geht noch schneller und günstiger, wenn Hühnerknochen übrig sind. Zum Beispiel vom Brathähnchen. Dann kocht man die einfach aus.

  • Röhrenknochen mit Geflügelschere zerteilen
  • alle Knochen und Reste in reichlich Wasser ca. 30 Minuten auskochen

BrüheIn den Röhrenknochen steckt das Mark mit dem Calcium, das will man in der Brühe haben.

Auch hier holen schwarze oder grüne Teeblätter den letzten Rest Calcium raus.

Je glibbriger die Brühe nach dem Abkühlen ist, desto mehr Calcium ist drin. Gut so!

Rindfleischbrühe

BrüheDiese Brühe gibt es bei mir immer dann, wenn es auch Markknochen zu kaufen gibt.

Weil Rindfleisch auf den Körper eine wärmende Wirkung hat, ist diese Brühe eher an kälteren Tagen angesagt.

  • 1 Beinscheibe
  • ca. 500 Gramm Knochen
  • Wasser und 1 Teelöffel Salz
  1. Fleisch und Knochen waschen.
  2. Mit Wasser bedeckt langsam ohne Deckel zum Kochen bringen.
  3. Mit einer Schaumkelle wiederholt den dunkelgrauen Schaum abnehmen und wegtun.
  4. Wenn kein Schaum mehr hochkommt, Salz zugeben und bei geringer Hitze köcheln lassen.
  5. Die Kochzeit beträgt etwa 50 bis 60 Minuten. Man prüft mit einer Gabel, ob das Fleisch weich ist.
  6. Das Fleisch und die Knochen aus der Brühe nehmen. Fleisch in Stücke schneiden und als Einlage für den Eintopf nehmen.
  7. Die Brühe nach dem Abkühlen durch ein Sieb gießen.

Vielleicht kennen Sie die Fleischbrühen auch mit Gemüse, Zwiebeln und Gewürzen zusammen gekocht. Das kann man so machen, dafür gibt es genug Rezepte im Internet.

Aber so einfach wie hier vorgeschlagen geht es auch. Dann ist der Geschmack klarer.

Wie immer wünsche ich mir, Sie auf Ideen gebracht zu haben. Vor allem auf die Idee, selber zu kochen. So simple Sachen wie Brühen gehören zur althergebrachten Kochweise, die ich so mag. Sie auch?


 

Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

2 Kommentare

  1. Vera

    Hallo liebe Jutta,

    ich habe die Rinderbrühe aus einer Beinscheibe gekocht. Was mache ich mit dem Knochenmark ?

    Gruß vera

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