MBH-Krisenblog

MBH-Krisenblog Vorratskammer

Wie ernährt man sich eigentlich nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH), wenn mal der Strom wegbleibt und es keine Lebensmittel zu kaufen gibt?

Das wird schon nicht passieren?

Nun, ich habe den Eindruck, dass in letzter Zeit immer mehr Experten vor einem europaweiten Stromausfall warnen, den sie innerhalb der nächsten 5 Jahre für möglich halten.

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Ein Beispiel wie es ohne Strom laufen kann, liefert uns der Kälteeinbruch in Texas im Februar 2021 wegen eingefrorener Windräder, die keinen Strom mehr produzieren. Die Bevölkerung ist auf Wochen und Monate der Kälte ausgesetzt. Was ist, wenn Ähnliches sich auch bei uns ereignet?

Ich finde, man sollte vorsorgen, um das Schlimmste zu vermeiden. Deshalb gibt es jetzt diesen Krisenblog, auf dem ich Tipps geben werde zur Vorratshaltung speziell zur Makrobiotischen Heilküche (MBH). Auf die Idee hat mich eine Teilnehmerin vom Selbstlernkurs gebracht, die sich offenbar auch Sorgen macht, sie fragte an: „Sollte Essen nicht mehr erhältlich sein, wären Sprossen eine Möglichkeit, Frisches zu essen?“

Außerdem, man muss nicht unbedingt eine ganz schlimme Krise erwarten. Vorräte sollte man immer im Haus haben, schließlich können auch „harmlose Krisen“ eintreten: 

  • man wird krank und kann nicht einkaufen gehen
  • der Bestelldienst fällt aus, warum auch immer
  • unverhoffter Besuch steht vor der Tür (geht das noch in Handy-Zeiten?)
  • plötzlicher Winter-Einbruch wie im Februar 2021, das Einkaufen kann erschwert sein

oder man hat einfach keine Lust/kein Zeit aus dem Haus zu gehen. Da ist es toll, wenn Vorräte da sind.

Krisenvorsorge – Gemüse

Frage: „Sollte Essen nicht mehr erhältlich sein, wären Sprossen eine Möglichkeit Frisches zu essen? Ich habe jetzt Sonnenblumenkerne und Kresse wachsen lassen und leicht gedünstet und gegessen. Ist das gesund? Oder wenn nein, was wäre gesund von den Sprossen? Roh wohl eher nicht?“

Antwort: Richtig, Sprossen sind weder roh noch gekocht etwas Gesundes wegen der vielen Anti-Nährstoffe, die sie beim Keimen bilden. Gerade in Krisenzeiten möchte man das Immunsystem nicht schwächen und auch noch krank werden. Ich würde Sprossen nur dann essen, wenn es gar nichts anderes mehr gibt.

Frage: „Aber was ist gesund gekocht oder roh, das man selber ziehen kann? Was kann man essen statt Salat oder Gemüse oder Kräuter?“

Antwort: Vermutlich ist gemeint, was man in der Wohnung ziehen kann? Hm, in der Wohnung weiß ich nichts außer Kräutern.

Ich würde es anders machen und für Krisenzeiten Gemüse als Vorrat anlegen in Gläsern und Dosen und zwar diese Sorten:

  • Mais
  • Grüne Bohnen
  • Rotkohl
  • Grünkohl
  • Rote Bete

Die Vorräte sollen ja nur helfen, die Zeit zu überbrücken, bis alles wieder normal läuft. Deshalb ist es völlig in Ordnung, Gemüse auch mal aus Dose oder Glas oder als Tiefkühlkost zu essen.

Der Clou ist dabei, aus dem Fertiggemüse ein wertvolles Essen zu machen. Dafür nimmt man Kokosfett und Meeresalgen:



Gemüse in Kokosfett dünsten

Kokosfett-Vorrat

Man kann jedes Gemüse aufpeppen indem man es in Kokosfett dünstet.

Deshalb gehören Gläser mit Kokosfett auf jeden Fall zu den Vorräten. Ich habe davon immer (auch ohne Krise) einen Vorrat zu Hause, allerdings nicht so viel wie auf dem Foto. 😉

Kokosfett ist sehr lange haltbar, ich bin sicher, auch über das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.


Gemüse mit Meeresalgen

Maissalat mit Hiziki

Dosen-Gemüse macht man mit Meeresalgen zu einem hochwertigen nährstoffreichen Essen.

Zum Mais-Salat mit Hiziki-Meeresalge gibt es Reis, den man auch unter den Salat mischen kann.


Mais aus dem Glas

Reissalat

Bei mir gibt es Mais sowieso aus dem Glas, wenn nicht gerade im August die frischen Kolben reif sind.

Besonders gut passt Mais in Salate. Reis und Eiweiß dazu (Ei, Fisch, Fleisch) und fertig ist ein perfektes Essen für unterwegs.


Rote Bete

Candida


Super lecker sind Rote Bete aus dem Glas. Auch wenn ich sonst dafür bin, Gemüse frisch zu kochen, bei Rote Bete mache ich eine Ausnahme, denn es ist doch sehr arbeits- und zeitaufwändig, sie zu kochen und zu schälen. Deshalb freue ich mich über die Arbeitserleichterung und kaufe Rote Bete lieber in Gläsern oder eingeschweißt.

Die Rote Bete kann man einfach so essen oder mit einer Marinade als Salat anrichten.


Fermentiertes Gemüse

Sauerkraut Krisenblog


Der Fermentationsprozeß liefert ein besonders hochwertiges Gemüse. Es hat wesentlich mehr Vitamin C als frisches. Damit werden Vitaminmängel aus anderen Lagermethoden ausgeglichen.

Am bekanntesten dürfte das Sauerkraut sein. Man kann es selbst herstellen oder in Plastiktüten und Dosen auf Vorrat kaufen.

Vom Sauerkraut nimmt man so oft man mag 1 EL, gut gekaut. Man kann es vor oder nach jeder Mahlzeit reichen.

Wer Sauerkraut selbst herstellen will, sollte sich gut informieren, wie man das macht. Es ist ein wochenlanger Prozeß, bis die Fermentation abgeschlossen ist.

Achtung bei Histaminintoleranz, erst nach ein paar Wochen mit der MBH wird auch Sauerkraut vertragen. Am Anfang nicht.


Frisches Gemüse lagern

Krisenblog Hokkaido


Je nach Jahreszeit ist es einfach, frisches Gemüse zu lagern. Am besten geht das natürlich in der kalten Jahreszeit, wenn es sowieso nur Lagergemüse gibt:

  • Möhren
  • alle Kohlsorten
  • Hokkaido-Kürbis
  • Süßkartoffeln
  • Pastinaken

und sicher noch mehr Sorten.  

Besonders einfach zu lagern ist der Hokkaido-Kürbis. Er kann von der Ernte bis zum Frühjahr lagern. Er ist anspruchslos und es muss nicht mal besonders kühl sein - bei mir liegt er auf der Fensterbank in der Küche.

Wichtig sind zwei Sachen:

  1. Der Stiel muss dran sein.
  2. Es darf keine beschädigten oder faulenden Stellen geben. Man sollte die Kürbisses immer mal wieder danach prüfen.

Tipp: Gibt es eine faulige Stelle, wird diese großzügig ausgeschnitten und der Kürbis muss nun verbraucht werden.


Gemüse einwecken

Gemüse einwecken

Zur Krisenvorsorge sollte man schauen, wie es die Menschen vor den Weltkriegen gemacht haben, um sich zu bevorraten. Dazu gehört das Haltbarmachen in Gläsern.

Diese Methode schont in keiner Weise die Vitamine, es geht allein darum, etwas Gutes zu essen zu haben.

Fortsetzung folgt!

Weitere Themen werden sein:

  • Brot und Getreide
  • einwecken
  • Heilwürzen

Wichtig für das Kommentieren und Fragenstellen

Normalerweise antworte ich unter einem Beitrag auf Fragen meiner Abonnenten der „Schilddrüsen-Tipps“. Speziell zum „MBH-Krisenblog“ möchte ich nur Fragen beantworten, die von Praktizierenden der MBH gestellt werden. Denn es braucht Vorkenntnisse, um mit den Tipps zur Vorratshaltung umzugehen.

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

 

Gesunde Schilddruese

Rezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

24 Kommentare

  1. Michaela

    Hallo Jutta,

    ich habe gelesen, dass du das 8/16 fasten nicht für sinnvoll hältst. Leider wurde die Frage an falscher Stelle gestellt, so dass du sie nicht beantwortet hast. Deshalb würde ich sie nun gerne nochmal als „neue Frage“ stellen.

    Überall wird einem erzählt, nur 8 Stunden zu essen und dem Darm dann 16 Stunden Pause zu gönnen, wäre super. Was meinst du dazu?

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Michaela

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michaela,

      wo hast du das denn gelesen bei mir? Soweit ich weiß, gehe ich nur im Onlinekurs „Reisfasten“ auf das Thema ein. Dort kannst du erfahren, was diese Art Fasten mit den Nebennieren anrichtet. Oder vielleicht im Beitrag zum Frühstück, dort sind weitere Links, auch zu Nebennieren.

      Verstehst du, ich kann keine Frage beantworten, wenn sie nicht zum Beitrag passt. Ich kann unmöglich meine ganzen Inhalte in einem Kommentar wiederholen. Es sind meist viele Hintergrundinfos notwendig, sonst versteht man meine Antwort nicht.

      Deine Frage hat nichts mit dem obigen Beitrag zu tun. Wenn ich richtig gesehen habe, bist du weder im Newsletter noch kochst du nach den Ebooks? Oder doch?

      Bitte halte dich an die Regeln zum Fragen, danke.

      Liebe Grüße

  2. Regula

    Sehr geehrte Frau Bruhn,
    vielen Dank, dass sie das Thema „Notvorrat“ angehen. Wir sind auch schon länger am Aufüllen der Vorräte und haben uns Gedanken gemacht, wie das möglichst sinnvoll und gesund umgesetzt werden könnte. Die Kriegsnotvorratslisten passen für uns nicht mehr wirklich, da wir auf Mehl und Zucker verzichten. Da kommt Ihr Beitrag gerade super entgegen! Ich werde nun noch das eine und andere nachkaufen.

    Danke für all Ihre Erfahrungen, die Sie mit uns teilen! Es ist schön, dass wir daran teilhaben dürfen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Regula S.

    PS: wegen Ihnen gibts bei mir nun auch Miso zum Frühstück 🙂 (habe mich wegen FODMAPS lange nicht ran getraut)

  3. Ute

    Liebe Jutta,

    eine Frage habe ich zu den Sprossen: ich habe von dir im MBH-Kurs gelernt, dass Keimen dazu führt, dass Getreide oder Hülsenfrüchte bekömmlicher werden (z.B. als Essener Brot oder Linsen oder Kichererbsen so lange einweichen, bis sie beginnen zu keimen). Das Keimen habe ich also etwas Positives in Erinnerung.
    Jetzt sagst du, dass es ungesund ist, Sprossen zu essen. Sprossen entstehen ja, wenn man selber Körner keimen lässt – ab welchem Moment sind sie denn dann ungesund? Wenn nur die Keime zu sehen sind, aber noch keine kleinen Blätter? Würdest du auch vom Verzehr von Gartenkresse abraten?

    Danke und liebe Grüße
    Ute

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ute, wie geht es dir?

      Hm, das ist ein Mißverständnis. Hülsenfrüchte gewinnen durch das Keimen, weil Phytin abgebaut wird. Sprossen entwickeln Fraß-Abwehrstoffe. Ich hab dazu in einem anderen Kommentar auf Udo Pollmer verwiesen, der das bestens erklären kann.

      Hülsenfrüchte und Sprossen sind ganz unterschiedliche Pflanzen. Man kann sie nicht vergleichen.

      Liebe Grüße
      Jutta

  4. Sabine

    Hallo Jutta,

    danke für diese guten Tipps! Und für die, die noch folgen werden 😊.

    Ich bin in der glücklichen Lage einen alten Wamsler Holzherd in der Küche zu haben. Es ist eine richtige Beruhigung. In der Not würde er wärmen und man kann darauf kochen.
    Auch wenn er jetzt fast nicht benützt wird, würde ich ihn nicht rauswerfen wollen. Obwohl mir das schon mehrfach geraten wurde, denn „ich hätte ja dann viel mehr Platz in der Küche“.

    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabine,

      NEID! 😉 So einen Herd hätte ich auch gerne, aber ich wohne zur Miete und kann kein Ofenrohr nach draußen legen lassen. Wäre dieses Hindernis nicht, würde ich mir sofort einen solchen Herd als Zweitherd dazustellen. Damit kann man auf die gesündeste Art kochen, auf Feuer.

      Leider ist der Ausstoß von Holz nicht das Wahre. Das ist der Kritikpunkt an so einem Herd. Aber in Notzeiten zählt das nicht.

      Ich würde ihn auf keinen Fall rauswerfen. Wer dazu rät, sollte sich mal die Meldungen anhören zu Texas im Februar 2021, dort sitzen die Menschen in der Kälte, weil die Windräder eingefroren sind. Weil wir in Deutschland ebenfalls auf alternative Energien umsteigen werden, könnte das durchaus auch bei uns passieren.

      Wenn ich so einen Herd hätte, würde ich mindestens den Morgenbrei darauf zubereiten:

      Zutaten:
      – Rest Reis + 1 Handvoll Haferflocken
      – bedecken mit 1/2 Wasser, 1/2 Kokosmilch (oder nur Wasser)
      – kräftige Prise Salz

      Das Ganze möglichst im gußeisernen Topf aufkochen lassen und dann an den Rand des Herdes schieben, wo nur wenig Wärme ankommt. Dort so lange köcheln lassen, bis der Brei cremig ist. Das kann vielleicht eine Stunde dauern.

      Dieser Brei hat kräftigende Wirkung, weil er energetisch so wertvoll ist. Man spürt das an körperlicher Wärme und daran, dass man sich besser konzentrieren kann. (Natürlich nicht nur nach einem einzigen Brei, sondern wenn man immer auf Feuer kocht.)

      Probier’s doch mal aus!

      Liebe Grüße
      Jutta

  5. Christa

    Liebe Frau Bruhn, vielen Dank für alle diese Tips.Seit Jahren machen mein Mann und ich wieder Sauerkraut selbst ( ca 10 kg/a) und dank ihrer Hinweise essen wir abends und mittags einfach mal 1-2 Gabeln zum Essen dazu und hoffen es hilft der Darmflora. 😉.
    Gern koche ich vor und friere die fertigen meist übrigen Mahlzeiten portionsmässig ein. Ich glaube, dies ist nicht so gut , oder wie ist Ihre Meinung dazu? Welche Auswirkungen kann das haben, wenn man an ca 3 Tagen der Woche das Essen teilweise , vor allem das Gemüse, aufgetaut und neu erhitzt. Meine Mutter hat früher sogar Fleisch eingeweckt. Ist das besser?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Christa,

      ich kann nur sagen wie ich es in der MBH mache: Einfrieren nur als Ausnahme. Ich möchte frische, lebendige Nahrung haben. Eingefrorenes ist energetisch eher „tot“.

      LG Jutta

  6. Erdmute

    Liebe Frau Bruhn,
    Ich höre zum ersten Mal von Anti-Nährstoffen und auch,dass Sprossen nicht gesund seien. Ich esse sie zwar ungern ,weil sie immer nach Keller riechen,aber mein Mann kauft sie immer. Was sind Anti-Nährstoffe und auf welche Art und Weise schaden sie uns? Und gehört auch Kresse in den kleinen Pappschälchen dazu?
    Viele Grüße, Erdmute Köpke

    • Jutta Bruhn

      Hallo Erdmute,

      dass die Sprossen nach Keller riechen, scheint mir ein sehr sicheres Zeichen zu sein, dass der Vorgang der Bildung von Anti-Nährstoffen schon weit fortgeschritten ist.

      Ich bin keine Bio-Chemikerin, ich weiß nur, dass Pflanzen Abwehrstoffe bilden, wenn sie keimen. Sie wehren sich damit gegen Insekten und andere Fraßfeinde. Auch wir Menschen sind „Fraßfeinde“ der Pflanzen. Der Unterschied zu Insekten und Tieren besteht darin, dass wir Menschen die Pflanzen kochen oder anderweitig eßbar zubereiten, um uns über die Abwehrstoffe hinwegzusetzen. Das geht nicht immer gut, wie man daran merken kann, dass nicht eingeweichtes Getreide Zinkmangel machen kann. Auch die heißgeliebten Reiswaffeln können Zinkmangel verursachen.

      Dies ist meine unwissenschaftliche Meinung zum Thema Anti-Nährstoffe. Wer das genauer wissen will, sollte zum Beispiel beim Europäischen Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften https://www.euleev.de/ nachschauen. Dort schreibt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, dessen Bücher ich seit vielen Jahren empfehle, am liebsten das: „Krank durch gesunde Ernährung“.

      LG Jutta

  7. Patricia

    Liebe Jutta,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Das Thema hatte ich vor zwei Wochen mit meinem Partner und wir haben darüber spekuliert, wie man sich gut, aber nicht übertrieben vorbereiten kann.

    Ein großes Problem beim Szenario ‚Blackout‘ ist ja der ausfallende Strom. Tiefkühlkost ist nicht mehr verfügbar und die Nahrung kann nicht auf dem Herd zubereitet werden, sofern man nicht über Gas verfügt. Spannende Punkte, die sicher auch in der Wahl der einzulagernden Lebensmittel und ihrer Zubereitung/ den Geräten dafür zu berücksichtigen sind.

    Ich freue mich auf die nächsten Beiträge und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße
    Patricia

    • Jutta Bruhn

      Hallo Patricia,

      vielen Dank! Das sehe ich genauso. Die Tiefkühlkost muss innerhalb von Tagen verbraucht sein. Das wird kaum möglich sein und finanziellen Ausfall bedeuten.

      Ich finde es gut, dass man sich darüber jetzt schon Gedanken macht und sich nach Alternativen zum Kochen umschaut.

      – mein Favorit ist der Gasherd, den man mit Propangasflaschen ab sofort einsetzen kann (einen Zweiflammigen zum Beispiel). Leider dürfen Propangasflaschen nicht im Keller auf Vorrat gelagert werden.

      – für den Notfall geht auch ein Campingkocher, ich mag den guten alten „Trangia“ aus Schweden, mit dem ich früher im Zelt unterwegs war. Achtung: Keinesfalls die Alu-Kochtöpfe verwenden, sondern eigene nehmen

      Eine von beiden Kochgelegenheiten braucht man. 🙂

      LG Jutta

  8. Brunhilde

    Liebe Frau Bruhn
    Wir haben noch einen modernen Kartuschen Gaskocher für unterwegs. Im Notfall können wir den dann einsetzen.
    Einige Wildkraeuter sammeln wir das ganze Jahr über, die würden wir auch nutzen.
    Im 1.Lockdown haben wir schon neue Erfahrungen betr Vorratshaltung sammeln können.
    Danke für Ihre Tipps und Bücher. Bin bereits im 3. Jahr frei von Schilddruesen Medikamenten. Mein Wohlbefinden hat sich um mind 50% verbessert.

  9. Ela

    Sehr geehrte Frau Bruhn,
    vielen Dank für Ihre Überlegungen und Anleitungen zum Thema Vorräte!
    Sie anzulegen ist bei mir mit vielen nicht leicht zu verarbeitenden „Emotionen“ zum Thema Krisenzeiten verbunden und kostet Überwindung. Euch Allen-soweit es geht-einen möglichst entspannten Umgang mit dem Thema!
    …von mir zwei Beiträge….in einer Stadtwohnung ohne Balkon lassen sich Paradeiser/Tomaten (kleine ertragreiche Sorte hochwachsend) sehr gut am sonnigen Fensterbrett (das man eventuell vergrößert, bzw.mit Winkeleisen ein weiteres Brett darunter befestigt) in einem ausreichend großen und tiefen Pflanzenkisterl mit hochwertiger Erde aus Samen ziehen bzw.einsetzen.
    Wurzel- und Kohlgemüse hält sich monatelang in einem Erdkeller bzw.alternativ in einer Wohnung/Kellerabteil in Holzkästen od.ähnl. mit Erde befüllt.
    Herzliche Grüße aus Wien
    Ela

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ela,

      meine Erfahrung dazu:

      – wer Nachtschattengewächse wie Tomaten isst, hat Probleme mit Ängsten und Depressionen.

      – wer keine Nachtschattengewächse isst, kommt mit klarem Kopf durch Krisen, weil die Psyche stabiler ist.

      Allen, die (noch) Tomaten essen, kann man nur raten, diese (und andere Nachtschattengewächse) mal für 4 Wochen strikt wegzulassen und sich genau zu beobachten. Das Ergebnis wird sein, dass man sich willensstärker und kräftiger fühlt. 🙂

      Winterdepressionen adé!

      Liebe Grüße
      Jutta

  10. Désirée

    Hallo, ein interessantes Thema, finde ich. Und wichtig. Aber mir stellt sich die Frage, wie man sich ohne Strom versorgen soll. Da fallen die oben genannten Rezepte doch direkt weg… Das ist doch dann nur etwas zum Einwecken, nicht zum Versorgen im Ernstfall. Oder verstehe ich da etwas falsch? Viele Grüße!

    • Jutta Bruhn

      Hallo Désirée,

      richtig, man sollte auf Gas kochen, nicht nur bei Stromausfall. 🙂 Nur das offene Feuer ist die noch gesündere Kochart.

      Liebe Grüße
      Jutta

  11. Gabriele

    Guten Tag Frau Bruhns,
    ich habe seit Jahren Schilddrüsenunterfunktion und esse auch hin und wieder frische Sprossen. Was meinen Sie mit Antikörper, die gebildet werden? Und in dem Zusammenhang möchte ich Sie gerne noch fragen: Ich mache mir seit längerer Zeit, so wie Von Ihnen empfohlen, eine Misusuppe zum Frühstück. Jetzt hat meine Ärztin auf dem Ultraschall gesehen, das ich angeblich an verschiedenen Stellen im Darm Entzündungen habe. Könnte das an einer Unverträglichkeit der Misupaste liegen? Ich habe auch Heuschnupfen (Gräserpollen, Birke).
    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Vielen Dank im Voraus!
    Mit den besten Grüßen
    Gabriele

    • Jutta Bruhn

      Hallo Gabriele,

      es ist immer wieder das Gleiche: Wenn etwas nicht stimmt, sind die gesunden Sachen Schuld daran.

      Miso hat seit vielen Jahrhunderten die Menschen gesund gehalten, die sich traditionell ernähren und nicht auf die Idee kommen, moderne Theorien wie z.B. Sprossen zu befolgen.

      Ich würde umsteigen zur MBH! 🙂

      Liebe Grüße
      Jutta

  12. Sandra

    Guten Morgen,
    Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Da ich auch dem Land wohne, wo ich schon öfter mal ohne Strom war oder in meinem Dorf fest saß ,(Hochwasser, Schnee) spricht mir das sehr aus dem Herzen.
    Da ich mit Strom koche, wäre das im Falle einer Stromkrise ein echtes Problem.
    Ich Glaube, Du kochst auf Gas, richtig? Das könntest Du auch ohne Strom starten und nutzen, oder?
    Ich habe mir für solche Fälle einen 2-Flammen Gaskocher angeschafft und ein Hochbeet wäre bestimmt auch eine gute Idee. Die gibt’s es sogar für Ballons und ich stelle mir das in der Stadt ganz toll damit vor. Heizen tue ich schon mit Gas, aber das soll ja abgeschafft werden, das merkt man empfindlich an den Gaspreisen bei der Betankung!!!
    Liebe Grüße Sandra

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sandra,

      ja, das ist ein guter Ansatz mit Gas, aber stimmt, es passt nicht die politische Richtung und ist deshalb teuer.

      Trotzdem habe ich mir wieder einen Gas-Standherd angeschafft und bin damit unabhängig von Strom. Noch wichtiger ist mir dabei, dass Kochen auf Gas die gesündeste Art ist, wie man Essen erhitzen kann, weil die Gasflamme der natürlichen Flamme am ähnlichsten ist.

      Liebe Grüße
      Jutta

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