Lebergesundheit – 3 Tipps zur Ernährung

Lebergesundheit

Lebergesundheit

Die Leber ist das größte Organ des Körpers und erfüllt lebenswichtige Funktionen.

Die meisten davon sind von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit wie die Entgiftung des Blutes, die Hormonbildung und die Produktion von Galle für die Fettverdauung.

Belasten kann man die Leber vor allem mit Medikamenten, Alkohol und zu viel Zucker.

Verdauungsstörungen vermeiden

Vielleicht noch mehr belastet wird die Leber durch eine gestörte Verdauung. Denn wenn der Darm überbeansprucht wird, können Fuselalkohole durch die Darmwand Darm direkt zur Leber gelangen und sie schädigen.

Vor allem wenn schon ein Leaky-Gut-Syndrom (sogenannte „Löcher“ im Darm) vorliegt, wird die Leber durch aufsteigende Fuselalkohole belastet. Das bedeutet, dass auch Menschen, die nie einen Tropfen Alkohol trinken, eine Fettleber entwickeln können.

Dies kann schon dann passieren, wenn zu viel Getreide in den Mahlzeiten enthalten ist. Das ist oft der Fall bei Vollwertkost, bei der morgens Frischkornbrei gegessen wird. Oder bei einem Frühstück mit Müsli. Oder wenn es allgemein zu viel Brot und Nudeln gibt.

Kennzeichen der Überlastung der Leber durch zu viel Getreide ist die Müdigkeit direkt nach einer Mahlzeit.

Die Leber unterstützen

Die gute Nachricht: Die Leber ist fähig, das eigene Gewebe komplett neu zu bilden. Das heißt, sie ist ausgesprochen regenerationsfreudig. Damit dieser Prozeß ständig gelingt, sollte man die Leber gut unterstützen:

  1. an erster Stelle steht die Ernährung, das bedeutet vor allem Belastungen wegzulassen (dazu gleich mehr)
  2. symptomatische Hilfe und Entlastung bringen naturheilkundliche Entgiftungskuren wie z. B. die Knoblauch-Zitronen-Kur oder der Leberwickel
  3. unterstützend sind pflanzliche Arzneien wie
  • Mariendistel als Entgiftungshilfe
  • Artischocke zur „Pflege“ der Leber
  • Bitterstoffe, um die Verdauung anzuregen

Die Leber und somit die Verdauung anzuregen ist eine gute Idee. Jedoch wenn nicht gleichzeitig an der Ernährung etwas geändert, kommt es bald wieder zum alten Zustand.

Das Schlimmste weglassen

Die folgenden Liste solltest du nach und nach abarbeiten so wie es in deinem Leben paßt:

  • Am meisten zu schaffen macht der Leber alle künstlichen Stoffe, weil sie mühsam entgiftet werden müssen. Gemeint sind damit zum Beispiel Zusatzstoffe im Fertigessen.
  • Kosmetika und Putzmittel sind ebenfalls eine Herausforderung für die Leber, weil sie über die Haut in die Gefäße aufgenommen und zur Entgiftung zur Leber weiter getragen werden. Das gilt ganz besonders beim Färben der Haare mit chemischen Färbemitteln. Oder beim Verwenden von billigen Cremes und Ölen. Die Ausgabe für gute Bio-Kosmetik (Beispiele: Dr. Hauschka, Weleda) lohnt sich auf jeden Fall.
  • Medikamente sind für die Leber meist deswegen so belastend, weil sie oft über lange Zeit hinweg eingenommen werden. Mit den Jahren wird die Leber immer schwächer in Bezug auf das Entgiften. Wenn dann eine Entgiftungskur gemacht wird, kommt es oft zu heftigen Reaktionen, wenn die angesammelten Giftstoffe gelöst werden. Merke: Jedes chemische Mittel kann man durch ein pflanzliches ersetzen. Zum Beispiel kann man von L-Thyroxin auf natürliche Hormone umsteigen.
  • Ein Hammer für die Leber ist das tägliche Coffein von Kaffee, schwarzem und grünem Tee.
  • Schlimm ist jeglicher Zucker, vor allem der Fruchtzucker aus Obst und Obstsäften. Wer eine Entgiftungskur macht, sollte darum in dieser Zeit auch das Obst weglassen.
  • Erwähnt sei noch der Alkohol. Dabei geht es nicht nur um Bier oder Wein, sondern auch um Fuselalkohole, die durch Gärung im Darm entstehen und die Leber noch erheblich mehr belasten als der getrunkene Alkohol.

3 Tipps zur Ernährung für die Lebergesundheit

Nachdem du weißt, was du alles weglassen solltest, fragst du dich sicher, was du speziell für die Leber mit der Ernährung tun kannst. Hier sind 3 Tipps dazu:

Tipp 1: Nur das beste Fett

Falsches Fett ist eine Herausforderung für die Leber. Mein Rat ist, künstlich gehärtetes Fett strikt zu meiden. Das gibt es in Margarine, fetten Backwaren vom Bäcker, in Pommes und Pizza und einfach überall in Fertigprodukten.

  • aufs Brot gehört gute Bio-Butter, am leichtesten bekömmlich ist die Bio-Sauerrahmbutter
  • zum Kochen und Braten eignet sich Kokosfett bestens, weil es wirklich hitzebeständig ist und viele gesundheitliche Vorteile hat
  • für Salate und Dressings nimmt man bestes Olivenöl aus erster Pressung

Tipp 2: Saures und Scharfes

Der Leber tut alles gut, was sauer ist. Zum Beispiel könnte man gleich morgens ein Glas frisch gepressten Zitronensaft trinken. Dazu presst man 1-2 Zitronen aus und gibt den Saft in frisches klares Wasser, das auch warm getrunken werden kann, wenn man Verschleimungen im Körper lösen möchte.

Die zweite große Liebe der Leber ist die Schärfe, allerdings nicht die von Chili, Pfeffer oder Paprika. Verträglicher ist die Schärfe von

  • Knoblauch
  • Meerrrettich
  • Ingwer

Diese Gewürze können beliebig nach Geschmack und Bedürfnis im Essen verwendet werden. Ingwer sollte nicht übermäßig im heißen Sommer genommen werden, weil er sehr erwärmend und anregend ist.

Tipp Nr. 3: Grünes Blattgemüse

Grünes Blattgemüse enthält Chlorophyll, das die Leber bei ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt. Der Tipp lautet also, viel grünes Blattgemüse zu essen.

  • alle Blattsalate
  • im Frühjahr gibt es Bärlauch und Brennnesseln
  • grüne Blätter von Porree (Lauch)
  • man kann auch die Blätter von Gemüsen verwenden wie von Kohlrabi (kleingeschnitten in Suppen und Eintöpfen)

Grüne Blätter liefern Kohlsorten. Keine Bedenken wegen der Goitrogene im Kohl braucht man zu haben, wenn der Kohl nicht roh, sondern gekocht verzehrt wird und wenn man davon natürlich nicht Riesenmengen nimmt.

Kohl ist vielseitig und kann je nach Jahreszeit eingesetzt werden:

  • im Frühjahr Spitzkohl
  • im Sommer Pak Choi (chinesischer Kohl, super Geschmack!)
  • im Herbst Weißkohl, Wirsingkohl
  • im Winter Grünkohl, Rosenkohl

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  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen. Hol dir meine Schilddrüsen-Tipps hier, dann bleiben wir in Verbindung!

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