Kranker Darm bei Hashimoto – 3 Tipps

kranker Darm bei HashimotoWer Hashimoto oder sonst eine Krankheit hat, sollte sich stets auch um den kranken Darm kümmern.

„Der Tod sitzt im Darm“ sagten die alten Heilkundigen – na, so drastisch muss man das ja nun nicht formulieren.

Aber dran ist schon was, dass der Darm sehr wichtig ist, wenn es um Gesundheit geht.

Die Schulmedizin schaut gerne nur auf die Symptome:

  • bei Müdigkeit ist die Schilddrüse schuld
  • bei Verstopfung gibt es Abführmittel
  • bei …

na, Sie wissen schon was ich meine.

Der Darm

In der Naturheilkunde ist das anders. Dort wird meistens zuerst der Darm saniert. Und dann spricht man von „Wunder“, wenn sich die Symptome/Beschwerden in Nichts auflösen. Das ist aber kein Wunder, das ist normal.

Denn der Darm ist die „Zentrale“ zum Beispiel für das Immunsystem. Auch das Gehirn ist mit dem Darm verbunden.

Vielfach kranker Darm

Wenn man eine Erkrankung hat wie die Hashimoto-Thyreoiditis, dann hat man auch einen kranken Darm.

Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht gleichzeitig hat:

Diese Störungen sind nicht etwa speziell reserviert für Hashimoto. 😉  Im Gegenteil, sie sind weit verbreitet und kommen bei so gut wie allen chronischen Krankheiten vor.

Auch wer keine Krankheit diagnostiziert bekommen hat, kann betroffen sein.

3 Tipps für den Anfang

Man kann einiges tun, um schnelle Erleichterung von Symptomen/Beschwerden zu erfahren. Danach sollte man dranbleiben, damit es nie wieder so schlimm wird. 🙂

Anfangen dem Darm zu helfen kann man mit

  1. Reisfasten zur Entlastung des Darms
  2. Kuzu zur Beruhigung des entzündeten und gereizten Darms
  3. Bitterstoffe zur leichteren Verdauung

Punkt 1 Reisfasten: Das Reisfasten bringt schon Hilfe, wenn man es nur einmal die Woche macht. Je nach Leidensdruck kann man auch jeden zweiten Tag mit Reis fasten. Wie das funktioniert, erkläre ich ganz genau in meinem kleinen Onlinekurs dazu.

Punkt 2 Kuzu: Ein unglaublich gutes Mittel zur Beruhigung des von Entzündungen gereizten Darms ist das Stärkemittel Kuzu. Es wird wie andere Speisestärke zum Andicken von Soßen und Suppen benutzt. Am besten macht man das jeden Tag.

Punkt 3 Bitterstoffe: Nicht nur Mönche in den Klöstern wussten um die Wohltat eines Verdauungsschnapses mit Bitterstoffen. Heute verordnen hauptsächlich Heilpraktiker/innen diese guten Hilfsmittel.

Und dann …?

Man sollte nicht bei Anfangstipps stehen bleiben. Damit der Darm gesund wird und bleibt, sollte die Ernährung stimmen, was sonst? 😉

Und welche Ernährung stimmt? Nun, das kann man nicht so pauschal sagen. Das ist wie am kalten Büffet, jede/r nimmt sich was anderes. So ist das auch mit der Ernährung.

Aber ein paar Gemeinsamkeiten unter den vielen Ernährungsratschlägen gibt es natürlich schon:

  • reichlich Gemüse jeden Tag tut allen gut
  • Zucker, Kaffee und Alkohol stören enorm
  • nur das beste Fett ist gut genug, deshalb: Kokosfett
  • nicht vegetarisch, sondern Fisch und Eier essen, auch etwas Fleisch bei Bedarf

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit gesunder Ernährung beim kranken Darm! Wenn Sie Hilfe brauchen, ist vielleicht mein Programm bei Hashimoto das Richtige. Schauen Sie mal nach und starten Sie gleich durch. Ich wünsche viel Erfolg damit!


Ich freue mich, wenn dieser Beitrag geteilt wird, danke!

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Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen. - Mein kostenloser Service: Ich beantworte unter den Beiträgen Fragen, allerdings nur für Abonnenten meines Newsletters.

12 Kommentare

  1. Petra

    Liebe Frau Bruhn
    Ich nehme seit meiner Kindheit (über 40Jahre) ein Schilddrüsen- Medikament .
    langsam steigend auf 175 mikrogramm.
    Meine Frage; besteht die Möglichkeit, sich ganz von diesem Medikament zu entfernen.
    Ich habe keine Allergien. Ich halte mein Immunsystem mit Schüßler Salzen und Homöopathie auf Trab.
    Ein Radiologe konnte kein Schilddrüse Gewebe finden.
    Liebe Grüße aus Thüringen,
    Petra

    • Jutta Bruhn

      Hallo Petra, das ist eine hohe Dosierung über einen sehr langen Zeitraum. Um auszuschleichen, sind natürliche Hormone als Ersatz notwendig und auf jeden Fall ärztliche Begleitung.

      Am besten suchen Sie sich eine Naturheilärztin oder -arzt zur fachlichen Unterstützung. Auch die natürlichen Hormone müssen verordnet werden.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  2. Monika

    Liebe Frau Bruhn, ich habe Hashimoto und ernähre mich seit ca. 3 Monaten nach Ihrer Empfehlung aus dem E-Book „Starthilfe. Ich habe in dieser Zeit einige positive Veränderungen bemerkt. Es ist wirklich fantastisch, dass man durch diese Ernährung absolut keinen Heißhunger auf Süßes oder Kaffee mehr hat und das Gewicht geht auch nach unten obwohl man einiges essen soll/darf. Mein Problem liegt jetzt darin, dass mein Darm gar nichts mehr tut….meine Verdauung funktioniert überhaupt nicht. Ich habe mir schon die Amara Tropfen besorgt und nehme tgl. Flohsamenschalen und trotzdem tut sich nichts. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Liebe Grüße Monika

    • Jutta Bruhn

      Hallo Monika, ich gratuliere zum Anfangserfolg – allerdings ist die Starthilfe ja nur für die ersten 4 Wochen gedacht und nicht für 3 Monate. Wer noch Probleme hat, sollte mit dem Selbstlernkurs weitermachen.

      Verstopfung ist eines der Hauptsymptome bei Schilddrüsenproblemen. Es könnte zum Beispiel sein, dass die Medikation nicht mehr stimmt, das ist der häufigste Grund.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  3. Jutta Bruhn

    Hallo Rosita, ich glaube die beste Empfehlung in aller Kürze ist die, sich um das Frühstück zu kümmern. Denn mit Käse als Eiweiß werden Sie nicht glücklich, sondern krank. 🙁

    Kennen Sie Misosuppe zum Frühstück (man muss keine Hülsenfrüchte dafür verwenden)? Damit könnte es hoffentlich gelingen, den Temperaturausgleich zu unterstützen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  4. Jutta Bruhn

    Hallo Berni, Hanfmehl oder -samen gehören nicht zu meinen Empfehlungen. Bitte informiere dich dazu auf anderen Seiten.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  5. Larissa Freeman

    Sehr geehrte Frau Brun

    Ich bin 23 Jahre alt und bei mir wurde auch Hashimoto festgestellt. Ich nehme momentan keine Tabletten, da sich die Schilddrüsenwerte im Norbalbereich befinden.
    Nun meine Frage, was kann ich dagegen tun? Was bedeutet es genau, dass ich diese Krankheit habe? Gibt es Alternative Methoden, die ich anwenden kann?
    Ich habe eigentlich keine Beschwerden und ernähre mich ziemlich gesund. Zu lesen, dass jetzt mein Darm krank sein sollte bereitet mir Sorgen.

    Freundliche Grüsse
    Larissa Freeman

    • Larissa

      Hallo Jutta

      VIelen Dank für Ihre Antwort. Was ist denn Ihrer Meinung nach gesund? Ich bin schon der Meinung, dass meine Ernährung gesund ist. Viel Gemüse, Obst, gute Fette, kein Fleisch, wenig Milchprodukte, kein raffinierter Zucker.Allgemein wenig raffinierte Lebensmittel. Glaube kaum, dass die Hashimoto durch meine Ernährung ausgelöst wurde.

      Viele Grüsse
      Larissa

      • Jutta Bruhn

        … wie gesagt, das habe ich schon so oft gehört. 🙁 Bei Hashimoto geht es nicht allein um die Ernährung. Da gibt es mehrere Baustellen.

        Viele Grüße aus Berlin
        Jutta Bruhn

  6. Waltraud

    Liebe Frau Bruhn,
    Hashimoto mag ja im Anfangsstadium heilbar sein, nur was ist, wenn die Antikörper wie bei mir die Schilddrüse fast vollständig zerstört haben? Ich hatte auch vor vielen Jahren die Diagnose Reizdarmsyndrom, allerdings war mein Reizdarm plötzlich geheilt, als mir mein Zahnarzt eine Antibiotikabehandlung für eine Zahnwurzel verschrieb. Das scheint auch eine nicht ganz unbekannte Tatsache zu sein, denn ich habe diese Situation Ärzten geschildert, die eine Testreihe mit Reizdarmpatienten durchführen wollten und durchaus zugaben, dass so etwas möglich ist. Im Augenblick habe ich schon viele Jahre keinerlei Darmprobleme – dank jahrelangen Trinkens von Kombucha.
    Mit freundlichen Grüßen Ihre W.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Waltraud, wenn Sie sich da mal nicht irren. 🙁 Reizdarmsyndrom ist nicht „plötzlich heilbar“, denn es ist eine Autoimmunerkrankung genau wie Hashimoto.

      Wären die Entzündungen im Darm wirklich zur Ruhe gekommen, hätte es keine weiteren Attacken auf die Schilddrüse gegeben.

      Mit der Ernährung kann man Autoimmunkrankheiten nicht „heilen“, aber zum Stillstand bringen. Damit der Prozess eben nicht weitergeht.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

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