Wie Sie Kokosfett für die gesunde Schilddrüse einsetzen können

Kokosfett fuer die gesunde SchilddrueseViele Leute berichten mir, wie sie mit der Umstellung auf Kokosfett erleben, dass sie ziemlich schnell wieder fit und munter sind.

Das mag daran liegen, dass Kokosfett die gesunde Funktion der Schilddrüse ankurbeln soll. 

Kokosfett ist ein gesättigtes Fett

Manche äußern Bedenken, denn man liest immer wieder, dass gesättigte Fette ungesund sein sollen. Das ist falsch.

Leider irren sich auch Mediziner in diesem Punkt. In diesem Beitrag habe ich erklärt, wieso gesättigte Fette lebenswichtig und gesund sind.

Für Ureinwohner tropischer Regionen ist Kokosöl seit Tausenden von Jahren fester Bestandteil ihrer Ernährung, Kosmetik und Medizin.

Bei uns wurde dieses Öl verteufelt, weil es ein gesättigtes Fett ist. Genau die gesättigten sind aber die gesunden Fette!

Es ist so, dass der größte Anteil (ca. 65%) der gesättigten Fette aus mittellangen Fettsäureketten (MCT Fette) besteht. Ohne dass man Biochemiker sein muss, kann man verstehen, dass diese Fette gesund sind, denn sie stehen in dem Ruf folgendes zu bewirken:

  • liefern Energie
  • erhöhen die Leistungsfähigkeit
  • wirken gegen Alzheimer
  • kurbeln die Schilddrüse an

Heißt es Kokosfett oder Kokosöl?

In den Tropen ist das Kokosöl immer flüssig und wird deswegen als Öl bezeichnet. Im Sommer oder in der warmen Küche wird es auch bei uns flüssig. Deshalb sollte man es dann in einem Gefäß aufbewahren und nicht in Papier.

In der kalten Jahreszeit in unserer Klimazone ist es fest. Es ist von Natur aus fest und nicht künstlich gehärtet wie Margarine.

Ob Sie nun Kokosfett oder Kokosöl dazu sagen – das ist völlig egal.

Das richtige Fett für die Schilddrüse

In der Literatur wird Kokosfett/Kokosöl als das „heilende Wunder“ bezeichnet. Bei näherer Betrachtung wird klar wieso, denn es ist:

  • naturbelassen und hitzebeständig
  • wirkt wahrscheinlich entzündungshemmend
  • frei von Transfetten
  • leicht verdaulich und bekömmlich
  • reich an mittelkettigen Fettsäuren

Weiterhin enthält es Caprinsäure, die Pilze abtöten kann. Besonders interessant wird es durch die darin enthaltene mittelkettige Laurinsäure.

  • die Laurinsäure kann störend auf die Informationsübertragung bei bestimmten Bakterienarten wirken
  • bei einigen Virenarten kann die Reproduktion und Ausreifung unterbrochen werden

Und jetzt kommt’s:

Weil dieses Fett direkt vom Darm aufgenommen und in die Leber geschickt wird, ist es ein phantastischer Energielieferant. Davon profitieren alle, die sich schlapp und müde fühlen.

Beste Qualität ist wichtig

Worauf es ankommt ist die gute Qualität. Auf keinen Fall sollte man ausgerechnet hier beim Einkauf sparen.

Billiges Fett wird chemisch gehärtet, um das Flüssigwerden zu verhindern. Zu erkennen ist das an der Packungsaufschrift „Luft“.

Um die gesundheitlichen Vorteile auszunutzen, empfehle ich deswegen, ein natürliches Kokosfett/Öl vorzuziehen. Die beste Qualität gibt es bei renommierten Firmen wie z.B.

Auf gar keinen Fall sollte billiges Kokosfett genommen werden. Das ist Sparen am falschen Ort.

Noch schlimmer wäre es, Palmfett zu nehmen. Das ist ein komplett anderes Fett als Kokosfett und macht dick! 🙁

Wichtig: Echt muss es sein

Gesund ist Kokosfett nur in der reinen Form, wie es nativ oder extra nativ angeboten wird und rund 18 bis 20 Euro pro Kilo kostet.

Anderes Kokosfett ist behandelt, was man sofort am Preis merkt. Dieses billige Fett hat nicht nur keinerlei Heilwirkung, sondern ist eher belastend, wenn nicht sogar schädigend.

Echt ist auch das „desodorierte“ oder „wärmebehandelte“ Kokosfett oder Öl von den oben angegebenen Firmen. Die Behandlung wirkt sich nicht negativ aus. Wer eine starke Leberbelastung hat, kann auf diese Produkte ausweichen, weil in der Regel das einfache Fett nicht schmeckt oder nicht vertragen wird.

Nach einer gewissen Zeit der Ernährungsumstellung (zu der ich rate 😉 ) erholt sich die Leber und das einfache Kokosfett schmeckt wieder gut.

Die Verwendung

Kokosfett eignet sich zum:

  • Kochen
  • Braten
  • Backen (zusammen mit anderem Fett)
  • oder auch kalt als Aufstrich

Sehr lecker ist es als Brotaufstrich und kann statt Butter verwendet werden. Wer mag, kann es wie Schmalz aufs Brot geben. Hier finden Sie ein Rezept dazu.

Für alle die mehr Rezepte suchen, empfehle ich mein Ebook “ Makrobiotische Heilküche – Rezepte“. Darin sind alle Gerichte auf der Basis von Kokosfett zubereitet, egal ob Frühstück, Mittag, Brotbelag, Hülsenfrüchte …  🙂

Stimmt es, dass Kokosfett beim Abnehmen hilft?

Viel davon zu essen soll dabei helfen, abzunehmen. Das klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Weil Kokosfett

  • den Stoffwechsel ankurbeln
  • und den Fettabbau beschleunigen soll

ist es das ideale Fett zum Abnehmen. Natürlich muss man auch sonst auf die Ernährung achten. Aber das richtige Fett zu haben, ist schon mal ein Volltreffer. 🙂

Also ran ans gute Fett, kann ich da nur empfehlen. Werden Sie das tun?

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  • bei Schilddrüsen-Knoten

„Ich nehme seit heute in Absprache mit meinem Arzt, kein Euthyrox mehr ein und es ist für mich ein befreiendes Gefühl.“

 

„Ich schlafe wieder gut, meine Haut ist nicht so trocken, ich bin nicht mehr so ängstlich und ich kann mich wieder konzentrieren.“

62 Kommentare

  1. Claudia

    Hallo Frau Bruhn,

    ich ernähre mich nun seit über 1 Jahr nach der mbh mit viel kokosfett, Kombualgen usw., habe auch anfänglich sehr gut Erfolge gehabt (L-Thyroxin abgesetzt, mehr Ernergie, ein bisschen abgenommen – leider zu wenig …) Inzwischen mache ich häufiger Ausnahmen von den ganz strengen Regeln. Nun stelle ich leider fest, dass ich das Kokosöl (bio planete – nativ) nicht mehr mag, es ekelt mich richtig… was kann ich tun? Ich nehme auch wieder zu trotz ausreichend Kokosfett.
    Danke und Grüße
    Claudia

    • Jutta Bruhn

      Hallo Claudia,

      man sollte sich nicht nach strengen Regeln ernähren. Die gibt es zum Glück nicht in der MBH, sondern es gilt das Prinzip „Kochen aus dem Handgelenk und nach Bauchgefühl“. 🙂

      In der Regel schmeckt das Kokosfett nicht, wenn es Leberbelastungen gibt. Dann kann man umsteigen auf das milde Kokosfett. Allerdings wird so das zugrunde liegende gesundheitliche Problem nicht gelöst. 🙁

      Ich empfehle dir, nach dem Ebook „Essen als Medizin“ zu kochen. Du brauchst die Rezepte, der Kurs alleine reicht nicht. 🙁

      Liebe Grüße
      Jutta

      • Claudia

        Hallo Jutta,

        vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Zum einen mache ich mir Sorgen um meine Leber, zumal ich auch vom Süßen nicht so recht lassen kann.

        Zum anderen habe ich die Koch-E-Books bisher nicht, weil ich einerseits lieber kreativ bin beim Kochen (was gibt die Saison / der Kühlschrank her?…) und deshalb alle meine Kochbücher nur sehr selten benutze, andererseits hast Du auf der HP so viele Rezepte gepostet, die ich mir alle schon ausgedruckt und zum Teil nachgekocht habe. Ich frage mich, was mir die Bücher noch zusätzlich bringen sollen… Kannst Du mir dazu Argumente liefern? Einen „Blick ins Buch“ gibt es ja nicht…

        Besten dank und
        freundliche Grüße
        Claudia

        • Jutta Bruhn

          Hallo Claudia, stimmt, ich bin nicht Amazon und verfüge nicht über diese tolle Technik mit dem „Blick ins Buch“. 🙁 Stattdessen gibt es bei mir 200 Blog-Beiträge, in denen Inhalte dargestellt werden. Die Ebooks sind dann weiterführend.

          Wenn das nicht reicht, um Vertrauen aufzubauen, dann kann ich leider nicht helfen, tut mir leid. 🙁

          Liebe Grüße
          Jutta

  2. Sabine

    Hallo verehrte Frau Bruhn,

    gestern abend habe ich auf Youtube einen aktuellen Vortrag, veröffentlicht am 10.07.2018, von Frau Professor Dr. Dr. Karin Michels von der Universitätsklinik Freiburg über Ernährungsirrtümer in der Reihe „Prävention für ein gesundes Leben“ angehört. Es ging um die Notwendigkeit, die Ernährung mit Superfoods aufzuwerten.Der erste Punkt dieses Vortrages hat mich nun sehr verunsichert. Die Aussage lautete: Kokosöl ist eines der schlimmsten Nahrungsmittel, die man überhaupt zu sich nehmen kann. Es gäbe nicht eine einzige Studie, die positive Auswirkungen am Menschen zeigt. Es wäre schlimmer als Schweineschmalz. Es bestünde fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren und deren Verzehr würde die Herzkranzgefäße verstopfen. Hopla! Jetzt bin ich doch sehr verunsichert. Was meinen Sie dazu?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sabine,

      man muss wissen: Die Fettindustrie besteht aus mächtigen Multinationalen Konzernen. Sobald eine Gesundheitssache Fahrt aufnimmt und immer mehr Leute Geld dafür ausgeben, werden kleine Firmen wie z. B. Dr. Goerg kaputtgemacht.

      Die Taktik ist immer dieselbe: Personen mit hochklingenden Namen werden eingekauft und sie behaupten einfach das Gegenteil, obwohl es nicht stimmt. Bekannt ist das von Margarine und Milchprodukten. Da ist genau dasselbe gelaufen.

      Hier geht es um mächtig viel Geld. Davon darf man sich als kleiner Gesundheitsmensch nicht beeindrucken lassen.

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

  3. Sieglinde

    Hallo Frau Bruhn, habe soeben die zwei eBooks erhalten und Kokosfett gekauft. Habe leaky-gut und die aktiven Darmbakterien fehlen. Das Kokosfett, bioplanet mild, löst Herzklopfen und Druck am Hals aus. Kann das Sein? Dankeschön Sieglinde

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sieglinde, das Kokosfett macht das nicht, sondern die Überfunktion, in der Sie jetzt sind. Das zeigt, dass die Schilddrüse sofort positiv reagiert, aber wahrscheinlich gibt es Medikamente, die dagegen arbeiten. Lesen Sie nochmal nach im Ebook.

      Herzliche Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  4. Dagmar

    Hallo Frau Bruhn,
    ich finde es super, wie sie hier alle Fragen so umfangreich beantworten. Ich selber habe z.Zt. keine Frage und wollte hier nur mitteilen, dass ich das Kokosfett auch zum Ölziehen verwende. Kostete erst etwas Überwindung – aber das Ergebnis sind weißere Zähne und keine Zahnfleischentzündungen mehr.
    Liebe Grüße
    Dagmar

  5. Inge

    In manchen Beiträgen lese ich, daß Kokosöl den Cholesterinspiegel erhöhen kann, das aber nicht gefährlich ist. Wie erkläre ich das meinem Hausarzt ?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Inge, bevor Sie Ihrem Hausarzt etwas erklären, rate ich, erst noch mehr Informationen zu sammeln.

      „… daß Kokosöl den Cholesterinspiegel erhöhen kann“ ist kein Satz von mir! Das lesen Sie nicht in meinen Beiträgen! Ich verbitte mir, meinen Namen im Zusammenhang mit solchem Unsinn zu erwähnen.

      Am besten lesen Sie nochmal bei mir und anderen Quellen nach, dass hohes Cholesterin ein kranker Zustand ist, der mit einer kranken Leber und einer kranken Schilddrüse zu tun hat: Was sagt uns hohes Cholesterin?

      Ich bin wirklich entsetzt, was aus meinen Beiträgen herausgelesen wird und empfehle dringend, die Texte lieber auszudrucken und in Ruhe zu lesen, als am Bildschirm nur drüber zu fliegen.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  6. Petra

    Guten Tag Frau Bruhn, da ich keine Schilddrüse mehr habe ist dieser Beitrag für mich sicher ungeeignet, oder?

    Liebe Grüße Petra

    • Jutta Bruhn

      Hallo Petra, darf ich Sie von einem Irrtum befreien? 😉 Das gibt es nicht, „keine“ Schilddrüse mehr. Bei der OP wird stets Restgewebe belassen. Und dieses Gewebe kann die Funktion der Schilddrüse genauso ausüben wie die ganze Schilddrüse. Nachlesen können Sie das bei Dr. med. Berndt Rieger.

      Deshalb wäre es fatal, sich nicht um gesunde Ernährung zu kümmern! Das ist so gemeint: Man kann ja nicht direkt „für die Schilddrüse“ essen. Die Ernährung wirkt sich auf den ganzen Körper aus.

      Das ist vor allem deshalb wichtig, weil ja die Grunderkrankung nicht beseitigt ist. 🙁

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

      • Petra

        Also das ist mir jetzt neu. Die Ärzte haben mir gesagt es wurde die komplette SD entfernt und nur die NebenSD ist noch vorhanden.
        Von einem verbliebenen Restgewebe ist mir nichts bekannt.

        LG Petra

  7. Marie Ann

    Liebe Frau bruhn
    Ihr Newsletter ist ja eine wahre Schatzkammer an hilfreichen Ideen .Vielen Dank dafür..❣

    Zum Thema kokosöl habe ich folgende Frage :
    Wie sieht es mit kokosMilch aus.Die hat ja auch einen hohen Fettanteil .
    Worin besteht der Unterschied ?

    Schönste Grüße
    Marie Ann

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marie Ann, ja natürlich ist Kokosmilch genauso gesund, ebenso die anderen Produkte aus Kokos. Nur verwendet man sie nicht so wie Kokosfett täglich, sondern als Leckerli. 🙂

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  8. Uli

    Hallo Frau Bruhn,

    Sie schreiben hier über Kokosfett und der Artikel ist echt gut, allerdings kenne ich Kokosfett nur behandelt ohne Geruch und Geschmack und dort fehlen alle wichtigen Inhaltsstoffe. Nativ ist wohl die höchste Qualität bei dem Öl, oder irre ich?

    Grüße
    uli

  9. Dagmar

    Hallo, ich habe hier nun schon viele gute Beiträge zum Kokosöl gelesen….ich verwende es auch selber. Ich verwende das Bio-Kokosmehl als Bindemittel. Es soll ja einen Ballaststoffanteil von 35% haben und schmeckt mir sehr gut. Gibt es da Erfahrungen?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Dagmar, ja es gibt welche, aber nur schlechte. Es kann Bauchschmerzen auslösen. Das muss aber bestimmt nicht immer sein. Man kann es ausprobieren.

  10. Martina

    Liebe Frau Bruhn,
    Bitte verzeihen sie dass ich mich schon wieder melde mit einer Frage…
    Rezepte-e-books habe ich gestern bekommen, vielen Dank:) Kokosöl habe ich schon lange 🙂
    Wie messe ich die Kokosölmenge? Sie schreiben von 1-6 Eßlöffeln oder mehr täglich zu nutzen, je nach gesundheitlichem Zustand, was auch preislich ein großer Unterschied ist. In flüssiger Form bekomme ich viel weniger auf den EL, als in fester.

    Haben sie auch eine Gramm-Angabe für mich?
    Herzlichen Dank
    Martina

  11. Martina

    Liebe Frau Bruhn,
    mir hat sich noch eine Frage gestellt:
    wie lange kann ihr Kokosschmalz mit Zwiebeln im Kühlschrank aufgehoben werden?
    5 Tage, nicht so lange oder sogar noch länger?
    Vielen Dank für Ihre Antwort und einen schönen Abend
    Martina

    • Jutta Bruhn

      Das Kokosschmalz braucht nicht in den Kühlschrank. Nur wegen der gerösteten Zwiebeln muss man es bald verbrauchen, sonst ist Kokosfett enorm lange haltbar.

      Auf keinen Fall ist die Haltbarkeit so kurz wie 5 Tage.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  12. Rebecca

    …vielen lieben Dank! Genau das (Rapunzel) habe ich vorhin zum kochen gekauft – und für mich ein kleines Gläschen Dr. Goerg :). Außerdem ein Beutelchen Mugi Miso, in das ich mich postwendend reinlegen könnte. Kannte ich bislang nicht – aber das ist ja sowas von lecker! Nun hab ich mit ein wenig Lektüre und nur zwei Posts einen Berg Informationen beisammen, die das Potenzial haben, mich ein gutes Stück weiterzubringen. Prima!
    Herzliche Grüße,
    Rebecca

  13. Romana

    Guten Tag,
    gibt es einen besteimmten Zeitpunkt zB. – morgens auf leeren Magen, wenn es „am besten“ ist kokofett zu sich zu nehmen? Danke fuer die Antwort.
    Viele Griuesse
    R

  14. Birgit

    Liebe Frau Bruhn, bei Dr. Goerg gibt es ein SpeiseKokosfett und ein kokosöl zu kaufen, wobei das kokosfett um einiges billiger ist. Ich nehme an, dass man hier das kokosöl nehmen sollte, da das Kokosfett wasserdampfdesodoriert ist.( keine Ahnung was das heißt) Was sagen Sie dazu?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Birgit, zwischen Kokos-Öl und Kokos-Fett ist nur der Unterschied, ob es flüssig (Öl) oder fest (Fett) ist.

      Ich sage Fett deshalb, weil es in unseren Breitengraden die meiste Zeit so kühl ist, dass Kokosöl fest ist, also ein Fett. Ich finde es merkwürdig, von einem festen Fett als Öl zu sprechen. 🙂

      Behandeltes Kokosfett bevorzuge ich persönlich nicht, weil ich ein einfaches Naturprodukt haben will.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  15. Jutta Bruhn

    Hallo Bernd,

    zu a) Meeresalgen: Nein, das ist keine Kompensation, sondern eher eine Überfunktion. Das geht sehr schnell mit Meeresalgen.

    zu b) beim Frühstück würde ich mich nicht nach der TCM richten. Diese ist viel zu theoretisch ausgerichtet. Man sollte sich lieber an die praktische Umsetzung halten. „Einfach“ und „schnell“ kommt beides mit der Routine. 🙂

    Hier sind ein paar allgemeine Tipps, mehr Rezepte werden in Kürze veröffentlicht. Hast du meinen Newsletter? Auch im Workbook geht es um Frühstück.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  16. ingrid

    Hallo Frau Bruhn, vor Jahren war ich mal in Ihrer Praxis … Damals lernte ich den Leberwickel kennen … Jetzt mache ich ihn wieder und er tut mir sehr gut :-)))

    Ich hab eine Frage zum Kokosöl: Können sie mir sagen, ob es hilfreich sein könnte, es bei Gastritis zu verwenden zum Beispiel mit Haferschleim?

    Liebe Grüße von Ingrid

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ingrid, ja, Kokosfett ist unterstützend bei Entzündungen, egal welche.

      Haferschleim allerdings kann ich nicht empfehlen. Genau solche Sachen tragen dazu bei, dass es zu Verdauungsproblemen kommt, weil der Kauprozeß fehlt.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  17. Burak

    Hallo Frau Bruhn,

    habe schon seit einiger Zeit von Kokosöl gehört. Habe mir von Kaufland ein Kokosfett besorgt von Landkost Kokosfett. Da das aber weitaus billiger ist als die nativen Kokosöle, bin ich mir unsicher, ob das wirklich gesund sein kann.

    Können Sie mir zu diesem Produkt ihre Meinung schreiben?

    Viele Grüße
    Burak

    • Jutta Bruhn

      Hallo Burak,

      Sie vermuten ganz richtig, dass das billige Kokosfett nicht das ist, wozu ich rate. Nein, gerade bei Fett darf es nicht ums Geld gehen. Da spart man direkt an der Gesundheit. Es gibt andere Möglichkeiten, weniger Geld auszugeben. 😉

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  18. Cla Spe

    Hallo,

    wir kochen seit Jahren mit Olivenöl, da wir auch einen Diabetesfall in der Familie haben. Können wir dabei bleiben oder sollten wir besser auf Kokosfett umsteigen?
    LG
    Claudia

  19. karin

    Hallo,

    ich verwende Kokosfett seit einem halben Jahr und es ist auch sehr gut für die Haut. Die Entzündung meiner Sprunggelenke ist besser wenn ich sie mit Kokosfett einreibe die Schmerzen sind fast weg.
    Mein Partner hat oft Rückenschmerzen, auch das geht mit Kokosfett weg.

    Liebe Grüße Karin

  20. Silvia

    Ich habe Morbus Basedow, neige also sehr zur Schilddrüsenüberfunktion. Darf ich dann auch Kokosöl zu mir nehmen und wieviel täglich?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sylvia, Ja klar, Kokosfett ist ein Grundnahrungsmittel. Die Menge ist individuell und muss ausprobiert werden. Ich würde mit 1 EL anfangen und dann langsam steigern.

      • Timm

        Oje, hier wird ein Mist geschrieben. Sorry, wenn ich mich so ausdrücke.
        Immer wieder „kann“ Kann, muss aber nicht!!!
        Ich würde diese schlechten Fette nicht zu mir nehmen!

        Wenn es Grundnahrung wäre, warum gibt es das hier in unseren Breitengraden nicht.
        Als Heilpraktiker würde ich auch die natürlichen Gegebenheiten achten.

        Leider „glauben“ viele Heilpraktiker nur noch, und experimentieren rum. Naja, die Weißkittel sind leider nicht viel anderster.

        Timm

        • Jutta Bruhn

          Hallo Timm, diesen sprachlich etwas wirren Kommentar möchte ich trotzdem beantworten.

          Der Gesetzgeber schreibt vor, im Konjunktiv zu schreiben, deshalb „kann“ und nicht „ist“.

          Viele Grüße aus Berlin
          Jutta Bruhn

  21. Jutta Bruhn

    Hallo liebe Bettina,

    das sind gute Fragen!

    – Weil Kokosfett enorm hoch erhitzt werden kann, muss es nie in den Kühlschrank. Im Sommer schmilzt es ab 22 Grad Wärme. Deshalb sollte es im Glas aufbewahrt werden.

    – Beim Händler wird darauf geachtet, dass die Päckchen im Kühlregal liegen. Gläser stehen im Fach. In den Läden ist es meist kühl, deshalb schmilzt das Kokosfett nicht so leicht.

    – Nein, Kokosfett muss auch nicht dunkel stehen und nein, es wird auch nicht ranzig. Das sind genau die phantastischen Eigenschaften von Kokosfett.

    – Die Sache mit dem „grispelig“ kenne ich auch. Ganz genau kann ich das nicht erklären, aber ich denke, es ist so ein Zwischenzustand zwischen fest und flüssig. Ich kann mich irren, aber ich glaube ich habe das bei dem guten Fett von Ölmühle Solling noch nicht erlebt. Eher bei dem einfachen aus dem Papier, das ich gerne zum Braten nehme, weil es etwas preiswerter ist. Oder ist das anders? ?-)

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  22. Blanka

    Sehr geehrte Frau Bruhn,
    ich bin Diabetikerin könnte auch ich Kokosfett zu mir nehmen ?
    Wir Diabetiker müssen ja auf unsere Ernährung achten .Ich bin auf Insulin eingestellt.
    Ich würde mich über eine sehr freuen.
    Ganz liebe Grüsse

    • Jutta Bruhn

      Hallo Blanka,

      in der Diabetesberatung wird empfohlen, ausreichend Fett und Eiweiß zu essen, weil dies den Blutzucker stabilisiert. Ich sehe keinen Grund, weshalb das nicht das gesunde Kokosfett sein sollte – im Gegenteil!

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  23. Shelly

    Aber Sie wissen ja sicherlich, bei den Schilddruesenhormonen handelt es sich nicht um Medikamente, sondern um Hormone die normalerweise vorhanden wären, die der Körper aber nicht selbst produzieren kann.

    Bei uns ist dies leider in den Genen (über 3 Generationen) daher sehe ich nicht, dass mein Körper jemals von alleine so viel produzieren wird wie benötigt. Das hat auch nichts mit Eigeninitiative zu tun, eher mit Vernunft und Realismus.

    Und ich kombiniere schon seit Jahren Schulmedizin und Homoeopathie und es funktioniert wunderbar, man muss sich nur informieren was sich verträgt und was wohl eher fahrlässig wäre.

    Viele Grüsse

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      wir wissen alle, dass die Pharmaindustrie mit allen Marketing-Tricks arbeitet. 😉 Nur so ist es erklärlich, dass synthetische Hormontabletten als „Nicht-Medikamente“ verkauft werden. Oder wie soll ich das verstehen?

      Der Standpunkt, dass die Schilddrüse nicht genug Hormone produziert, ist veraltet, wird aber immer noch gelehrt. Dabei wird die Tatsache nicht zur Kenntnis genommen, dass die Schilddrüsenhormone in der Leber in eine aktive Form für den Stoffwechsel umgewandelt werden. Ein Hormonmangel hat also viel tiefere Ursachen als in der Schilddrüse.

      Die Schilddrüse ist quasi die „Endstation“. Es ist typisch für die Schulmedizin, nur auf das Symptom zu schauen und bei einem Mangel zu substituieren. Nach den Gründen für den Mangel wird dabei nicht gefragt.

      Das ist einer von mehreren Gründen, weshalb es Probleme mit den Hormonen geben kann. Es tut mir leid, aber das hat absolut nichts mit Vererbung zu tun. 🙁

      Die ganzheitliche Sicht ist vielleicht neu für Sie. In diesem Buch von Dr. Kharrazian: „Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln“ können Sie sich „updaten“ und auf den neuesten medizinischen Erkenntnisstand bringen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  24. Michael

    Hallo Frau Bruhn,

    können sich die stark gesättigten Fettsäuren von Kokosfett – auch wenn es ein naturbelassenes aus dem Bioladen ist – nicht doch negativ auf den Cholesterinspiegel bzw. den Fettstoffwechsel auswirken?

    Viele Grüße,
    Michael

    • Jutta Bruhn

      Hallo Michael, nein, Kokosfett ist nicht „stark“ gesättigt, das gibt es gar nicht. Das gesättigte Fett ist genau das gesunde Fett. Das wird sehr oft falsch dargestellt.

      Fett wirkt sich nicht negativ auf den Cholesterinspiegel aus, im Gegenteil. Mehr dazu in diesem Beitrag.

      Ich hoffe, jetzt schmeckt Ihnen das Kokosfett besser? 🙂

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  25. Jutta Bruhn

    Hallo,

    Unverträglichkeiten werden nicht besser durch das Vermeiden von bestimmten Lebensmitteln. Schon gar nicht, wenn man auf die Spur von sehr belastenden Sachen gelenkt wird. Die Folgen sind noch härter als die jetzige Situation.

    Ich würde lieber das Grundproblem angehen und das ist der „löchrige“ Darm, Fachwort: Leaky-Gut-Syndrom (hier ein Artikel von mir, dazu kommt noch mehr). Dazu fängt man am besten mit einem Gemüse-Eintopf mit Miso am Morgen an (gekocht mit dem was vertragen wird). Dann kann man schauen, wie es weitergehen soll.

    Morgens warm zu essen ist ein erster Schritt, der schnell Ruhe ins Körpersystem bringt. Darauf kann man dann aufbauen.

    Bleiben Sie dran, kommen Sie in meine Online-Kurse (Nachricht per Newsletter).

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  26. Katja M.

    Guten Tag Bruhn,

    ich ernähre mich seit 2,5 Jahren überwiegend basisch, 3 Monate nach der Ernährungsumstellung konnte ich meine L-Thyroxin-Dosis von 125 auf 100 und jetzt noch einmal vor 8 Monaten auf 100/75 im täglichen Wechsel reduzieren.
    Ich möchte nun mit der Einnahme von Kokosöl beginnen – sie meinten 4-6 EL täglich, sollte man das als Kur sehen für ca. 6 Wochen?
    Und wann könnten sich Erfolge einstellen?

    Danke für Ihre tolle Seite!
    Katja M.

    • Jutta Bruhn

      Hallo Katja,

      Kokosfett „nimmt“ man nicht ein. Meine Empfehlung lautet: täglich damit kochen, Gemüse dünsten und auch zum Braten nehmen, und zwar das native Kokosfett.

      Nein, nicht nur für 6 Wochen, sondern auf Dauer als Hauptfett. Je mehr, desto besser.

      Berichten Sie doch gerne mal wieder nach einiger Zeit.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  27. Yasmine

    Hallo! Ich habe die Seite durch Zufall entdeckt und finde es klasse, dass man hier soviele Tipps bekommt! Eine Frage: Palmin ist ja auch ein Kokosfett – aber ich nehme an, dass dieses nicht so empfehlenswert ist – da vlt. industriell verändert? Oder kann man das auch nehmen? Vielen Dank für eine Antwort! LG

    • Jutta Bruhn

      Hallo Yasmine, Palmfett hat keine Heilwirkung. Die Marke Palmin wird soweit ich weiß chemisch behandelt.

      Nein, ich empfehle natives Kokosfett. Mögliche Einkaufsquellen habe ich oben im Beitrag angegebe.
      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  28. Bina

    Hallo,

    wieviel Kokosöl am Tag wäre ratsam,um die Schilddrüse bei leichter Unterfunktion zu unterstützen?1 Teelöffel o. ä. ?

    Im voraus schon mal ganz herzlichen Dank für die Antwort…

    • Jutta Bruhn

      Hallo Bina,

      die allgemeine Empfehlung lautet: das ist individuell :-). Ich würde es mit 4-6 Esslöffel oder mehr pro Tag versuchen. Kokosfett passt überall statt Pflanzenöl oder Butter.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  29. Jutta Bruhn

    Hallo Frau Hiller,

    na prima, wobei das Kokosfett auch zum Braten geht.

    Viele Grüße
    Jutta Bruhn

  30. g

    hallo frau bruhn

    meine tochter bekommt ein kind wie kann sie sicht gut und gesund ernähren
    können sie ihr einen plan erstellen? das sie nicht ein vitaminmangel bekommt sie ist im 2.monat
    danke

    liebe grüße gabi

    • Jutta Bruhn

      Hallo liebe G.,

      das ist natürlich ein schöner Grund, sich um gesunde Ernährung zu kümmern, herzlichen Glückwunsch!

      In der Schwangerschaft werden die Weichen für die Gesundheit des Kindes gestellt, ob es ein starkes Immunsystem haben wird oder ob schon Schwächen angelegt werden.
      Ich rate sehr, nach dem Rezepte-Ebook zu kochen.

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

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