Kochen bei Schilddrüsenproblemen: Ganz einfache Hokkaido-Kürbis-Suppe

Hokkaido-Kuerbis-SuppeVielleicht gehörst du ja zu den Leuten, die wie ich schreckliche Erinnerungen hat an Kürbis in Essig mit Nelken? Meine Oma liebte das.

Vorräte für den ganzen Winter hatte sie davon eingekocht und in Schraubgläser gefüllt. Immer sonntags gab es dann diesen süß-sauren Nachtisch.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Heute gibt es den herrlichen Hokkaido-Kürbis. Und der hat nichts, aber auch gar nichts mit dieser Kindheitserinnerung gemeinsam. 🙂

Den ganzen Herbst und Winter bis weit ins Frühjahr hinein bekommt man diesen Kürbis, der wohl ursprünglich von der japanischen Insel Hokkaido stammt. Manche Leute nennen ihn liebevoll „Hokki“, ich zum Beispiel.

Der Stiel muss dran sein

Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass ein Stück vom getrockneten Stiel noch am Kürbis dran ist, denn sonst fängt er leider in kurzer Zeit an, genau am Stielende matschig zu werden und zu verderben.

Sollte das passieren, kann man das unansehnliche Stück vom Hokkaido-Kürbis großzügig ausschneiden und den unversehrten Rest noch verwenden.

Unbeschädigte Kürbisse mit  Stiel lassen sich monatelang lang bis ins späte Frühjahr hinein problemlos lagern. Wenn man sich einen Wintervorrat anlegen möchte, sollte allerdings der Raum nicht beheizt sein.

Ob man einen grünen oder einen orangen Hokkaido-Kürbis nimmt, ist Geschmackssache. Der grüne ist der ursprüngliche und schmeckt noch besser als der orange.

Keine Arbeit mit schälen

Es hat sich wahrscheinlich schon rumgesprochen, dass man den Hokkaido-Kürbis mit Schale verzehren kann. Er muss vor dem Zubereiten nur gut von Sand und Schmutz gereinigt werden. Ich nehme dazu eine spezielle Gemüsebürste aus Bambusborsten. Damit wird er unter fließendem Wasser gründlich abgebürstet.

Danach halbiert man ihn mit einem großen Messer. Oft eignet sich hierfür ein Messer mit Wellenschliff wie das große Brotmesser am besten.

Mit einem scharfkantigen Esslöffel lassen sich die Kerne leicht auslösen.

Rezept: Ganz einfache Kürbissuppe vom Hokkaido-Kürbis

Hokkaido KuerbisZutaten für 2-3 Teller, je nach Größe des Kürbis

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Kokosfett
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • ca. 1/2  Liter Brühe oder Wasser
  • Salz
  • Shoju (Sojasoße) oder Tamari zum Abschmecken
  1. Zwiebel schälen und grob würfeln. Im Kokosfett leicht anschwitzen.
  2. Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Ebenfalls leicht anschwitzen.
  3. Heiße Brühe oder Wasser auffüllen, so dass der Kürbis knapp bedeckt ist. Salzen und in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Den fertigen Kürbis mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Die Konsistenz sollte nicht zu dick sein, ev. noch Brühe oder Wasser nachgießen.
  5. Mit Shoju (oder Tamari) abschmecken.

TIPPS:

  • die fertige Suppe wird besonders schön mit einem grünen Farbtupfer von Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Basilikum
  • geröstete Kürbiskerne dazu geben einen guten Biß
  • ganz edel wird die Suppe mit ein wenig Kürbiskernöl
Rezept als pdf

 

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
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"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

5 Kommentare

  1. Petra

    Ich habe die Kürbissuppe nachgekocht und es war einfach und sehr lecker.
    Danke für die gute Beschreibung.

  2. Katrin

    Das sieht ja richtig toll aus. Probiere gerne mal neue Rezepte aus und dieses wird einiges der nächsten sein. Vielen Dank dafür.

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