Funktionelle Schilddrüsenunterfunktion – so hilft die Ernährung

Wissen Sie, was eine „funktionelle Schilddrüsenunterfunktion“ ist? Funktionell bedeutet, dass ein Organ lediglich in der gesunden Funktion gestört ist. Es ist noch nicht krank. Alles kann wieder gut werden.

Gerade dieses frühe Stadium ist die Domäne der Ernährung. Wenn jetzt richtig gegessen wird, kann eine zukünftige Erkrankung vermieden werden. Die große Frage ist: Was heißt „richtig essen“? Welche Ernährung ist „richtig“?

Vermessen wäre es, darauf eine Antwort zu geben und zu sagen: Dies und jenes Essen ist richtig. Ich hoffe, Sie erwarten das nicht von mir. Was ich aber gerne gebe, sind ein paar Hinweise auf Grundsätzliches.

Funktionelle Schilddrüsenunterfunktion – was ist das?

In der Zeit bevor es im Labor Blutwerte gibt, kann schon eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vorliegen. Bei dieser frühen Irritation spricht man von einer Funktions-Störung. Diese ist zu beheben und die Schilddrüse kann sich wieder regulieren.

Testen Sie doch mit der Aufwachtemperatur, wie Ihre Schilddrüse arbeitet. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Beschwerden bei Schilddrüsen-Unterfunktion

Die Beschwerden bei einer funktionellen Schilddrüsenunterfunktion sind vielfältig. Weil die Schilddrüse für die Regulation der Körpertemperatur zuständig ist, kommt es oft zu Hitze / Kälte-Erscheinungen wie:

Auffällig ist, dass es oft genau gegensätzliche Symptome gibt. Hier ein paar Beispiele:

  • Gewichts-zunahme
  • Gewichts-abnahme
  • viel Appetit
  • kein Appetit
  • Blutdruck erhöht
  • Blutdruck niedrig
  • vermehrtes Bedürfnis nach Schlaf
  • vermindertes Bedürfnis nach Schlaf
  • Haare wachsen schnell
  • Haare wachsen gar nicht
  • gesteigertes sexuelles Bedürfnis
  • sexuelle Unlust

Die Stimmung und die gute Laune bleiben bei einer funktionellen Schilddrüsenunterfunktion (oder: Hypothyreose) oft auf der Strecke: 

  • Stimmungsschwankungen
  • Traurigkeit
  • Depression
  • Antriebslosigkeit
  • Leistungsschwäche
  • ständig müde
  • ständig schlapp

Wer denkt bei alledem schon immer an die Schilddrüse?

Vor allem: Aus Sicht der Naturheilkunde geht es auch gar nicht direkt um das Organ Schilddrüse. Oder um die Funktion der Hormone. Betroffen ist der ganze Mensch mit allen seinen Funktionen.

Die Schilddrüse arbeitet nicht allein und isoliert

Beteiligt sind stets auch:

  • die Leber
  • die Nebennieren
  • das autonome Nervensystem
  • das ganze Drüsensystem

Bei diesem komplexen Geschehen verwundert es nicht, dass die Beschwerden so unterschiedlich sein können.

Grundbausteine gesunder Ernährung: Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß

Gerade in einem frühen Stadium, wenn es noch keine Krankheit gibt, kann die Ernährung regulierend auf die Funktion der Schilddrüse wirken.

 Zu jeder Mahlzeit sollte es geben:

  • Kohlenhydrate = Gemüse, Getreide wie Reis, Hirse etc. oder Brot
  • Fett = Butter auf’s Brot, kochen und braten mit gutem Kokosfett
  • Eiweiß = Fisch, Fleisch, Geflügel, Hülsenfrüchte (Linsen + Bohnen), Eier

Diese drei Komponenten sind Grundbausteine unserer Ernährung.  

Einen Hinweis auf diese wichtigen Grundbausteine gibt uns die Schilddrüse selbst. Denn die Schilddrüsenhormone haben Wirkungen auf den  Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweiß-Stoffwechsel. Als viertes geht es noch um die Mineralstoffe, aber dazu später mehr.

Die Bösewichter

Bevor aber die „guten“ Sachen wirken, sollten die „schlechten“ verschwinden. Was ist gut und was ist schlecht? Sie ahnen es, es geht mal wieder um das Coffein, den Zucker und den Alkohol.

Ein Zuviel von diesen Luxusgütern ist ein enormer Störfaktor für die empfindsame Schilddrüse. Hier ein paar Tipps für die Vermeideliste:

GreenCheckMark4Fragen Sie sich doch mal, wie dringend nötig der Kaffee oder Cappuccino eigentlich ist. Vielleicht ist es nur eine Angewohnheit, die sich leicht abstellen lässt?

GreenCheckMark4Schwarzer Tee statt Kaffee ist keine wirkliche Alternative, weil darin auch eine Menge Coffein enthalten ist.

GreenCheckMark4Wenn Kaffeetrinker „aussteigen“, gibt es manchmal Kopfschmerzen in den ersten Tagen. Mit ein paar Tassen grünem Tee können Sie diese „Entzugserscheinungen“ überbrücken. Grüner Tee enthält ebenfalls Coffein, die Wirkung ist aber milder.

GreenCheckMark4Zucker in Reinform lässt sich eigentlich immer vermeiden. Nehmen Sie zum Süßen doch mal den Reissirup, der ist wesentlich bekömmlicher. Falls Sie Trockenobst mögen, sollten Sie es in Wasser einweichen, damit der Zucker entweichen kann.

GreenCheckMark4 Ein Gläschen in Ehren … na, Sie wissen schon. Es geht nicht darum, sich jedes Gläschen Rotwein zu verkneifen. Allerdings könnte es auf den Versuch ankommen. Wenn es eine oder mehrere von den oben aufgeführten Beschwerden gibt, sollte man doch mal eine Weile abstinent leben.


Ich freue mich, wenn dieser Beitrag gepostet wird, danke!

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

32 Kommentare

  1. Britta Düring

    Hallo Frau Bruhn,
    seit ca. 25 Jahren nehme ich L-Tyroxin. Am Anfang 100mg und vor einigen Jahren
    hat mein damaliger Hausarzt mir Jodtyrox 150 verschrieben (durch schwitzen sollte ich abnehmen), jetzt seit ca 3 Jahren L-Tyroxin 125.
    Ich leide sehr stark an den Nebenwirkungen und schwitze sehr viel. Seit Jahren dachte ich das schwitzen hätte ich geerbt oder es kommt durch mein Übergewicht. Nachdem ich Jodtyrox 150 nahm habe ich übermäßig geschwitzt, Jetzt kommen bei mir noch die Wechseljahre dazu. Jeden Morgen bis Mittag bin ich
    patschnass. Ich möchte das L-Tyroxin nicht mehr nehmen, ernähre mich meistens sehr gesund und möchte gerne wissen ob es eine sonst. Alternative zu L-Tyroxin gibt. Was halten Sie von Hedera helix?

    Viele liebe Grüße aus Lüneburg

    Britta

    • Jutta Bruhn

      Hallo Britta, ich kann zu verschreibungspflichtigen Medikamenten keine Auskunft geben. Allgemein kann ich sagen, dass es der bessere Weg wäre, die Ernährung zu korrigieren, um von der hohen Dosierung wegzukommen.

      Was gesunde Ernährung ist, darüber gibt es sehr viele verschiedene Meinungen.

      Nein, Schwitzen hat nichts mit Vererbung zu tun, sondern sehr oft (aber nicht immer) mit Überfunktion der Schilddrüse. Bei dieser Hoch-Dosierung ist das nicht verwunderlich. Vielleicht den Arzt wechseln? 🙂

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  2. Nadja Baum

    Nachdem ich mich ja schon ein wenig durch Ihre Seite gearbeitet habe, gab es gestern das erste Mal den Reisbrei. Allerdings mit Butter. Kokosfett/Kokosöl vertrage ich nicht.

  3. Felicitas

    Guten Tag Frau Bruhn, erst kurzfristig habe ich Ihre Homepage entdeckt und mit großem Interesse gelesen. Ich habe bereits seit 31 Jahren Hashimoto und medikamentöse Behandlung. Damals hat zwar noch keiner von hashimoto gesprochen, aber die Unterfunktion wurde gleich mit L-Thyroxin behandelt. Deshalb meine Frage an Sie: kann man jetzt noch was mit der Ernährung bewirken? Was haben die Medikamente in meinem Körper angerichtet? Leider kann ich nicht in Ihre Sprechstunde kommen, denn ich wohne im Rhein-Main Gebiet. Haben Sie einen Lösungavorschlag? Für Ihren Rat wäre ich dankbar. Mit besten Grüßen, Felicitas

    • Jutta Bruhn

      Hallo Felicitas, Erfahrung mit so langer Einnahmezeit habe ich nicht. Aber es ist selbstverständlich nie zu spät, die Ernährung zu korrigieren.

      Genauere Auskunft kann ich hier im Internet nicht geben. Eine Sprechstunde offline biete ich nicht an, nur online. Vielleicht möchten Sie im Onlinekurs mitmachen? Dort gibt es auch eine persönliche Begleitung.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  4. Katharina

    Guten Tag Frau Bruhn,

    ich (w, 27) wurde wegen leicht erhöhter TSH-Werte (erste Messung knapp unter 5, zweite Messung knapp unter 6) zum Endokrinologen geschickt. Direkt nach dem zweiten Bluttest stellte ich meine Ernährung um (nicht aufgrund der Schilddrüse sondern, um mein Körperfett zu senken – über 30 % laut Analysewaage). Ich ernähre mich derzeit nach dem 10WBC-Konzept (Vermeidung von Zucker in jeglicher Form – auch Obst, Vermeidung schnell verdaulicher KHs – Getreideprodukte, Kartoffeln etc. – Vermeidung von Milchprodukten, kein Alkohol, keine Getränke außer Wasser/Tee… Zu 90% besteht meine Ernährung daher aus Gemüse in allen Formen, unverarbeitetem Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchten (viel mehr als früher, früher fast keine gegessen). An einem Tag pro Woche ist alles erlaubt zu essen, um das ganz psychisch besser durzuhalten und angeblich die Leptinspeicher aufzufüllen – diese Theorie ist aber ja bekanntlich auch umstritten 🙂
    Nach 5 Wochen dieser Ernährungsweise war ich nun beim Endokrinologen dieser stellte zwei Zysten in der SD fest (jedoch absolut harmlos) und erklärte mir anhand der ersten beiden Blutwerte, dass ich wohl eine leichte Unterfunktion hätte und Thyroxin nehmen müsse. Allerdings nahm er mir auch nochmals Blut ab und da kam nun raus, dass der Wert (und wohl auch alle anderen Werte) überraschenderweise wieder im Normalbereich (ich meine 1,9 TSH) lägen.

    Hat mir nun tatsächlich eine 5 wöchige „gesunde“ Ernährung schon geholfen? Falls ja, dann bin ich ja ein gutes Beispiel, dass es tatsächlich funktioniert 🙂

    • Jutta Bruhn

      Hallo Katharina, ich wünsche mir, dass die Menschen lernen würden, auf ihren Körper zu hören, statt auf das Blatt Papier aus dem Labor zu starren und sich sagen zu lassen, wie es ihnen geht. (ironisch gemeint 🙂 )

      Nebenbei: Zysten zeigen in der Regel (nicht immer) eine Fettstoffwechselstörung an.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  5. Elke Mayer

    Das klingt alles voll kompliziert. Mir wäre am liebsten ein Ernährungsplan für ein paar Wochen wo ich einfach nur folgen muss.
    Freundliche Grüße
    Elke

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elke, so schön simpel findest du das in der Schulmedizin in Form von Tabletten. Einfach nur schlucken. 🙁 Ich sag aber: Wer gesünder sein will, muss die Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen und kochen. Das ist Arbeit.

      Wenn du mit einem warmen Frühstück anfangen würdest, könntest du schnell merken, wie die Energie zurückkehrt und dann macht man auch weiter. 🙂

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. Sylwia

    Hallöchen,
    danke für die vielen Informationen, ich weiß das Kaffee Gift ist, weil durch die Röstung Acrylamid entsteht, also Plastik 🙂 Ich sage das meiner Mutter immer, sie will mir aber immer weiß machen das eine Tasse am Tag nicht schädlich ist! Naja, finde ich nicht aber mein Problem liegt woanders. Ich habe sehr niedriges Blutdruck, ernähre mich aber vegan, gesund und mache auch täglich Sport, daran liegt es nicht, trotzdem bekomme ich ein Tief und bin gezwungen Kaffee oder Cola zu trinken, weil ich sonst nicht arbeiten kann, Konzentration ist gefragt. Gerade an den heißen Tagen wie heute, spinnt mein Kreislauf total und ohne Kaffee würde ich an solchen Tagen nicht aus dem Haus kommen. Also was können sie alternativ empfehlen zu Kaffee, wenn man niedrigen Blutdruck hat. Mein Smoothie am Morgen sorgt dafür das ich nicht nicht noch schlapper bin, wenn ich was festes zu mir nehme (danach könnte ich schlafen gehen).
    Wäre über eine Antwort dankbar. LG Sylwia

    • Jutta Bruhn

      Hallo Sylwia, vegan, täglich Sport und Smoothies – das sind 3 Sachen, die ich nicht empfehle und das hat seinen Grund. Wenn dann nur noch Kaffee hilft, dann kann ich nichts mehr sagen. 🙁

      Nein, einen Tipp auf die Schnelle, wie man den Blutdruck anpowert, habe ich nicht, jedenfalls nicht bei diesen Voraussetzungen.

      Ich würde mich auf eine normale Kost so wie sie hier auf der Webseite beschrieben wird umstellen. Auf keinen Fall würde ich Smoothies zu mir nehmen.
      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  7. morsal tukhy

    meine Mutter hat über funktion Schild Rose und was kann sie essen was sollte sie lieber machen was ist gut oder sehr gut etc. Bitte ich hoffe für eine baldige Antwort 🙁

  8. Ramona

    Sehr geehrter Frau Bruhn,ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme L-Thyroxin 50. Ich ernähre mich normal ausgewogen, fühle mich trotz guter Einstellung der Schilddrüse lt. Aussage meines Arztes oft müde, ohne Antrieb und habe oft obwohl ich gerade gegessen habe, oft Appetit auf Süßes.
    Was mache ich falsch?

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ramona,

      ich fürchte, eine „normal ausgewogene“ Ernährung ist einer der Gründe für Ihre Beschwerden. Mehr kann ich ohne genauere Infos nicht dazu sagen.

      Der zweite Grund könnte eine „gut eingestellte“ Schilddrüse sein. Damit wird die Ursache für Hormonstörungen nicht erfaßt. Es ist ganz oft der Darm oder die Leber, die eine Störung im Hormonhaushalt auslösen.

      Zu diesen Themen gibt es hier viele Seiten. Bestellen Sie den Newsletter dazu.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  9. Jutta Bruhn

    Hallo,

    eine Autoimmunkrankheit gilt als nicht heilbar. Mit der Ernährung kann aber das Immunsystem zur Ruhe gebracht werden, so dass ein weiteres Fortschreiten eingegrenzt werden könnte. Die Naturheilkunde kann nicht heilen, aber Symptome lindern.

    Aus meiner Sicht sollte man die Einnahme von Schilddrüsentabletten unbedingt mit der Ernährung unterstützen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  10. Florina Iezzi

    Ich habe vor ein paar Tagen die Diagnose bekommen, dass meine Tochter Schilddrüsenunterfunktion hat.

    Ich brauche mehr Informationen, was das bedeutet und was man alles essen darf.

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      schön, dass Sie hier auf diese Seite gekommen sind. Denn so können Sie erfahren, daß man mit der Ernährung sehr viel für die Schilddrüse machen kann. Am besten lesen Sie einiges auf dieser Webseite dazu und fangen einfach an.

      Allerdings sieht der Arzt das bestimmt nicht so. Denn in der offiziellen Medizin hat eine Unterfunktion nichts mit der Ernährung zu tun.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  11. Jutta Bruhn

    Hallo, das ist genau das Kernproblem bei Schilddrüsenunterfunktion: Das Abnehmen klappt nicht, weil der Stoffwechsel träge ist.

    Was passiert, wenn man jetzt im Fitnessstudio trainiert? Durch die Aktivität wird der Stoffwechsel angekurbelt und man ist glücklich, weil erst mal ein paar Kilo purzeln (wenn man Glück hat).

    Aber wie sieht es ein paar Wochen/Monate später aus? Die Schilddrüse stellt sich auf die neue Situation ein und alles beginnt von vorne. Das ist kein Erfolg, sondern bringt enormen Frust.

    Noch schlimmer: Durch den Sport wird die Leistung der Schilddrüse angespornt. Die ist aber längst erschöpft, sonst wäre sie nicht in Unterfunktion. Und was passiert, wenn man ein erschöpftes Organ aufpeitscht? Es bricht irgendwann total zusammen und kann nicht mehr. Und dann wird’s richtig schlimm.

    Nein, Sport ist absolut nicht meine Empfehlung, wobei ich natürlich nichts gegen normales Spazierengehen oder Radfahren sage. Aber richtige Leistung bis zum Schwitzen, das bringt neue Probleme.

    Ich rate dringend zum Gegenteil: Schlafen, Nichtstun, Ausruhen, Pause machen. Nicht nur die Schilddrüse ist erschöpft, auch der Mensch.

    Auf jeden Fall werde ich das Thema in einem Beitrag aufgreifen. Bleiben Sie dran und bestellen Sie den Newsletter.

    Wenn Sie abnehmen wollen, empfehle ich meinen Ernährungsplan.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  12. Jutta Bruhn

    Was meinen Sie mit „safteln“? Bei den beschriebenen Symptomen würde ich auf jeden Fall jetzt und auf der Stelle mich gut um die Ernährung kümmern.

    Kennen Sie Miso? Das ist eine Würzpaste für eine sehr leckere Gemüsesuppe, die ich Ihnen 2-3 x am Tag empfehlen würde. Hier finden Sie das Rezept dazu. Wenn Sie kein Miso bekommen, können Sie auch Sojasoße aus dem Bioladen nehmen. Es muss Bio-Sojasoße sein.

    Das wäre schon mal ein guter Einstieg. Weglassen sollten Sie Kaffee, Zucker und Alkohol und zwar strikt, auch nicht sonntags als Ausnahme.

    Berichten Sie uns doch nach einiger Zeit hier, wie es Ihnen geht. Dann können die nächsten Schritte folgen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  13. Susanne

    Hallo Frau Bruhn,

    zum Kaffee hätte ich mal ’ne Frage: Wie sieht es aus mit koffeinfreiem Kaffee? Ich vertrage keinen Koffein, aber den ohne trinke ich sehr gerne, ca. 2 Tassen am Tag.

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Jutta Bruhn

      Hallo Susanne,

      ja, es ist eine gute Idee, das Coffein auf ein Minimum zu beschränken – also mal sonntags ein Tässchen.

      Auf entcoffeinierten Kaffee umzusteigen, kann dagegen keine Lösung sein. Denn es ist ein chemischer Prozeß, das Coffein zu entfernen. Dann hat man noch zusätzliche Chemie in der Tasse, das muss ja wohl nicht sein.

      Wer gesund ist, kann auf Getreidekaffee umsteigen.

      Hinter allem steht die Frage: Warum ist es so dringend, jeden Tag Kaffee zu trinken? Ein Genußmittel sollte die Ausnahme sein.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  14. Jutta Bruhn

    Hallo Anders,

    ja, wenn mir danach ist, trinke ich mal einen Kaffee (sogar mit Kuchen) und auch mal ein Bierchen. Ich lasse mir durch „gesunde Ernährung“ nicht den Spaß verderben.

    Probleme entstehen immer dann, wenn man etwas täglich macht – jedenfalls wenn man das Falsche macht. Und Kaffee täglich ist was Falsches. Auch Süßes täglich ist falsch. Beides erzeugt ein Ungleichgewicht a) in der Biochemie des Körpers und b) auf der energetischen Ebene.

    Kaffee, Alkohol und Zucker sind energetisch extremstes Yin und können nicht wirklich ausgeglichen werden.

    Wenn man seinen Süßbedarf z.B. mit Kompott mit Reissirup deckt, kommt man weiter. Mein Ratgeber dazu: „Nachtische

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

  15. Gehrmann

    Liebe Frau Bruhn,

    sie empfehlen nur gekochtes essen. Wie bekommt mann dann Vit.C, Enzyme?

    Liebe Grüße

    • Jutta Bruhn

      Hallo,

      nein, im Gegenteil, ich empfehle das kurzgepreßte Gemüse als Rohkost oder Sauerkraut roh.

      Obst natürlich auch roh, vielen Leuten bekommt aber Kompott besser.
      Wer Blutgruppe 0 hat, kann einen Energieschub erleben nach ein wenig rohem Fleisch.

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

  16. Hector Tolon

    Es gibt noch Xylithol , Kokosblütenzucker und Ayurvedischer Rohrzucker , gennant Sharkara.

    Was halten Sie davon? Danke Hector

  17. Jutta Bruhn

    Hallo liebe Frau Howe,

    ich kann und darf hier nur allgemein sagen, dass sich Beschwerden oder Krankheiten in relativ kurzer Zeit nach einer Ernährungsumstellung positiv beeinflussen lassen.

    Allerdings: Verbleiben die belastenden Nahrungsmittel, sind die Erfolge nur kurz oder mäßig, die Beschwerden flackern immer wieder auf.

    Was man wissen muss: Die persönliche Ernährung zu finden ist ein WEG. Diese Seite hier soll dabei eine Unterstützung sein.

    Stöbern Sie doch mal im Archiv.

    Viele Grüße
    Jutta Bruhn

    • J.Howe

      Liebe Frau Bruhn,

      ich stöbere ;o)) , finde aber die Adresse, wo ich Zink bestellen kann nicht wieder. Hatte mit einer Apotheke telefoniert, aber es scheint die Falsche.
      Könnten Sie mir noch einmal die Apotheke nennen?

      Liebe Grüße
      J. Howe

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