Falsche Tomatensoße statt Entzündungen

Falsche TomatensosseHast du Entzündungen? Nur manchmal oder chronisch?

Mit Schmerzen in den Knien, Schultern, Hüften oder anderen Gelenken?

Dann solltest du unbedingt die „nachtschattenfreie Ernährung“ ausprobieren.

Die bekanntesten Nachtschattengewächse sind Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Tabak und Auberginen.

Heute soll es um die Tomaten gehen. Die solltest du ganz und gar weglassen, wenn du Schmerzen hast. 🙂

Bist du erstaunt über meine Empfehlung, keine Tomaten zu essen? Ja, das ist vielleicht ungewöhnlich in einer Zeit, in der Tomaten als ausgesprochen gesund gepriesen werden. Dieses Lob ist aber nicht mehr haltbar, wenn man sich die Nachteile von Tomaten genauer anschaut.

Warum werden Tomaten so hochgejubelt?

Einer der Gründe für das Lob auf die Tomate ist ein Stoff, der Lycopin heißt und ein Antioxidant ist. Aber wer braucht das? Die These, dass freie Radikale im Körper abgefangen werden sollten, ist längt widerlegt.

Manche Leute meinen, dass Tomaten Krebs verhindern sollen. Dieses Experiment ist an bedauernswerten Versuchsratten getestet worden und kann nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragen werden.

Tomaten und Entzündungen

Ein Hauptnachteil von Tomaten ebenso wie von den anderen Nachtschattengewächsen ist, dass sie Entzündungen fördern können. Auslöser sollen dabei die Eiweißverbindungen sein, die man Lectine nennt.

Wer mit Entzündungen zu tun hat, ist in seiner Lebensqualität ganz erheblich eingeschränkt. Was damit gemeint ist werden die Menschen verstehen, die unter rheumatischen Schmerzen leiden.

Wer ständig Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln hat, wird gut daran tun, ganz schnell und sofort die Nachtschattengewächse vom Speiseplan zu streichen.

Auch wer autoimmune Entzündungen hat, sollte sich daran halten. Dazu gibt es zwar keine Tierversuche, die das belegen würden. Aber darauf möchte wohl auch keiner warten!

Rezept für falsche Tomatensoße

Ich bin sicher, nach einer gewissen Zeit vermisst du Tomaten gar nicht mehr. Man braucht sie einfach nicht. Früher gab es sie auch nicht in unserer Esskultur.

Aber in einer gewissen Übergangszeit kann man schon noch Lust darauf haben. Hilfe zum Ausstieg bietet eine rote Soße, die garantiert nicht von echten Tomaten zu unterscheiden ist.

Mach doch den Test: Lade jemand zum Essen ein, der nicht weiß, dass es keine echte Tomatensoße ist. Wetten, dass er/sie es nicht merkt? Vorausgesetzt allerdings, dass die Soße auch wirklich gelungen ist. Wobei ich zugeben muss, dass das bei mir nicht immer der Fall ist und das liegt daran:

  • wie groß sind die Möhren?
  • wie stark färben die Rote Bete?
  • gelingt der säuerliche Geschmack?

Den säuerlichen Geschmack bekommt man am besten hin mit der Umeboshi-Paste. Die gibt es im makrobiotischen Versandhandel z.B. hier.

etwas aufwändig

Falsche_Tomatensoße

Falsche Tomatensoße

Rezept: Falsche Tomatensoße

  • 1 große Zwiebel
  • 2-3 EL Kokosfett
  • ca. 6 mittelgroße Möhren
  • ca. 1/2 kleine Sellerieknolle
  • ca. 1 kleine Rote Bete (ist nur für die rote Farbe)
  • ca. 2 EL Ume-Würzessig
  • Shoju zum Abschmecken
  1. Zwiebel in Kokosfett anbraten, salzen.
  2. Möhren, Sellerie und Rote Bete in kleine Stücke schneiden.
  3. Alles so lange kochen lassen, bis das Gemüse richtig weich ist.
  4. Dann mit dem Stabmixer pürieren.
  5. Mit Ume-Würzessig und Shoju (oder Tamari) abschmecken.
  6. Eventuell mit Brühe verdünnen.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, endlich von den Entzündungen wegzukommen!

Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

6 Kommentare

  1. Martina

    Hallo Frau Bruhn,

    ich habe jetzt Ihre beiden Kochbücher gekauft und noch eine Frage – ich habe dazu zumindest nichts finden können: was sagen Sie zu Birkenzucker / Xylit, wie wirkt sich dieser aus bzw. kann man den Ihrer Meinung nach nutzen?

    Über eine kurze Info würde ich mich freuen!

    Viele Grüße, Martina

  2. Marie Ann

    Liebe Frau Bruhn,
    Sie können doch so gut erklären wie alles zusammenhängt:

    Wieso haben Hashimoto Patienten so häufig Gelenkschmerzen ?????

    Vielen Dank!
    Marie Ann

    • Jutta Bruhn

      Hallo Marie Ann, danke, das freut mich, wenn meine Ausführungen ankommen. Ich bemühe mich immer, keine Fachwörter zu benutzen und alles so einfach wie möglich auszudrücken.

      Die Sache mit den Gelenkschmerzen betrifft nicht nur Menschen mit Hashimoto-Erkrankung, das betrifft alle. Über die Hälfte aller Deutschen haben Gelenkschmerzen. Die Ursachen sind unterschiedlich.

      Oft ist es die Übersäuerung im Körper, bei manchen ist es eine weirere Autoimmunerkrankung. Immer liegt falsche Ernährung zugrunde.

      Eine Frau mit Hashimoto aus dem Selbstlernkurs hat mal geschrieben:

      “ … zwischendurch hatte ich wieder mal viel zu viel Weizenbrot (bedingt durch Besuch …) gegessen und prompt machten sich meine Gelenkschmerzen in den Ellenbeugen wieder bemerkbar. Das hat mich motiviert, wirklich kein Weizenbrot mehr zu essen.“

      Es lohnt sich also, die Ernährung umzustellen (dabei geht es natürlich nicht nur um Weizen 🙂 ).

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

  3. Ingrid

    Ich leide an Hashimoto und versuche die Ernährung umzustellen. Kann ich die Kartoffel durch Süsskartoffel ersetzten? Kann man das Kochwasser der Süsskartoffel weiterverwenden?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    LG, Ingrid

    • Jutta Bruhn

      Hallo Ingrid, ja klar, die Süßkartoffeln sind toll. Manche verwenden das Kochwasser, manche nicht. Ich halte es für unbedenklich.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta Bruhn

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