Erfolg bei Schilddrüsen-Überfunktion

ueberfunktionIch habe ein Interview per Telefon geführt mit Ute (50 Jahre alt), selbständige Beraterin.

Sie hatte Schilddrüsen-Überfunktion, genauer: Morbus Basedow.

Utes Erfolgsbericht soll zeigen, dass die Makrobiotische Heilküche so wie sie im Selbstlernkurs „Schliddrüse managen“ gezeigt wird, bei Autoimmunkrankheiten helfen kann. Im Kurs geht es darum,

  • Entzündungsschübe zu stoppen und
  • aus Symptomen rauszukommen.

 Ute sagt: „Ich habe nach vier Monaten mit diesem Essen meine Tabletten absetzen müssen und das ist rasant schnell. 

Heute brauche ich gar keine Medikamente mehr, auch die Antikörper sind runter gegangen. 

Der Arzt hatte damals gesagt, dass die Schilddrüse rausgenommen werden sollte. Davon ist keine Rede mehr.“ 

Hier das Interview:

Hallo Ute! Im Kurs geht es viel um die Hashimoto. Du hattest aber genau das Gegenteil: Morbus Basedow mit Überfunktion. Hat dir der Kurs überhaupt was genutzt?

Ute: (lacht) ja, hat er. Was mich von Anfang an überzeugt hat, war dass du geschrieben hattest, dass eine Autoimmunerkrankung ganz oft auf einem kranken Darm fußt. Und so war es auch.

 

Ich hatte es geahnt, weil ich schon zwei Jahre vor der Diagnose „Morbus Basedow“ extreme Verdauungsprobleme hatte wie massives Abnehmen oder Durchfälle. Ich konnte nirgendwo mehr essen gehen, weil ich immer danach Durchfall hatte. Außerdem Sodbrennen, Mundgeruch, Schmerzen manchmal. Das alles habe ich nicht in den Griff bekommen.

Wie ist es dir im Laufe des Kurses mit den Symptomen/Beschwerden gegangen?

Ute: Ja, die Beschwerden haben sich sehr schnell geändert. Der Darm hat sich beruhigt, der Oberbauch hat sich beruhigt. Hört sich komisch an, aber nach dem Essen war mein Bauch immer glücklich. Man merkt das ja, ob sich Essen gut anfühlt.

 

Auf jeden Fall gibt es schnelle Erfolge. Ich bin dir total dankbar, dass du mir das so beigebracht hast, dass das Kochen Spaß macht und auch praktikabel ist – und wirkt!

Und heute, wie geht es dir jetzt?

Ute: Jetzt kann ich langsam wieder Gluten essen. Das ist eine große Erleichterung, dass ich mal Gerste essen kann.

 

Verdauungsmäßig geht es mir wirklich sehr gut, solange ich so esse, wie ich es im Kurs gelernt habe. Man kann sagen, eigentlich hab ich keine Probleme mehr mit der Verdauung.

 

Was noch da ist, ist die Erschöpfung, manchmal die Konzentrationsschwäche, Fahrigkeit, Vergesslichkeit oder so was.

Was war denn das Wichtigste, was du im Kurs gelernt hast?

Ute: Oh, da war ganz vieles. Ein großes Aha-Erlebnis für mich war: Das Getreide bekömmlich zu machen. Also Getreide einzuweichen. Nachdem ich jahrzehntelang Vollwertkost gegessen hatte, war das von der Bekömmlichkeit her ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Wie fandest du die vorgeschlagene Ernährung? Wie war das mit den neuen Zutaten wie Miso oder Shoju?

Ute: Ich fand das sehr spannend. Alles Neue war in Häppchen präsentiert, so dass ich mich nicht überfordert gefühlt habe.

 

Und die Argumente haben immer für sich gesprochen. Zutaten wie Miso sind ja sehr alte traditionell herstellte Produkte, die schmecken. Ich esse jetzt jeden Morgen Misosuppe, darauf kann ich nicht mehr  verzichten.

 

Sogar mein Mann hat aufgehört Kaffee zu trinken und isst jetzt Misosuppe!

Und die Zeit zum Kochen? Das ist ja immer die große Frage, wenn man berufstätig ist. Wie regelst du das?

Ute: Ich gehe da generalstabsmäßig ran. Das heißt ich koche eher größere Mengen für einige Tage im voraus. Ich hab das immer auf dem Schirm, dass ich Getreide, gepresstes Gemüse und Hülsenfrüchte fertig habe. Und immer wenn etwas alle ist, koche ich Neues.

 

Dadurch kann ich mir immer Essen zusammenstellen wie ich lustig bin. Manchmal gibt es noch Salat dazu oder ich würze es anders. Auf jeden Fall ist das Essen sehr abwechslungsreich.

 

Man merkt es aus jeder Faser deiner Texte im Kurs, dass du das alles selber machst und dass da jahrelange Erfahrung drin steckt. Das Praktische, das kannst du gut rüberbringen, das finde ich Klasse an dem Kurs.

Danke für das Lob! Ute, auch bei dir war nicht immer alles gleich klar und du hattest Fragen. Wie fandest du meine Antworten darauf?

Ute: Du warst immer direkt präsent und hast prompt reagiert. Ich bin mir nie blöd vorgekommen wegen meiner Fragen, sondern du bist sehr wertschätzend darauf eingegangen und ich konnte auch immer was damit anfangen. Völlig klar war, dass du keine individuellen medizinischen Auskünfte geben kannst.

Wenn jemand zögert, den Kurs zu buchen, welchen Tipp kannst du geben?

Ute: Wer nicht gleich mit dem Kurs loslegen will, sollte vorher die Starthilfe durcharbeiten. Dann lernt man kennen, wie du arbeitest.

Welche Wünsche sind jetzt noch offen? 

Ute: Was ich noch nicht so viel ausprobiert habe sind die Nachtische und die Meeresalgen. Hm, was noch? (überlegt lange) Also ich bin schon sehr zufrieden.

Wie geht es weiter bei dir mit der Ernährung?

Ute: Was ich jetzt mache ist langsam mal wieder Sachen zu essen, die ich lange nicht hatte. Zum Beispiel Sauerkraut, erstmal gekocht, später roh. Knoblauch vertrage ich jetzt auch wieder. Vor einem halben Jahr hatte ich noch das Gefühl, dass ich keinen Fisch, kein Lamm, kein Rind essen kann. Das geht jetzt wieder.

Das hört sich ja alles ganz prima an! Ich danke dir für das Interview.


Mein Kommentar:

juttabruhn

Hilfe bei Überfunktion

Das Beispiel mit der Teilnehmerin Ute zeigt, dass es egal ist, ob es eine Über- oder Unterfunktion gibt. Die Ernährung bringt aus beiden Zuständen raus. Beides muss kein Schicksal sein.

Es geht auch bei Überfunktion immer um die

  • Regulation der Hormonproduktion in Richtung normal
  • Stärkung des kranken Darms, damit das Leaky-Gut-Syndrom ausheilen kann
  • Entlastung der Leber, damit sie besser entgiften kann
  • Entspannung der Nebennieren

Ganz vorn steht das Ziel, die Entzündungen einzudämmen, damit es zu keinen weiteren Schüben kommt. Denn bei einem Entzündungsschub wird das Schilddrüsengewebe zerstört.

Fragen Sie sich jetzt: Und alles das schafft die Ernährung? Nun, Ute hat uns ja von ihren Erfahrungen berichtet. Was sie gemacht hat:

Damit hat sie die Basis geschaffen, so schnell wie medizinisch möglich aus den Tabletten rauszukommen. Und sobald keine störenden Medikamente mehr genommen werden müssen, besteht die große Chance, wieder gesund zu werden.

Ich wünsche allen Teilnehmenden diesen Erfolg!

Online-Selbstlernkurs

schilddruese managengeeignet bei:

  • Hashimoto und M. Basedow
  • Unter- und Überfunktion
  • Kinderwunsch
  • nach Operation der Schilddrüse
  • bei Schilddrüsen-Knoten

„Ich nehme seit heute in Absprache mit meinem Arzt, kein Euthyrox mehr ein und es ist für mich ein befreiendes Gefühl.“

 

„Ich schlafe wieder gut, meine Haut ist nicht so trocken, ich bin nicht mehr so ängstlich und ich kann mich wieder konzentrieren.“

4 Kommentare

  1. Marijana Klapan

    Hallo Jutta, ich werde mich freuen wenn sie mir helfen können….ich habe eine Schilddrüse überfunktion Basdow Autoimunkörper ..was darf ich essen vom Gemüse…kann ich jodhaltige Sachen essen oder keine…Danke LG Marijana

  2. Katrin

    Hallo Jutta,
    ich heiße Katrin bin 26 Jahre und Mutter von einer 5 Monate alten Tochter.
    Gestern wurde bei mir Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert.

    Die Hebamme hat mir geraten meine Tochter bis zum 8 Monat rein zu stillen da der Vater Neurodermitis hat und einige Allergien.

    Gestern im Krankenhaus hat der Doktor mir geraten sofort abzustillen und die Tabletten zu nehmen.

    Ich halte nicht viel von der Medizin un möchte es auf normalen Weg wieder ins Gleichgewicht bringen.
    Es hat sicher einen Grund das ich in diese Situation gekommen bin.

    Ich würd mich sehr auf deine Antwort freuen.

    Liebe Grüße
    Katrin Hofmann

    • Jutta Bruhn

      Hallo Katrin,

      ich kann ohne persönliche Untersuchung keine Beratung geben. Auch weiß ich nicht, in welchem Stadium die Überfunktion ist.

      Wenn es nicht M. Basedow ist, würde ich auf keinen Fall die Tabletten nehmen, sondern sofort nach der Makrobiotischen Heilküche essen. Das wird ja wohl klar aus dem Bericht von Ute als Beispiel dafür, wie schnell sich die Schilddrüse normalisieren kann.

      Allein das Stillen ist keine Garantie dafür, dass das Kind gesund ist und bleibt. Entscheidend ist die Ernährung der Mutter.

      Weder Neurodemitis noch Allergien sind vererbbar. Der Vater hat einen kranken Darm, das überträgt sich nicht.

      Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

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