Entgiften mit Reis

entgiftenKann man mit Reis auch entgiften? Ja klar, das ist sogar eine uralte Entgiftungsmethode, bekannt aus der chinesischen Medizin oder dem Ayurveda.

Die Methode ist ein Fastentag mit Reisbrei. Das ist eine sanfte aber wirksame Art, sich zu entgiften und wieder fit zu werden.

Übrigens ist Entgiften nur ein anderes Wort für entsäuern oder entschlacken. Auch fasten, reinigen oder detox ist alles dasselbe.

Stets geht es darum, Entlastung zu schaffen. Das bewirkt, dass Organe besser arbeiten:

  • die Leber wird in ihrer normalen Entgiftungsleistung unterstützt
  • die Nieren können leichter ausscheiden
  • die Haut kann Substanzen leichter abbauen

Weil Leber und Schilddrüse zusammen arbeiten, wird auch klar, dass eine Entgiftungskur sich auch positiv auf die Funktion der Schilddrüse auswirkt.

„Schnapsfabrik im Darm“ macht Müdigkeit

Beschwerden bei Hashimoto und anderen Schilddrüsenproblemen können sein:

Das sind ziemlich eindeutige Zeichen dafür, dass die Leber überlastet ist. Das heißt nicht unbedingt, dass die Leber krank ist und die Leberwerte schlecht sein müssen. Schon vorher kann es zu starker Belastung kommen, wenn die Leber über den Darm mit Fuselalkoholen traktiert wird. Das ist Alkohol, der bei Gärungsvorgängen im Darm aufsteigt und auf diesem unnatürlichen Weg in die Leber gelangt. Man spricht von der „Schnapsfabrik im Darm“. 😉

Speziell wenn eine Unausgeglichenheit der Darmbakterien vorliegt wie vor allem bei Candida-Erkrankung wird laufend „Schnaps“ produziert, der die Funktionen der Leber stört und somit zu Müdigkeit, Energiemangel und Schlappheit führt.

Wird der Darm durch Reisfasten entlastet, geht es auch der Leber besser und man wird munterer.

Knoblauch-Zitronen-Kur

Knoblauch-Zitronen-Kur hilft der Leber

Unterstützen kann man den Prozeß noch durch eine Knoblauch-Zitronen-Kur, wobei man vor der Frage steht, welche der beiden Kuren nun besser ist oder ob man womöglich beide auf einmal manchen sollte.

Dazu würde ich diesen Beitrag lesen: Reisfasten oder Knoblauch-Zitronen-Kur – wer braucht was?

Reisfasten bei Hashimoto

Wer Hashimoto oder andere Schilddrüsenprobleme hat, kann zusätzlich zur Ernährung nach der Makrobiotischen Heilküche (MBH) das Reisfasten einsetzen , um schneller aus der Insulinresistenz rauszukommen. Dies ist die Grundlage, um Entzündungsschübe zu vermeiden. Schau dir hier auch das Anti-Entzündungs-Programm bei Hashimoto an.

Auch ist es oft einfacher, mit dem simplen Reisfasten zu starten, wenn man müde und schlapp ist. Sobald der Kopf klarer wird, wird es einfacher, sich mit einer neuen Ernährung zu beschäftigen.

Warum entgiftet das Reisfasten?

  1. zum einen hat Reis bekanntlich reinigende Wirkung auf den Darm
  2. zum anderen fallen an einem Tag Reisfasten alle anderen Belastungen aus der Nahrung weg

Der Körper bekommt sozusagen einen Tag Pause. Wenn er sich normalerweise damit beschäftigen muss, belastende Nahrungsmittel zu verdauen und zu verarbeiten, fällt das am Tag des Reisfastens aus. Es kehrt Ruhe ein.

Vor allem die Leber bedankt sich für diese Erholungspause. Sie kann sich besinnen auf eine ihrer vielen Aufgaben: Das Entgiften.

Je weniger sich die Leber um neue zugeführte Gifte kümmern muss, desto effektiver kann sie arbeiten. Logisch. Und wenn die Leber gut arbeitet, löst das eine Vielzahl von angenehmen Reaktionen aus wie munterer werden oder besser schlafen.

Was ist Reisfasten?

Beim Reisfasten gibt es an einem Tag nichts anderes zu essen als lange gekochten Reis. Eigentlich ist es ein Reisbrei.

Natürlich wird wie bei jeder Reinigungsmaßnahme an dem Tag des Reisfastens viel klares Wasser getrunken.

Mit Reisbrei gefastet wird an einem Tag in der Woche.

„Mir tut es irgendwie einfach gut, mal einen Tag zu fasten. Es ist wie eine innere Reinigung. Ich fühle mich danach leichter, obwohl ich ja eigentlich sonst auch nichts Belastendes zu mir nehme.“

 

„Heute morgen allerdings habe ich mich zu meiner Überraschung sehr frisch und vital gefühlt!“

Fasten ohne Hungern

Vor dem Hungern haben die meisten Angst, die noch nie gefastet haben. Aber Reisfasten ist eine Form des Kurzfastens und dabei hungert man nicht.

Denn von dem Reisbrei kann man soviel essen wie man mag. Deshalb kommt kein Hungergefühl auf, im Gegenteil, man ist satt.

Gekocht wird eine so reichliche Portion Reisbrei, dass sie für mehrere Mahlzeiten am Tag reicht.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Reisfasten?

Klare Antwort: Jetzt. 🙂 Denn es gibt keine besondere Zeit im Jahr, zu der man entgiften sollte oder nicht. Die Entgiftungsfunktion der Leber läuft jeden Tag zu jeder Zeit. Genauso kann man sie auch jederzeit unterstützen.

An eine Entgiftung nur im Frühjahr zu denken, greift viel zu kurz. Manche denken, dass das etwas mit „Frühjahrsmüdigkeit“ zu tun hat. Das ist weit gefehlt. Die ständige Müdigkeit gäbe es wahrscheinlich gar nicht, wenn regelmäßig mit Reis gefastet würde.

Schlank dank Entgiftungskur?

Nun ja, mal sehen … 🙁 So gut wie alle, die das Reisfasten mitgemacht haben, berichten von einem flachen Bauch am nächsten Tag. Viele verlieren auch tatsächlich ein ganzes Kilo.

„Bei mir wirkt das super, flacher Bauch inklusive …“

Das ist aber noch kein Abnehmen, denn der Bauch und das Kilo sind in der Regel schnell wieder drauf. Wenn die übliche Ernährung nicht gleichzeitig korrigiert wird, ändert sich nicht viel. Deshalb sollte das Ziel einer Entgiftung lieber nicht die Gewichtsabnahme sein, sondern das Reinigen des Körpers.

Ich wünsche viel Erfolg beim Entgiften mit Reis!

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„Super, gar kein Sodbrennen!“

„Nach dem Reisfasten ist mein Bauch tatsächlich dünner“

4 Kommentare

  1. Kathi

    Hallo, ich überdenke gerade komplett meine Ernährung (die vorher nicht ungesund war), aufgrund von Reflux/Speiseröhrenentzündung und verschriebenen Säureblockern, die ich schnellstmöglich wieder absetzen will. Ich interessiere mich sehr für das Reisfasten habe aber bezüglich des Arsens Bedenken. Wie ist deine Meinung dazu?

  2. Stefanie

    Hallo, ich habe Hashimoto und eine Glutensensitivität, sollte ich daher lieber auf Reis generell verzichten ? Viele Grüße, Stefanie

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