Energien im Essen

Energien im Essen Man kann den Körper in einzelne Organe einteilen und die einzelnen Zellen untersuchen. Das ist analytisch und unsere Medizin denkt und arbeitet so.

Die fernöstliche Heilkunde orientiert sich zusätzlich an der Vorstellung vom Menschen als Energiegestalt.

Danach ist bekannt, dass in und um den Menschen herum ein pulsierendes Energiefeld besteht. Dieses steht im Wechselspiel zwischen Mensch und Umwelt.

In der westlichen Wissenschaft setzt sich dieses Wissen langsam durch wie z.B. in der Akupunktur.

(siehe Dr. med. O. Wolff: „Netzwerk Mensch“)

Was ist Chi?

Diesen für uns nur schwer fassbaren Begriff Energie nennt man im Fernen Osten Chi. Wir nähern uns dem mit dem Wort „Lebensenergie“. Man denkt dabei eher an „elektromagnetische“ oder „bioelektrische Energie“.

Im Alltag ist der Umgang mit Chi selbstverständlicher. Wir fühlen uns „energiegeladen“ oder haben eben heute keine „Energie“. Das Gefühl für Chi ist uns wohlbekannt.

Wir können es in der Regel nur nicht in Worte fassen, weil es bei uns einfach nicht üblich ist.

Was bedeutet Chi für die Gesundheit?

Beim gesunden Menschen fließt die Energie (Chi) ausgewogen und harmonisch. Sie ist belastbar und hält den äußeren Einflüssen stand.

  • Kommt es zu Behinderungen in diesem Energiefluss, ist der Mensch aus dem Gleichgewicht, also krank.
  • Stellt man dieses Gleichgewicht wieder her, kehrt Gesundheit zurück.

Meridiane sind Energieleitbahnen

Aus der Akupunktur sind Leitbahnen (Meridiane) bekannt, die diese Energie leiten. So sind die Haut, die Organe und alle anderen Strukturen im Körper wie ein Netzwerk miteinander verbunden. Mehr noch: Alle Leitbahnen beeinflussen sich gegenseitig.

Zum Beispiel beeinflusst der Lungenmeridian den Nierenmeridian. Das kann sich so äußern:

Wenn ein Mensch Schmerzen im Nierenbereich hat, kann es helfen, den Lungenbereich warm zu halten.

Eine Vorsorgemaßnahme ist, dass wir uns ein Tuch oder Schal vor den Hals/Oberkörper (Lunge) wickeln, um uns vor Kälte zu schützen. Tun wir das nicht, erkälten wir uns leichter.

Energien in der Nahrung

Übertragen auf das Essen kann man beobachten, dass die Energie sich auf unsere Gefühle und Gedanken auswirkt. Auch die geistige Haltung ist davon nicht ausgenommen.

Wie ein Mensch „drauf“ ist, das ist die unmittelbare Auswirkung des letzten Essens. 🙂

Das Feuer des Lebens

„Es gibt viele Formen der Energie in der Nahrung. Die grundlegendste ist das Feuer. Um zu leben, braucht unser Körper Wärme. Werden wir kalt, sterben wir. Nur wenige Wärmegrade trennen Leben und Tod.“

Vergleicht man die Körperenergie mit der des Feuers, hat der Mund die Funktion des Ofens. Statt mit Brennholz halten wir unser inneres Feuer mit Nahrung am Leben.

Und wie beim Brennholz bestimmt die Menge und Art der Nahrung die Qualität des Feuers.

  • Richtige Ernährung sorgt für eine hübsche, gleichmäßige Flamme, die wärmt, befriedigt und genügend Energie spendet.
  • Zuviel Nahrung erstickt das innere Feuer. Wenn man weniger isst, bringt man das Feuer wieder zum Flackern.
  • Kalte Nahrung schadet dem Feuer. Deshalb ist es von jeher üblich gewesen, Essen heiß oder warm zu sich zu nehmen.

Ich hoffe, diese kleine Erklärung von Energien in der Nahrung hat einen Eindruck vermittelt, dass man den Körper und die Nahrung auch unter dem Aspekt „Energie“ betrachten kann.

Quellen:

  • Aveline Kushi: Großes Buch der makrobiotischen Küche
  • Steven Acuff: Das makrobiotische Gesundheitsbuch
  • Foto: Randolph Stone, Polaritätstherapie, S. 72
Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

1 Kommentar

  1. Corina

    einleuchtend, irgendwie weiß es „eh schon jeder“… aber in Worte gefasst so wichtig zu Lesen und zu Verstehen. Und vielleicht auch (wenn auch anfangs nur phasenweise) endlich mal die eigenen Eßgewohnheiten zu überdenken und entsprechend zu handeln! Denn die Natur hat uns sicher ein ausgefeiltes, gut funktionierendes Gerüst gegeben, wir sollten es pflegen!
    Danke 🙂

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