Der gute alte Eintopf

Eintopf Wenn schnelle Küche angesagt ist, gibt es kaum ein Gericht vom heimischen Herd, das zeitsparender zu kochen ist als der gute alte Eintopf.

Jeder Landstrich hat seinen ganz speziellen, das Rezept wird oft vererbt und jede Familie hat ihr eigenes. Das zeigt uns, dass diese einfache Kochweise Tradition hat.

Eintopf ist Heimat und Geborgenheit

Für viele ist Eintopf eine Kindheitserinnerung – hoffentlich eine angenehme. Bei mir zu Hause gab es jeden Samstag Brühnudeln. Das ist Hühnerbrühe mit Suppengrün und kleinen Nudeln als Einlage.

Besonders günstig ist es, wenn es den Eintopf immer am selben Wochentag gibt. Dann stellt sich ein Rhythmus ein: Heute gibt es Brühnudeln, also ist heute Samstag.

Vor allem Kinder mögen und brauchen solche „Anker“ in ihrer Welt. 🙂

Feste Gewohnheiten geben ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Das ist Mutters Küche, nach der man sich das ganze Leben lang immer wieder sehnt.

Welchen Eintopf gab es bei Ihnen?

Welches war der Eintopf Ihrer Kindheit? Wenn der nicht gerade der Burner war, erfinden Sie doch einen neuen für Ihr Leben als erwachsener Mensch. Jetzt treffen Sie allein die Entscheidung, was in den Topf reinkommt.

  • vielleicht soll er eine italienische Note haben?
  • oder aus der türkischen Küche stammen?
  • soll Fleisch, Fisch, Geflügel darin sein?
  • vegetarisch mit Hülsenfrüchten?

Eintopf – das Alltagsessen

Ein weiterer Aspekt des Eintopfessens ist die Schlichtheit des Essens. Mit einfachem Essen schafft man eine deutliche Trennung zum Nicht-Alltäglichen und zur Ausnahme.

Viele Menschen genießen jeden Tag kulinarische Highlights und setzen sich selbst unter Stress, weil das Essen stets was ganz Besonderes sein soll. Auch beraubt man sich der Vorfreude auf das Besondere.

Bloß keine Langeweile

Natürlich sollte das Ganze nicht langweilig sein. Es ist so einfach, Eintöpfe mit frischen Kräutern aufzupeppen. Man gibt jeden Tag ein anderes Kraut dazu und schon schmeckt’s ein wenig anders und sieht immer schön frisch aus.

Die gängigsten Kräuter aus dem Garten dürften sein:

  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Dill
 lässt sich vorbereiten und aufwärmen ganz einfach

Grundrezept Eintopf

Zutaten für 4 Teller:

  • Gemüse der Jahreszeit: Möhren, Grüne Bohnen, Spitzkohl, Wurzelpetersilie …
  • 4-5 Esslöffel Kokosfett
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • Shoju (Sojasoße) zum Abschmecken
  • Einlage: Fleisch in Stücken als Einlage (Rindfleisch, Suppenhuhn …) oder fertig gekochte Hülsenfrüchte
  1. Gemüse putzen, kleinschneiden und im Fett 2-3 Minuten dünsten.
  2. Etwa 2-3 Kellen oder mehr Brühe dazugeben und bei geringer Hitze garen. Das dauert etwa 10-15 Minuten.
  3. Am Schluß mit heißer Brühe auffüllen und Einlage dazugeben.
  4. Auf dem Teller mit Shoju abschmecken.

Haben Sie Appetit bekommen? Wann gibt es bei Ihnen den nächsten Eintopf? Möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns teilen? Schreiben Sie es doch gerne hier unten auf. 

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen. Hol dir meine Schilddrüsen-Tipps hier, dann bleiben wir in Verbindung!

2 Kommentare

    • Jutta Bruhn

      Hallo Elke, selbstverständlich nicht! Hab ich irgendwo das Salz im Rezept vergessen? Kann sein, das ist dann ein Irrtum. 🙂

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

Hast du eine Frage passend zum Beitrag dieser Seite?

Klicke hier und beachte bitte die Regeln.
Meine Antwort kommt per E-Mail.


*

© Jutta Bruhn 2012 - 2020 · Start · Newsletter · Impressum · Datenschutz Top