Clean Eating – die Vor- und Nachteile

Clean EatingMit der Ernährung nach „Clean Eating“ läuft mal wieder ein neuer Trend an aus den USA. Es geht dabei in der Hauptsache darum, sich einfach zu ernähren und Zusatzstoffe zu meiden.

Hurra, hab ich gedacht, das ist doch toll.

Denkste, hab ich gedacht, als ich mich damit näher beschäftigt habe.

Zunächst hört sich alles erst mal total vernünftig an. Schaut man sich die Regeln jedoch näher an, zeigen sich die Nachteile.

„Clean Eating“ heißt „Reines Essen“

Beim Clean Eating geht es darum, nicht verarbeitete Nahrungsmittel zu essen. Industriell hergestellte Lebensmittel mit Zusatzstoffen, E-Nummern und Chemie ist verpönt. Das finde ich alles richtig gut. So läuft das auch bei mir.

Clean Eating ist keine Diät zum Abnehmen, sondern eine Ernährung auf Dauer. Auch das finde ich gut.

Was wird weggelassen?

Ganz klar abgelehnt werden

  • Brötchen, Brot und anderes Gebäck aus Weißmehl (Auszugsmehl), auch Nudeln und Toastbrot
  • Fertiggerichte aus Büchsen und Tiefkühlkost
  • Farb- und Konservierungsstoffe, Pestizide, Geschmacksverstärker
  • Zucker, Schokolade und andere Süßigkeiten
  • Alkohol

Was wird gegessen?

Auf dem Ernährungsplan stehen:

  • Gemüse
  • Obst
  • gesunde Fette und Eiweißprodukte

Sind Sie auf der Suche nach gesunder Ernährung? Und zwar speziell gesund bei Schilddrüsenproblemen? Dann finden Sie Rezepte und Anleitungen in meinem Ebook „Makrobiotische Heilküche – Rezepte“ hier.

Bedingung bei Clean Eating: Selber kochen

Ganz klar, eine Ernährung ohne Pizza, Burger und Tütensuppen muss man selber kochen. Das bedeutet schon mal anderen Einkauf, man muss

  • geplant und vorausschauend einkaufen
  • bewußt im Bioladen einkaufen
  • im Supermarkt die Zutatenlisten studieren

Das ist natürlich mit mehr Aufwand verbunden, als schnell was Fertiges zu Hause in die Backröhre zu schieben.

Was stimmt nicht an Clean Eating?

Gut hört sich der Rat an, jeden Tag zu frühstücken. Was aber nicht stimmt, ist das Frühstück selbst. Was ich dazu meine, habe ich in diesem Beitrag geschrieben: Was ist ein gesundes Frühstück?

Gar nicht gut ist dieser Rat: Fettarm essen.  Das ist ein veralteter Rat, der wissenschaftlich nicht mehr haltbar ist. Fettarmes Essen macht krank und dick! Hört sich paradox an, ist aber so. In diesem Beitrag habe ich das erklärt: 9 gute Gründe warum man sich nicht fettarm ernähren sollte

Nein, „Clean Eating“ ist keine gesunde Ernährung auf Dauer.

Fazit: Lassen wir auch diese Welle an uns vorbeischwappen wie schon so viele, die aus den USA hier angekommen sind. Oder wollen Sie das Clean Eating etwa wirklich ausprobieren? Dazu rate ich nicht.

Kochen bei Schilddrüsenproblemen

Makrobiotische HeilkuecheRezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite schreibe ich zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen.

4 Kommentare

    • Beate

      Hallo Frau Bruhn,
      danke für die schnelle Antwort. Mißverstanden habe ich Ihren Artikel nicht. Sie schreiben ja, daß Sie die Empfehlung , viel zu trinken beim Clean Eating nicht so gut finden.

      Hatte mir schon länger vorgenommen, Sie zu fragen,welche Trinkmenge Sie für gesünder halten. Denn auch von Ärzten und Therapeuten bekomme ich oft zu hören, daß ich zuwenig Wasser trinke und mir werden als normale Menge 2 Liter Flüssigkeit empfohlen. Darum kam ich auf die 1,5 Liter. Nun bin ich beruhigt und lasse es bei meinem 1 Liter Wasser, mehr bekomme ich einfach nicht runter. Es kommt ja dann noch Flüssigkeit aus der Nahrung dazu.

      Danke und liebe Grüße von Beate Thöler

      • Beate

        Hallo Frau Bruhn,

        habe mir Ihren Artikel über das Wassertrinken noch einmal durchgelesen und werde mir keine Gedanken mehr machen, wenn ich mal wieder weniger als 1 Liter getrunken habe. Das muß erst in meinen Kopf rein, weil ich da falsch programmiert war.

        Immer habe ich ein schlechtes Gewissen,wenn ich nach meiner Meinung zu wenig getrunken habe. Erst vor 2 Wochen meinte eine Rheumaärztin, ich hätte wohl zu wenig getrunken, wenn ich über Nierenschmerzen klage. Die kommen auf keinen Fall vom Rheumamittel, fügte sie noch an. Wobei ich überzeugt bin,daß es doch mit dem Medikamnet zu tun hat.

        Mit Gruß Beate Thöler

        • Jutta Bruhn

          Hallo Beate,

          wenn jemand Medikamente nimmt, sieht das natürlich ganz anders aus. Dann muss man mehr Wasser trinken. Wenn Sie also Rheumamittel einnehmen und Ihre Ärztin sagt, dass Sie mehr trinken müssen, dann sollten sie das tun. Vielleicht brauchen Sie mehr Salz im Essen, dann haben Sie auch Durst.

          Bei der Gelegenheit mal grundsätzlich:

          Meine Tipps hier dienen der allgemeinen Information zur Gesunderhaltung. Die darin enthaltenen Aussagen dienen nicht zur Diagnose oder Eigenbehandlung. Mein Ziel ist, Tipps und Vorschläge zur Ernährung anzubieten. Auf keinen Fall sind diese als Ersatz für eine heilpraktische oder ärztliche Beratung gedacht.

          Viele Grüße aus Berlin
          Jutta Bruhn

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