Besser leben ohne Schilddrüsentabletten

besser leben ohne L-Thyroxin

Es kann sowohl bei Hashimoto-Thyreoiditis als auch bei Schilddrüsenunterfunktion anfänglich erleichternd sein, synthetische Schilddrüsenhormone wie L-Thyroxin zu nehmen. 

Allerdings sind viele Ärzte der Meinung, dass die Hormone viel zu häufig verordnet werden. 

Oft sind sie nicht einmal nötig oder werden auch nicht vertragen. Ist das vielleicht bei Ihnen der Fall?

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Ganzheitsmediziner wie Dr. Berndt Rieger und Dr. Jürgen Birmanns sind der Ansicht, dass L-Thyroxin in den meisten Fällen nicht notwendig ist und sogar Schaden anrichten kann. Lesen Sie dazu meinen Beitrag: Raus aus dem L-Thyroxin!

Störung oder Krankheit?  

Eine Hormonersatztherapie mit L-Thyroxin wird verordnet bei Unterfunktion der Schilddrüse. Weil es dabei körperliche Symptome gibt, stellt sich die Frage, ob die Schilddrüse nur gestört ist (=Frühstadium) oder ob oder eine ernsthafte Erkrankung (=Spätstadium) vorliegt. 

  • Bei einer Störung reicht es aus, die Ernährung zu korrigieren, um die Unterfunktion in den Griff zu bekommen. 
  • Bei einer Krankheit (Hypothyreose) müssen Schilddrüsentabletten genommen werden. 

Sich allein nach dem Laborwert zu richten, kann in die Irre führen. Warum nicht allein der TSH-Wert zur Verordnung beachtet werden sollte, habe ich in diesem Beitrag ausgeführt: Warum der TSH-Wert nicht reicht, um die Schilddrüse zu behandeln.

Wie unterscheidet man Störung und Krankheit? Hier einige Beispiele:

1

Stadien der Unterfunktion 

Die frühe Unterfunktion der Schilddrüse ist keine Krankheit, sondern eine Störung,  Meist geht es dabei um Verdauungs- beschwerden, Gewichtsprobleme, unerfüllter Kinderwunsch, Haarausfall und ähnliches. Das läßt sich mit der richtigen Ernährung leicht korrigieren. 

2

Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis keine Krankheit der Schilddrüse, sondern des Immunsystems. Der Angriff des Immunsystems wirkt sich am Gewebe der Schilddrüse aus.


Die Regel ist, dass L-Thyroxin verschrieben wird. Der Erfolg ist unterschiedlich. Entscheidend ist, dass die Ernährung in der Weise geändert wird, so dass weitere Entzündungs-Schübe vermieden werden. 

3

Leaky-Gut-Syndrom

Bei Hashimoto-Thyreoiditis gibt es einen anfänglichen ersten Schub der Entzündung. Meist wird in diesem Schub ärztliche Hilfe gesucht und zum ersten Mal die Diagnose "Hashimoto-Thyreoiditis" gestellt.


Weil der Entzündung ein Leaky-Gut-Syndrom zugrunde liegt, geht es vielen schnell besser, wenn sie sich am Anfang erst mal glutenfrei ernähren.  Auf Dauer ist das allerdings keine Lösung.

4

Chronische Entzündungen  bei Hashimoto-Thyreoiditis

Treten die heftigen Symptome öfter auf, geht es eher um um chronische Entzündungsschübe, die als unheilbar gelten, was sie zum Glück aber nicht sind, denn wer allein schon mal konsequent den Weizen wegläßt, kann den Schüben entgegenwirken. 

5

Hashimoto 

Lautet die Diagnose einfach nur "Hashimoto", dann geht es in der Regel um Symptome der Unterzuckerung, die chronisch geworden sein können. 



Soweit ein paar Stichpunkte. Bitte folgen Sie den Links für mehr Infos auf meiner Webseite. Mir geht es heute nur darum, dass Sie wissen: 

Bei jedem der aufgezählten Punkte ist L-Thyroxin oft nicht die richtige Verordnung, jedenfalls nicht auf Dauer, auf keinen Fall lebenslang.





Spätfolgen? Alternativen?

Soweit ich entdecken konnte, gibt es kaum Forschung zu den Spätfolgen der Einnahme von L-Thyroxin. Bekannt scheint nur zu sein, dass es zu Osteoporose (Knochenschwund) und Brustkrebs kommen könnte.

Sind Sie bei der Verordnung von L-Thyroxin darüber informiert worden,

  • welche Spätfolgen der Hormonersatz mit L-Thyroxin haben könnte?
  • dass es andere natürliche Medikamente gibt als L-Thyroxin?

Eher nicht. Man muss sich selbst informieren, was nicht ganz einfach ist. 

Es gibt sogenannte natürliche Hormone (man bezeichnet sie als NDT), die aus Gewebe der Schweine- oder Rinderschilddrüse hergestellt werden. Sie können neben oder als Ersatz für L-Thyroxin genommen werden.

Ein enormer Vorteil der Einnahme natürlicher Hormone ist der, dass man die Dosierung schnell ändern kann und zwar in Eigenregie. Denn die Menge der benötigten natürlichen Hormone sollte täglich neu ermittelt werden und sich nach dem Tagesbefinden richten, das abhängig ist von der Ernährung.

Lebenslange Einnahme?

Solange nichts an der Ernährung geändert wird, bleibt es oft bei den Magen-Darm-Beschwerden und der Unterfunktion. Somit scheint die Einnahme von L-Thyroxin lebenslang notwendig zu sein. Wirklich?

In meinem Onlineprogramm "Schilddrüse managen" gibt es konkrete Anleitungen dazu, das L-Thyroxin zu reduzieren oder daraus auszusteigen. Es folgen Berichte von Teilnehmerinnen, die auf die Makrobiotische Heilküche (MBH) umgestellt haben und im Laufe der Zeit feststellen konnten: 

  1. keine Entzündungsschübe mehr 
  2. zurückgehende Entzündungswerte 
  3. nachwachsendes Schilddrüsengewebe


Seit fast 15 Jahren habe ich L-Thyroxin genommen; angefangen mit 100 im ersten Jahr; dann mit 75 weiter … Seit ich Deine Ernährungshinweise befolge, habe ich sukzessive mich auf L-T 25 "heruntergebracht" und es geht mir - körperlich und seelisch - so gut, wie lange schon nicht mehr!!! Mein Ziel ist es, auf 0 zu kommen.

Im November 2018 habe ich den Kurs angefangen und relativ schnell meine Schilddrüsentabletten abgesetzt. Die Ergebnisse vom Dezember 2019:

Schilddrüse okay, TPO-Antikörper 86 U/ml Antikörper 86. Das ist super! Ich habe das auch gemerkt, körperlich.

Seit ich keine L-Thyroxin mehr nehme habe ich keine Hitzewallungen mehr und mein Blutdruck ist wieder völlig normal.

... und es geschah ein Wunder ... Habe angefangen Sport zu machen (habe mir immer gewünscht aber hatte nie Lust und Kraft), hab 8 kg abgenommen (die ich im ersten Hashimoto-Jahr in 3 Monaten zugenommen hatte) war fröhlich und munter, voller Kraft jeden Tag!

... meine Schilddrüse hat sich (noch nicht ganz) erneuert! Wo vorher schwammiges Gewebe und Entzündungswasser zu sehen war, war jetzt schon ein großer Teil wieder heil!

... und nun der Hammer: Seit rund 2 Wochen bin ich ohne L-Thyroxin! Ich habe stetig von 100 reduziert. Parallel dann immer mit einer Steigerung der Algenart und Menge die Tabletten ausgeglichen.

Ausgeheilte Hashimoto-Thyreoiditis

Hier ein besonders erfreulicher Bericht von einer ausgeheilten Hashimoto-Thyreoiditis. Die Teilnehmerin konnte erleben, wie die Schilddrüse wieder gesund wurde und Entzündungen gestoppt wurden:

Hallo Jutta! Mein Name ist Helga und ich bin mit großer Begeisterung in deinem Onlineprogramm. Ich bin 61 Jahre und fühle mich wie neu geboren!


Bei mir ist vor ca. 16 Jahren Hashimoto festgestellt worden und so ging ein langer Leidensweg weiter. Erst war ich glücklich – endlich eine Diagnose — Tabletten.

Aber das Glück war nicht von langer Dauer. Mein Leben war geprägt von Muskelschmerzen - Depressionen - Nervenschmerzen usw. Mein Mann und ich waren gezwungen, unsere Sebstständigkeit aufzugeben.


Habe mich dann mit Ernährung beschäftigt und bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen. Dann bin ich angefangen mit der Makrobiotischen Heilküche.


Ich habe mir immer und immer wieder deine Berichte durchgelesen. Dabei habe ich gelernt, dass ich selbst die Verantwortung für meinen Körper übernehmen muss, damit ich rauskomme aus den Tabletten.


Da ich mit meinem Hausarzt absolut nicht mehr klar kam, habe ich nach langem Suchen eine neue Ärztin gefunden, die sich mit Hashimoto auskennt. Und siehe da: Meine Schilddrüse hat sich zurückgebildet und mein Körper produziert keine Antikörper mehr!


Sie riet mir, die Tabletten L-Thyroxin sofort abzusetzen!!! Das habe ich getan. Seit dem 7. Juli 2017 brauche ich keine Medikamente mehr zu nehmen.


Ich habe das Gefühl, man hat mir ein zweites Leben geschenkt! Und dafür will ich danke sagen. Ich werde mich natürlich weiterhin zu 100% nach der Makrobiotischen Heilküche ernähren. Danke, danke!

So ist Nadja aus der Unterfunktion und dem L-Thyroxin ausgestiegen

Nadja (49) war Teilnehmerin vom Onlineprogramm und schrieb: „…keine Unterfunktion mehr !!!! Jipeeeeee!!!!!!!!!“

Gleichzeitig ist sie aus dem L-Thyroxin ausgestiegen. Ich habe sie gefragt, wie sie das geschafft hat. Hier das Interview:

Nadja, welche Medikation hattest du zu Beginn des Kurses?

Ich habe mindestens 20 Jahre lang 75 mg L-Thyroxin wegen Unterfunktion der Schilddrüse genommen. Habe kein Hashimoto.

Wie bist du vorgegangen, um aus dem L-Thyroxin rauszukommen? Was hast du gemacht mit der Ernährung?

Zuerst habe ich viel auf deiner Webseite gelesen und dann dein Kochbuch gekauft.

Ich habe sofort herkömmliche Getreideprodukte, Milch, Käse, Kartoffeln, Nachtschattengewächse sowie Kaffee weggelassen.

Dann habe ich mithilfe des Selbstlernkurses und des Kochbuchs bei dir gelernt, anders zu kochen.

Ich habe sofort konsequent genügend Kokosfett und Fleisch/Fisch/Eier oder Hülsenfrüchte gegessen. Auch/gerade schon zum Frühstück!

Ich aß von Anfang an jeden Tag grünen Salat, täglich eine Misosuppe, Rundkornreis, regelmäßig Hülsenfrüchte und getrocknete Körner (vorher über Nacht eingeweicht und wieder getrocknet).

Aus Azukibohnen mache ich einen leckeren Brotaufstrich.

Wenn ich Brot esse, dann nur Sauerteigbrot aus 100 % Roggen gebacken. Kann man ja leicht googeln, welcher Bäcker in der Stadt das anbietet. Das geschnittene Brot friere ich ein, so dass ich es scheibenweise verbrauchen kann. (einzelne Scheiben tauen sehr schnell auf, es verdirbt nichts und man isst nicht zu viel.)

Meine Lieblingsgemüse sind Süßkartoffeln und Kürbis geworden, aber ich versuche viel abzuwechseln. Immer mal eine andere Einlage in die Suppe.

Morgens trinke ich eine ausgepresste Zitrone mit Wasser.

Ausnahmen mit Zucker habe ich so gut wie nie gemacht, weil ich kein Bedürfnis mehr danach hatte. Auch erst mal kein Obst. Als die Kompottschulung im Kurs dran war, habe ich mir zwar tiefgekühlte Heidelbeeren gekauft, aber bis jetzt noch nicht gekocht ;-).

Einzige Ausnahme, die ich gelegentlich mache, ist beim Alkohol. Aber es hat dem Erfolg nicht geschadet 😉

Und was hast du konkret gemacht, um aus dem Medikament rauszukommen?

Ich habe gleich Anfang Oktober 2017 damit angefangen, eine kleine Menge Wakame-Meeresalge täglich zu essen.

Nach 3 Wochen habe ich die bisherige jahrelange Dosis von 75 mg L-Thyroxin halbiert  und nur noch 37,5 mg  genommen.

Dann, am 20. November habe ich die Schilddrüsenwerte zum ersten Mal nach der Umstellung und Dosis-Halbierung kontrollieren lassen: T4: 10,5 TSH 2,5. Das hat mir gezeigt, dass alles ok ist.

Gleich danach hab ich das L-Thyroxin ganz abgesetzt.

Auf dein Anraten hin habe ich ab dann täglich Kombu-Meeresalge gegessen.

Am 05. Januar 2018 war die zweite Blutkontrolle: T4: 11,3 TSH 4,5. Mein Arzt hat das so kommentiert: Sie haben keine Unterfunktion, aber an der Grenze dahin.

Dieses Ergebnis nach so kurzer Zeit empfinde ich als sehr großen Erfolg und es ist für mich eine klare Bestätigung und auch Beweis dafür, wie gesund und heilsam unsere neue Ernährung ist!!

Ist denn alles glatt gelaufen oder gab es irgendwelche Komplikationen?

Nein, in keiner Weise. Ich merke nur positive Veränderungen. Mein Immunsystem ist sehr stabil geworden.

Keine Erkältung mehr seit der Nahrungsumstellung, was für mich ein deutliches Zeichen für eine gute Immunabwehr ist, zumal ich früher jeden Winter mehrmals krank wurde. Und jetzt: nicht mal einen Schnupfen. 😉
Weiterer Effekt, den du auch auf deiner Webseite beschreibst: Der Bauch wird flach, keine Blähungen mehr. Welcher Mensch freut sich nicht darüber…;-)?

Meine Speicheldrüse arbeitet wieder richtig, ich hatte früher oft einen trockenen Mund.

Durch deine Ratschläge, habe ich mir nicht mehr so viel Stress gemacht, Sport zu machen, wenn ich eigentlich müde war. Wenn ich jetzt Sport treibe, dann bin ich wesentlich leistungsfähiger und fühle mich fitter.

Waren noch irgendwelche Zusatzmaßnahmen nötig?

Bald nach der Ernährungsumstellung auf Makrobiotischen Heilküche habe ich für 3 Wochen deine „Zitronen-Knoblauch-Kur“ gemacht.

Du bist Geschäftsführerin in einem kleinen Unternehmen. Wie funktioniert das mit dem Essen und Berufstätigkeit? Hast du einen Tipp für uns?

Ich koche vor, wie du es auch empfiehlst. Gemüse, Fleisch, Reis, Hülsenfrüchte, Meeresalgen – halten sich ein paar Tage im Kühlschrank. So brauche ich es nur noch in einer Misosuppe zu erwärmen. So mache ich es für's Frühstück und als Mittagessen bei der Arbeit. Die Einlagen für die Suppe nehme ich in einer Tupper-Schüssel mit, im Kühlschrank bei der Arbeit habe ich Misopaste deponiert, um das täglich frisch anzurühren.

In unserer Firma gibt es im Pausenraum einen Herd und ein Kühlschrank – das ist natürlich Voraussetzung.

Herzlichen Dank für das Interview!

Ich hoffe, in diesem Beitrag ein paar Anregungen gegeben zu haben, dass man ein besseres Leben führen kann ohne L-Thyroxin! 

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

4 Kommentare

  1. Angela

    Hallo Frau Bruhn ich heiße Angela bin 60 Jahre alt und habe schon mindestens seit 20 Jahren mit der Schilddrüse zu tun. Habe viele kalte und einen heißen Knoten der jetzt irgendwie quer schießt. Nehme seit Jahren keine Tabletten mehr und die Blutwerte wären noch normal jetzt soll ich operiert werden aber ich habe furchtbar Angst, deshalb meine Frage gibt es irgendwelche Alternativen zu einer OP. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort

    • Jutta Bruhn

      Hallo Angela,

      ja, eine Operation würde ich auch vermeiden wollen. Ich halte sie überhaupt nicht für nötig, weil es bei Schilddrüsenknoten um Stoffwechselstörungen geht und nicht um eine Schilddrüsenkrankheit.

      Die Knoten verkleinern sich im Laufe der Zeit, wenn die Ernährung stimmt. Ich rate dringend zur Makrobiotischen Heilküche (MBH). Es gibt bereits positive Rückmeldungen von Teilnehmerinnen, hier nur ein Beispiel:

      „Weil ich keine Hormone wollte, habe ich mit meinem Arzt abgesprochen, dass ich zunächst eine Ernährungsumstellung versuchen wollte. Nach 3-4 Monaten haben wir eine Kontrolle gemacht und mein Arzt war begeistert: fantastische Werte, alle Knoten klein und scharf umrissen (er sagte „wie verkapselt“) und das sei ein Zeichen, dass die sich nicht ausweiten. Ich sollte alles genau so weitermachen. Und das mache ich auch.“

      Also los, warten Sie nicht, sondern überraschen Sie die Ärzte mit guten Ergebnissen! Hier klicken zu den Rezepten.

      Herzliche Grüße!

  2. Andreas

    Guten Tag Frau Bruhn,

    mein Name ist Andreas (31J). Im Juli 2019 wurde bei mir eine (totale) Thyreodektomie vollzogen. Ich hatte kalte und heiße Knoten. Im Krankenhaus hat sich zusätzlich nach der OP hat sich meine damalige Freundin (verlobt) von mir getrennt und ich musste aus meiner geliebten Wohnung raus. Im Nachgang zur OP konnte ich mich weder seelisch, geistig noch körperlich (Umzug etc.) erholen. In meinem Beruf (den ich vor Kurzem gekündigt habe) musste ich viele Jahre in verschiedenen Projekten (>50h/Woche) einer Tätigkeit nachgehen, die ich hasste.

    Mein Leben ist dennoch ein auf und ab: Ich sollte sehr glücklich sein. Meine neue Partnerin ist ein Traum. Wir leben sehr gesund – 100% vegan. Ich treibe viel Sport, achte auf ein gutes Mindset.

    Mein Problem: Die Ärzte raten mir durch schwankenden TSH Wert (zwischen 0,7 bis hin zu 18) immer wieder zu neuen sehr hohen Dosen (L-Thyoxin 150 und 175). Ein großes Blutbild ergab, dass ich wirklich ansonsten absolut kerngesund bin auch dank der gesunden Ernährung.
    Mich beeinträchtigt das Medikament je nach Tagesform.

    Ich habe sehr ambitionierte Pläne für die Zukunft: Start Up gründen, eine Ausbildung zum Körpertherapeut, evtl. Kinder, ….

    Leider mache ich mir oft selbst und meiner Partnerin durch Stimmungsschwankungen das Leben schwer. Kennen Sie Fälle bei denen eine so hohe Dosis trotz fehlender Schilddrüse reduziert werden konnte?

    Ich freue mich sehr, wenn Sie mir antworten.

    Mit freundlichen (aber verzweifelten) Grüßen
    Andreas

    • Jutta Bruhn

      Hallo Andreas,

      danke für die ausführliche Nachricht. Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung sehe ich in der Schilderung sofort mehrere Bereiche, die geeignet sind, der Schilddrüse (und der allgemeinen Gesundheit) zu schaden. Dazu gehört in erster Linie vegane oder vegetarische Ernährung.

      Warum ich von einer Ernährung ohne tierisches Eiweiß abrate, dazu steht in diesem Beitrag mehr: Wie gesund ist vegetarische Ernährung?

      Ich empfehle, mehr auf meiner Webseite zu lesen, was am besten mit den regelmäßigen Schilddrüsentipps per Email geht.

      Herzliche Grüße!

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