Abnehmen mit Kokosfett?

abnehmenWenn die Produktion der Schilddrüsenhormone gedrosselt ist, gibt es viele Symptome. Eines davon ist das Problem mit dem Gewicht: Abnehmen klappt einfach nicht mehr. Darunter leiden viele.

Rettung scheint in Sicht mit Kokosfett. Wer abnehmen will, sollte Kokosfett essen? So einfach ist das? 😉 

Abnehmen mit Kokosfett

Nach Forschungen von Dr. Bruce Fife soll Kokosfett vor allem bei Schilddrüsenunterfunktion den Stoffwechsel anregen und die Energie steigern.

Studien haben gezeigt, dass es wohl die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosfetts sind, die leicht in der Leber oxidiert werden, was zu mehr Energieverbrauch führt.

Also ran ans Kokosfett! Das ist eine erste Maßnahme, die schon eine Menge bewirken kann.

Denn wir haben ja alle jahrelang an Fett gespart wo es nur ging, nicht wahr? Das war ein Fehler, den man schleunigst korrigieren sollte.

Wer zu wenig gutes Fett ißt, kann sogar krank werden. In diesem Beitrag habe ich das näher ausgeführt: 9 gute Gründe warum man sich nicht fettarm ernähren sollte.

Und wie schnell das Kokosfett helfen kann, sich wieder fit und gut zu fühlen, hat diese Teilnehmerin in ihrem Erfolgsbericht geschrieben: Die müde Vegetarierin. Sie hat neben anderen Maßnahmen zur Ernährung vor allem vom Kokosfett profitiert.

Denn soviel sollte klar sein. Man  darf nicht allein auf das Kokosfett setzen. Natürlich muss auch der Rest der Ernährung stimmen.

Doch zuvor eine Frage:

Was ist die Ursache für den Mangel an Schilddrüsenhormonen?

Dass Schilddrüsenhormone fehlen, ist das vordergründige Symptom, wenn man nicht abnehmen kann. Aber warum fehlen die Hormone?

Wer diese Frage nicht stellt, kann zufrieden damit sein, die Hormone mit Tabletten künstlich zu ersetzen. 🙁

Wer aber fragt, warum die Hormone fehlen, ist auf einem besseren Weg. Denn dann macht man sich auf die Suche nach Ursachen. Das ist der Weg, den die Naturheilkunde anbietet und den man ganzheitlich nennt. 🙂

Und was sind nun die Ursachen für den Mangel an Schilddrüsenhormonen? Kurz gesagt geht es in den allermeisten Fällen um die falsche Ernährung. Daraus ergeben sich Belastungen oder Krankheiten von Darm und/oder Leber.

Manchmal hilft schon eine klitzekleine Kur wie zum Beispiel die Knoblauch-Zitronen-Kur. Dabei wird die Leber entlastet und die Schilddrüse arbeitet besser. Problem gelöst!

So einfach ist das aber leider nicht immer. 🙁 Die Regel ist vielmehr, dass allein eine kleine Kur zwar schnelle Erfolge bringen kann, aber entscheidend ist die Ernährung auf Dauer, die zum Normalgewicht führt.

Zum Themenkomplex Schilddrüse-Darm-Leber gibt es viele Beiträge auf meiner Webseite. Hier die wichtigsten, die ich empfehle zu lesen:

Wenn man Darm und Leber im Griff hat, kann sich die Schilddrüse regulieren und dann klappt auch das Abnehmen, wie Teilnehmende aus meinem Onlinekurs berichten:

„Bis jetzt habe ich 2,5 kg abgenommen. Für jemanden der ganz schlecht abnimmt, finde ich das gut.“

“ … was ich auch super finde: Ich habe, nachdem ich zuletzt innerhalb kurzer Zeit 9 kg zugenommen hatte, heute Morgen über 2 kg weniger.“

„Und ich habe noch eine gute Nachricht: ich habe mich wegen Arztbesuch gewogen: 9 Kilo sind weg !!!! Komischerweise merkt dies in meinem Umfeld niemand (ausser meiner Mutter und mein bester Freund), aber ich denke, da ich ein hohes Startgewicht hatte (113 kg), ist ja auch noch immer ein grosser Bauch da.“

„Hab 3 kg abgenommen.“

Stellt sich die Frage, was haben diese Teilnehmenden gemacht? Antwort: Sie haben Kokosfett gegessen und zwar in der richtigen Menge. Also doch: Ran ans Kokosfett!

Hashimoto managen
Selbstlernkurs mit Videos

Hashimoto managen

  • nicht mehr frieren
  • Histamin-, Lactose- oder Fructoseintoleranz in den Griff bekommen
  • Besser schlafen
  • Gewicht regulieren

„Meine Verdauung ist so gut wie schon lange nicht mehr.“

 

„Mein Zuckerspiegel hat sich so positiv verbessert. Habe keine Heißhungerattacken mehr. Das war so schlimm, musste immer einen Müsliriegel in der Tasche haben, für den Notfall.“

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin Heilpraktikerin und wohne in Berlin. Hier auf der Webseite gebe ich Tipps und Infos zur Ernährung bei Schilddrüsenproblemen. – Rechtlicher Hinweis: Die Informationen auf dieser Webseite sollen Wissen vermitteln. Sie ersetzen nicht die Behandlung durch naturheilkundlich orientierte Ärztinnen oder Ärzte.

33 Kommentare

  1. Claudia

    Liebe Frau Bruhn,
    vielen Dank für Ihren tollen Blog!
    Nach pap. Schilddrüsenkarzinom wurde mir die Schilddrüse komplett entfernt. Lt. Ärzten bin ich medikamentöse gut eingestellt, aber ich nehme ständig an Gewicht zu. Ist ihre Ernährungsform auch nach Totalentfernung der Schilddrüse hilfreich?
    Herzliche Grüße, Claudia

    • Jutta Bruhn

      Hallo Claudia, selbstverständlich hilft die Ernährung auch nach Entfernung der Schilddrüse. Denn mit der OP werden ja keine Ursachen für die Erkrankung beseitigt. Der Krankheitsprozeß geht im Hintergrund weiter.

      Gerade wenn es Neubildungen gegeben hat, empfehle ich dringend die Makrobiotische Heilküche. Denn diese Ernährung hat schon so vielen Menschen bei Krebserkrankung geholfen. Auch ich selbst habe mich damit geheilt. Hier mein eigener Erfahrungsbericht.

      Ich hoffe, Sie in unserem Selbstlernkurs begrüßen zu können!

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

      • Claudia

        Herzlichen Dank für Ihre Antwort! Habe jetzt das Kochbuch erworben und freue mich aufs Ausprobieren.
        Viele liebe Grüße

  2. Olaf

    Frage, sie sprechen von Kokosfett, sonst wird immer vom Kokosöl gesprochen, welches so gesund sein soll, ich benutze beides, worin liegt der Unterschied

    • Jutta Bruhn

      Hallo Olaf, Kokosöl ist in den Tropen immer flüssig, weil es dort warm/heiß ist. In unseren Breitengraden ist es außer im Sommer immer fest, deshalb ist es korrekter, bei uns von einem Fett zu sprechen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  3. Carina

    Liebe Frau Bruhn,
    Ich habe heute die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion bekommen und auf der Internetrecherche bin ich auf diesen Artikel gestoßen.
    Mein Problem ist ich weiß nicht woher das plötzlich kommen soll. Ich hatte bisher nie Probleme mit der Schilddrüse. Ich hatte bereits vor über einem Jahr mit hormoneller Verhütung aufgehört da wir gerne ein Kind möchten. Da es bis jetzt nicht geklappt hat, wurden nun meine Schilddrüsen werte bestimmt. Ich ernähre mich ausgewogen und habe schon vor geraumer Zeit kochen und backen auf hochwertiges Kokosöl umgestellt.
    Haben Sie einen Tip für mich, was ich auf natürliche Weise noch machen kann? Ich bin wirklich am verzweifeln da wir uns so sehr ein Kind wünschen und es mit meinem Wert von 4,6 einfach nicht klappt 🙁
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!
    Schöne Grüße
    Carina

    • Jutta Bruhn

      Hallo Carina,

      eine Unterfunktion bahnt sich über viele Jahre an, die hat man nicht einfach so. Weil die Schilddrüse auf die Ernährung reagiert, bedeutet es, dass deine Ernährung seit Jahren irgendwelche Mängel im Körper erzeugt. Da solltest du (und dein Mann) rauskommen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  4. Begonie

    Hallo Frau Bruhn, was halten Sie von Kokosmus anstelle von Kokosnussöl zum Verzehr für die Gewichtsabnahme? Mit freundlichen Grüßen
    Begonie

  5. Michelle

    Liebe Frau Bruhn ,

    ich habe Ihren Beitrag zum Thema Schilddrüse und Kokosoel gelesen.

    Haben Sie einen Tipp, wie man nach Entfernung der Hormonspirale die Hormone bei der Regeneration unterstützen kann? Ich vermute, dass meine Unterfunktion durch das Levonorgestrel ausgelöst wurde.

    Viele Grüße
    Michelle

    • Jutta Bruhn

      Richtig, eine Schilddrüsenunterfunktion kommt nicht einfach so, sondern wird oft durch andere Faktoren ausgelöst.
      Einer meiner besten Tipps ist genau das, was in diesem Beitrag steht: Kochen mit Kokosfett.

      Viele weitere Tipps finden sich in vielen Beiträgen auf diesem Blog.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  6. Julia

    Liebe Frau Bruhns,
    vielen Dank für ihre sehr schöne und informative Website.

    Ich habe eine starke Histamin-Intoleranz und Salizylat-Intoleranz, so dass nur sehr wenige Lebensmittel übrig bleiben, die einigermaßen gehen. Die Salizylate sind ja leider auch in Kokosöl, Gewürzen, Kräutern etc enthalten.

    Momentan ernähre ich mich hauptsächlich von Fisch, in Butterschmalz gebraten. Omega 3 – Kapseln nehme ich auch, habe endlich welche gefunden, die ich vertrage.

    Probiotika, Milchprodukte, Ballaststoffe gehen überhaupt nicht (machen unsägliche Blähungen, Weitertransport unmöglich).

    Vielen herzlichen Dank
    Julia Marten

    • Jutta Bruhn

      Hallo Julia,

      die Intoleranzen geben sich, wenn das Leaky-Gut-Syndrom behoben wird. Das schaffen Sie mit ausgeglichener Ernährung, wie sie hier auf der Seite vorgestellt wird.

      Die Diagnose mit den Intoleranzen ist die Sicht der Schulmedizin. Tatsächlich geht es um den Darm. Sobald der wieder in Ordnung ist, verschwinden auch die Intoleranzen.

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

  7. Erika

    Was raten Sie mir, wie soll ich das Kokosfett anwenden? Zum Braten? und was kommt aufs Brot?

    Es würde mich sehr freuen, von Ihnen ein Feedback zu erhalten.

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüsse
    Erika

    • Jutta Bruhn

      Hallo Erika,

      Kokosfett eignet sich außer zum Backen für alles, wofür Fett gebraucht wird:

      1. zum Kochen in allen Gerichten
      2. zum Braten in der Pfanne
      3. als Brotbelag wie Schmalz

      Ich kenne Leute, die Kokosfett direkt vom Löffel naschen.

      Sie können auch andere Produkte aus Kokos verwenden:

      • Kokosmilch für Salatsaucen, Suppen, Süßspeisen
      • Kokoscrème über das Gemüse

      Viele Grüße aus Berlin
      Jutta Bruhn

      • Erika

        Liebe Frau Bruhn,

        Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Antwort. Wir haben früher viel mit Kokosfett gebacken und beim Kuchen sogar die Schoggi-Glasur gemacht. Ich glaube in der BRD gabs Palmin? Ist das dasselbe Fett oder soll ich ins Reformhaus gehen und fragen, in welcher Form es das Fett gibt?

        Könnte man auch zum Frühstück Kokosmilch mit Haferflocken oder Bio-Müesli ohne Zucker, dafür mit einer Frucht, essen?

        Den Newsletter habe ich angemeldet und das eBook «Fette und Öle» dankend erhalten. Es ist sehr informativ und interessant.

        Herzliche Grüsse aus der Schweiz
        Erika Berger

        • Jutta Bruhn

          Hallo,

          ja, das Kokosfett ist vielen bekannt vom Kekskuchen „Kalter Hund“. Nein, das Palmin aus dem Supermarkt würde ich nicht nehmen, weil es a) Palm- und nicht Kokosfett ist und b) stark bearbeitet ist. Bessere Qualität ist das reine Kokosfett, das man im Biohandel, Reformhaus oder im Internethandel bekommt (bei Amazon nachschauen, auf Qualität achten) bekommt.

          Zum Frühstück: Müsli mit Obst würde ich nicht empfehlen. Mehr dazu hier und andere Beiträge auf dieser Seite.

          Viele Grüße aus Berlin
          Jutta Bruhn

  8. Falk

    Sehr geehrte Frau Bruhn,
    ich habe diese Schilddrüsenunterfunktion und nehme dafür Tabletten.
    Das hat mich gestört, weil ich gegen die Einnahme grundsätzlich von
    Tabletten bin. Von einer Ernährungsumstellung habe ich von meinem
    Hausarzt nichts gehört. Wenn ich deshalb komme, bekommt er Geld dafür.
    Also geht es nicht darum, gesund zu werden und zu bleiben, sondern
    krank zu bleiben. Auf diese Weise bleibt die eigene Gesundheit auf der
    Strecke, wenn ich nicht selbst was unternehme. Deshalb Danke für die
    Aufklärung. Mit freundlichen Grüßen Falk Exner

    • Jutta Bruhn

      Hallo Falk,

      Ihr Hausarzt hat nichts falsch gemacht. Zu unserer Schulmedizin gehört nicht, eine Schilddrüsenunterfunktion mit der Ernährung in Zusammenhang zu bringen. Die einzige Behandlung besteht darin, Medikamente zu geben.

      Viele Menschen kommen aber irgendwann zu der Erkenntnis, dass einer Störung im Körper allein mit Medikamenten nicht beizukommen ist. Ich stimme sehr mit Ihnen überein, dass man selbst etwas für die Gesundheit unternehmen sollte. Genau deswegen schreibe ich die Beiträge hier. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich mit der Ernährung weitgehend selbst heilen kann.

      Ich freue mich, wenn Sie Nutzen aus meinen Empfehlungen ziehen!

      Viele Grüße
      Jutta Bruhn

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