Abnehmen mit Kokosfett bei Schilddrüsenunterfunktion

Abnehmen mit Kokosfett bei SchilddrueenunterfunktionWenn die Produktion der Schilddrüsenhormone gedrosselt und die Schilddrüse in Unterfunktion ist, gibt es viele Symptome.

Eines davon ist das Problem mit dem Gewicht: Abnehmen klappt einfach nicht mehr. Darunter leiden viele.

Rettung scheint in Sicht mit Kokosfett (Kokosöl). Wer abnehmen will, sollte also Kokosfett essen? So einfach ist das? 😉 

Abnehmen mit Kokosfett

Nach Forschungen von Dr. Bruce Fife soll Kokosöl vor allem bei Schilddrüsenunterfunktion den Stoffwechsel anregen und die Energie steigern. Dass diese Annahme stimmt, zeigen die Erfolge von Teilnehmenden aus meinem Selbstlernkurs:

„Bis jetzt habe ich 2,5 kg abgenommen. Für jemanden der ganz schlecht abnimmt, finde ich das gut.“

“ … was ich auch super finde: Ich habe, nachdem ich zuletzt innerhalb kurzer Zeit 9 kg zugenommen hatte, heute Morgen über 2 kg weniger.“

„Hab 3 kg abgenommen.“

Von einer Gewichtsabnahme von 35 Kilo in drei Jahren berichtet uns Kathrin hier.

Stellt sich die Frage, was haben diese Teilnehmenden gemacht? Antwort: Sie haben Kokosfett gegessen und zwar in der richtigen Menge.

Also ran ans Kokosfett! Doch halt, natürlich darf man nicht allein auf das Kokosfett setzen. Klar ist, auch der Rest der Ernährung muss stimmen. 😉

Fehler: Fettarme Ernährung

Wir haben alle jahrelang an Fett gespart wo es nur ging, nicht wahr? Das war ein Fehler, den man schleunigst korrigieren sollte. Wer heute immer noch zu fettarmer Ernährung rät, hält sich nicht an die neuere Forschung.

Wer zu wenig gutes Fett isst, nimmt nicht ab und kann sogar krank werden. Die Fett-Spezialisitin Ulrike Gonder warnt davor, dass fettarme Ernährung katastrophal für die Gesundheit ist.

Schaut man auf Naturvölker, die keine Krankheiten kennen, staunt man über die Mengen Fett, die gegessen haben. Übergewicht kannten sie nicht.

Fehlen Fette und Öle oder gibt es davon nur wenig, kann es früher oder später zu Störungen im Körper kommen. Das kann auch die Schilddrüse betreffen. Mehr dazu hier: Warum gute Fette für Leber und Schilddrüse so wichtig sind

10 gute Gründe, weshalb Fett so wichtig ist

1. Fett macht nicht nur satt, sondern stabilisiert den Blutzucker.

2. Fast nichts im Körper läuft ohne Hormone und die werden aus Fett gebildet.

3. Profi-Köche wissen: Fettarmes Essen schmeckt nicht so super. Deshalb gibt es noch Butter obendrauf als Geschmacksträger.

4. Alle wissen, dass Vitamin A (Möhren!) nur in Verbindung mit Fett nützlich ist. Der Grund: Die Umwandlung von Betakarotin in Vitamin A gelingt nur zusammen mit Fett.

5. Vitamin D braucht Fett (und einen gesunden Darm), damit es überhaupt aufgenommen wird.

6. Verschiedene Vitamine sind die Basis für die Bildung von Hormonen. Fehlt Fett, fehlen Hormone.

7. Alle Körperzellen brauchen Fett: Nervenzellen, Gehirnzellen, Immunzellen.

8. Fett macht schnell und nachhaltig satt. Wer sich mit Brot und Nudeln satt isst, bekommt eher Gewichtsprobleme.

9. Fette versorgen das Gehirn. Das Gehirn ist auf hochwertige Fette angewiesen.

Abnehmen bei Schilddrüsenunterfunktion mit Kokosfett

Wer abnehmen möchte und eine Schilddrüsenunterfunktion hat, verwendet Kokosfett zum Kochen, Dünsten, Braten … einfach überall.

Der Trick besteht darin, nicht zu wenig, sondern reichlich Kokosfett zu nehmen. Wie viel das ist, muss jede/r für sich selbst rausfinden, weil das individuell ist.

Wenn Kokosfett nicht schmeckt

Ein Hinweis noch: Wenn das Kokosfett nicht schmeckt oder nicht bekömmlich ist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Leber stark belastet ist.

Zur Überbrückung kann man auf das milde Kokosfett ausweichen, das auch als „desodoriert“ oder „wärmebehandelt“ bezeichnet wird. Die Behandlung wirkt sich nicht negativ auf die Qualität aus.

Nach einer gewissen Zeit der Ernährungsumstellung (zu der ich rate 😉 ) erholt sich die Leber und das normale Kokosfett schmeckt wieder gut. Und das Abnehmen sollte ebenfalls klappen! 🙂

Kochen bei Hashimoto und Schilddrüsenproblemen

 

Gesunde Schilddruese

Rezepte aus der Makrobiotischen Heilküche sind richtig, wenn man diese Ziele erreichen will:

  • nicht mehr frieren und müde sein
  • Allergien und Unverträglichkeiten loswerden
  • Depressionen und Angst verlieren
  • besser schlafen
  • Gewicht regulieren
  • ohne Verdauungsbeschwerden leben

"Motivationslevel: sehr hoch, denn schon die letzten Tage an denen ich nur teilweise nach dem Programm gegessen hatte, hatte ich kaum noch Darm-Probleme."

 

"Ich bin begeistert wie schnell die Gerichte zuzubereiten sind und wie lecker sie sind. Das ist super klasse, weil man es so auch zu stressigen, beruflichen Zeiten beibehalten kann. Das ist sonst oft ein KO-Kriterium für mich."

Die Autorin: Mein Name ist Jutta Bruhn. Ich bin seit langen Jahren Heilpraktikerin und informiere zur Ernährung und Naturheilkunde bei Schilddrüsenproblemen und Hashimoto.

22 Kommentare

  1. Silke

    Liebe Jutta!
    Ich habe seit ein paar Tagen angefangen nach der MBH zu kochen. Jedesmal wenn ich Kokosfett verwende habe ich das Gefühl, dass mein Hals anschwillt. Kann es sein, dass ich es nicht vertrage?

    Vielen Dank
    Silke

    • Jutta Bruhn

      Hallo Silke,

      nein, mit „vertragen“ hat das nichts zu tun.

      Nach welchem Ebook kochst du denn? Deine Frage ist beantwortet hier:

      – für Fragen zu „Gesunde Schilddrüse“ siehe diese Seite

      – für Fragen zum Anti-Entzündungs-Programm siehe diese Seite

      Beide Links sind auch in den Ebooks enthalten. Außerdem bekommt jeder nach Bestellung nochmal eine Email mit dem Link.

      Liebe Grüße

  2. liesbeth

    Hallo Frau Bruhn,

    ich bin sehr verunsichert in Bezug auf die Einnahme von Fetten.
    1. Ich habe ein großes Xanthelasma unter dem rechten Auge!
    2. Meine Cholesterinwerte sind exorbitant erhöht!
    3. Laut Blutgruppendiät soll ich kein Kokosöl essen!
    Sehr viele Menschen haben Xanthelasmen. Laut Recherche ist dies eine Stoffwechselerkrankung und ein Leberproblem.

  3. Rita

    Vielen Dank für die Tipps!

    Die Verwendung von Kokosöl findes ich sehr gut. Aber ich bin mir unsicher wegen der Menge. Was versteht man unter viel – 1 El -2El täglich oder mehr?

    Viele Grüße

    Rita

  4. Katrin

    Hallo Frau Bruhn,
    Ich bin eine begeisterte Leserin von ihren tollen Seiten mit tollen Rezepten u Anregungen.Vor kurzem habe ich die Ebook s Starthilfe u Essen als Medizin gekauft.Koche auch intensiv danach.Mein Problem ist ,sobald ich zu viel Kokosfett zu mit nehme,bekomme ich übelstes Herzrasen,an Algen gar nicht zu denken.Was mache ich falsch.Mein Arzt hat keine Probleme bei der Schilddrüse gesehn.Aber ich friere ständig und meine Aufwachtemp. Ist bei 35.5 crad u weniger.Ich bin 53 Jahre und bin der Meinung das mit meinem Stoffwechsel was nicht stimmt.In letzter Zeit kamen noch Verdauungsbeschwerden u Unverträglichkeiten(vertrage kein Obst u Hülsenfrüchte)dazu.Seid 20 Jahren hab ich eine Sonnenallergie,soll ich Kokosfett weiter zu mir nehmen u wenn ja wieviel?Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.Bin gerade sehr verzweifelt u hab Kokosfett wieder abgesetzt.vielen lieben Dank,liebe Grüße Katrin

    • Jutta Bruhn

      Hallo Katrin,

      ja, das war richtig, das Kokosfett zu reduzieren. Denn Kokosfett powert die Schilddrüse. Ganz weglassen ist nicht richtig, nur kleinere Mengen nehmen.

      – Bei einer Aufwachtemperatur von 35,5 Grad hast du wahrscheinlich eine extreme Unterfunktion. Diese kann schnell in eine Überfunktion wechseln, wenn im Hintergrund bereits Autoimmunprozesse laufen.

      – Nein, im Labor kann man nicht die Lage der Schilddrüse beurteilen, dazu gehört die Betrachtung der Symptome.

      Wenn du Hilfe für den Anfang brauchst, solltest du als Erstmaßnahme in die begleitende Facebook-Gruppe kommen.

      Wenn du wirklich weiterkommen willst, solltest du dich im Mitgliederbereich anmelden.

      Dort helfe ich gerne weiter. Hier im Kommentarbereich geht das in der Kürze leider nicht.

      Liebe Grüße
      Jutta

  5. Melanie

    Hallo Frau Bruhn, mein Partner mag kein Kokosnuss Öl und ich hab im Internet eine Seite gefunden, die Sheabutter in guter Qualität verkauft zum kochen backen etc. Was halten Sie davon und ist es für Schilddrüsen erkrankte mit Hashimoto verträglich? LG Melanie Lux

  6. Chris

    Hallo Frau Bruhn…..
    E-Book ist gekauft, es kann los gehen.
    Muss mich noch einlesen und bißchen einkaufen ?
    Bin gespannt was mich erwartet und was mit meinem Körper passiert.

    Sonnige Grüße und Gute Zeit
    Chris

      • Chris

        Hallo Frau Bruhn,
        die Rezepte sind super leicht zu verstehen, soweit alles ok bei mir.
        Nur…..jetzt hab ich gestern mit Gemüsesuppe angefangen, etwas am Abend und heute Morgen eine normale Portion, ich gehe stündlich zur Toilette. Was passiert da gerade bei und mir?

        Liebe Grüße
        Chris 😉

        • Jutta Bruhn

          Hallo Chris, diese Reaktion ist normal und man nennt sie in der Naturheilkunde „Ausleitung“ oder „Entgiftung“. Das heißt, es sind Vorgänge im Körper angeregt worden und nun werden „Stoffe“, „Gifte“ oder wie man es nennen möchte, ausgeleitet. In diesem Fall scheint es über den Harn zu passieren.

          Es kann noch andere Reaktionen geben, angenehme und unangenehme: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hautausdünstungen, Träume etc.etc.

          Herzliche Grüße aus Berlin, Jutta

  7. Claudia

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort! Habe jetzt das Kochbuch erworben und freue mich aufs Ausprobieren.
    Viele liebe Grüße

  8. Jutta Bruhn

    Hallo Olaf, Kokosöl ist in den Tropen immer flüssig, weil es dort warm/heiß ist. In unseren Breitengraden ist es außer im Sommer immer fest, deshalb ist es korrekter, bei uns von einem Fett zu sprechen.

    Viele Grüße aus Berlin
    Jutta Bruhn

    • Michaela

      Hallo Frau Bruhn,
      vielen Dank erst einmal für Ihre wirklich sehr hilfreichen Beiträge! Durch ihre Seite konnte ich mir schon viele wertvolle Tipps zu Nutze machen.
      Ich koche nun soweit es mir möglich ist seit gut einem Jahr nach ihren Rezepten. Bin absolut begeistert und fühlte mich noch nie so wohl, was meine Ernährung anbelangt.
      Habe Schilddrüsenunterfunktion und nehme seit über 15 Jahren L-Thyrox mit Jod (aktuell 100/150). Mein TSH liegt gerade bei 0,1 und mein Gewicht reduziert sich quasi von Woche zu Woche (BMI von 15,3!). Würde gerne wieder ein paar Kilo zulegen.
      Haben sie eine Vorstellung, an was das liegen könnte (vielleicht am Kokosöl?, davon esse ich täglich min. drei EL), an der Tablettendosis und was ich dagegen machen kann?
      Beste Grüße,
      Michaela

      • Jutta Bruhn

        Hallo Michaela, schön dass Ihnen die MBH gefällt!

        Man muss aber unbedingt beachten, dass sich die Ernährung sofort auf die Funktion der Schilddrüse auswirkt. Wer weiterhin Tabletten in unveränderter Dosierung nimmt, läuft Gefahr in die Überfunktion zu kommen. Das ist bei Ihnen offenbar der Fall.

        In meinem Ebook „Essen als Medizin“ weise ich ausdrücklich darauf hin, dass man nicht auf gesunde Ernährung umsteigen kann, ohne gleichzeitig die Dosierung zu senken!

        Ich muss dringend raten, sofort mit ärztlicher Unterstützung das L-Thyroxin zu reduzieren und nicht länger zu warten. Mit Überfunktion ist nicht zu spaßen. Außer Gewichtsabnahme drohen Herzprobleme und Osteoporose.

        LG Jutta

        LG Jutta

  9. Ines

    Liebe Jutta
    vielen Dank fuer deine promte Antwort.
    Dann liege ich mit meinem Bauchgefuehl richtig, dass ich die Tabletten nicht brauche, obwohl mein Arzt die Dosis sogar auf 50 erhoehen will, wegen der Gewichtszunahme.
    Welches deiner Buecher empfielst du mit, zum Einstieg in die Ernährungs umstellung? Wie bereits erwähnt, ich esse wahnsinnig gerne Obst :-/ und Kekse mag ich auch.
    Dankbare Grüße
    Ines

  10. Jutta Bruhn

    Hallo Falk,

    Ihr Hausarzt hat nichts falsch gemacht. Zu unserer Schulmedizin gehört nicht, eine Schilddrüsenunterfunktion mit der Ernährung in Zusammenhang zu bringen. Die einzige Behandlung besteht darin, Medikamente zu geben.

    Viele Menschen kommen aber irgendwann zu der Erkenntnis, dass einer Störung im Körper allein mit Medikamenten nicht beizukommen ist. Ich stimme sehr mit Ihnen überein, dass man selbst etwas für die Gesundheit unternehmen sollte. Genau deswegen schreibe ich die Beiträge hier. Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich mit der Ernährung weitgehend selbst heilen kann.

    Ich freue mich, wenn Sie Nutzen aus meinen Empfehlungen ziehen!

    Viele Grüße
    Jutta Bruhn

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